Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Afrikanische Schweinepest: Fast 50 Fälle in Deutschland
POTSDAM Im ersten Brandenburger Kerngebiet finden die Suchtrupps immer mehr ASP-infizierte Wildschweine. In Polen wird die Jagd ausgeweitet.
Die Zahl der an Afrikanischer Schweinepest (ASP) verendeten Wildschweine steigt weiter. Wie das Bundeslandwirtschaftsministerium mitteilte, hat das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) die Tierseuche bereits am Samstag bei drei weiteren Wildschweinen in Brandenburg nachgewiesen. Damit sind laut den amtlichen Angaben aktuell insgesamt 49 ASP-Fälle bestätigt. Die Fundorte der zuletzt gemeldeten Kadaver liegen innerhalb des ersten Kerngebiets. Das FLI betont ferner, dass bisher keine Hausschweinbestände betroffen sind. (weiterlesen)

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Klimakrise begünstigt Ausbreitung des Goldschakals
Größer als ein Fuchs, aber deutlich kleiner als ein Wolf: Der Goldschakal kann mit seinem gelb-grauen Fell und mit seiner weißlichen Farbe an Schnauze und Kehle schnell mit seinen Verwandten verwechselt werden. Nun hat sich der Schakal in den letzten Jahrzehnten deutlich über sein bisheriges europäisches Verbreitungsgebiet auf dem Balkan nach Norden und Westen ausgedehnt.
Der Goldschakal (Canis aureus ) kann mit seinem gelb-grauen Fell und mit seiner weißlichen Farbe an Schnauze und Kehle schnell mit seinen Verwandten verwechselt werden. Und doch steht der scheue Hundeartige für sich. Als Allesfresser ist der Goldschakal nicht wählerisch und frisst neben Beeren und Mais, Insekten, Amphibien oder Fischen gern auch kleine Säugetiere wie etwa Mäuse. In den letzten Jahrzehnten hat sich der Schakal deutlich über sein bisheriges Verbreitungsgebiet auf dem Balkan nach Norden und Westen ausgedehnt.
Klimawandel fördert Ausbreitung (weiterlesen)

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Plakataktion: Freiheit für den Rothirsch
Mit einer großen Plakat-Kampagne in der Stuttgarter Innenstadt will die Deutsche Wildtierstiftung Aufmerksamkeit für den Rothirsch erzeugen. Vor allem in Baden-Württemberg wird er massiv bejagt.
Als „verfressene Sau“ wird der Rothirsch auf den Plakaten in der Stuttgarter Innenstadt beschimpft. Mit dieser Aussage will die Deutsche Wildtier Stiftung Aufmerksamkeit erzeugen – für den Rothirsch und seinen schwindenden Lebensraum. Dieser sei in seinem natürlichen Lebensraum meist unerwünscht, erklärt Dr. Andreas Kinser, stellvertretender Leiter der Abteilung Natur- und Artenschutz der Deutschen Wildtier Stiftung.
Wo die Rothirsche leben dürfen, entscheiden die Bundesländer. Meist sind dafür eigene Rotwildbezirke vorgesehen. Bei Grenzüberschreitung müssen die Tiere erschossen werden. Vor allem in Baden-Württemberg sei die Rotwildpolitik besonders streng. „Hier darf der Hirsch nur auf 4 % der Landesfläche in fünf Rotwildbezirken existieren. Auf der restlichen Landesfläche muss er per Gesetz ausgerottet werden“, so Kinser. Die Richtlinie dazu laufe am 30. November aus.
Lebensräume schaffen (weiterlesen)

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Weidetierhalter widersprechen NABU: Herdenschutz krachend gescheitert – rasanter Anstieg bei Weidetierverlusten
Berlin, 02.10.2020. Der Förderverein der Deutschen Schafhaltung (FDS) widerspricht dem Naturschutzbund (NABU) aufs Entschiedenste. Der NABU hatte zum Abschluss seines auf dreieinhalb Jahre angelegten Projektes „Herdenschutz Niedersachsen“ eine positive Bilanz gezogen. Davon kann nach Ansicht der Schäfer keine Rede sein, im Gegenteil: Es gebe eine dramatische Entwicklung – mit immer mehr Wolfsübergriffen und toten Weidetieren.
„In den letzten fünf Jahren ist die Zahl der Wolfsübergriffe von 43 auf 240 und die der getöteten oder schwerstverletzt-eingeschläferten Weidetieren von 123 auf 861 gestiegen“, erläutert Wendelin Schmücker, FDS-Vorsitzender. „Letzteres entspricht einer Zunahme um 500 Prozent – und das trotz intensivster Bemühungen um den Herdenschutz. Diese Zahlen machen deutlich, dass die Utopie eines friedlichen Zusammenlebens von Wolf, Mensch sowie Weide- und Nutztieren krachend gescheitert ist.“ Es habe sich bestätigt, dass letztlich weder hohe Zäune noch Herdenschutzhunde auf Dauer helfen. (weiterlesen)

Foto: https://www.naturpark-solling-vogler.de/
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+++ Update 03.10.2020 +++ ASP in Deutschland: Jetzt 49 bestätigte Fälle bei Wildschweinen
Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) bestätigt am Samstag (03.10) drei weitere Fälle von Afrikanischer Schweinepest bei Wildschweinen in Brandenburg. Insgesamt gibt es damit jetzt 49 bestätigte Fälle von ASP.
Stand 03.10.2020: Drei weitere Fälle in Brandenburg bestätigt
Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) informiert, dass sich der amtliche Verdacht der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei drei weiteren Wildschweinen in Brandenburg bestätigt hat. Das Nationale Referenzlabor – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – hat die Tierseuche in den entsprechenden Proben nachgewiesen.
Die Fundorte liegen innerhalb des ersten Kerngebiets.
Die Hausschweinbestände in Deutschland sind nach wir vor frei von der Afrikanischen Schweinepest. Die Seuche ist für den Menschen ungefährlich! (weiterlesen)

