Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
- Details
Jagdverpachtung Hessen (Schwalm-Eder-Kreis)
Zum 1.4.2018 steht eine Genossenschaftsjagd in Oberhessen zur Verpachtung an. (weiterlesen)
- Details
Update zum „Abschaum“-Prozess: Angeklagter Jäger gibt klein bei, Verhandlung abgesagt!
NÖ Jagdfunktionär widerruft sämtliche seiner Aussagen, zahlt dem VGT-Obmann € 3.000 und dem VGT € 2.500, dafür wird die Anklage zurückgezogen – 15. Prozesserfolg des VGT in Serie!
Gerade noch wurde zum Prozess morgen früh um 9 Uhr geladen, schon ist alles wieder abgesagt. Nachgerade in letzter Sekunde sandte der angeklagte nö Landesjagdverbandsfunktionär einen Vergleichsvorschlag, der alle Forderungen des VGT erfüllte. Darin verpflichtet er sich, alle etwa 10 seiner beleidigenden Aussagen zu widerrufen und diesen Widerruf auf seiner Jagdseite 1 Monat lang zu veröffentlichen. Zusätzlich überweist er VGT-Obmann Martin Balluch € 3.000 und dem VGT fast € 2.500 Schadenersatz. Martin Balluch hat diesen Vorschlag nun angenommen und damit ist die Verhandlung morgen abgesagt. Das war nun der 15. Prozesserfolg in ununterbrochener Serie seit Beginn der Kampagne gegen die Gatterjagd und das Aussetzen von Zuchttieren. (weiterlesen)

- Details
Jagdfunktionär entschädigt Jagdgegner
Vor dem Prozess zwischen einem niederösterreichischen Jagdfunktionär und dem Obmann des „Vereins gegen Tierfabriken“, Martin Balluch, gab es offenbar eine Einigung.
Erfolg für den österreichischen „Verein gegen Tierfabriken“ (VGT): Kurz vor Prozessbeginn hat ein niederösterreichischer Jagdfunktionär dem VGT-Obmann Martin Balluch offenbar vorgeschlagen, beleidigende Aussagen zu widerrufen und fast 5.500 Euro Schadenersatz an ihn und seine Organisation zu zahlen. In einer Pressemitteilung des VGT schilderte Balluch die Details des Vergleichsvorschlags und bestätigte, diesen akzeptiert zu haben. Damit sei der sogenannte „Abschaum-Prozess“ abgesagt.
Dieter Nagl, seines Zeichens Mitglied des Öffentlichkeitsausschusses des niederösterreichischen Landesjagdverbands, hatte den VGT-Obmann im vergangenen Jahr in einem Facebook-Posting als „Abschaum“ bezeichnet und behauptet, Balluch würde Jagdeinrichtungen zerstören (wir berichteten). Der VGT-Pressemitteilung zufolge soll Nagl sich nun verpflichtet haben, „alle etwa 10 seiner beleidigenden Aussagen zu widerrufen und diesen Widerruf auf seiner Jagdseite 1 Monat lang zu veröffentlichen“. Zusätzlich überweise er an Martin Balluch 3.000 Euro und an den VGT fast 2.500 Euro Schadenersatz. (weiterlesen)

- Details
Thema Wolf: Wo Oberjäger Josef Pröll die Fantasie durchgeht
Josef Pröll macht den Trump – und mit wirren Behauptungen Stimmung gegen den Wolf. Ein Kommentar.
Vergangenen Samstag gingen weltweit Menschen für die Wissenschaft auf die Straße. Auch in Wien machten sich trotz des schlechten Wetters 3.000 Menschen auf einen #MarchforScience durch die Innenstadt. Ziel der Demonstration war es, so Veranstalter Oliver Lehmann: „das Fundament der Wissenschaft zu schützen, zu stärken und zu feiern“. Im Wesentlichen ging es beim #ScienceMarchVienna also um ein selbstbewusstes Feiern von Fakten und um ein eindeutiges Statement gegen eine Politik der Gefühle – weltweit verkörpert etwa vom gegenwärtigen US-Präsidenten. (weiterlesen)

- Details
Jäger wollen Obergrenzen für den Wolf
Potsdam Morgen findet in Potsdam das nächste Wolfsplenum statt. Vorher haben sich Jäger und Bauern noch mal mit ihren Forderungen zu Wort gemeldet.
Brandenburgs Jäger wollen eine Obergrenze für den Wolf. "Im Süden des Landes ist die erträgliche Anzahl an Wölfen bereits erreicht, im Norden gibt es noch etwas Luft", sagte der Präsident des Landesjagdverbands, Dirk-Henner Wellershoff, am Montag vor Journalisten in Michendorf. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia
- Details
Zürich: „Einwandfreier Jagdbetrieb“ statt höchstzulässiger Revierpreis“
Einige interessante Ansätze verfolgt der Schweizer Kanton Zürich mit der Totalrevision des kantonalen Jagdgesetzes: So soll bei der Reviervergabe künftig nicht der Höchstbietende zum Zuge kommen, sondern diejenigen, die „die beste Gewähr für einen einwandfreien Jagdbetrieb“ bieten. Die Jagdreviere sollen unter wildbiologischen Gesichtspunkten neu eingeteilt werden.
In einer Pressemitteilung des Kantons Zürich heißt es dazu: Die Jägerinnen und Jäger erfüllen heute eine wichtige Aufgabe zum Schutz der Wildtiere und ihrer Lebensräume. Die Voraussetzungen in den Jagdrevieren haben sich in den vergangenen Jahrzehnten stark verändert. Das geltende Jagdgesetz von 1929 hält mit dieser Entwicklung nicht mehr Schritt. Die Baudirektion hat darum ein von Grund auf neues Jagdgesetz erarbeitet. Der Regierungsrat hat die Baudirektion zur Vernehmlassung des Gesetzesentwurfs ermächtigt. (weiterlesen)

