Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Der ewige Kampf um die Schwarzspechthöhlen
Der Schwarzspecht zimmert unermüdlich seine Bruthöhlen in die Baumstämme. Davon profitieren auch viele andere Tiere und nicht selten kommt es zum Streit.
Ein Wald ist für uns Menschen im besten Fall ein wunderschönes Erholungsgebiet. Dort gehen wir spazieren, entspannen uns und genießen die Natur. Doch währenddessen tobt über unseren Köpfen ein gnadenloser Immobilienmarkt. Die Schwarzspechthöhlen sind es, auf die es so viele Tiere abgesehen haben. Doch was macht die Schlupflöcher im Holz so besonders?
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DJV begrüßt Beschluss der Umweltministerkonferenz zum Wolf
Bundesweite Arbeitsgruppe unter Leitung von Brandenburg soll Erhaltungszustand des Wolfes klären. Dieser muss wildbiologisch begründet sein und nicht politisch.
Vergangenen Freitag hat die Umweltministerkonferenz (UMK) in Bad Saarow über den weiteren Umgang mit geschützten Arten diskutiert. Ein Schwerpunkt lag auf dem Wolf, der zwischenzeitlich in Deutschland eine jährliche Zuwachsrate von 40 Prozent aufweist, Konflikte nehmen vielerorts zu. (weiterlesen)

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Das Tier als Herrenhandtasche
Bastelanleitungen für Sauenhütten, Tipps für schwangere Jägerinnen: Die Lektüre der „Jagdzeitung“ liefert Einblicke in eine verstörende Welt.
Erstmals im Leben habe ich mir ein Exemplar der Deutschen Jagdzeitunggekauft, vermutlich weil ich erstmals im Leben den Eindruck hatte, dass sich meine Interessen und die der Jäger überschnitten. „Wald voller Wutzen“, lautet nämlich der Titel des Aprilhefts, und erstens mag ich Alliterationen und zweitens Wildschweine. Auf dem Cover wühlen sich nicht weniger als 13 entzückende Frischlinge durch das Laub; ein Blick ins Inhaltsverzeichnis kündigt die Bastelanleitung für eine „Sauenhütte“ an. Mit deren Bau kann man es den Müttern solcher Frischlinge gemütlicher machen, damit sie ungestört von schlechten Witterungsverhältnissen willig im Wald der Wahl werfen. (weiterlesen)

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Begehungsscheinangebot Nordrhein-Westfalen (Märkischer Kreis)
Jagdgelegenheit im Raum Plettenberg gegen Hegebeitrag zu vergeben (weiterlesen)
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Landesjägerschaft Bremen spricht bei Hauptversammlung auch über den Wolf - Sind die offiziellen Zahlen zu niedrig?
Borgfeld. Der Wolf muss wieder Angst vor den Menschen bekommen. Das sagte Holger Bartels, der Präsident der Landesjägerschaft Bremen (LJB), jetzt auf der Jahreshauptversammlung, zu der sich genau 100 von etwa 500 Bremer Jägern im Borgfelder Landhaus versammelt hatten. Vertreiben lasse sich der Wolf aber nicht mehr aus Norddeutschland.
Im vergangenen Jahr fand die bremische Meisterschaft im Schießen mit 63 Teilnehmern statt. „Das hat richtig Spaß gemacht“, sagte Holger Bartels. Der Umbau des Schießstands in Worpswede-Waakhausen sei im wesentlichen abgeschlossen. Für den Anteil, den die LJB dafür zahlen musste, habe sie 12 000 Euro Spenden bekommen, sodass dafür keine Mitgliedsbeiträge aufgewendet werden mussten. Allerdings gebe es Einwände wegen der Blei- und Lärmbelastung, über die derzeit verhandelt werde. „Wir wollen Waakhausen so, wie es ist, weiterführen“, so der Präsident. (weiterlesen)

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Wiebke Bleicken von Sylt: Weibliche Jagdinstinkte
Die Liebe zur Natur, zum Wild und zur Jagd prägen seit 15 Jahren die Freizeit von der Sylterin Wiebke Bleicken: Sie ist Jagdpächterin, Jugendobfrau des Hegerings Sylt und Jagdhornbläserin.
Bereits im jugendlichen Alter von 16 Jahren erwarb sie den Jagdschein, heute gibt sie selbst ihr Fachwissen an die Jugend weiter – und dieses Engagement wurde jetzt in feierlichem Rahmen belohnt: Wiebke Bleicken belegte beim „Hubertus Cup“, einem Wettbewerb des Landesjagdverbands für herausragende Jugendarbeit, den zweiten Platz. Nur die Kreisjägerschaft Neumünster konnte die junge Sylterin noch überflügeln. (weiterlesen)

