Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Polen: ASP grassiert unvermindert weiter ASP in Polen
Während die Ausbrüche der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen in Brandenburg die deutschen Landwirte in Atem hält, grassiert die Tierseuche in Polen unvermindert weiter. Die Oberste Veterinärbehörde bestätigte gestern einen neuen ASP-Fall in einem polnischen Schweinemastbetrieb.
Betrieb liegt in bislang seuchenfreier Region
Bei dem betroffenen polnischen Betrieb soll es sich um einen Hof mit insgesamt 34 Tieren im Süden der Wojewodschaft Masowien handeln. Sorgen bereitet Fachleuten nicht nur die Tatsache, dass es in dieser Region bislang noch keinen Ausbruch der Seuche gegeben hatte. Mit dem aktuellen Fall ist die Afrikanische Schweinepest nun auch seit Jahresbeginn bereits in 90 Schweinehaltungsbetrieben aufgetreten. Dabei mussten insgesamt rund 53.000 Hausschweine gekeult werden.
Fast täglich neue Funde in Polen (weiterlesen)

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Rein rechnerisch 643 Wildunfälle pro Tag
Das Risiko von Wildunfällen steigt: Im vergangenen Jahr gingen nach Angaben des Automobilclubs von Deutscbhland (AvD) 234.860 Verkehrsunfälle mit Wildtieren in die Statistik ein. Das entspricht rechnerisch 643 Fällen pro Tag. Gegenüber dem Vorjahr beträgt der Anstieg aller Wildunfälle nur knapp ein Prozent, jedoch sind die Unfälle mit Damwild um acht Prozent und die mit Rotwild um 11,3 Prozent gestiegen, während Schwarzwild (Wildschweine) als Unfallgegner gleichzeitig um fast ein Drittel zurückgegangen sind. Dennoch sind Zusammenstöße mit Wildschweinen mittlerweile auch nicht mehr in Städten, etwa in der Nähe von Grünanlagen, auszuschließen. Die meisten Wildtiere sind vor allem in der Morgen- und Abenddämmerung aktiv, die jetzt im Herbst früher einsetzt.
Die Energie, die bei einer Kollision mit einem Tier frei wird, ist beträchtlich und steigt in Abhängigkeit von der Fahrgeschwindigkeit beim Aufprall exponentiell. Wird ein 20 Kilogramm wiegender Rehbock mit Tempo 60 angefahren, beträgt die Wucht des Aufpralls rund 800 Kilogramm. Speziell bei Reh-, Dam- und Rotwild mit ihren langen Beinen, sind Zusammenstöße für alle Beteiligten in der Regel fatal: Stoßstange und Kühlergrill des Autos hauen dem Tier buchstäblich die Beine weg. Der Körper des Tieres landet auf der Motorhaube und trifft anschließend nahezu ungebremst auf die Windschutzscheibe. Die bietet oft nicht ausreichenden Schutz, so dass das Tier durchaus auch im Fahrzeuginneren landen kann. (weiterlesen)

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Startschuss für die Revierjäger Ausbildung 2020/2023
Der Bundesverband Deutscher Berufsjäger e.V. bekommt wieder Zuwachs. Auch 2020 treten 24 junge Frauen und Männer die 3-jährige Ausbildung zur Revierjägerin oder zum Revierjäger an der BBS II Northeim an. Zwei Neuerungen gibt es: Strenge Hygienemaßnahmen auf Grund der Corona-Pandemie und die Jagscheinpflicht schon im Vorfeld.
Ende August fiel der diesjährige Startschuss für die 3-jährige Ausbildung zum Revierjäger oder zur Revierjägerin in der BBS II Northeim. Dieses Jahr gibt es in der Berufsfachklasse für das Lehrpersonal und die 22 Herren und 2 Damen eine zusätzliche Herausforderung. Unter strengen Coronaauflagen empfing Oberstudienrat Jens Hepper die Schülerinnen und Schüler des Ausbildungsjahrganges 2020 vor dem Schulgebäude. Er wies direkt auf die strenge Mundschutzpflicht in den öffentlichen Bereichen der Schule hin. Auch der Sicherheitsabstand, sowie erhöhte und strenge Hygienemaßnahmen sind Standard des Hygienekonzeptes und müssen vorerst in den Schulalltag integriert werden.
Jagdschein ist wieder Voraussetzung (weiterlesen)

