Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Jagdverbindungen trafen sich
Vom 25. bis zum 28. Mai trafen sich Mitglieder von Jagdverbindungen aus ganz Deutschland in Wernigerode (Sachsen-Anhalt).
95. Verbandstagung des Wernigeroder Jagdcorporationen Senioren-Convent (WJSC) begrüßten Oberbürgermeister Peter Gaffert und Senatspräsident des WJSC Georg Graf v. Kerssenbrock-Praschma die anwesenden Studenten und Alten Herren bei der Eröffnung der Tagung von der Rathaustreppe des historischen Rathauses. Bis zum Sonntag des Himmelfahrtswochenendes fanden unter anderem ein Vergleichsschießen, ein Festkommers, ein Festball, eine Waldrallye für Kinder und eine Hubertusmesse statt. (weiterlesen)

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Jagd auf Sommersauen
Um den Schwarzkitteln in der warmen Jahreszeit erfolgreich auf die Schwarte zu rücken, sind die richtige Taktik und frühes Aufstehen entscheidend.
Bis der Mais geerntet ist, stecken die meisten Rotten den Sommer über Tag und Nacht in den Feldern. Sauen sind in den großen Schlägen außerordentlich standorttreu. Je größer die Schläge, umso sicherer fühlen sich die Schwarzkittel. Sie sind äußert intelligent und anpassungsfähig. Ihre Lernfähigkeit ist bewundernswert. Stets müssen wir die Bejagungsstrategien ändern. Das gilt besonders für Pirsch und Ansitz in der sommerlichen Feldflur.
Für die Jagd bei Mond ist in dieser Jahreszeit zu wenig Licht vorhanden. Am Abend stecken die Sauen ihren Wurf nur ungern aus dem Getreide. Sicheres Ansprechen im letzten Büchsenlicht ist oft nicht möglich, das Risiko von Fehlabschüssen groß. Findet man eine am Abend beschossene Sau nicht sofort, wird sie über Nacht aufgrund der hohen Temperaturen verhitzten. Frühmorgens sind die Chancen, Sauen in Anblick zu bekommen, jetzt am größten. (weiterlesen)

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Unesco erkennt Teil des Schwarzwalds als Biosphärenreservat an
Paris - Ein Teil des Schwarzwalds darf sich künftig mit dem Titel Unesco-Biosphärenreservat schmücken.Die Kultur- und Wissenschaftsorganisation der Vereinten Nationen erkannte ein Gebiet im südlichen Teil des Mittelgebirges am Mittwoch an, wie eine Sprecherin in Paris mitteilte. Das neue Reservat ist 630 Quadratkilometer groß - ein gutes Stück größer als der Bodensee - und liegt überwiegend westlich und südlich des Feldbergs.
Die Fläche war bereits im vergangenen Jahr nach Landesrecht als Biosphärengebiet anerkannt worden. Neben Mischwäldern ist die Region durch Bergweiden und urige Ortschaften geprägt. Die offizielle Urkunde soll am 8. Oktober bei einem Bürgerfest in Bernau (Kreis Waldshut) übergeben werden. (weiterlesen)

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Zurückgelassen: Heuler-Waise aufgenommen
Ende Mai hat der erste Seehund des Jahres 2017 die Quarantänestation der Seehundstation im Waloseum erreicht. Nicht selten sind Menschen dafür verantwortlich, dass die Jungen verwaisen.
Mit 7,6 Kilogramm und 70 Zentimeter Länge war "Lea" bei ihrer Ankunft vermutlich grade einmal zwei bis fünf Tage alt. Sie „trägt“ noch ihr Embryonalhaar, das Lanugo, dass sie eigentlich vor der Geburt hätte verlieren müssen. Das Lanugo deutet auf eine Frühgeburt hin.
„Alle Jungtiere, die vermeintlich verwaist am Badestrand oder Festlandsdeich aufgefunden, müssen von den ehrenamtlich für die Seehundstation tätigen, speziell geschulten Wattenjagdaufsehern, aus der Distanz beobachtet werden. Ein Jungtier darf erst geborgen werden, nachdem eine Rückkehr des Muttertieres ausgeschlossen wurde. Leider wurde in diesem Jahr bereits ein Tier von Touristen aus falsch verstandener Tierliebe aus dem Wattbereich „gerettet“ - das Muttertier hätte in diesem Fall keine Chance mehr den Kontakt zum Jungtier wieder herzustellen“, erklärt Stationsleiter Dr. Peter Lienau. (weiterlesen)

