Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Herausforderungen an ehrenamtliche Jagdvorsteher steigen
„Die ehrenamtlichen Jagdvorsteher der Jagdgenossenschaften sind mittlerweile an vielen Fronten gefordert. Hierbei wollen wir sie bestmöglich unterstützen.“ Dies bekräftigte der Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer (BAGJE), Jürgen Hammerschmidt anlässlich der Mitgliederversammlung am 24. und 25.Oktober in Oranienburg.
Die durch Umsetzung von EU-Recht entstandene Umsatzsteuerpflicht der Jagdverpachtung und die Möglichkeiten der Jagdgenossenschaften, hierauf zu reagieren, stellt nach Auffassung der Teilnehmer zurzeit einen Schwerpunkt in der Mitgliederberatung dar. (weiterlesen)

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Wagna/Südsteiermark - Jetzt gerade: Fasanmassaker auf 300 ausgesetzte Vögel in Wagna bei Leibnitz, Steiermark
Nach dem neuen Jagdgesetz verboten! - Polizei nimmt Tierschutzanzeige auf, vermittelt, doch Jägerschaft hat gerade beschlossen, weiter auf die zahmen Fasane zu schießen!
26.000 Fasane werden pro Jahr in der Steiermark ausgesetzt, nur um abgeschossen zu werden. Das ist die öffentliche Statistik, die Dunkelziffer ist sicher höher. Dagegen wurde Ende Juli eine Reform des Jagdgesetzes erlassen, nach der das Aussetzen von maximal 50 Fasanen auf 100 ha Jagdgebiet zulässig ist, und nur bis zur maximalen natürlichen Tragfähigkeit des Habitats. Die Fasanjagd im Schloss Thal bei Graz ist bereits über diese Bestimmung gestolpert und wurde verboten. Doch momentan finden täglich weitere Treibjagden auf ausgesetzte Zuchtfasane in der Südsteiermark statt. (weiterlesen)

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Niederlande: Platz für mindestens 16 Wolfsrudel
Bereits im Mai 2012 veröffentlichte Glenn Lelieveld von der Freien Universität Amsterdam eine wissenschaftliche Untersuchung über potenzielle Lebensräume für Wölfe in den Niederlanden. (weiterlesen)

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Bergedorf und Harburg - Bezirke geben Schwäne ab November zum Abschuss frei
Tierrechtsorganisation Peta fordert Verbot: Jagd auf Höckerschwäne sei in Hamburg lediglich ein "blutiges Hobby".
Die Tierrechtsorganisation Peta fordert ein Verbot der Jagd auf wilde Höckerschwäne in Hamburg. Diese ist ab Dienstag, dem 1. November, bis Ende des Jahres in den Vier- und Marschlanden (Bezirk Bergedorf) sowie Harburg erlaubt. Der Höckerschwan gehört nach dem Bundesjagdgesetz wie fast alle Entenvögel zu den jagdbaren Arten. In den betroffenen Regionen dürfen einzelne Tiere zur Vergrämung größerer Verbünde geschossen werden, um die Ackerflächen und Gemüsekulturen zu schützen. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia
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Aufenthalt des Luchses in Sachsen erstmalig nachgewiesen
Dresden - In Johanngeorgenstadt (Erzgebirgskreis) ist seit März 2013 mehrfach ein Luchs in eine Fotofalle getappt.
Damit liege erstmals ein gesicherter Nachweis für den längeren Aufenthalt des Raubtieres in Sachsen vor, teilte das Landesamt für Umwelt am Freitag mit. Zwar seien immer wieder Luchse oder deren Spuren gesichtet worden, sagte die Sprecherin des Landesamtes, Karin Bernhardt. «Es ist aber das erste Mal, dass ein und dasselbe Tier immer wieder zurückkehrt und sich längere Zeit hier aufhält.» Es scheine sich in der Gegend wohlzufühlen und durchstreife auch das angrenzende tschechische Gebiet. (weiterlesen)

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Nur acht Prozent der deutschen Gewässer in akzeptablem Zustand
Passau - Die meisten Oberflächengewässer in Deutschland sind in mindestens unbefriedigendem ökologischem Zustand. Das geht aus einem Bericht des Bundesumweltministeriums an die EU-Kommission hervor.
Demnach sind rund 34 Prozent der Gewässer in einem «unbefriedigenden», 19 Prozent sogar in einem «schlechten» Zustand. Bei 36 Prozent sei die Qualität «mäßig», knapp 8 Prozent werden als «gut» und nur 0,3 Prozent als «sehr gut» bewertet. Über den Report hatte zunächst die «Passauer Neue Presse» berichtet. (weiterlesen)

