Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
- Details
Prof. Dr. Hackländer wird mit Wirkung zum 1.Januar 2021 zum Vorstand der Deutschen Wildtierstiftung ernannt
Das Präsidium der Deutschen Wildtier Stiftung hat unter Mitwirkung des Kuratoriums und eines externen Personalberaters den Professor für Wildtierbiologie und Jagdwirtschaft an der Universität für Bodenkultur in Wien (BOKU) als Vorstand gewinnen können.
Klaus Hackländer engagiert sich bereits seit zwei Jahren als Mitglied des Präsidiums in der strategischen Entwicklung der Deutschen Wildtier Stiftung. Doch seine Verbindung zur Stiftung geht zwei Jahrzehnte zurück: Professor Hackländer erhielt 2001 den Forschungspreis der Deutschen Wildtier Stiftung, ferner ist er seit vier Jahren als Mitglied des Kuratoriums aktiv. Alice Rethwisch, Vorsitzende des Kuratoriums der Wildtier Stiftung und Witwe des verstorbenen Stiftungsgründers Haymo G. Rethwisch, schätzt die wissenschaftliche Kompetenz des neuen Vorstands, seinen Weitblick und sein ökologisches Engagement sowie seine langjährige Verbundenheit mit der Stiftung. (weiterlesen)

- Details
Runder Tisch Großkarnivoren: "Eifel West" zum Wolfspräventionsgebiet in Rheinland-Pfalz erklärt
Schafe und Kälber sind in der Eifel immer wieder Opfer von Wölfen. Nun wird das Gebiet Wolfspräventionsgebiet. Zu Anfang gibt es Unterstützung zum Herdenschutz, danach nicht mehr.
20 Wolfrisse gab es in der Eifel, darunter auch Kälber. Nun erklärt die Landesregierung Rheinland-Pfalz die Region "Eifel West" ab dem 1. November zum zweiten Wolfspräventionsgebiet.
Nutztierhalter, die innerhalb des Präventionsgebiets "Eifel West" liegen, bekommen Fördermittel, wenn sie ihre Herden mit Zäunen und Hunden sichern, berichtet der SWR. Für gerissene Tiere gibt es im ersten Jahr noch 100 % Entschädigung. Danach wird nur noch anteilig entschädigt, wenn denn Vorsorge getroffen wurde und ein Herdenschutz vorhanden war.
Das neue Präventionsgebiet umfasst die Landkreise Bitburg-Prüm und Vulkaneifel sowie die nordwestlich der Mosel liegenden Teile der Kreise Bernkastel-Wittlich und Trier-Saarburg, so der Sender weiter. Vor zwei Jahren war bereits ein Wolfs-Präventionsgebiet im Westerwald ausgewiesen worden. (weiterlesen)
Foto: Wikipedia
- Details
Massaker in der Lausitz: Aufruhr im Wolfsland – wie 76 tote Tiere einen Krimi in Brandenburg auslösten
„Massaker an der Schwarzen Elster“ titelte die „Lausitzer Rundschau“: 76 Schafe und eine Ziege sind in der Nacht vom vergangenen Sonnabend auf Sonntag getötet worden. Für den Schäfer René Jeronimus aus der Nähe von Saathain in der Lausitz ist das eine Tragödie. Für Wolfsgegner aber ist der Vorfall ein gefundenes Fressen. In den Chaträumen des Internets zeigt sich, wie tief die Gräben zwischen beiden Lagern sind.
Ein Foto, welches über WhatsApp und in den sozialen Netzwerken die Runde macht, zeigt die Szenerie am Morgen danach. Einige Kadaver treiben noch im Flüsschen Elster, der Weidezaun, knapp einen Meter hoch, liegt niedergedrückt. Auf der nebligen Weide liegen einige tote Tiere. Was ist hier geschehen? Für viele, die das Foto in den Chat-Gruppen der Jäger, Bauern und Tierhalter kommentieren und weiterleiten, ist die Lage glasklar. Wieder einmal hat hier der Wolf zugeschlagen. Man sieht: Weder Zäune noch Herdenschutzhunde halten das Raubtier auf. Die 76 toten Schafe sind Beweis genug dafür, dass die Willkommenskultur für Wölfe in Brandenburg der falsche Weg ist, meinen die Hardliner. (weiterlesen)
Foto: Wikipedia
- Details
Neuzeitliche Betrachtungen zur Jagd - Schwarzwildjagd im Jahresverlauf
Nachdem der Film an diesem Wochenende auf der Messe Jagd & Angeln in Leipzig Premiere hatte, darf ich ihn nun endlich auch hier präsentieren. Es handelt sich um ein Projekt mit Unterstützung des Fördervereines Auenland und des Thüringer Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft. Insgesamt habe ich fünf Filme rund um das Themenfeld Schwarzwild & Jagd erstellt.
Dieser Film ist eine Einführung in die Thematik und setzt die Einzelthemen Gesellschaft, Jagd, Landwirtschaft und Wildschäden in einen Kontext. Er soll ein Bild der aktuellen Lage zeichnen - nicht nur für den Jäger, sondern auch interessant für Jedermann.
- Details
ASP-Krise: Gefährdetes Gebiet in Brandenburg deutlich ausgeweitet
Montag, 05.10.2020 - 19:52 In Brandenburg gibt es nun zwei Kerngebiete und ein zusammenhängendes gefährdetes Gebiet von 2200 qkm. Für die Betriebe im gefährdeten Gebiet ist es wie im Lockdown.
Nach dem ersten Fall von Afrikanischer Schweinepest (ASP) bei einem Wildschein im Landkreis Märkisch-Oderland, der am 30. September amtlich festgestellt wurde, werden die sogenannten Restriktionszonen in Brandenburg jetzt vergrößert. Das jetzt festgelegte sogenannte gefährdete Gebiet hat eine Fläche von rund 2.200 Quadratkilometern.
Die Europäische Union hat per Durchführungsbeschluss, der heute im EU-Amtsblatt veröffentlicht wurde, den Brandenburger Vorschlag für die erweiterte ASP-Gebietskulisse gebilligt. (weiterlesen)

