Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Deutscher Bauernverband (DBV): Weidetiere müssen vor dem Wolf geschützt werden - Bauernverband fordert Umweltministerkonferenz zum Handeln auf
Berlin (ots) - (DBV) "Die rasante Ausbreitung des Wolfes in Deutschland gefährdet die Haltung von Rindern, Pferden, Schafen und Ziegen auf unseren Weiden ganz grundsätzlich. Für unsere Weidetierhalter in Deutschland geht es um die Existenz und die Zukunft ihrer Berufsausübung." Dies erklärte der Umweltbeauftragte des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Eberhard Hartelt, auf einer Pressekonferenz in Potsdam im Vorfeld der Umweltministerkonferenz im brandenburgischen Bad Saarow (3. bis 5. Mai 2017). In den Bundesländern Brandenburg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Bayern ist der Wolf mittlerweile Realität: 70 Rudel und Paare sind bisher in Deutschland gezählt worden. Deutlich stieg damit die Anzahl der von Wölfen getöteten landwirtschaftlichen Nutztiere auf über 700 im Jahr 2015. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia
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Wildfleisch liegt weiterhin im Trend!
Seit Anfang Mai gibt es wieder frisches Wildfleisch direkt vom Jäger.
Auf dem Grill oder in der Küche – Wildbret wird laut einer aktuellen DJV-Umfrage immer öfter zubereitet und gegessen.
Wildfleisch – frisch vom Jäger
Mit Picknick-Decke und Grillzange zieht es die Deutschen hinaus ins Grüne: Der Mai ist für viele Auftakt der Grillsaison.
Und Jäger starten in die eigentliche Jagdsaison, in vielen Teilen Deutschlands dürfen jetzt Rehböcke, Dam- und Rothirsche gejagt werden. (weiterlesen)

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Pressemitteilung vom 2.5.2017 der AGDW – Die Waldeigentümer
Zu Guttenberg: UN-Waldstrategie als wichtiger Meilenstein für nachhaltige Waldbewirtschaftung
UN-Generalversammlung hat globale Strategie für die Wälder verabschiedet / Sechs globale Ziele für die Wälder und die nachhaltige Forstwirtschaft
Ende vergangener Woche hatte die Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York eine globale Strategie für die Wälder - the United Nations Strategic Plan of Forests 2017-2030 (UNSPF) - verabschiedet. Für Philipp zu Guttenberg, Präsident der AGDW – Die Waldeigentümer, ist diese Strategie ein wichtiger Meilenstein. „Die starken und innovativen Seiten unserer nachhaltigen Waldbewirtschaftung werden deutlich benannt“, sagte zu Guttenberg. (weiterlesen)

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Wölfe entzweien Bauern und Biologen
150 Jahre nach der Ausrottung im Land könnten Wölfe jetzt in Salzburg wieder heimisch werden. Was Naturschützer freut, macht Bauern Angst, das wurde bei einer Diskussion in Salzburg deutlich.
43 Wolfsrudel sind bereits in Deutschland wieder heimisch, bis Wölfe also wieder nach Salzburg einwandern, ist es nur eine Frage der Zeit, sagen Ökologen. Die Tiere leben in Rudeln. Als Einzelgänger leben nur junge Rüden und wandern dabei auf der Suche nach einem Weibchen pro Tag bis zu 70 Kilometer weit. Seit Sommer 2014 konnten in Salzburg drei verschiedene Wölfe mittels DNA-Nachweis identifiziert werden.
Schafe aus Panik vor Wolf abgestürzt
Einer dieser Wölfe hat vor zwei Jahren beträchtlichen Schaden auf der Hirzbachalm in Bruck (Pinzgau) angerichtet. Allerdings nicht durch einzelne Risse innerhalb einer Schafherde, sondern durch abgestürzte Tiere. 68 von 120 Schafen sind da ums Leben gekommen, sagt Josef Zandl von der Gutsverwaltung Fischhorn in Bruck. Als Konsequenz daraus wurden 2016 keine Schafe mehr auf diese Alm getrieben. (weiterlesen)

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Wo ist der Problemwolf?
Inzwischen haben drei Kantone den Wolf mit der Kennzeichnung M75 zum Abschuss freigegeben. Ihm werden über 50 Risse von Schafen zugeschrieben. Nur: Wie findet man das Tier? Und wie kann es auf der Wildbahn von seinen Artgenossen unterschieden werden?
Das Urteil ist gefällt: Nach den Kantonen Graubünden und Tessin hat am Montag auch St. Gallen den Wolf M75 zum Abschuss freigegeben. Für einmal sind die Meinungen klar: Der WWF hat bereits letzte Woche bekannt gegeben, dass er auf eine Beschwerde gegen die kantonalen Verfügungen verzichten wird. (weiterlesen)

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Die Maiausgabe vom Jagdonlinemagazin "Wir Jagen" ist online
Einen wunderschönen Guten Morgen,
wir hoffen, ihr seid alle frisch nach dem 1.Mai und konntet die eine oder andere schöne Erinnerung erleben.
Damit die Woche auch schön weiter geht, haben wir heute Morgen eine weitere WIR JAGEN-Ausgabe online gestellt. Wie immer kostenlos und überall abrufbar.
Folgende Artikel warten auf Euch:
- Jagdgeschichte: Jagen im Paradies
- Test: Minox MD 80 Z
- Wildrezept: 24 Stunden Frischlingsschulter
- Gedanken eines Försters
- Hunde: Prüfungen sind ein Kapitel für sich
- Wissen: Richtiger Umgang mit Wildwaisen
... und vieles mehr!
Wir wünschen Euch einen schönen 2.Mai!