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Alles neu macht der Mai? Vielleicht. Oder fast, bezogen auf alles.
Im Deutschen Teckelklubs stellt der Mai eine große Chance dar. Allein in den letzten Tagen und Wochen haben die Mitglieder der DTK-Führung eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass sie sich wohl grenzenlos überschätzt haben, als sie seinerzeit ihre Wahl angenommen haben. Einige Beispiele gefällig?
Der Präsident, Stefanus Middendorf, ist zugleich auch Präsident der Weltunion Teckel (WUT). Der Job erfordert Repräsentation im In- und Ausland. Alles für den Teckel, sozusagen. Aber allein die fehlenden Sprachkenntnisse des DTK-Präsidenten haben im Ausland in den letzten Jahren für peinliche Momente gesorgt. Auch im Inland sorgt Middendorf für Irritationen, wenn er seine Welpen auf EBay anbietet. Geht gar nicht, Herr Präsident.
Oder seine Vize Brigitte Vosen. Noch ist der Teckel eine Jagdgebrauchshundrasse. Und was macht die Dame? Sie geht mit dem Teckel tanzen, Dogdancing nennt sich der Unfug, in dem Vosen offenbar die Zukunft des deutschen Teckels sieht.
Der Hauptzuchtwart Dr. Carsten Schoeler hat schon lange jeglichen Kredit bei Teckelzüchtern und -liebhabern verloren. Er ist dafür verantwortlich, dass die so notwendigen Augenuntersuchungen abgeschafft wurden. (weiterlesen)

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Noch kurz die Welt retten
Michael Succow ist einer der profiliertesten Naturschützer des Landes. Dank seiner Initiative sind 7 % der Fläche der Ex-DDR heute Naturschutzparks und Biosphärenreservate. Ein Freund der konventionellen Landwirtschaft ist er nicht. Kathrin Hingst hat ihn für die top agrar-Ausgabe 5/2017 besucht.
Ein charmanter, nicht durchsanierter Altbau in Greifswald: die Michael-Succow-Stiftung. Der Namensgeber wartet schon. Gerade öffnet der 75-Jährige eine Einladung Joachim Gaucks zu seinem letzten Empfang als Bundespräsident. Man kennt sich – die Bürgerbewegung eben. (weiterlesen)

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Debatte um neues Jagdgesetz dominiert Thüringer Jägertag
LJV-Präsident Steffen Liebig ließ beim Landesjägertag in Hermsdorf keinen Zweifel daran, dass er eine Gesetzesnovellierung für überflüssig hält.
Zwei Themen beherrschten den Landesjägertag Thüringen am Samstag. In einer internen Diskussion stritten die 150 anwesenden Delegierten heftig um die neuen Beitragssätze. Die im vergangenen Jahr beschlossene und nun erstmals umgesetzte Anhebung um 15 auf 46 Euro führt nämlich faktisch zu einer Ungleichbehandlung. Diejenigen der 34 Kreisjägerschaften, die – einer Vorstandsempfehlung folgend – die Beiträge jeweils für drei Jahre gesammelt kassieren, sollen nicht nachträglich die erhöhten Summen von ihren Mitgliedern fordern und die Differenz auch nicht aus der Kreiskasse ausgleichen müssen. Dagegen wehren sich Kreisjägerschaften, die jährlich die Beiträge einsammeln. Ein Antrag aus Bad Salzungen, Gotha und Eisenach forderte hingegen, die neu festgesetzten Beiträge unterschiedslos ab sofort von allen einzutreiben. Letztlich aber setzte sich das Präsidium mit seinem Antrag durch, die Dreijahres-Beitragserhebung ohne Nachzahlung einmalig zu genehmigen. 103 Delegierte folgten diesem Vorschlag, 33 stimmten mit Nein und 14 enthielten sich der Stimme. (weiterlesen)

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Pressemitteilung des Forum Natur Brandenburg vom 8.5.2017: Spreewaldkonferenz muss Bekenntnis zur Kulturlandschaft setzen!
Wendorff: „Weniger ist manchmal mehr! Erst die Nutzung schafft wertvolle Kulturlandschaft!“
Anlässlich der am heutigen Montag stattfindenden 10. Spreewaldkonferenz greifen die Verbände im Forum Natur die durch die Biosphärenreservatsverwaltung geplante Erweiterung der Kernzone des Schutzgebietes auf. „Die immer wieder vorgetragene Behauptung, dass eine Erweiterung der Kernzone zur Erreichung des sogenannten 3 % Zieles der UNESCO notwendig sei, ist schlichtweg falsch“, stellt Henrik Wendorff klar. So gäbe es, unabhängig von der Frage der Sinnhaftigkeit von Totalreser-vatsausweisungen in jahrhundertealter Kulturlandschaft, natürlich auch die Möglichkeit der Reduzierung der Gesamtflächenkulisse des Biosphärenreservates. „Wir begrüßen es daher sehr, dass die Organisatoren in diesem Jahr den Fokus auf den Spreewald als Wald gesetzt haben, da gerade dieser Aspekt die Probleme auch aller anderen Landzungen in besonderer Weise verdeutlicht“, so der Vor-stand des Form Natur. (weiterlesen)


