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Podiumsdiskussion über Afrikanische Schweinepest (ASP)
Die "Jagd- und Angeln" ist die größte Fach- und Publikumsmesse für Jagd, Angeln, Grillen und Räuchern sowie für Wald- und Forstthemen in Mittel- und Ostdeutschland. Auf der Basis eines genehmigten Hygienekonzeptes wird die Messe auch in 2020 in der Zeit vom 2. bis 4. Oktober auf dem Gelände des agra Messeparks in Leipzig stattfinden. Rund 180 Aussteller und ein umfangreiches Fachprogramm sowie diverse Rahmenveranstaltungen, wie die erste deutsche WildGrillMeisterschaft, erwarten die Besucher. Mehr Informationen zur Messe und Ihre personalisierten Onlinetickets erhalten Sie unter www-jagd-und-angeln.de
Neben Fachthemen wie den Waldumbau für einen zukunftssicheren Wald, die Erntejagd, Wildschadensprävention oder die Verschärfung des Waffenrechts spielen für die JägerInnen vor allem aktuell zwei Themen eine wesentliche Rolle: die Ankündigung des Bundeslandwirtschaftsministeriums (BMEL) einer verstärkten Jagd auf Rehwild in Deutschland zur besseren Vermeidung von Verbiss an Junganpflanzungen im Rahmen des Waldumbaus und das Thema Afrikanische Schweinepest (ASP). (weiterlesen)

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Schweinepest: Agrarminister wollen an einem Strang ziehen
Weiskirchen (dpa) Sich nicht im Klein-Klein verlieren, sondern gemeinsam gegen die Afrikanische Schweinepest vorgehen - das wollen die Agrarminister von Bund und Ländern. Aber noch sind nicht alle Hausaufgaben gemacht.
Im Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP) in Brandenburg müssen Bund und Länder nach Ansicht des Vorsitzenden der Agrarministerkonferenz, Reinhold Jost (SPD), an einem Strang ziehen.
«Es muss jedem klar sein, dass es sich hier um eine nationale Herausforderung allerersten Ranges handelt», sagte der saarländische Agrarminister am Donnerstag zum Auftakt des Ministertreffens in Weiskirchen. Man könne es sich nicht erlauben, Streitereien über Zuständigkeiten oder Finanzierungen zu führen. «Wir sind alle in der Verantwortung»: Bund, Land, Kommunen und Organisationen.» (weiterlesen)

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BJV-Wahl: Weidenbusch anstatt Weigert als Kandidat
Kurzfristige Änderung: Anstatt Roland Weigert wird Ernst Weidenbusch als Präsident des Bayerischen Jagdverbands kandidieren.
Rund einen Monat vor dem verschobenen Landesjägertag des Bayerischen Jagdverbandes gibt es nun einen Wechsel der Kandidaten um das Amt das Präsidenten. Anstatt Roland Weigert wird sich Ernst Weidenbusch für die Nachfolge von Jürgen Vocke zur Wahl stellen.
Weigert bleibt Teil des "Team Zukunft"
Wie das „Team Zukunft“ in einer Pressemitteilung bekannt gab, haben Ministerpräsident Dr. Markus Söder sowie Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger den Staatssekretär Roland Weigert (FW) gebeten, aufgrund der aktuellen Entwicklungen im Zuge der Corona-Pandemie keine ehrenamtliche Spitzenfunktion wahrzunehmen. Weigert werde aber dennoch Teil des „Team Zukunft“ bleiben.
Passionierter Jäger, Angler und Falkner (weiterlesen)

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Klöckner: Müssen Afrikanische Schweinepest schnell wieder loswerden
Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) will die Afrikanische Schweinepest (ASP) in Brandenburg so rasch wie möglich wieder eliminieren.
„Unser Ziel muss es sein, mit einer nationalen gemeinsamen Kraftanstrengung die Ausbreitung der ASP in andere Bundesländer und in den Haustierbestand zu verhindern und sie aus unserem Land wieder rauszubekommen“, sagte Klöckner der Deutschen Presse-Agentur.
Im Kampf gegen die Tierseuche gebe es bereits einen Bund-Länder-Krisenstab, ein EU-Team mit Veterinärexperten sei vor Ort, eine Taskforce auf Arbeitsebene sei im Einsatz – „und wir forschen parallel an einem Impfstoff“, sagte die Ministerin vor Beginn eines Treffens der Länder-Agrarminister am Donnerstag im saarländischen Weiskirchen. (weiterlesen)

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Bauern und Jäger für Maßnahmenpaket im Schweinepest-Kampf
Im Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP) haben der Bauern- und der Jagdverband von Bund und Ländern ein rasches Maßnahmenpaket gefordert. Dazu sollten unter anderem eine Erlaubnis für Nachtzieltechnik mit Infrarot-Aufheller bei der Jagd auf Wildschweine gehören sowie Entschädigungen für Landwirte wegen einer intensiveren Wildschweinjagd. Nötig sei "ein koordiniertes Vorgehen gegen die Afrikanische Schweinepest", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung des Deutschen Bauernverbandes (DBV) und des Deutschen Jagdverbandes (DJV).
Vor Beginn eines Treffens der Länder-Agrarminister am Donnerstag im saarländischen Weiskirchen forderten die Verbände einen zentralen Krisenstab, der die Aktivitäten über Ländergrenzen hinaus steuere. Insbesondere die Grenze zu Polen müsse "wildschweinsicher" werden. Dazu gehörten entsprechende Zäune um die Kernzone der Tierseuche: "Hier besteht noch erheblicher Handlungsbedarf." (weiterlesen)