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Jagdrecht tangiert
Eigentlich will die Bundesregierung nur eine EU-Verordnung zum Thema „invasive gebietsfremde Arten“ umsetzen. Das jetzt angeschobene Gesetzgebungsverfahren hat daneben jedoch ganz konkrete und auch mittelbare Auswirkungen auf die Jagdgesetzgebung.
Die Verordnung (EU) Nr. 1143/2014 des Europäischen Parlaments und des Rates zielt auf die Prävention, Minimierung und Abschwächung der nachteiligen Auswirkungen der vorsätzlichen wie der nicht vorsätzlichen Einbringung und Ausbreitung invasiver gebietsfremder Arten auf die Biodiversität in der Union ab.
Zur Umsetzung schlägt die Bundesregierung nicht nur die Änderung der entsprechenden Passagen des Bundesnaturschutzgesetzes vor, sondern will im Bundesjagdgesetz einen „§28a“ einfügen. Darin wird geregelt, inwieweit Jagdausübungsberechtigten die Durchführung von Management- oder Beseitigungsmaßnahmen übertragen werden kann oder ihnen die Mitwirkung an der Durchführung dieser Maßnahmen auferlegt werden kann, beziehungsweise sie diese zu dulden haben, sofern sie daran nicht mitwirken wollen oder der Mitwirkung nicht ordnungsgemäß nachkommen. (weiterlesen)

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Hohe Geldstrafe für verantwortungslose Hundehalterin
Die Vierbeiner einer Frau aus dem bayerischen Kreis Schweinfurt hetzten mehrfach Rehe. Jetzt wurde sie vom Amtsgericht verurteilt.
Eine Hundehalterin aus dem Kreis Schweinfurt ist wegen „Jagdwilderei durch Unterlassen“ zu einer Geldstrafe in Höhe von 1200 Euro verurteilt worden. Laut einem Bericht der Mainpost hatte die Frau Anfang des Jahres ihre beiden Hunde ausbüxen lassen, woraufhin die Tiere Rehen nachstellten.
Ein Mann informierte im Januar die Polizei, nachdem er – nicht zum ersten Mal – zwei Hunde sah, die Rehe über Felder und Wiesen jagten. Bei den Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Schäferhund-Mischling und der Rottweiler der Frau bereits 2016 aktenkundig geworden waren: Damals hatten sie laut einem Augenzeugen zwei Rehe bis zur Erschöpfung gehetzt und die Tiere dann gerissen. Wie die Zeitung berichtet, kam die Hundebesitzerin seinerzeit glimpflich davon: Sie wurde lediglich belehrt, sich um den ordnungsgemäßen Zustand des Zaunes zu kümmern, durch dessen Löcher die Vierbeiner von Zeit zu Zeit ausbüxten. (weiterlesen)

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Die neuen Jägerinnen
Immer mehr junge Frauen gehen zur Jagd: Sie versprechen sich von ihrem Hobby Nachhaltigkeit, Entspannung und gutes Fleisch.
Der Lieblingsort von Anna Lena Kaufmann ist ein Hochsitz über einem plätschernden Bach, von oben streift der Blick über den Rand des Sachsenwaldes bei Hamburg. Hier macht sie die Augen zu und lauscht dem Vogelzwitschern, wenn stundenlang kein Reh zu sehen ist. „Das Revier ist mein Ruhepol“, sagt die 28-Jährige, deren Familie im schleswig-holsteinischen Wohltorf ein 166 Hektar großes Jagdrevier pachtet und eine Pferdepension besitzt. Einen tödlichen Schuss gibt Anna Lena selten ab. „Ich erlebe schöne Momente hier, und die möchte ich oft nicht zerstören, auch wenn ich die Chance hätte, ein Tier zu erlegen.“ Ab und zu schießt sie dennoch eines ab, um es zu verwerten oder von einer Krankheit zu erlösen. (weiterlesen)

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Wildrezept: Vorspeisenvariation „Rücken vom Jahrling“
Wildbret ist ein sehr hochwertiges und gesundes Nahrungsmittel. Es enthält einen hohen Anteil von leicht verdaulichem Eiweiß, hat einen geringen, aber hochwertigen Fettanteil, wenig Bindegewebe sowie feinfaserige Muskelstruktur und ist zudem cholesterinarm.
Wildbret ist ein heimisches Naturprodukt. Es kann direkt beim Jäger bezogen werden. Wildbret ist auch ethisch hoch qualitativ! Bei weidgerechter Jagd gewonnenes Wildbret gehört zu den am tierschutzgerechtesten gewonnenen Fleisch.
In unserer Kulinarik-Serie stellen wir Ihnen wieder ein neues Wildkochrezept vor.
Wir wünschen gutes Gelingen und guten Appetit!
Vorspeisenvariation „Rücken vom Jahrling“ (weiterlesen)

Wildbretköchin Theresa Zwettler

