Vinaora Nivo Slider 3.x

Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

Image Not Found

Biodiversität: Die Vielfalt erstickt

In den meisten naturnahen Lebensräumen wie Mooren und Magerwiesen sterben Tier- und Pflanzenarten aus, obwohl die Ökosysteme auf den ersten Blick intakt erscheinen. Die Ursache dafür liegt so nah und doch so fern.

Unheimliche Dinge gehen in den Schutzgebieten der Schweiz vor sich: Wie von Geisterhand verschwinden Arten aus Feuchtgebieten und Blumenwiesen. Die Festungen, die als Reduit für die in Bedrängnis geratene biologische Vielfalt gedacht waren, wanken. Das Überleben vieler bedrohter Tier- und Pflanzenarten, die dort Zuflucht gesucht haben, ist nicht mehr garantiert.
Welcher Fluch hängt über den Kronjuwelen des Naturschutzes? Viele Flächen sind zwar sehr klein und isoliert, was dazu führt, dass der Austausch von Individuen zwischen Populationen, der für das langfristige Überleben der meisten Arten essenziell ist, nur sehr eingeschränkt oder gar nicht stattfinden kann. Doch auch in grossen, optimal unterhaltenen Gebieten verschwinden Arten. (weiterlesen)

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Bauernbund warnt: Wolf führt zu einer Industrialisierung der Landwirtschaft

Der Bauernbund Brandenburg hat an die Landtagsabgeordneten im Agrar- und Umweltausschuss appelliert, bei den anstehenden Verhandlungen zur Wolfsverordnung einen „vernünftigen Kompromiss“ zu unterstützen. Die Bauern hätten nie die Ausrottung des Wolfes gefordert, aber in der Ministerialbürokratie und bei den Naturschutzverbänden gebe es eine Gruppe einflussreicher Ideologen, die ohne Rücksicht auf Verluste am Ziel einer Komplettbesiedlung des Landes mit dem Wolf festhielten, kritisierte Bauernbund-Geschäftsführer Reinhard Jung, Mutterkuhhalter aus Lennewitz in der Prignitz: „Dieser Einfluss spiegelt sich leider auch im vorliegenden Entwurf der Wolfsverordnung wider“.
In seinem Schreiben belegt der Bauernbund mit detaillierten Berechnungen und praxisnahen Beispielen, wie sich die Ausbreitung der Wölfe auf die bereits heute ökonomisch schwache Weidetierhaltung auswirken wird. Für eine Nachrüstung aller märkischen Weiden mit nach derzeitigem Stand wolfssicheren Zäunen würden 400 Millionen Euro benötigt, die weder das Land noch die Bauern hätten. (weiterlesen)

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Ist das Küken glücklich, wenn der Fuchs es frisst?

PETA protestiert wieder gegen die Jagd: Weil alle Lebewesen ein Recht auf Leben haben und nach Glück streben sollen. Und um Spenden zu sammeln. Der DJV stellt in Frage, ob Beutetiere glücklich sind, wenn sie gefressen werden. Jagd auf Fuchs und Waschbär dient dem Artenschutz. Eine Umprogrammierung von Fleisch- zu Pflanzenfressern zum Wohle der Tierwelt hält der DJV für Unsinn.
„Eine Ratte ist ein Schwein ist ein Hund ist ein Mensch“: Die Gründerin der Tierrechtsorganisation PETA, Ingrid Newkirk, hat diesen Satz geprägt. Dahinter steht der Gedanke, dass jedes empfindungsfähige Wesen ein Recht auf Leben, Freiheit und das Streben nach Glück hat. Aus diesem Verständnis heraus protestieren Anhänger der Tierrechtsszene nicht nur gegen Jagd, sondern in letzter Konsequenz auch gegen Schädlingsbekämpfung und sogar Haustiere. Die philosophische Theorie vom allgemeinen Glücksempfinden besteht allerdings nicht den Härtetest im wahren Leben und führt Anti-Jagd-Proteste von PETA ad absurdum, meint der Deutsche Jagdverband (DJV): Der Waschbär mag Glück empfinden, wenn er vom Hunger getrieben eine seltene Rotbauchunke verstümmelt. Ebenso der Fuchs, der ein Küken der bedrohten Trauerseeschwalbe bei lebendigem Leibe frisst. Aber wie viel Glück empfinden dabei die Beutetiere? (weiterlesen)