- Details
Neue Risikoeinschätzung: Gefahr von Geflügelpest wächst
Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) stuft das Risiko eines Eintrags von hochpathogener aviärer Influenza (HPAI) des Subtyps H5 durch Wildvögel nach Deutschland im Laufe des Herbstes oder Winters als hoch ein.
Dies ist einer neu veröffentlichten Risikoeinschätzung des FLI zu entnehmen. Aus Russland und Kasachstan wurde demnach seit Juli 2020 über eine Reihe von Nachweisen von Influenzaviren des Subtyps H5(N8) in Wildvögeln und Geflügelhaltungen berichtet. (weiterlesen)

- Details
Finstere Zeiten für Bauern: „Schweinestau“ in Schlachthöfen
Neben den Sorgen wegen der Afrikanischen Schweinepest haben Bauern, die Schweine halten, derzeit auch Probleme, überhaupt einen Schlachthof für die Tiere zu finden. Wegen Corona sind die Kapazitäten verringert.
Wenige Wochen vor dem geplanten Verbot der Werkarbeit in der Fleischbranche bekommen die Landwirte geringe Produktionskapazitäten in den Schlachthöfen zu spüren. Die Schlachtbetriebe seien nicht mehr in der Lage, alle schlachtreifen Tiere abzunehmen, beklagt die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) mit Sitz im niedersächsischen Damme. Es bestehe ein regelrechter „Schweinestau“. Die Landwirte wüssten nicht, wohin mit den Tieren. Um den Rückstand ein wenig aufarbeiten zu können, hatte das Arbeits- und Sozialministerium in Nordrhein-Westfalen für den Feiertag am 3. Oktober die Schlachtung und Grobzerlegung von Schweinefleisch erlaubt.
Vor allem aus Infektionsschutzgründen haben die Schlacht- und Zerlegebetriebe derzeit ihre Schlachtungen heruntergefahren, sagte dazu Heike Harstick, Hauptgeschäftsführerin des Verbandes der Fleischwirtschaft. Der Schutz der Mitarbeiter habe oberste Priorität. (weiterlesen)

- Details
Zusätzliche Maßnahmen im Kampf gegen die Schweinepest
Potsdam (dpa/bb) - In Brandenburg wird der Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest verstärkt. Landesweit sollen Jäger die Bejagung der Wildschweine forcieren, wie das Verbraucherschutzministerium am Montag mitteilte. Ziel sei es, die Bestände zu reduzieren. «Wir müssen die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest verhindern», betonte Verbraucherschutzministerin Ursula Nonnemacher (Bündnis 90/Grüne).
Nach dem Seuchenfall im Landkreis Märkisch-Oderland von vergangener Woche wurden die Restriktionszonen ausgeweitet. Es gibt nun zwei Kerngebiete und ein zusammenhängendes gefährdetes Gebiet mit einer Fläche von insgesamt 2200 Quadratkilometer. In nördlicher Richtung geht es bis Märkisch-Oderland und umschließt Frankfurt (Oder), im Süden bis nach Jänschwalde und Peitz. (weiterlesen)

- Details
Afrikanische Schweinepest: Fast 50 Fälle in Deutschland
POTSDAM Im ersten Brandenburger Kerngebiet finden die Suchtrupps immer mehr ASP-infizierte Wildschweine. In Polen wird die Jagd ausgeweitet.
Die Zahl der an Afrikanischer Schweinepest (ASP) verendeten Wildschweine steigt weiter. Wie das Bundeslandwirtschaftsministerium mitteilte, hat das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) die Tierseuche bereits am Samstag bei drei weiteren Wildschweinen in Brandenburg nachgewiesen. Damit sind laut den amtlichen Angaben aktuell insgesamt 49 ASP-Fälle bestätigt. Die Fundorte der zuletzt gemeldeten Kadaver liegen innerhalb des ersten Kerngebiets. Das FLI betont ferner, dass bisher keine Hausschweinbestände betroffen sind. (weiterlesen)

- Details
Klimakrise begünstigt Ausbreitung des Goldschakals
Größer als ein Fuchs, aber deutlich kleiner als ein Wolf: Der Goldschakal kann mit seinem gelb-grauen Fell und mit seiner weißlichen Farbe an Schnauze und Kehle schnell mit seinen Verwandten verwechselt werden. Nun hat sich der Schakal in den letzten Jahrzehnten deutlich über sein bisheriges europäisches Verbreitungsgebiet auf dem Balkan nach Norden und Westen ausgedehnt.
Der Goldschakal (Canis aureus ) kann mit seinem gelb-grauen Fell und mit seiner weißlichen Farbe an Schnauze und Kehle schnell mit seinen Verwandten verwechselt werden. Und doch steht der scheue Hundeartige für sich. Als Allesfresser ist der Goldschakal nicht wählerisch und frisst neben Beeren und Mais, Insekten, Amphibien oder Fischen gern auch kleine Säugetiere wie etwa Mäuse. In den letzten Jahrzehnten hat sich der Schakal deutlich über sein bisheriges Verbreitungsgebiet auf dem Balkan nach Norden und Westen ausgedehnt.
Klimawandel fördert Ausbreitung (weiterlesen)


