Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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DJV-Kampagne Wild auf Wild erhält neue Internetseite
Leckere Rezepte, Anbieter in der Nähe, nützliche Küchentipps und Hinweise zur Fleischhygiene – die Seite www.wild-auf-wild.de bietet alles rund um das Thema Wildbret. Die Internetseite der DJV-Kampagne punktet nun mit neuem Design und verbesserten Funktionen.
Die Internetpräsenz der Kampagne „Wild auf Wild“ (www.wild-auf-wild.de) hat ein neues Design erhalten.Die Internetpräsenz der Kampagne „Wild auf Wild“ (www.wild-auf-wild.de) hat ein neues Design erhalten. (Quelle: DJV)
Die Internetpräsenz der Kampagne „Wild auf Wild“ (www.wild-auf-wild.de) hat ein neues Design erhalten. Der Deutsche Jagdverband (DJV) hat die Seite für mobile Endgeräte wie Handy oder Tablet optimiert und die Navigation übersichtlicher gestaltet. Zusätzlich wurde die Seite optisch aufgewertet und mit neuen Funktion versehen. (weiterlesen)

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Jagdreisen aus Jägerhand
Vom Hochstand aus eine Jagdreise buchen? Die neue österreichische Jagdreiseplattform Huntingtrip24.com macht das unkompliziert möglich. Jagdreisen von Jägern für Jäger – das ist die Idee von Huntingtrip24.com. Das WEIDWERK ließ sich diese von der passionierten Jägerin und Huntingtrip24.com-Co-Founderin, Mag. Eva Maria Schrittwieser MBA, erklären.
Immer mehr Kunden setzen bei der Buchung von Urlaubsreisen auf das Internet; auch bei Jagdreisen. Ob eine Wisentjagd in Weißrussland, eine Bogenjagd in Namibia oder die Birsch auf einen Rothirsch in den Karpaten – das neue Online-Jagdreiseportal Huntingtrip24.com mit Sitz in Wien macht derlei Erlebnisse mit wenigen Klicks möglich. Mitbegründerin Mag. Eva Maria Schrittwieser MBA erzählte dem WEIDWERK mehr darüber.
WEIDWERK: Wann und mit welchem Ziel wurde die neue österreichische Jagdreiseplattform Huntingtrip24.com ins Leben gerufen?
Mag. Eva Maria Schrittwieser MBA: Huntingtrip24.com ging Anfang dieses Jahres online. Im Juni 2017 waren Markus (Anm. Markus Sperr, CEO von Huntingtrip24.com) und ich zusammen auf einer Rehbockjagd in Frankreich. Die Idee einer internetbasierten Plattform für Jagdreisen von Jägern für Jäger entstand auf dieser Reise nach einem erfolgreichen Jagdtag bei gutem Essen und Wein in den Midi-Pyrénées. (weiterlesen)

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Wildtiere und wir: Wo hört der Spaß auf?
Neue Bücher berichten davon, wie Füchse, Biber und Wölfe dem Menschen immer näher rücken - Städte erobern, Felder überfluten, Schafe reißen. Und wie man mit Ängsten umgeht.
Ein Monsterlein geht um in Winhöring. Mit "Sorge um Sicherheit" titelte der Alt-Neuöttinger Anzeiger Anfang Juli einen Beitrag über das Tier, und eines der kostenlosen Anzeigenblätter, die es im Osten Oberbayerns noch gibt, warnte: "Besser vorsichtig sein: Ein Jungfuchs treibt sein Unwesen." Das Raubtier habe einen 16 Jahre alten Hauskater gerissen, es zeige keine Scheu und sei womöglich tollwütig. Wenn ein präpotentes Füchslein, gerade dem Welpengeheck entflohen, schon Unbehagen auslöst, wie dramatisch wird die Lage erst, wenn der Wolf da ist?
Auch aus anderen Orten berichteten Zeitungen in den vergangenen Monaten von übergriffigen Füchsen. In Bernried versteckten sie Schuhe und klauten einen Festbraten, der zum Abkühlen vorm Haus stand, in einem Hotel in Kärnten wurde ein Gast nachts durch Bisse in den Fuß geweckt, und in Frieding griff ein Fuchs zeltende Kinder an, einem Mädchen biss er in die Hand. "Fuchsbisse", schreibt die britische Wildtier-Forscherein Adele Brand, "sind äußerst selten, doch sie berühren einen wunden Punkt, der seit Urzeiten in uns eingeschrieben ist." Die Angst vorm wilden Tier scheint tief zu wurzeln im Menschen. (weiterlesen)

