Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Deutsche Wildtier Stiftung veröffentlicht Forderungen zum Umgang mit Huftieren in Großschutzgebieten
Der Rothirsch – mehr als ein Waldschädling – am 3. November ist Hubertustag, benannt nach dem Schutzpatron der Jagd, dem heiligen Hubertus. Doch der Legende nach entsagte Hubertus der Jagd, nachdem ihm ein Hirsch mit einem Kreuz im Geweih erschien. Damit müsste er wohl eher der Schutzpatron des Wildes sein. In Zeiten, in denen der Rothirsch ausschließlich als Waldschädling angesehen wird, stellt die Deutsche Wildtier Stiftung an diesem Tag die Frage nach dem Wert, den ein Hirsch aus ökologischer Sicht eigentlich für seine Umwelt besitzt! (weiterlesen)

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Heute ist Hubertustag
Am 3. November gedenken Jäger in ganz Deutschland und in Teilen Europas ihres Schutzheiligen Sankt Hubertus, Pfalzgraf von Burgund. Er wird als mythologischer Begründer einer nachhaltigen und waidgerechten Jagd angesehen.
Der Deutsche Jagdverband (DJV) weist heute auf den Hubertustag hin, der in ganz Deutschland mit kirchlichen Messen gefeiert wird. „Die Jagd steht heutzutage für die Hege, also die Pflege und Erhaltung von Wildtieren sowie ihrer Lebensräume“, so Detlef Zacharias, Präsident desLandesjagdverbandes Berlin, anlässlich des Gedenktages. Hubertus von Lüttich gilt als Schutzheiliger für Jäger, Hunde, Natur und Umwelt und lebte als Pfalzgraf von Burgund von 655 bis 727 nach Christus. Der Überlieferung nach war Hubertus als junger Edelmann ein zügelloser Jäger, der die Erlegung des Wildes als Selbstzweck sah. Weder christliche Feiertage noch ethische Grundsätze hinderten den Jäger, seiner Leidenschaft hemmungslos nachzugehen. Nachdem seine Frau gestorben war, ging er als Einsiedler in die Wälder der Ardennen, um dort über seine Trauer hinwegzukommen und ernährte sich ausschließlich durch die Jagd. (weiterlesen)

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Große Jagd bei Leutenberg: 69 Hornträger und ein schwerer Keiler auf der Strecke
Drückjagd im Thüringer Schiefergebirge vereint am Wochenende gut 500 Schützen und Treiber aus zehn Bundesländern
Leutenberg. Eine Drückjagd fand auf einer Gesamtfläche von rund 6000 Hektar fand am Wochenende in den Revieren Leutenberg, Munschwitz, Steinsdorf, Kleingeschwenda, Dorfilm, Landsendorf, Herschdorf, Altengesses, Drognitz, Reitzengeschwenda und im Bereich des Forstamtes Leutenberg statt. (weiterlesen)

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Das P-Seminar der Q11 2016/17
Im Gymnasium der Bertolt-Brecht-Schule Nürnberg Langwasser hat der Lehrer und Sportkoordinator Uwe Köberlein für den neuen Jahrgang der Q11 das P-Seminar "Auf der Suche nach der verschwundenen Tierart" angeboten. Gemeint ist natürlich das Rebhuhn, dessen Existenz immer fraglicher wird. So kam die Idee auf, in Zusammenarbeit mit der Wildlebensraumberaterin für den Bezirk Mittelfranken Nicole Stubenhöfer einen Rebhuhnweg im Gebiet Knoblauchsland zu errichten, welcher auf die Bedrohung des Rebhuhns in Deutschland hinweisen soll. Aber natürlich auch Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensräume und damit zur Überlebenssicherung der Rebhühner sollen dargestellt und vorgestellt werden. (weiterlesen)