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LJV NRW: Ralph Müller-Schallenberg
Im Interview spricht er über seine Passion, Naturschutz und die Zukunft der Jagd!
16 Bundesländer, 16 Landesjagdverbände und Landesjägerschaften – 15 davon sind Mitglied im Deutschen Jagdverband, nur Bayern trat Ende 2009 aus dem DJV aus. Doch wer sind die obersten Jäger in den einzelnen Bundesländern? Wer vertritt die Interessen der Jägerschaft? Wie sieht derjenige aus und was macht ihn aus? Um diese und weitere Fragen zu klären, haben wir mit den Präsidenten der Landesjagdverbände gesprochen.
Seit 2012 ist Ralph Müller-Schallenberg Präsident des Landesjagdverbandes in Nordrhein-Westfalen. Der LJV hat 63.932 Mitglieder; insgesamt sind im Bundesland 0,47% der Einwohner Jäger. Müller-Schallenberg lebt in Leverkusen, hat sein eigenes Revier allerdings außerhalb von NRW in Rheinland-Pfalz – seinen Jagdschein machte der 57-Jährige im Jahr 1980. Als Jagdberater der Stadt Leverkusen und Spezialist für Jagd- und Waffenrecht verbindet er seine jagdliche Leidenschaft mit dem Beruf als Rechtsanwalt. Zudem ist Müller-Schallenberg Co-Autor des Buchs „Jagdrecht in Nordrhein-Westfalen“. (weiterlesen)

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Brunner startet Forschungsprojekt zur Jagd im Bergwald
Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner hat ein Forschungsvorhaben gestartet, das die Bejagung von Rehen, Hirschen und Gämsen in den bayerischen Bergwäldern optimieren soll. Wie Brunner in München mitteilte, soll das auf drei Jahre angelegte Projekt dazu beitragen, den Bergwald mit seinen vielfältigen Schutzfunktionen zugleich auch dauerhaft als Lebensraum für das Wild zu erhalten.
„Wir brauchen gleichermaßen intakte Bergwälder und gesunde, artenreiche Wildbestände“, sagte der Minister. Weil aber zu viel Wild die Verjüngung der Wälder gefährde, seien passgenaue und effiziente Bejagungskonzepte notwendig, die den komplexen Wechselwirkungen zwischen Wald und Wild sowie zwischen den einzelnen Wildarten Rechnung tragen. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia
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Abstammungsnachweis - Steckt drin was draufsteht?
Ist der preisgekrönte Rüde wirklich der Vater? - Diese Frage scheinen sich immer mehr Hundehalter zu stellen. Die Zahl der Gentests steigt seit den vergangenen Jahren deutlich.
Gerade bei hochdekorierten Vierbeinern aus Schönheitszuchten kann der Verkauf eines Welpen zum lohnenden Geschäft werden. Preise von mehreren Tausend Euro sind möglich. Um als Käufer sicherzustellen, dass auch wirklich der hochprämierte Rüde der Vater ist und nicht 'der Straßenköter von nebenan', greifen Halter vermehrt auf Gentests zurück. Nach Aussage von Martin Schatzel, Geschäftsführer bei 'Galantos Genetics', werden auch Jagdhunde regelmäßig von seinem Unternehmen auf ihre verwandschaftlichen Beziehungen hin gescannt. (weiterlesen)

Foto: Johannes Nölke
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In der Antarktis entsteht die größte Meeresschutzzone der Welt
Hobart - Eisiger «Garten Eden»: Die größte Meeresschutzzone der Welt entsteht in der Antarktis nahe des Südpols.Experten bezeichnen die nach fünf Verhandlungsjahren getroffene Vereinbarung als historischen Durchbruch. Das Gebiet ist viermal so groß wie Deutschland. Dort darf nicht mehr gefischt werden, beschlossen 24 Länder und die Europäische Union am Freitag zum Abschluss des Treffens der Kommission für die Erhaltung der lebenden Meeresschätze in der Antarktis (CCAMLR) in Hobart in Australien. (weiterlesen)


