Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Freizeitsportler verdrängen Rotwild
Welche Auswirkungen hat Skifahren, Wandern und Geocachen auf das Wild? Deutlich gravierendere als bisher angenommen, wie ein Forschungsprojekt jetzt zeigt.
Jagdruhe allein reicht eben nicht – dies ist eine Erkenntnis, die aus den Untersuchungsergebnissen der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) hervorgeht. Anlass für das Studie war die seit Jahren steigende Zahl von Erholungssuchenden im Schwarzwald. (weiterlesen)

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Mehrere Millionen Euro für Umsiedlung von Eidechsen
Oberboihingen - Die Umsiedlung von Eidechsen für das umstrittene Milliardenprojekt Stuttgart 21 kostet nach Angaben der Bahn rund 15 Millionen Euro.
Bei Wendlingen wurden in den vergangenen Wochen 200 streng geschützte Zauneidechsen von einem Bauplatz für die ICE-Trasse Stuttgart-Ulm abgesammelt, wie die Bahn am Dienstag mitteilte. 250 solche Reptilien werden dort vermutet.
In Stuttgart-Untertürkheim müssen gut 60.00 Mauereidechsen umgesiedelt werden. Den Start der Bauarbeiten in Wendlingen hätten die Tiere schon um 18 Monate verzögert, sagte Projektsprecher Jörg Hamann. (weiterlesen)

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Aus für Bismarcks Jagdgatter
Schleswig-holsteinisches Verwaltungsgericht bestätigt, dass das gesetzliche Gatter-Verbot verfassungskonform ist.
Die Familie von Bismarck muss ihr Jagdgatter im schleswig-holsteinischen Sachsenwald schließen. Das hat das Verwaltungsgericht in Schleswig entschieden. Die Richter wiesen die Klagen von insgesamt zwei Gatter-Betreibern zurück, die das gesetzlich vorgeschriebene Gatter-Verbot als „entschädigungslose Enteignung“ betrachtet hatten (wir berichteten). Wegen des klangvollen Namens Bismarck widmeten zahlreiche Medien der Gerichtsentscheidung ihre Aufmerksamkeit. In den Artikeln war teilweise von „Jagd-Bordellen“ und vom „Gatter-Gate“ die Rede. (weiterlesen)

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Jagdverpachtung Hessen (Main-Kinzig-Kreis)
Im hessischen Spessart wird eine 920 ha große Jagd zum 1.6.2017 neu vepachtet. Submission ist am 29.5.2017 (weiterlesen)
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Vogelsterben nimmt dramatische Ausmaße an
In Deutschland und Europa ist die Zahl der Vögel drastisch gesunken. Vogelarten, die in Agrarlandschaften leben, sind besonders betroffen. Die Zahl der Brutpaare in landwirtschaftlichen Gebieten ist in der EU zwischen 1980 und 2010 um 300 Millionen zurückgegangen. Das entspricht einem Verlust von 57 Prozent.
Alarmierender Artenverlust
Fast drei Viertel der einheimischen Vogelarten der Äcker und Wiesen stehen auf der aktuellen Roten Liste der Brutvögel Deutschlands, 17 von 24 Arten sind mindestens gefährdet. In den letzten 30 Jahren hat beispielsweise der Bestand der
Kiebitze um 80 Prozent
Braunkehlchen um 63 Prozent
Uferschnepfen um 61 Prozent
Feldlerchen um 35 Prozent
Rebhühner um 84 Prozent
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Pressemitteilung des Förderverein der Deutschen Schafhaltung e. V. - Deutschlands blühende Landschaften brauchen die Weidetierhalter!
Deutschlands blühende Landschaften brauchen die Weidetierhalter!
Die Wiederbesiedlung Deutschlands mit Wölfen bereitet allen Weidetierhaltern große Sorgen,seien es Hobby- oder auch Berufsweidetierhalter. Deutschlandweit gibt es offiziell ca. 70 Rudel, das sind etwa 700 Tiere. Monitoringdaten aus dem gesamten Bundesgebiet zeigen,dass Wölfe sich bei uns – wieder – etablieren. Die Zahlen nehmen bei 5,4 aufgezogenen Welpen (TU Dresden) je Rudel und Jahr vehement zu. Auch der Förderverein der Deutschen
Schafhaltung (FDS) rechnet damit, dass die Wölfe sich bei reichlich vorhandenem Nahrungsangebot weiter rasant vermehren und ausbreiten. In einigen Regionen, wie beispielsweise klein-parzellisierten Mittelgebirgslandschaften oder auf langgezogenen Deichen, könnten die hiesigen Schafhalter ihre Tiere nicht nur schwer, sondern gar nicht davor schützen, von Rudeln angegriffen und gerissen zu werden. Wo der Wolf lebt, wird es keine Weidetierhaltung und keine Trockenrasenlandschaften mehr geben. Ein Schutz der Tiere ist dort kaum möglich. (weiterlesen)