- Details
LJV Brandenburg fordert Notwehrrecht und Entschädigung bei Wolfsangriffen auf Jagdhunde
Vor der bevorstehenden Überarbeitung des Wolfsmanagementplans Brandenburg (WMP) hat der Landesjagdverband Brandenburg (LJVB) einen Forderungskatalog zur zukünftigen Ausgestaltung des Wolfsmanagements veröffentlicht. Der LJVB fordert unter anderem eine Herabsetzung des Schutzstatus des Wolfs, ein Notwehrrecht bei Wolfsangriffen auf Jagdhunde sowie die „rechtssichere Entnahme“ kranker Wölfe.
Im folgenden die Forderungen des LJVB im Wortlaut:
Der aktuelle, bis einschließlich 2017 befristete WMP des Landes Brandenburg soll fortgeschrieben werden. Um dem Anspruch eines WMP dahingehend gerecht zu werden, das Konflikte zwischen Mensch und Wolf nach Möglichkeit gar nicht erst entstehen bzw. weitestgehend entschärft werden, fordert der Landesjagdverband Brandenburg e.V. im Zuge der Evaluierung des Wolfsmanagementplans: (weiterlesen)

Foto: Wikipedia
- Details
Der kleine Münsterländer Jagdhund
Der Kleine Münsterländer Züchter Karsten Wördehoff aus Hamburg stellt im Interview mit dem Deutschen Jagdportal seine Auslesezucht von Kleinen Münsterländer Jagdhunden vor
Deutsches Jagdportal:
Lieber Karsten,
wir möchten uns erst einmal ganz herzlich bedanken, dass Du dir die Zeit nimmst für das Interview und unseren Lesern berichtest, weshalb Du dich für einen Kleinen Münsterländer als Jagdhund und deren Zucht entschieden hast.
Karsten Wördehoff:
Ich habe an vielen verschiedenen Sparten der Jagd Spaß und darum wollte ich einen Allrounder und nicht einen Spezialisten. Der Hund soll genauso Stöbern, Apportieren wie Nachsuchen können und auf Gesellschaftsjagden einen guten Job machen. Da ich mit meiner Familie am Stadtrand mit zwei damals noch sehr kleinen Kindern lebe, durfte der Hund nicht zu groß sein und musste absolut familien- und alltagstauglich sein. Bei meiner Frau läuft unsere Zuchthündin beim Ausreiten ganz entspannt frei bei Fuß am Pferd.
Deutsches Jagdportal:
Du züchtest gerade Deinen ersten Wurf der Kleinen Münsterländer von der Wettereiche. Wieso hast Du Dich entschieden mit der Hundezucht zu beginnen? (weiterlesen)

- Details
Jagdfieber in Salzburg
Das Thema Jagd boomt in Salzburg. Jedes Jahr steigen die Besucherzahlen auf der Jagdmesse und auch die Zahl jener, die die Jagdprüfung ablegen ist in Salzburg besonders hoch. Die Jagd ist allerdings nicht nur beliebt, sondern vor allem auch massiv umstritten. Viel Kritik gibt es vor allem an organisierten Jagdreisen ins Ausland. (Video ansehen)

- Details
Wölfe in der Nähe zu Menschen
Von Ulrich Wotschikowsky
Kurzfassung einer ersten Umfrage durch KORA (Bericht Nr. 76. Jacqueline Huber, Manuela von Arx, Roland Bürki, Ralph Manz, Urs Breitenmoser).
Im berühmten Calanda-Rudel in Graubünden, dem ersten Wolfsrudel in der Schweiz in neuerer Zeit, wurden auffällige Verhaltensänderungen beobachtet: Wölfe wurden immer häufiger am helllichten Tag gesehen. Sie näherten sich Menschen, gingen an ihnen vorbei oder blieben in ihrer Nähe. Wölfe hielten sich am Dorfrand in der Nähe von Scheunen und Ställen auf, und sogar im Dorf Vättis. Es kam zu öffentlichen Debatten darüber, ob die Wölfe „zunehmend zahm“ geworden waren, und ob daraus Gefahren für Menschen resultierten. Schließlich wurde vom Amt für Jagd und Fischerei verfügt, dass zwei Jungwölfe geschossen werden sollten, wenn sich das Rudel einer Siedlung näherte bzw. in eine solche hinein kam. Zu einem Abschuss kam es jedoch nicht. (weiterlesen)


