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Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

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Wolfbestand regulieren: Bauern und Weidetierhalter halten Schutz vor Wolf für nicht ausreichend

Die Herdenschutzmaßnahmen gegen den Wolf sind sehr aufwändig, teuer und bringen gar nichts, kritisierten Weidetierhalter bei einem Feldtag mit Bundestagsabgeordneten in Stendal.

"Herdenschutz alleine sichert keine Koexistenz zwischen Weidetierhaltung und Wölfen." Davon ist Eberhard Hartelt, DBV-Umweltbeauftragter und Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Pfalz Süd überzeugt.

Bei einem Feldtag am Montag in Stendal unter dem Titel „Weidetierhaltung und Wölfe – Möglichkeiten und Grenzen des Herdenschutzes“ schilderte er Bundestagsabgeordneten das Problem.

So könnten derzeit keine praktikablen Herdenschutzmaßnahmen Wolfsrisse sicher verhindern. Stattdessen verursachten sie im landwirtschaftlichen Betrieb hohe Kosten und einen enormem Aufwand. (weiterlesen)

 Foto: Wikipedia

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Bürger im Walddialog

Im Rahmen der Deutschen Waldtage 2020 wurde deutschlandweit bei mehr als 500 Veranstaltungen über den Wald und seine Zukunft diskutiert. Dabei ging es natürlich auch um den Waldumbau und die Jagd. Dass es einvernehmlich geht, zeigt ein Besuch am Rhein.

Den Deutschen wird ein besonderes Verhältnis zum Wald nachgesagt. Dass der Wald seit drei Jahren leidet - weithin an abgestorbenen Fichten und Buchen erkennbar - besorgt die Menschen. Begegnungen zeigen, wie weit die Sehnsucht nach einem wilden Naturwald bei vielen Stadtmenschen verwurzelt ist.

Die Zukunftssicherung des Waldes betrifft nicht nur die Waldbesitzer, sondern die gesamte Gesellschaft. Deshalb setzten die Deutschen Waldtage 2020, initiiert vom Bundeslandwirtschaftsministerium und dem Deutschen Forstwirtschaftsrat, bewusst auf den Dialog zwischen allen Waldakteuren.

Waldumbau im Siebengebirge  (weiterlesen)

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Afrikanische Schweinepest: Bedrohliche Annäherung

"Hoffentlich geht der Kelch an uns vorbei", sagt der Metzger. "Wenn das passiert, dann gnade uns Gott", sagt der Jäger. "Die wird wohl kommen", sagt der Bauer. Eins ist allen klar: Geht es um die Afrikanische Schweinepest, dann ist Zusammenhalt gefragt

Die Angst geht um in den Tierhaltungsbetrieben. Gibt es Hoffnung, dass die Afrikanische Schweinepest den Landkreis verschont, oder ist es nur eine Frage der Zeit, bis auch hier Sperrzonen eingerichtet und ganze Tierbestände gekeult werden? In Brandenburg sind bereits 35 Wildschweine der meist tödlich verlaufenden Infektion erlegen. Das Dilemma: Vom Schwarzwild kann das Virus auch auf Hausschweine übertragen werden. Dem Menschen kann die Seuche zwar nicht gefährlich werden, doch die wirtschaftlichen Folgen für Landwirte wären verheerend. Nachdem Länder wie China Importverbote für deutsches Schweinefleisch erlassen haben, sind die Fleischpreise bereits heute im freien Fall.

Johannes Müller aus Egenhofen zählt mit seinen 34 Jahren zur Riege der jungen Landwirte, die neue Wege gehen. Zwölf Muttersauen und 150 Mastschweine stehen jeden Tag draußen auf seinen Weiden. Die Aufzucht ist langwieriger und teurer. Das Fleisch lässt sich freilich zu ordentlichen Preisen direkt vermarkten. Müller hat aber auch noch 250 Mutterschweine nebst Ferkeln in Stallhaltung. (weiterlesen)

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Erneut Keulungen wegen Schweinepest in Polen

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich in Polen weiter aus. In der vergangenen Woche mussten 846 Hausschweine in Zentral-Polen gekeult werden. Auch immer mehr Wildschweine in Polen sind mit dem Schweinepest-Virus infiziert.