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Klöckner: Gegen die Afrikanische Schweinepest braucht es einen Mix aus Maßnahmen
Solidarische Finanzierung von Zäunen durch die Gesamtheit der Bundesländer möglich – Bundesministerium unterstützt bei EU-Beihilfen zur Prävention
Die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, begrüßt die Ankündigung Brandenburgs, an der Grenze zu Polen einen festen Zaun zu erreichten. Der Bund hat für den Zaunbau abhängig von der Seuchenlage die Rechtsgrundlage erweitert. Es sei gut, dass von dieser Möglichkeit nun auch Gebrauch gemacht werde, so die Ministerin. Wer einen Zaun bauen wolle, der könne das tun. Dabei sollten die Länder auch darauf zurückgreifen, öffentlichen Grund in Anspruch zu nehmen oder die Einwilligung der Eigentümer einzuholen – unter Berücksichtigung des verfassungsrechtlichen Schutzes von privatem Grundeigentum. Dieses Vorgehen wurde beispielsweise in Belgien kurzfristig und mit großem Erfolg praktiziert. Für die Finanzierung und die Sicherung der Zäune sind die Bundesländer zuständig. (weiterlesen)

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29 Kadaver gefunden – Brandenburg verstärkt Krisenmanagement
Jetzt sind es schon 29 infizierte Kadaver. Mit Zäunen und Hunden soll eine weitere Ausbreitung der Seuche verhindert werden.
Die Zahl der Wildschweine, die mit der Afrikanischen Schweinepest infiziert sind, steigt weiter. Inzwischen sind in Brandenburg 29 Kadaver gefunden worden, die das für Schweine tödliche, für Menschen aber harmlose Virus in sich tragen, teilte das Bundesagrarministerium am Mittwoch mit. Hausschweine sind bislang nicht betroffen.
Um eine weitere Verbreitung zu verhindern, verschärft Brandenburg seine Anstrengungen. Im Kreis Spree-Neiße an der polnischen Grenze soll der bisherige Elektrozaun durch einen festen Zaun ausgetauscht werden, um eine weitere Einwanderung polnischer Wildschweine zu vermeiden. (weiterlesen)

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Wildbretverwertung: Wildkammer richtig einrichten
Für 84 Prozent der Deutschen ist Wildbret ein gesundes und natürliches Lebensmittel. Dabei spielen saisonale Verfügbarkeit, Nachhaltigkeit und Regionalität eine immer größere Rolle.
Wer Wild vermarkten möchte, sollte sich rechtzeitig Gedanken über mögliche Vermarktungswege machen. Der einfachste Weg stellt der Eigenverbrauch dar. Wer nur gelegentlich ein Stück Wild erlegt, dem reicht in der Regel dieser Weg der Verwertung aus. Jedoch gelten auch hier die Grundsätze bzgl. der Trichinenuntersuchung oder der amtlichen Fleischuntersuchungen, sofern „bedenkliche Merkmale“ vorliegen. Auch selbsterlegtes Wild darf ohne vorliegende Freigabe nicht verarbeitet und zum Eigenverzehr genutzt werden!
Es besteht auch die Möglichkeit zur Abgabe „kleiner Mengen“. Zunächst sei an dieser Stelle erläutert, was der Gesetzgeber unter „kleine Menge“ versteht. Die „kleine Menge“ bedeutet in diesem Fall die Strecke eines (!) Jagdtages. Dabei ist es unerheblich, ob die Strecke beim Einzelansitz oder während einer Drückjagd erlegt wurde. Vielmehr spielt der zeitliche Aspekt die entscheidende Rolle. Die Abgabe des Wildes ist hier ausschließlich „aufgebrochen und in der Decke/Schwarte etc.“ erlaubt. (weiterlesen)

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Jagd und Wildschweinzaun: Kaum noch Schwarzwild in Dänemark
Seit etwa zehn Monaten gibt es den Wildschweinzaun an der deutsch-dänischen Grenze. Dänemark ließ ihn trotz Protesten wegen der Afrikanischen Schweinepest errichten. Der Schwarzwildbestand hat sich seit 2018 drastisch reduziert.
Flensburg/Kopenhagen (dpa/lno) - Der Bestand freilebender Wildschweine in Dänemark ist seit Anfang 2018 von etwa 150 auf heute rund zehn Tiere reduziert worden. Dies teilte ein Sprecher der dänischen Naturverwaltung (Naturstyrelsen) der Deutschen Presse-Agentur auf Nachfrage mit.
Auch der umstrittene Wildschweinzaun zum Schutz vor der Afrikanischen Schweinepest (ASP) entlang der deutsch-dänischen Grenze, der Anfang Dezember 2019 fertiggestellt worden war, trägt demnach zur Reduzierung der Population bei. «Die Überwachung des Zauns und die regelmäßigen physischen Kontrollen der gesamten Zaunlänge zeigen keinerlei Spuren von Wildschweinen, die von Deutschland nach Dänemark eingewandert wären.» Alles in allem scheine die Kombination der verschiedenen Maßnahmen, darunter der Zaun, aber auch die intensive Jagd auf Schwarzwild, zu wirken, sagte der Sprecher. (weiterlesen)

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TV-Tipp: MDR-Reportage: Hitze, Stürme, Käferplage - Das Waldsterben geht weiter
Während der Mensch noch debattiert, ist die Natur schon mittendrin im Klimawandel. Und die Folgen sieht man inzwischen auch direkt vor der Haustür. Verheerende Stürme, abgestorbene Bäume und von Käfern zerfressene Wälder. Seit 2018 wurden bereits über 140.000 Hektar Wald durch Hitze, Dürre und Schädlinge zerstört.
"Exakt - Die Story" geht es heute Abend um 20.30 im MDR-Fernsehen
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