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Kerngebiet jetzt 60 Kilometer breit - Zahl der Schweinepest-Fälle in Brandenburg steigt auf 13
Die Afrikanische Schweinepest breitet sich weiter aus, mittlerweile liegen den Behörden in Brandenburg bereits 13 positive Laborbefunde vor. Das Land hat die Sicherheitsmaßnahmen deshalb noch einmal erhöht. Neue Fälle sind wohl trotzdem nur eine Frage der Zeit.
Die Afrikanische Schweinepest breitet sich weiter aus, mittlerweile liegen den Behörden in Brandenburg bereits 13 positive Laborbefunde vor. Das Land hat die Sicherheitsmaßnahmen deshalb noch einmal erhöht. Neue Fälle sind wohl trotzdem nur eine Frage der Zeit.
Nach dem Auftauchen der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Brandenburg ist die Zahl der bestätigten Fälle auf 13 angestiegen. Die für Menschen ungefährliche Tierseuche wurde bei sechs weiteren Wildschweinen nachgewiesen, wie das Bundesagrarministerium am Freitag mitteilte. Die Fälle wurden vom nationalen Referenzlabor im bundeseigenen Friedrich-Loeffler-Institut bestätigt.
Als Reaktion darauf hat das Brandenburger Ministerium für Verbraucherschutz angekündigt, das sogenannte Kerngebiet mit bestätigten Fällen auszuweiten und eine Pufferzone einzurichten. (weiterlesen)

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Hirschjagd in Ungarn: Einreiseverbot gilt doch für Jagdgäste
Erst nein, dann doch, jetzt wieder nein: Das Jagdland Ungarn macht es ausländischen Jagdgästen während der Brunft nicht leicht.
Ungarns Grenzen sind seit dem 1. September dicht. Das auf Grund von Corona verhängte Einreiseverbot gilt auch für Jäger. Nach der Bekanntgabe, dass die Grenzen geschlossen werden sollen und das ausgerechnet vor der anstehenden Rotwildbrunft, die in Ungarn das alljährliche jagdliche Highlight darstellt, setzten viele Reviere, Jagdgenossenschaften und Jagdreiseveranstalter die Hebel in Bewegung. Daraufhin durften Jäger, sofern sie eine entsprechende Jagdgenehmigung bzw. einen Jagdvertrag vorlegten, wieder über die Grenze reisen. (weiterlesen)

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Stellungnahme des DFWR zur Jagdausübung und Jagdpacht
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat (DFWR) äußert sich in einer Stellungnahme wie jagdrechtliche Möglichkeiten zur Einflussnahme auf die Jagdausübung in gemeinschaftlichen Jagdbezirken aktiv genutzt werden können. Mit dem Beitrag sollen die Anliegen der Mitglieder der Waldbesitzverbände für eine klimastabile Waldentwicklung, inbesondere bei der Gestaltung von Jagdpachtverträgen unterstützt werden. Es folgt ein Auszug der Stellungnahme:
Die außergewöhnlichen Dürre- und Hitzesommer seit 2018 mit ihren fatalen Auswirkungen auf den Wald dürften jedermann den sich vollziehenden Klimawandel deutlich vor Augen geführt haben. Nach aktueller Einschätzung sind mittlerweile bundesweit kalamitätsbedingte Kahlflächen im Umfang von 285.000 ha entstanden. Diese bedürfen einer Wiederbewaldung. Parallel zur Wiederbewaldung der Schadflächen müssen zusätzlich mehrere Mio. ha (noch) vorhandener Wälder in Mischwälder umgebaut werden, um diese für die Zukunft resilienter gegen die Auswirkungen des Klimawandels zu gestalten. Zur Unterstützung dieser langfristig ausgelegten Aufgabe wurden von Bund und Ländern im Jahr 2019 für einen Zeitraum von 4 Jahren insgesamt 800 Mio. € öffentliche Mittel zur Verfügung gestellt. Der Waldumbau in Mischwälder bedarf aber auch der Anpassung angepasster Schalenwildbestände an die jeweils örtlichen Gegebenheiten.
Zäunung ist keine Alternative (weiterlesen)
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Neuer Rekord: Jäger erlegen 856.000 Wildschweine
DJV legt vorläufiges Ergebnis für das Jagdjahr 2019/20 vor. Gegenüber dem Vorjahr haben Jäger 45 Prozent mehr Tiere erlegt. Jäger leisten damit einen wichtigen Beitrag zur ASP-Prävention.
Der Deutsche Jagdverband (DJV) hat die vorläufige Jagdstatistik für Wildschweine ausgewertet und eine erste Hochrechnung für Deutschland gemacht. Demnach haben die Jäger in Deutschland etwa 856.000 Wildschweine im Jagdjahr 2019/20 (1.April bis 31. März) erlegt. Das ist der höchste Wert seit Beginn der Aufzeichnungen vor fast hundert Jahren. Die endgültigen Zahlen liegen im Dezember vor. (weiterlesen)

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Reporterin Magdalena auf der Jagd!
Warum gehen Menschen auf die Jagd? Das möchte logo! Reporterin Magdalena wissen und geht mit Jägerin Lisa auf die Pirsch! (Reportage ansehen)