In Polen mussten in den vergangenen Tagen erneut viele Hausschweine wegen der Afrikanischen Schweinepest (ASP) gekeult werden. Nach Angaben der Obersten Veterinärbehörde kam es in der letzten Woche zu einem ASP-Ausbruch in einem größeren Schweinehaltungsbetrieb in der zentralpolnischen Wojewodschaft Masowien. Betroffen waren insgesamt 846 Schweine, die im Anschluss an den Befund im Rahmen der seuchenrechtlichen Vorschriften getötet werden mussten.

Wie aus der amtlichen Statistik hervorgeht, handelte es sich um den 94. Seuchenfall in der Landwirtschaft seit Anfang Januar. Seitdem stieg die Zahl der zwangsweise gekeulten Nutztiere auf rund 56.800 Stück. Das Vorjahresniveau ist damit bereits weit übertroffen worden: Damals war die ASP nachweislich in „nur“ 48 landwirtschaftlichen Betrieben aufgetreten. Die Zahl der notgetöteten Tiere hatte bei gut 35.000 gelegen.

ASP-Infektionszahlen steigen auch bei Wildschweinen (weiterlesen)

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Schweinepest bei Wildschwein in Bleyen (Märkisch-Oderland) nachgewiesen

Die Afrikanische Schweinepest breitet sich in Brandenburg weiter aus. Jetzt gibt es auch im Landkreis Märkisch-Oderland einen ersten Fall.

Nach dem amtlich festgestellten Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Schwarzwild in den Landkreisen Spree-Neiße und Oder-Spree wurde auch im Landkreis Märkisch-Oderland die Tierseuche bei einem Wildschwein nachgewiesen. Am Nachmittag des 29. September 2020 hat das Landeslabor Berlin-Brandenburg den Befund mitgeteilt.

Offizielle Bestätigung am Mittwoch erwartet
Die erforderliche Bestätigung durch das Nationale Referenzlabor am Friedrich-Loeffler-Institut (Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit) wird für Mittwoch den 30. September erwartet, informiert Pressesprecher Thomas Berendt. Der Überläufer wurde zunächst in Bleyen, im Bereich zwischen Altem und Neuem Deich, durch einen Jäger erlegt. Beim Aufbrechen des Tiers wurden Veränderungen an den inneren Organen festgestellt die unter anderem auch durch ASP verursacht werden können.  (weiterlesen)

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Jagdreisen in Zeiten der ASP: Hinweise und Empfehlungen

Mit dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) sind in Brandenburg weitreichende Konsequenzen und Einschränkungen verbunden. Um einen Seucheneintrag nach Schleswig-Holstein zu verhindern, sind alle Jägerinnen und Jäger gefragt, verantwortungsvoll mit dem Thema umzugehen. Vor diesem Hintergrund bittet das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung (MELUND) die Jägerinnen und Jäger erneut, vor dem Antritt einer Jagdreise die Notwendigkeit zu hinterfragen und in jedem Fall von Jagdreisen in die Restriktionsgebiete abzusehen.

Das MELUND weist darauf hin, dass aus sämtlichen Restriktionsgebieten (auch der Pufferzone) in Brandenburg kein Schwarzwild verbracht werden darf. Es handelt sich um vorläufig abgegrenzte Restriktionsgebiete, in denen die Fallwildsuche weiterläuft, um die bisherigen Gebietsabgrenzungen zu bestätigen. (weiterlesen)

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Bejagungsschneisen in der Agrarlandschaft – Anlage und Bewirtschaftung

Für eine gezielte Bejagung auf Schwarzwild in der Agrarlandschaft sollten Landwirte in Zusammenarbeit mit Jägern Bejagungsschneisen anlegen.

(Langenweddingen, 25. September 2020) Durch den stärkeren Fokus der Landwirtschaft auf den Energiepflanzenanbau wurden die Lebensbedingungen für Schwarzwild seit Jahren immer besser. Im Bereich des Nahrungsangebotes, sowie der Deckung entstehen große Vorteile für die Wildschweine. Die steigende Schwarzwildpopulation erhöht auch die Wildschäden auf den landwirtschaftlichen Nutzflächen, sowie das Infektionsrisiko mit der Afrikanischen Schweinepest (ASP). Um eine gezielte Bejagung zu ermöglichen, sollten Landwirte in Zusammenarbeit mit Jägern Bejagungsschneisen anlegen. Was hierbei zu beachten ist, zeigt ein Beispiel aus Riestedt.