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Stellenausschreibung Projektleiter Marketing der Firma Blaser

UNSERE KARRIERELEITER STEHT MITTEN IN DER NATUR

Blaser ist der führende Hersteller von Premium Jagd- und Sportwaffen, Zubehör und Outdoor-Bekleidung. Unser Erfolg basiert auf hoher Innovationskraft, einem kompromisslosen Qualitäts­an­spruch sowie 400 hochengagierten Mitarbeitern. Für unseren Standort in Isny im Allgäu suchen wir ab sofort folgenden fachlich und persönlich überzeugenden Mitarbeiter:

PROJEKTLEITER MARKETING (M/W)
Kennziffer: WU-1906

Wir bieten Ihnen

Interessante Aufgabe mit hohem fachlichen Anspruch
Arbeiten in einem erfahrenen und dynamischen Team
Kontinuierliche Weiterbildung
Betriebliches Gesundheitsmanagement
Arbeitgeberzuschuss zur betrieblichen Altersvorsorge
Flexible Arbeitszeiten
Ihre Aufgaben   (weiterlesen)

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Was Zecken so gut haften lässt

Dresden / Kiel - Ein in den Krallen anderer Spinnentiere und Insekten bisher nicht gefundenes Protein macht Zecken zu Andock-Meistern.

«Dass nicht nur das Haftkissen, sondern auch die transparenten Krallen fast vollständig mit dem elastischen Protein Resilin gefüllt sind, ist eine Überraschung», erklärte Dagmar Voigt vom Institut für Botanik der Technischen Universität Dresden (TUD).
Zusammen mit Stanislav Gorb von der Universität Kiel hat sie auch herausgefunden, an welchen Oberflächen selbst Zecken versagen. Resilin ist eine Art Supergummi. Es kommt in der Natur oft vor, vor allem Insekten machen sich die hohe Elastizität des Proteins zunutze - Libellen zum Beispiel in Gelenken, die so Millionen Flügelschläge aushalten, Flöhe in kurzzeitigen Energiespeichern der Hinterbeine für ihre Sprünge. (weiterlesen)

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Touren auf Wolfsspuren

„Der Wolf ist da - was nun?“ Bremen entwickelt sich immer mehr zu Hotspot für Wolfsfreunde und Aktionen rund um das Wildtier.Bremen dürfte neben Hamburg das letzte norddeutsche Bundesland sein, in dem sich noch kein Wolf niedergelassen hat. Und das dürfte wohl auch so bleiben. Dafür entwickelt sich Bremen gerade zum Hotspot für Wolfsfreunde und Aktionen rund um das Wildtier. Der Naturschutzbund (Nabu) sucht zu Beginn des neuen Schuljahres Wolfsbotschafter in Bremer Stadtrandschulen.

Thema: „Der Wolf ist da – was nun?“ Das Projekt, das der Nabu zusammen mit dem Wolfcenter Dörverden aufgelegt hat, soll ein Jahr laufen. Die sogenannten Bürgerwissenschaftler, die sich vom Bremer Flughafen aus zu Wolfsexpeditionen in Niedersachsen aufmachen, sind dagegen zum Ferienende wieder weg. Dass ihr Einsatz Nachhall haben wird, klingt schon jetzt an. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Bundesamt schlägt Alarm : Auf Feldern stirbt die Natur aus

Die Lage für Vögel, Insekten, Pflanzen und ganze Lebensräume in Agrarlandschaften verschlechtert sich einem Bericht des Bundesamts für Naturschutz zufolge dramatisch. „Praktisch alle Tier- und Pflanzengruppen in der Agrarlandschaft sind von einem eklatanten Schwund betroffen“, teilte die Präsidentin des Bundesamts, Beate Jessel, gestern mit. Es brauche dringend eine Kehrtwende in der Agrarpolitik.
Der Report mache einmal mehr deutlich, dass sich Artenvielfalt in der Agrarlandschaft im rasanten Sinkflug befinde, hieß es in einer Reaktion des Naturschutzbundes (Nabu). „Pestizid-Einsatz und monotone Kulturen sorgen dafür, dass Insekten weniger werden, Vögeln Nahrung und Lebensraum fehlt.“ Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) hat für seinen Agrar-Report mehrere Studien zur Entwicklung der Natur in der Agrarlandschaft zusammengeführt. (weiterlesen)