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Wurfmeldung Oberösterreich Labradorzwinger Lesser Burdock
In Oberösterreich sind 4 Hündinnen beim Labradorzwinger Lesser Burdock gefallen. (weiterlesen)
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Jagdschule für den gehobenen Anspruch beginnt im Herbst mit dem Lehrbetrieb
Viele Jagdschulen bieten ihn schon an: Den Jagdkurs für den Manager.
Doch die Jagdakademie Burg Schlitz im Mecklenburgischen Hohen Demzin hat sich auf diese Kundenklientel spezialisiert und bietet ausschließlich Kurse für Jagdscheinanwärter mit hohen Ansprüchen an Lehrpersonal und Lernumfeld an.
Ausgesuchte Dozenten vermitteln in den Räumen des Schlosshotels Burg Schlitz das jagdliche Wissen. Die Teilnehmerzahl bleibt nur auf einige wenige Teilnehmer begrenzt. (weiterlesen)

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Lebensraum für Wildtiere zunehmend unter Druck
Untersuchung von Prof. Dr. Werner Beutelmeyer, market Institut für Markt-, Meinungs- und Mediaforschung:
Die Begeisterung für die Natur hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Der Naturraum in Österreich kommt dadurch stärker unter Druck. Jeder zweite Österreicher sieht im Vergleich zu früher eine stärkere Nutzung der Natur durch die Gesellschaft. Es sind vor allem die Bewegungs- und Sportaktivitäten die in der freien Natur deutlich zugenommen haben. Eine stressgeplagte High Speed Gesellschaft sucht und findet Ruhe, Entspannung und neue Energie im Lebensraum der Wildtiere. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia
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Vorbildlicher Aufruf: Kitzretter-Suche per Facebook
Jäger suchen mithilfe von Radiosender aus dem Bergischen Land nach Freiwilligen, die helfen, junge Wildtiere vor dem Mähtod zu retten.
Alljährlich im Frühjahr bewahren viele engagierte Freiwillige junge Wildtiere vor dem Tod, indem sie Felder vor der Mahd absuchen. Um noch mehr Helfer auf die Beine zu bringen und dadurch noch mehr Tiere zu retten, hat der nordrhein-westfälische Lokalsender Radio Berg jetzt auf seiner Facebook-Seite einen vorbildlichen Aufruf veröffentlicht. Die Nutzer reagierten erfreut und signalisierten jede Menge Einsatzbereitschaft.
„Wir sind seit über 40 Jahren Jäger, die sich auf den Naturschutz spezialisiert haben, und suchen jedes Jahr, wenn die Wiesen durch die örtlichen Bauern in und um Marienheide gemäht werden, diese mit Menschenketten vorher ab“, heißt es in dem Aufruf, mit dem sich einer der örtlichen Jäger an den Radiosender wandte. Um durch die Aktion wie in den Vorjahren wieder bis zu 30 Kitze vor dem Mähtod zu retten, suche man auch in diesem Jahr „Hausfrauen, Rentner und alle, die tagsüber Zeit haben und gerne spazieren laufen, um mit uns zusammen die Wiesen abzulaufen und Kitze suchen“. (weiterlesen)