Torsten Wagner (Geschäftsführer des Unternehmensverbundes Agrar Riestedt)

LJV: Wann haben sie als Unternehmer begonnen Bejagungsschneisen anzulegen?

Wagner: Begonnen haben wir bereits 2010 im Rahmen eines bundesweiten Projektes zur Wildschadensverhütung. In Zusammenarbeit mit den ansässigen Jägern haben wir dann erstmals in großen Maisschlägen sogenannte Bejagungsschneisen eingeplant.

LJV: Wie werden die Schneisen für den Unternehmer ökonomisch in die Schläge integriert?  (weiterlesen)

 

Foto: Topagrar.com 

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Ergebnisse der Agrarministerkonferenz in Weiskirchen

Die Agrarminister der Länder und Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner einigten sich auf der Agrarministerkonferenz (AMK) in Weiskirchen auf eine gemeinsame Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) und eine Honorierung von Klimaschutzleistungen der Wälder.

Der saarländische Umweltminister Reinhold Jost, Vorsitzender der AMK, betonte im Rahmen der Veranstaltung am 25. September in Weiskirchen: „Wir wollen die Seuche gemeinsam solidarisch bekämpfen, indem wir uns unterhaken und gegenseitig nach Kräften unterstützen. Wir müssen natürlich alle daran interessiert sein, dass Brandenburg bei der Bekämpfung der ASP erfolgreich ist. Die gemeinschaftliche Finanzierung von Zäunen ist dabei nur eine von vielen Präventionsmaßnahmen. Jeder muss seinen Beitrag leisten.“

ASP-Konsens mündet in gemeinsamen Beschluss

Dies war bei der Konferenz Konsens und mündete in einen gemeinsamen Beschluss. Die Länderminister forderten unter anderem die land- und forstwirtschaftlichen Betriebe auf, die seuchenhygienischen Vorkehrungen auf einem hohen Niveau zu gewährleisten und weiter zu optimieren. Darüber hinaus möchte man mit allen Ländern eine übergeordnete Strategie zur Vermarktung und Verwertung von Wildbret entwickeln, um die ohnehin schon starke Bejagung von Schwarzwild zu unterstützen. (weiterlesen)

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Rothirschkampagne: Der Rothirsch - Verfressene Sau! Oder die arme Sau?

Plakat-Kampagne der Deutschen Wildtier Stiftung will auf den winzigen Lebensraum für Rothirsche aufmerksam machen.

Verfressene Sau!? Was macht der Rothirsch – als „Verfressene Sau!“ verunglimpft - in der Stadt? Die Plakat-Kampagne der Deutschen Wildtier Stiftung wirkt verstörend. Das Wildtier ist deplatziert, heimatlos und bietet einen traurigen Anblick. Ein so mächtiges Tier auf Asphalt, vor Graffitis, an Bahngleisen – in einem Umfeld weit weg von seinem natürlichen Lebensraum.

Mit der Plakat-Kampagne will die Deutsche Wildtier Stiftung vor allem eins: Aufmerksamkeit für den Rothirsch erzeugen! „Wir sind die Stimme der Wildtiere“, sagt Dr. Andreas Kinser, stellvertretender Leiter der Abteilung Natur- und Artenschutz der Deutschen Wildtier Stiftung. „Unsere Plakate sprechen für den Rothirsch, der in seinem natürlichen Lebensraum meist unerwünscht ist.“ Die Deutsche Wildtier Stiftung will nicht, dass der Rothirsch auf das Image eines Schädlings – als „Verfressene Sau“ – reduziert und denunziert wird. „Auch Rothirsche haben unseren Respekt verdient, denn sie sind ein faszinierender Bestandteil unserer heimischen Ökosysteme“, sagt Kinser. (weiterlesen)

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Drückjagden trotz Corona? So planen die Landesforstbetriebe

Im folgenden finden Sie die Antworten der jeweiligen Landesforsten bzw. des zuständigen Ministeriums zur Durchführung von Gesellschaftsjagden während der Corona-Pandmie.

Von den Landesforstbetrieben in Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein liegen derzeit noch keine schriftlichen Antworten vor.

Die Landesforsten im Überblick (weiterlesen)

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