Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Jagen für Nichtjäger – Fragen und Antworten
Worum geht‘s?
Sie sind kein Jäger? Gut, dann ist diese kleine Publikation vielleicht das Richtige für Sie, denn sie soll dem interessierten Nichtjäger Fragen bezüglich der Jagd beantworten und so einen Beitrag zur Meinungsbildung leisten. Das in den Medien häufig befolgte Motto, wonach nur eine schlechte Nachricht eine gute Nachricht ist, beeinflusst auch die Berichterstattung über die Jagd. Daher kommen die Jagd und ihr gesamtes Umfeld oft zu kurz. Die Jagd in den deutschsprachigen Ländern ist eine Jagd in der Kulturlandschaft, und über die Gestaltung eben dieser Landschaft gibt es zurzeit einen Wettbewerb der Wertvorstellungen. Überspitzt gesagt, sähen die einen die Natur am liebsten als einen gigantischen Vergnügungspark, während die anderen von einer unberührten Wildnis träumen. Die Ansichten über Sinn oder Unsinn der Jagd gehen ebenso weit auseinander: Auf der einen Seite stehen die Jäger, bei denen der Glaube an den Sinn ihres Tuns Tradition hat, und auf der anderen Seite die Jagd- und Jägergegner der Tierrechtsbewegung, die nicht weniger gewohnheitsmässig vom Unsinn der Jagd überzeugt sind. (weiterlesen)

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ASP: Diese Länder zahlen Prämien für erlegte Wildschweine
Immer mehr Bundesländer zahlen Prämien für erlegte Wildschweine oder Aufwandsentschädigungen für das Einliefern von Wildschweinproben. Ziel der Zahlungen ist es, die Schwarzwildbestände deutlich zu reduzieren, um die Gefahr eines Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest (ASP) zu verringern.
Folgende Bundesländer zahlen Prämien für erlegte Wildschweine:
Mit höheren Abschussprämien und Beobachtungen mit Hilfe von Drohnen will Bayern einen Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest verhindern. Jäger können für ein erlegtes Tier in den nördlichen und östlichen grenznahen Landkreisen zu Thüringen, Sachsen und Tschechien 100 Euro statt bisher 20 Euro bekommen, wie das Umweltministerium am Sonntag (12.01.2020) in München mitteilte. Zudem sollen in den Regionen die Wildschweindichte und Tierbewegungen mit Hilfe von Drohnen erfasst werden. Die gewonnenen Daten sollen an die örtlichen Jäger weitergegeben werden, um die Bejagung gezielt auszubauen. Zum neuen, bayerischen "ASP-Abwehr-Paket" zählt ferner, dass die bestehenden Wildzäune entlang der Autobahnabschnitte Aschaffenburg-Bayreuth sowie Hof-Passau auf Lücken überprüft und ergänzt werden. Das Ministerium habe zudem zusätzlich 150 Kilometer Wild- und Elektrozäune sowie 100 Kilometer Duftzaun erworben, um bei einem Ausbruchsfall in einem benachbarten Land unverzüglich weitere Zäune aufbauen zu können.
In Niedersachsen zahlt die Landwirtschaftskammer rückwirkend bis zum 1. April 2018 für jedes mehr erlegte Stück Schwarzwild. Als Reverenz werden die Abschussmengen der letzten drei Jagdjahre verwendet. Wer also mehr als in den Vorjahren erlegt, bekommt nun für jedes weitere Stück 50 Euro. Antragsberechtigt ist jeweils der Jagdausübungsberechtigte. Außerdem zahlt die Landwirtschaftskammer 50 Euro für die Meldung von Fallwild. Darüber hinaus sollen auch Hundeführer in Niedersachsen mit 25 Euro je Hund finanziell unterstützt werden. Diese Maßnahme greift jedoch nur für die Jäger, die ihren Vierbeiner bei einer übergreifenden Jagd einsetzen, an der sich mindestens fünf Reviere oder mindestens zwei mit einer Gesamtfläche von 2.000 ha beteiligen. (weiterlesen)

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Kadaver liegen lassen: Warum tote Tiere für den Wald wichtig sind | Gut zu wissen | BR
In abgestorbenen Ästen und Bäumen finden Pilze und Käfer einen Lebensraum mit viel Nahrung. Aber nicht nur totes Holz zieht Arten an. Ein Forschungsprojekt im Nationalpark Bayerischer Wald mit toten Tieren kommt zu ganz erstaunlichen Ergebnissen.
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NABU reicht EU-Beschwerde ein
Anfang Oktober 2020 reichte der NABU eine offizielle Beschwerde gegen Deutschland bei der EU-Kommission ein. Grund ist der drastische Zustand der Rebhuhnpopulation. Seit 1980 sind die Rebhuhnbestände um 91 % zurückgegangen. Seitens NABU ist dieser Zustand auf die fehlgeleitete Agrarpolitik zurückzuführen.
Der drastische Rückgang der Rebhuhnbestände ist nicht nur eine Verlust für alle Menschen, die diesen Vogel nicht mehr erleben können. Er ist vor allem ein Alarmsignal für das Fehlen von Insekten und Wildkräutern in einer zu intensiv genutzten Agrarlandschaft.
Schaffung von Wildlebensraum
Mittlerweile ist durch viele Studien bekannt geworden, mit welchen Maßnahmen man das Rebhuhn retten kann. Eine wichtige Maßnahme ist laut NABU, die Schaffung von neuem Lebensraum für Rebhühner durch ländliche Artenvielfalt. Diese könne erreicht werden, wenn 10 % der Agrarlandschaft als Wildlebensraum zur Verfügung stünden. (weiterlesen)