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Einstellung zur Jagd hat sich positiv entwickelt
Repräsentative Umfrage im DJV-Auftrag: Heute steht ein Fünftel mehr Menschen positiv zur Jagd als 2003. Zahl der kritischen Stimmen hat sich halbiert. Naturschutzleistungen der Jäger finden mehr Beachtung.
Die Jagd in Deutschland findet mehr Zustimmung. Insgesamt sind heute mehr als die Hälfte der Befragten positiv zur Jagd eingestellt - ein Fünftel mehr als noch im Jahr 2003. (Quelle: DJV)
Die Jagd in Deutschland findet mehr Zustimmung. Insgesamt sind heute mehr als die Hälfte der Befragten positiv zur Jagd eingestellt - ein Fünftel mehr als noch im Jahr 2003. Der Anteil der Menschen, die Jagd eher kritisch sehen, hat sich im selben Zeitraum mehr als halbiert auf 22 Prozent. Das sind die zentralen Ergebnisse einer repräsentativen Befragung des unabhängigen Instituts IfA Marktforschung Bremer + Partner im Auftrag des Deutschen Jagdverbandes (DJV). (weiterlesen)

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Waldschutz: „Nehmt den Förstern den Wald weg“
Forstwirt*innen sagen, sie müssen mit ihrem Wald Geld verdienen. Waldwissenschaftler*innen sagen: Wenn es mit der Waldwirtschaft so weitergeht wie bisher, überlebt der Wald nicht. SWR Umweltredakteur Werner Eckert erklärt, woran das liegt und was wir tun müssen, um Wälder langfristig zu schützen.
Wie viele seiner Kollegen kann auch Förster Friedbert Ritter im Norden von Rheinland-Pfalz. nicht fassen, wie es um die 100-jährigen Fichten in seinem Forst steht: „Im Grunde genommen ist das derselbe Effekt wie beim Weihnachtsbaum im Wohnzimmer. Der Baum ist trocken und verliert seine Nadeln. Diese Bäume sind alle tot."
Unter der Rinde zeigt er auf die Spuren seines ärgsten Feindes: Der Borkenkäfer hat den Bäumen den Garaus gemacht.
er ist schuld – Borkenkäfer oder Forstwirtschaft? (weiterlesen)

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Forstbuch-Autor: Wohlleben gegen Aufräumen und Neuanpflanzen von Wäldern
Der Wald-Erklärer Peter Wohlleben kritisiert die staatlich subventionierte Abholzung und Räumung abgestorbener Wälder. Stattdessen müsse es Geld geben, wenn man den Wald sich selbst überlässt.Der studierte Forstwirt und Buchautor Peter Wohlleben (56), der in der Eifel eine Waldakademie betreibt, spricht sich dafür aus, vertrocknete und vom Borkenkäfer befallene Wälder nicht zu fällen und aufzuräumen. Auch Neuanpflanzungen seien unsinnig, man sollte den Wald einfach ein paar Jahrzehnte sich selbst überlassen.
Im Interview mit dem Spiegel erklärte Wohlleben, dass man am besten nichts tun sollte, um den Wald widerstandsfähiger zu machen. Man sollte keine Bäume pflanzen und den Wald einfach mal Wald sein lassen, ein paar Jahrzehnte lang, wie er sagte. „Bäume, die in Baumschulen groß werden, bekommen einen Wurzelschnitt und wurzeln daher nicht so tief wie Bäume, die alleine im Wald groß werden. Das Gebot der Stunde heißt: Abwarten und zugucken, was die Natur macht. Dann wachsen überraschend robuste Bäume, ganz ohne Fördergelder übrigens. Der nächste Laubwald kommt kostenlos um die Ecke.“ (weiterlesen)