 

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

"Müssen irgendwie mit dem Wolf klarkommen"

Mit Blick auf die dynamische Populationsentwicklung der Wölfe fordert der mecklenburg-vorpommersche Agrar-Staatssekretär Dr. Jürgen Buchwald bundesweit abgestimmte Lösungen. Es würden bereits Gespräche laufen. "Ziel ist, eine Population sowie Maßnahmen zu definieren, die eine Vereinbarkeit der verschiedenen Anforderungen an die Kulturlandschaft auch zukünftig ermöglicht. Der Austausch mit den Landwirten ist dabei von großer Bedeutung." Daher nehme er auch am aktuellen Mahnfeuer der Tierhalter teil.
„Dennoch bitte ich die Betroffenen darum, die Herausforderungen, die mit der Rückkehr des Wolfes verbunden sind, nicht auszunutzen, um generell Stimmung gegen ihn zu machen. Die Gefahr für den Menschen ist erwiesenermaßen gering. Über Jahrzehnte sind keine Fälle aus Europa bekannt geworden, in denen ein Mensch von einem Wolf angegriffen wurde. (weiterlesen)

Dr. Jürgen Buchwald

 

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Tierschützer empört über angebliche Mülleimer-Mentalität

Verbände haben gemeinsam mit dem Forstministerium in Rheinland-Pfalz beschlossen: Das Schwarzwild muss stärker reguliert werden. Doch mit der Art und Weise sind nicht alle einverstanden – insbesondere Tierschützer nicht.

Was von dem Artikel des Trierischen Volksfreunds vor allem hängenbleibt, ist ein bitterer Nachgeschmack ob der unverhohlenen Vermischung von Fakten und Meinung. Denn schon in der Überschrift heißt es: „Frischlinge sollen öfter vor die Flinte“ – ganz klar der Versuch, Leser mit einem möglichst krassen Aufreger einzufangen. Es sollen süße Tierbabys abgeknallt werden? Scheußlich! Dabei ist die Faktenseite des Artikels durchaus informativ.

Dass es nicht immer schön ist, Wildtiere zu töten, weil man es muss, kann wohl jeder Jäger bestätigen. Gerade in Regionen, in denen das Schwarzwild überhandnimmt. Es verwüstet Felder, Vorgärten und Weinberge, zerstört die Ernte und kann zudem Hausschweine bedrohen, weil es Krankheiten wie die Afrikanische Schweinepest überträgt. Daher hat man in Rheinland-Pfalz nun beschlossen, etwas dagegen zu unternehmen, dass sich die Wildschweine immer stärker vermehren. Jagdverbände, Jagdgenossenschaften, der Bauern- und Winzerverband, der Gemeinde- und Städtebund sowie das rheinland-pfälzische Forstministerium haben einen 15-Punkte-Plan entworfen, der die Wildschweindichte verringern soll. Dafür müssen mehr Tiere getötet werden, auch Frischlinge. (weiterlesen)

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Startschuss für Bundesjägertag 2017

Rund 400 Delegierte und Gäste besuchen ab morgen den Bundesjägertag. Auf der zweitägigen Veranstaltung kommen Vertreter aus Jagd, Politik, Verbänden und Unternehmen zusammen, um über Zukunftsfragen des Verbandes und die Bedeutung der Jagd in Deutschland zu diskutieren.
Der Deutsche Jagdverband (DJV) und der Landesjagdverband Mecklenburg-Vorpommern (LJV) laden ab morgen zum Bundesjägertag nach Rostock-Warnemünde ein. Am 22. und 23. Juni 2017 werden etwa 400 Gäste aus ganz Deutschland erwartet, darunter Delegierte der Landesjagdverbände, Landes- und Bundespolitiker sowie Vertreter von Verbänden und Unternehmen. (weiterlesen)

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)