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Mecklenburg-Vorpommern: Minister beruft Konferenz zur Afrikanischen Schweinepest ein
Die Afrikanische Schweinepest steht praktisch vor der Haustür von MV. Agrarminister Backhaus holt jetzt noch einmal alle Verantwortlichen zusammen, um das Vorgehen abzustimmen.
Schwerin (dpa/mv) - Agrarminister Till Backhaus (SPD) hat für Dienstag eine Konferenz zur Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Schwerin einberufen. Der Minister will im Gespräch mit etwa 30 Vertretern der Landkreise, von Institutionen und Verbänden wie dem Bauernverband sicherstellen, dass jeder weiß, was im Fall des Seuchenausbruchs zu tun ist. Maßnahmen und Vorgehensweisen sollen im großen Kreis erörtert und abgestimmt werden.
Mehr als zehn Jahre lang hat sich die für Menschen ungefährliche Tierseuche aus China, Vietnam und der Mongolei nach Westen bewegt und im September Deutschland erreicht. Dem Friedrich-Loeffler-Institut auf dem Riems bei Greifswald zufolge wurden in Brandenburg bisher 55 infizierte Wildschweine nachgewiesen (Stand 10.10.2020). (weiterlesen)

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Rezept einstellen und Kochbuch "Fuchsteufels WILD" von Viktoria Fuchs gewinnen!
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VIEL GLÜCK!!! (weiterlesen)

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Afrikanische Schweinepest: ASP-Krise: Zahlreiche tote Wildschweine auf Oderinsel entdeckt
Auf einer Oderinsel bei Küstrin-Kiez in Märkisch-Oderland wurden am Samstag bis zu 30 kranke und teilweise schon tote Wildschweine entdeckt.
Untersuchungen der toten Wildschweine sind derzeit aber noch nicht möglich, teilten die Behörden des Lankreises mit. Nach dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Landkreis Märkisch-Oderland hatte im Kerngebiet an der polnischen Grenze am Samstagmorgen eine großangelegte Suche nach toten Wildschweinen begonnen.
"Wir suchen seit heute Morgen mit rund 300 Helfern zu Lande, zu Wasser und aus der Luft", sagte der Sprecher des Landkreises, Thomas Behrendt. Dabei wurde eine Rotte von 20 bis 30 toten und kranken Tieren auf der Oderinsel bei Küstrin-Kietz entdeckt worden. Diese seien auf Bildern einer Drohnenkamera zu sehen, sagte Behrendt am Nachmittag. (weiterlesen)

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Vogelgrippe-Gefahr hoch: Nächste Tierseuche im Anmarsch?
Nach Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest könnte die nächste Tierseuche im Anmarsch sein: Die Gefahr von Vogelgrippe sei hoch.
Nachdem seit gut einem Monat die Afrikanische Schweinepest in Deutschland grassiert, müssen nun die Jäger und Landwirte eine weitere Tierseuche fürchten. Wie das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) mit einer neuen Risikoeinschätzung bekannt gab, sei das Eintragsrisiko der Vogelgrippe durch Wildvögel beim Herbstzug hoch. Aus Russland und Kasachstan sei seit Juli 2020 über zahlreiche Nachweise von Influenzaviren des Subtyps H5(N8) bei Wildvögeln und in Geflügelhaltungen berichtet worden, so das FLI in einer Pressemitteilung. In den Jahren 2005/ 2006 und 2016/ 2017 waren ähnliche Ausbruchsserien einem „dann folgenden umfangreichen Geschehen in Europa vorausgegangen.“ (weiterlesen)

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Corona-Hygienehinweise für Drückjagden - Welche Corona-Regeln gelten bei Gesellschaftsjagden?
Durch die #Corona Pandemie gelten auch auf #Bewegungsjagden (Gesellschaftsjagden) besondere Abstands- und Hygieneregeln zum Schutz vor einer Sars-Cov2-Infektion. Auch wenn Treib- und Drückjagden im Freien stattfinden, steht der Gesundheitsschutz immer an erster Stelle. Insbesondere bei der Anreise zur #Jagd, auf dem Sammel- oder Streckenplatz und beim Schüsseltreiben sind Corona-Hygienebedingungen besonders wichtig.
Wie Du Dich und Deine Mitjägerinnen und Mitjäger vor einer Corona-Infektion schützen kannst, erfährst Du in diesem Video
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Vier Wochen Schweinepest in Deutschland - Situation weiter kritisch
Berlin - Vier Wochen nach dem Auftauchen der Afrikanischen Schweinepest in Deutschland ist die Lage für Tierhalter bundesweit weiterhin angespannt.
Bauernpräsident Joachim Rukwied sagte der Deutschen Presse-Agentur: «Es ist eine äußerst kritische Phase für die Schweinehalter.» Abgesackte Preise hätten sich noch nicht wieder erholt. Mit Blick auf Handelsstopps einiger asiatischer Länder sagte Rukwied, dass diese natürlich für Marktdruck sorgten.
«Wir hoffen, dass Mitbewerber aus Spanien, den Niederlanden oder Dänemark unsere Märkte außerhalb Europas beliefern, damit wir dann in Europa bessere Marktchancen haben - also dass sich der Markt neu zurechtrückt.» (weiterlesen)