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Wildschwein-Alarm in Italien: Unfälle nehmen rapide zu!
In Italien wächst die Sorge wegen der hohen Zahl von Wildschweinen, die zunehmend schwere Verkehrsunfälle verursachen. Diese Woche erst kamen zwei Fußballer auf der Autobahn A26 in der norditalienischen Provinz Novara ums Leben.
Italien alarmiert- tödliche Unfälle mit Wildschweinen nehmen zu
In Italien wächst die Sorge wegen der hohen Zahl von Wildschweinen, die zunehmend schwere Verkehrsunfälle verursachen.
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Diese Woche erst kamen zwei Fußballer auf der Autobahn A26 in Carpignano in der norditalienischen Provinz Novara bei einem Unfall ums Leben.
Das Auto der Sportler war mit einer Rotte kollidiert. Eine dritte Person, die sich mit den Fußballern im Pkw befand, wurde verletzt.
164 Unfälle mit 15 Todesopfern und 221 Verletzten (weiterlesen)

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Im Jagdfieber - Falstaff
Lodenmantel und Federhut? Weit gefehlt! Wer heute Jäger wird, hat mit den üblichen Klischees nicht viel zu tun. Das erzählen drei Experten, die Falstaff zum Runden Tisch getroffen hat.
Auf die Pirsch zu gehen boomt. In den vergangenen zehn Jahren ist die Zahl der ehrenamtlichen Jägerinnen und Jäger stark gestiegen, fast 390.000 Jagdscheininhaber gibt es mittlerweile – ihnen stehen etwa 1.000 Berufsjäger gegenüber. Von den Jungjägern in Ausbildung sind mittlerweile fast ein Viertel Frauen. Für Falstaff Grund genug, einen Runden Tisch zu organisieren. Was macht die Faszination von Jagd aus?
Jagd-Influencerin, Sternekoch und Jäger
Die Teilnehmer sitzen im Biergarten der Gastronomenfamilie Rottner in Nürnberg. Lina Held, 25, hat unter dem Namen @waidwaib auf Instagram mehr als 10.000 Follower. Sie postet Bilder aus ihrem Leben als Hobbyjägerin.
Gastgeber und Sternekoch Valentin Rottner (»Waidwerk«), 32, geht zur Jagd, seit er 15 ist. Torsten Reinwald, 48, ist Pressesprecher und stellvertretender Geschäftsführer des Deutschen Jagdverbands (DJV). Ihm zu Füßen liegt Dasko, seine Kopov-Bracke. (weiterlesen)

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"Zwei Zentimeter weiter rechts und ich wäre tot" Mitten auf Maisfeld: Geschoss durchschlägt Trecker-Scheibe, Erntehelfer schwer verletzt
Die Maisernte auf einem Bauernhof in Christiansholm in Schleswig-Holstein endete für einen Erntehelfer fast tödlich, als ein Gegenstand durch die Frontscheibe seines Traktors fliegt. Der Chef des Bauernhofes verlangt jetzt Konsequenzen für die Verursacher.
Tim M. (21) wollte eigentlich nur als Erntehelfer bei der Maisernte in Christiansholm in Schleswig-Holstein dabei sein. Doch als er mit einem Trecker auf dem Feld unterwegs ist, wird der 21-Jährige fast getötet. Laut Polizei hatte ein Unbekannter einen „metallenen Fremdkörper“ an einer Maispflanze festgebunden, der bei den Erntearbeiten hochgeschossen wurde.
Tim wurde beim Trecker-Fahren fast umgebracht: Er hat Glück im Unglück (weiterlesen)

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Afrikanische Schweinepest – Wie gefährlich ist sie für den Menschen?
Menschen leiden dieser Tage unter dem Corona-Virus, und auch bei Schweinen breitet sich derzeit eine Virus-Erkrankung aus. Die Afrikanische Schweinepest ist zwar für Menschen nicht gefährlich, aber sie könnte enormen wirtschaftlichen Schaden anrichten.
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Erfahrungswerte eines Jägers mit Nachtsichttechnik
geschrieben von Pajero
… Es war einmal ein Jäger…
der wünschte sich, auch bei Nacht jagdlich sehen zu können. Man begehrte mehr Nächte mit ausreichendem Mondlicht und/oder Schnee, als die, welche die Natur ermöglichte.
1. Station:
Im Sommer 2016 informierte er sich über etwaige technische Möglichkeiten, Vertrieb und Erfahrungswerte. Im Schießkino wurde dann vertraulich dieses Thema erstmals kommuniziert und erfahren, dass wohl andere Jäger eine Art Bildschirm auf dem ZF hätten, in den hineingeschaut werden kann und wo die Szenerie abgebildet wurde. Das Gerät dieser Art – im Preisbereich von ca. 700,- Euro – wurde bei einem nahegelegenen Händler auf Kommission besorgt und ausprobiert. Erste Faszination wurde von Ernüchterung abgelöst. Zwar konnte bei Restlicht durchaus Wild und Details erkannt werden, der ungewohnte Blick in einen auf dem ZF montierten Monitor und die Bildqualität des digitalen Gerätes waren jedoch nicht überzeugend. Einziger Vorteil: Keine Treffpunktabweichung aufgrund der „Nachsatz-Technik“, d.h. eine Montage auf Okularseite. Dieses Gerät wurde mit optionaler Vereinbarung wieder an den Händler zurückgegeben.
2. Station und zweiter Händler: (weiterlesen)