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Das Geschäft mit dem Wolf Naturschützer locken Touristen mit Wolfsbeobachtung
In Niedersachsen auf Safari gehen? Der Wolf macht es möglich: Die Naturschutzorganisation Biosphere Expeditions bietet in Niedersachsen in diesem Sommer für Touristen die Möglichkeit an, Spuren von Wölfen und ihren Rissen für das Wolfsbüro des Landes zu dokumentieren - das kostet allerdings: rund 1770 Euro pro Woche und Person.
Hannover . Es gebe ein großes Interesse aus aller Welt, freut sich die Organisation. In Niedersachsen teilt aber nicht jeder die Begeisterung: Die Landesjägerschaft sieht das Verhältnis zum Land wegen der Abenteuerurlauber als „sehr belastet“ an. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia
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Der Hund als Sozialkleber und -spalter
Obwohl ich Hunde habe und mich gerne mit Tieren umgebe, mag ich Menschen. Nicht ohne Grund habe ich mir einen Beruf ausgesucht bei dem ich mit Menschen arbeite. Ich bin durchaus gesellig und präferiere immer das Zusammenleben mit anderen Menschen gegenüber dem Leben alleine. Ob Wohngemeinschaft, Freunde, Familie oder der Partner – ich habe gerne jemanden um mich.
Trotzdem komme ich nur schwer in Kontakt mit neuen Leuten. Ich bin weder schüchtern, noch besonders still. Sicher bin ich kein Mensch der besonders lauten Töne, aber unterhalten tue ich mich durchaus gerne. Das große Problem was ich habe, ist schlicht, dass es mich in der Regel nicht interessiert, was mein Gegenüber sagt. Ich bin ein bekennender Feind des Small-Talks. Diese Oberflächlichkeiten und völlig sinnfreien Gespräche empfinde ich als persönliche Zeitverschwendung. Es graust mir vor Situationen, wo ich Small-Talk betreiben muss. Krampfiges Reden über die Wetteraussichten, das gegenseitige Imponieren durch die eigene berufliche Stellung, der Kauf des neuen Autos, Kochtopfs oder Nagellacks – es gibt nichts was mich weniger interessieren würde. Es ist mir völlig egal, welchen Beruf mein Gegenüber hat, wie das Wetter wird, sehe ich selber und ich bin noch nie jemand gewesen, der anderen Frauen ein „OOOOOOH MEIN GOTT DU BIST SOOOO HÜBSCH“ entgegen kreischt. Das liegt nicht daran, dass ich keine anderen Frauen hübsch finden würde, sondern weil solch ein Gebaren schlicht nicht „meins“ ist. Genauso wenig habe ich dementsprechend den Drang zu erzählen, was ich zuletzt für einen Nagellack gekauft habe oder welches Auto ich fahre – natürlich gehe ich davon aus, dass auch mein Gegenüber sich dafür nicht interessiert. (weiterlesen)

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Österreich: Problemfall - Der Wolf im Schafspelz
Fachleute fordern bisher vergeblich Lösungen für das Zusammenleben mit den Wildtieren.
Der Verdacht hat sich bestätigt: Jene sieben Schafe, die Ende Mai auf einer Weide bei Bad Traunstein im niederösterreichischen Waldviertel getötet wurden, wurden von einem oder mehreren Wölfen gerissen. Das belegt die Untersuchung von Genproben.
Für Maria Hackl, deren Familie die Schafe besaß, stellt sich – wie für andere Weidehalter – die Frage, welcher Aufwand nötig wäre, um zukünftig Tiere zu schützen. Und welchen Einsatz man sich überhaupt leisten kann. Von Hilfe ist bisher keine Rede. Denn obwohl Fachleute die Politik bereits 2012 aufgefordert haben, Maßnahmen zu ergreifen, die ein Zusammenleben mit dem Wolf erleichtern, scheint beispielsweise die geforderte Unterstützung der öffentlichen Hand beim Herdenschutz in weiter Ferne. (weiterlesen)

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Bundesjägertag 2017 - Rostock Warnemünde
Der Bundesjägertag 2017 findet am 22. und 23. Juni im Hotel Hohe Düne in Warnemünde statt.
Programm:

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Wölfe um jeden Preis
Mit zunehmender Einkreuzung von Hunden wird der Schutz „echter“ Wölfe schnell zur Farce.
Im Lager der Raubtier-Fans trennt sich zunehmend die Spreu vom Weizen. Zum Beispiel an der absurden Frage, ob Wolfsmischlinge in die freie Wildbahn gehören.
Sicher ist: Je emotionsgeladener die Hardcore-Fans argumentieren, desto mehr schwindet deren Rückhalt in der Bevölkerung, auch unter bisher wohlmeinenden Politikern. Das Super-Wahljahr befördert dort offenbar das Realitätsbewusstsein. Jüngstes Beispiel: Niedersachsens SPD-Ministerpräsident Stephan Weil und seine Pläne, die Wolfspopulation auf ein erträgliches Maß zu begrenzen. (weiterlesen)

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Internationale Jagdkonferenz 2017 beendet
Auf der 55. Internationalen Jagdkonferenz trafen sich Vertreter der Jagdverbände aus fünf deutschsprachigen Ländern. Diskutiert wurde insbesondere über die Bedeutung der Jagd im Natur- und Artenschutz und über ein einheitliches Erscheinungsbild der Jagd in Mitteleuropa.
Vertreter der Jagdverbände aus Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Österreich und der Schweiz trafen sich Anfang Juni auf der Internationalen Jagdkonferenz (IJK) in Masserberg, Thüringen. Eingeladen haben der DJV und der Landesjagdverband Thüringen. (weiterlesen)