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WWF: „Jagd ist kein Allheilmittel“
WWF zur Diskussion um Maßnahmen zur Eindämmung der Afrikanischen Schweinepest
Berlin, 16.09.2020: Die Afrikanische Schweinepest hat Deutschland erreicht, in Brandenburg gibt es diverse Funde toter Wildschweine, bei denen das Virus nachgewiesen wurde. Damit einher gehen Forderungen nach Änderungen im Jagdrecht. So haben DBV und DJV gefordert, die Jagd auch in Schutzgebieten zu erlauben. Dazu Moritz Klose, WWF-Experte für das Zusammenleben von Wildtieren und Menschen in Deutschland:
„Die Jagd ist kein Allheilmittel im Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest. Die Erfahrungen aus unseren europäischen Nachbarländern zeigen, dass die Verschleppung von infiziertem lebendem und totem Material – zum Beispiel durch kontaminierte Gegenstände, Lebensmittel oder Fleisch – bedeutender ist. Wildschweine sind nur ein Übertragungsweg und ihre Berührungspunkte mit Hausschweinen in Deutschland eher gering.
Ad hoc müssen die Halter von Hausschweinen von den Ländern vor allem nach allen Kräften bei ihrer konsequenten Stallhygiene unterstützt werden. Dazu zählt: Hausschweine sind vor dem Kontakt mit kontaminiertem Material und mit Wildschweinen zu schützen. Transportfahrzeuge müssen sorgfältig und regelmäßig gereinigt werden. (weiterlesen)

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Afrikanische Schweinepest: Neuer ASP-Fall: Jetzt sieben bestätigte Fälle
Am gestrigen Mittwoch sind in Brandenburg fünf weitere Kadaver entdeckt worden. Bei einem Wildschwein konnte der ASP-Verdacht heute vom FLI bestätigt werden.
Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hat am heutigen Donnerstag als Nationales Referenzlabor einen weiteren Fall von Afrikanischer Schweinepest (ASP) bei einem Wildschwein in Brandenburg nachgewiesen. Somit gibt es jetzt sieben bestätigte Fälle in Deutschland.
Am Mittwoch wurden aufgrund der intensiven Suche in der Nähe von Neuzelle im Landkreis Oder-Spree noch einmal fünf Wildschwein-Kadaver entdeckt (top agrar berichtete), wovon ein ASP-Test positiv ausfiehl. (weiterlesen)

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Afrikanische Schweinepest - Brandenburg: Fünf weitere Fälle bestätigt
Nur wenige Tage nach dem ersten Fall von Afrikanischer Schweinepest sind in Brandenburg weitere Wildschweine von der Seuche betroffen. Fünf Tiere wurden positiv getestet.
Das Landeslabor Berlin-Brandenburg hat am Dienstag bei fünf weiteren Wildschweinen die Afrikanische Schweinepest nachgewiesen, wie das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz Potsdam mitteilte. Die Tiere seien nahe der Gemeinde Neuzelle im Landkreis Oder-Spree gefunden worden - alle in einem bereits festgelegten gefährdeten Gebiet.
Es handelt sich um vier tot aufgefundene Wildschweine - Fallwild - sowie um ein krank erlegtes Wildschwein. (weiterlesen)

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DJV schlägt Runden Tisch zu Wald und Wild vor
Bundeslandwirtschaftsministerium soll Federführung übernehmen. Ökologie, Wildbiologie und Tierschutz sollen gestärkt werden. Verhandlungen mit DFWR zum Forst-Jagd-Konflikt sind gescheitert.
In einem Schreiben an Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner hat Dr. Volker Böhning, Präsident des Deutschen Jagdverbandes (DJV), einen "Runden Tisch Wald und Wild" unter Leitung des Ministeriums vorgeschlagen. Der Dachverband der Jäger reagiert damit auf die gescheiterten Verhandlungen mit dem Deutschen Forstwirtschaftsrat. Die Ergebnisse aus einer gemeinsamen Arbeitsgruppe sind im DJV-Präsidium auf breite Ablehnung gestoßen. "Trotz aller Bekundungen des DFWR gibt es kein gemeinsames Papier mit dem DJV", sagte Dr. Böhning. In einem Schreiben an den DFWR-Vorsitzenden Georg Schirmbeck zeigte er sich irritiert vom Vorgehen: Entgegen allen Vereinbarungen haben DFWR-Vertreter Zwischenergebnisse Politik und Medien zugespielt und als Konsens verkauft. Dies hat der DJV bereits Ende Juli moniert. Ein zielführender Dialog brauche eine Vertrauensbasis - diese habe damit schweren Schaden erlitten, so Dr. Böhning. (weiterlesen)

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Nach ASP-Fund: „Aufruf der Bauernverbände zur Wildschweinjagd ist Populismus“
Die FDP fordert ein neues Jagdgesetz, um die Wildschweinpopulation effektiver einzudämmen. DBV-Präsident Rukwied ist für eine wildschweinfreie Zone an der polnischen Grenze. Das sehen Fachleute andersNach dem Fund eines mit ASP-infizierten Wildschweins in Brandenburg fordern Vertreter von Bauernverbänden und Politik eine verstärkte Jagd auf Schwarzwild. Dazu sind auch entsprechende finanzielle Anreize erneut in der Diskussion.
Auch Sven Herzog, Leiter des Lehrstuhls für Wildökologie und Jagdwirtschaft an der Technischen Universität Dresden, hält einen „starken Eingriff in den Wildschweinbestand“ schon für angebracht, allerdings nur lokal. Falsch sei es, nun zum massiven Feldzug gegen Wildschweine anzutreten, sagte er im Gespräch mit dem Spiegel. „Die Aufrufe von Bauernverbänden, nun vorsorglich 70 % der deutschen Wildschweine abzuschießen, halte ich für Populismus. Das Virus wurde bisher vor allem durch den Menschen weiterverbreitet, nicht durch Tiere.“ (weiterlesen)