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Neue Idee für Schweizerisches Wolfskonzept - Teile des Kantons sollen zu Wolfszonen werden
Die Kantone sollen ihr Territorium in wolfsfreie Zonen und solche, in denen der Wolf geduldet wird, einteilen können. Das fordert der Verein Lebensraum Schweiz ohne Grossraubtiere.
Die Idee hat es in sich. Um die Wolfsthematik in den Griff zu bekommen, soll es schweizweit künftig Zonen geben, in denen sich der Wolf aufhalten kann. Auf der anderen Seite soll es Zonen geben, in denen Wölfe sofort geschossen werden, sobald sie gesichtet werden. «Erste Priorität hat dabei weiterhin die Umsetzung des Austrittes aus der Berner Konvention», sagt der Co-Präsident des Vereins Lebensraum Schweiz ohne Grossraubtiere, Georges Schnydrig. «Als Auflage bei einem Wiedereintritt muss mindestens die ganzjährige Bejagung definiert werden.» (weiterlesen)

Foto: Wikipedia
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Abschussquoten in Rumänien - Der Bär ist los
Im rumänischen Hermannstadt hat ein ausgewachsener Bär kürzlich für Aufregung gesorgt. Solcherart Berichte befeuern die Debatte, in der es um die Höhe der Abschussquoten geht. Zu niedrig, sagen Jäger. Tierschützer bemängeln dagegen, dass anstelle der verhaltensauffälligen Bären vor allem die besonders gewinnbringenden erlegt werden. (weiterlesen)

Foto: Wikipdia
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Mehr Förderung für ländliche Infrastruktur und Vertragsnaturschutz
Die Bundesregierung hat die nationale Förderung des ländlichen Raumes mit der Reform der Gemeinschaftsaufgabe Agrar- und Küstenschutz (GAK) neu justiert. Heraus gekommen sind kleine Änderungen, die die ländliche Infrastruktur und den Vertragsnaturschutz betreffen. Die große Reform bleibt aus.
Im Zuge der Neuregelungen zum November 2016 berichtet die Bundesregierung auch über Änderungen bei der nationalen Förderung des ländlichen Raumes. Das geänderte Gesetz über die Gemeinschaftsaufgabe Agrar- und Küstenschutz (GAK) ist allerdings schon am 15. Oktober in Kraft getreten. (weiterlesen)

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Die Nachsuche – das oberste Gebot der Waidgerechtigkeit
Für die Nachsuche braucht es Spezialisten – an beiden Seiten der Hundeleine!Ob für eine geflügelte Ente oder ein laufkrankes Stück Rotwild – die Nachsuche gilt als oberstes Gebot der Waidgerechtigkeit. Die Nachsuchenarbeit ist daher auch nur mit geeigneten Jagdhunden (wir berichteten) waidgerecht und tierschutzkonform. Dieses betrifft meiner Meinung nach auch die Nachsuche auf Wasserwild – sie ist nur mit Jagdhunden erfolgreich, die eine Schwimmspur ausarbeiten können. Deshalb ist auch die Einarbeitung und Prüfung unserer Jagdhunde nach der Prof. Dr. Müller-Methode unverzichtbar. (weiterlesen)

Foto: Johannes Nölke
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Jagdverpachtung Tirol (verschiedene Bezirke)
In Bachtal/Lechtal Bezirk Reutte verpachtet die Gemeinde (800 ha EJB) und die Jagdgenossenschaft (4.000 ha GJB) jeweils eine Hochgebirgsjagd mit Hochwild im Abschussplan. Submissionstermine sind keine angegeben.
Die Österreichischen Bundesforstberiebe, Forstbetrieb Unterinntal verpachten im Bezirk Schwaz (2 x 1.400 ha Hochgebirgsjagd) und im Bezirk Kitzbühel (398 ha und 482 ha) und im Bezirk Kufstein (318 ha). Submissionstermine sind keine angegeben. (weiterlesen)
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Nach Wolf, Elch und Luchs - Kommt jetzt auch der Bär zurück nach Sachsen?
Dresden – Wer heute durch Sachsen streift, hört 15 Rudel und einsame Wölfe heulen, kann verirrten Elchen begegnen. Immer öfter laufen streng geschützte Luchse in Fotofallen. Nun hoffen Tierfreunde, dass auch die im 18. Jahrhundert ausgerotteten Braunbären zurück kehren, an die nur noch Orte wie Bärenstein, Bärenfels oder die Hohnsteiner Bärenschlucht erinnern. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia