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Schon 20 bestätigte Fälle: Schweinepest! Immer mehr Kadaver in Brandenburg entdeckt
Die für Schweine tödliche Afrikanische Pest nimmt immer größere Ausmaße an. Es gibt nun insgesamt 20 bestätigte Fälle. Das Sperrgebiet wächst.
Sie liegen an Feldrändern, Bachläufen, sogar in Gärten: Immer mehr verendende oder tote Wildschweine werden zwischen Neuzelle, Coschen und Schenkendöbern in Ostbrandenburg entdeckt. „Wir finden fast stündlich neue Kadaver“, so der Sprecher des Gesundheits-Ministeriums zur B.Z.
Folge: Das Sperrgebiet um die Ausbruchsorte wurde von 10 auf 60 Kilometer Umfang erweitert. Helfer sicherten die Zone mit Elektrozäunen und Warnschildern: Betreten, jagen, säen und ernten verboten! Wo Straßen das Gebiet durchschneiden, werden „Duftzäune“ gesetzt. (weiterlesen)

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Afrikanische Schweinepest: Sieben weitere Fälle in Brandenburg bestätigt
Die Afrikanische Schweinepest ist in Brandenburg mittlerweile bei zwanzig toten Wildschweinen nachgewiesen worden.
Nach Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums wurde die Tierseuche bei sieben weiteren Schweinen aus dem Gefährdungsgebiet festgestellt. Weiterhin seien jedoch keine Hausschweine betroffen. Der landesweit erste Fall war Anfang September nahe der deutsch-polnischen Grenze aufgetreten. Für Menschen ist die Seuche ungefährlich. (weiterlesen)

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Schweinepest: Fester Zaun zu Polen gefordert
Kirchlinteln / Neuzelle - Ohne einen festen Zaun gegen Wildschweine aus Polen wird Deutschland nach Ansicht des niedersächsischen Landvolk-Vizes Jörn Ehlers die Afrikanische Schweinepest nicht besiegen können.
Alle Abwehrmaßnahmen seien unvollständig, solange neue Infektionen aus dem stärker von der Tierseuche betroffenen Nachbarland drohten, sagte Ehlers der Deutschen Presse-Agentur.
Vermutlich hätte eine Zaunanlage weniger gekostet als die Einbußen, die deutsche Schweinehalter jetzt schon erlitten haben, sagte der Vizepräsident des Bauernverbandes Niedersachsen.
Die ersten an der Afrikanischen Schweinepest (ASP) verendeten Wildschweine in Deutschland sind in Brandenburg nahe der Grenze zu Polen gefunden worden. Die genauen Übertragungswege sind noch nicht geklärt. Für Menschen ist die Tierseuche ungefährlich.
Ein mobiler Elektrozaun von 120 Kilometer Länge existiert in Brandenburg an der Grenze zu Polen im Bereich der Stadt Frankfurt (Oder) und den Landkreisen Oder-Spree und Spree-Neiße - also südlich bis zur brandenburgisch-sächsischen Grenze. Im Bereich des Kreises Spree-Neiße soll er durch einen festen Zaun ersetzt werden - wann der gebaut wird, ist bisher offen. (weiterlesen)

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Afrikanische Schweinepest: Nun werden auch Hunde eingesetzt
Neuzelle/Potsdam - Für den verstärkten Kampf gegen die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest in Brandenburg kommen neben Hubschraubern und Drohnen ab Montag auch Hunde zum Einsatz.
Geplant ist nach bisherigen Angaben von Landwirtschaftsminister Axel Vogel (64, Grüne) die Unterstützung von Hundestaffeln aus Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein.
Mehrere Hunde aus Rheinland-Pfalz werden nach Angaben des Landkreises Oder-Spree voraussichtlich in einem erweiterten Gebiet rund um die Fundorte toter infizierter Wildschweinkadaver eingesetzt.
Auch im Landkreis Spree-Neiße soll die Suche mit Hunden verstärkt werden.
Bisher wurde das Virus bei 13 Wildschweinen nachgewiesen, der erste Fall in Schenkendöbern im Kreis Spree-Neiße, die weiteren Fälle bisher im Raum Neuzelle im Kreis Oder-Spree. Der Erreger ist für Menschen ungefährlich, aber für Haus- und Wildschweine meist tödlich. (weiterlesen)