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Jagdgesetzänderung noch in diesem Jahr - Waldstrategie 2050: Bund plant Waldwende auf Kosten von Reh und Co
Der weltweite Tierschutz steht für die Bundesregierung offenbar an oberer Stelle. Das zumindest lassen allein rund 170 Meldungen auf der Homepage des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) vermuten. Um die über 6.000 Tierarten wie beispielsweise Eisbär und Polarfuchs in der Arktis zu schützen, zahlen die Deutschen Millionen an Euro. Rohstoffe, so fordert die Bundesregierung außerdem medienwirksam, dürfe in dieser Region nur noch unter höchsten Umweltstandards abgebaut werden, um Flora und Fauna zu schützen. Der Bund weiß: "Das Bewusstsein der Bevölkerung für Tierschutzbelange ist weiter angestiegen."
Was für Bär und Fuchs in anderen Teilen der Erde gilt, scheint den heimischen Tierarten allerdings abgesprochen zu werden, denn Reh und Co. haben hierzulande keine große Lobby.
Auf gleicher Homepage heißt es: "Nur wenn die Waldeigentümer lokal die Möglichkeiten haben, darauf hinzuwirken, dass die Schalenwildbestände effektiv abgesenkt werden, lassen sich die Verjüngungsziele im Hinblick auf die Klimaanpassung erreichen und die ökonomischen Risiken der Forstbetriebe verringern." (weiterlesen)

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Deutschlands Wald in der Krise - Stirbt langsam
Borkenkäfer, Trockenheit, Klimawandel: Die deutschen Forsten sind in einer dramatischen Lage. Für Waldumbau ist zwar Geld da. Doch welche Bäume halten es bei uns in 50 Jahren überhaupt noch aus?
Der eine knabbert wirre Gänge ins Holz. Der andere hinterlässt ein Muster, das an den Umriss eines Laubbaums erinnert. Am Fichtenstamm auf dem Boden kann Andreas Bolte die Spuren der Schädlinge sofort erkennen. "Auch dieser Baum ist Opfer von Borkenkäfern geworden", sagt er. Der Forstfachmann leitet das Thünen-Institut für Waldökosysteme in Eberswalde und erforscht, wie Wälder gleichzeitig naturnah und produktiv sein können.
Boltes Büro liegt auf dem Waldcampus der brandenburgischen Stadt. Er muss nur wenige Schritte machen, um ins Grüne zu kommen. Und etwa 20 Minuten dauert es, bis der Forscher sieht, wo die Borkenkäfer gewütet haben: Ein Sturm hatte 2018 einen Teil der Fichten umgeworfen. Das tote Holz bot ideale Bedingungen für Schädlinge. Zwei, drei Generationen schlüpften in nur einem Sommer. Eine verbliebene Fichte nach der anderen starb und musste abtransportiert werden. (weiterlesen)

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Bilanz Brandenburger Grünbrücken: 100.000 Wildtiere überqueren Brücken seit Eröffnung 2005
Auf Brandenburger Grünbrücken über Autobahnen wurden in den vergangenen 15 Jahren mehr als 100.000 Wildtiere gesichtet. Die Wildtierquerungen unter anderem von Elch-, Rot-, Dam-, Muffel-, Reh- und Schwarzwild seien auf fünf der zehn Grünbrücken von Dokumentationskameras erfasst worden, teilte das Umweltministerium Brandenburg am Freitag mit. Auch Feldhasen, Wölfe, Rotfüchse, Dachse, Marderhunde, Waschbären und Marder seien dort von gezählt worden.
Erste Grünbrücke 2005 gebaut
Die Grünbrücken, die den Tieren eine gefahrlose Überquerung von Autobahnen und Bundesstraßen ermöglichen sollen, sind den Angaben zufolge 50 Meter breit und verbinden die durch die Verkehrswege zerschnittenen Waldlebensräume der Wildtiere. (weiterlesen)

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Diese invasiven Tiere sind in Deutschland etabliert
Viele invasive oder potenziell invasive haben sich in Deutschland bereits etabliert und richten auch in der Landwirtschaft Schäden an. (Galerie ansehen)

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Richtig zubereiten und würzen - So wird Wild saftig und zart
Wild zuzubereiten, hört sich nach einer Wissenschaft an. Dabei kann man daraus alles machen wie aus anderen Fleischsorten auch: Auf den Rost werfen, kurzbraten und sogar Carpaccio, sagt eine Expertin.
Wer zum ersten Mal Wild zubereitet, erinnert sich vielleicht noch an Omas goldene Regeln, wonach nur das Spicken und Umwickeln mit Speck Wildfleisch saftig macht. Auch das unbedingte Einlegen in Buttermilch war so ein Tipp. Für Alena Steinbach sind das alte Hüte. "Das meiste Wildfleisch braucht keine Sonderbehandlung gegenüber ganz normalem Fleisch", erklärt die Kochbuchautorin ("Wild kochen!").
Früher wurden Fasane oder andere Waldtiere im Fell abgehangen, bevor sie in die Kühlung kamen. "Dadurch trocknete nicht nur das Fleisch aus, es wurde auch ein perfekter Nährboden für Keime geschaffen. Heute kommt erlegtes Wild sofort in die vier bis acht Grad kalte Kühlung", sagt Steinbach. Zudem gelte beim Jagen die Regel "Jung vor Alt", so lande schon deshalb selten ein "alter Bock" im Bräter.
Zartes Geheimnis: Wenig Hitze, dafür lange garen (weiterlesen)

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Wildfleischpreise könnten zulegen
Fleischersatzprodukte sind in so mancher Munde, was nicht zuletzt auf die jüngsten Skandale rund um das „konventionelle“ Lebensmittel Fleisch zurückzuführen sein dürfte.
Denn diese haben mit dazu beigetragen, dass sich die Menge der zum Absatz bestimmten Fleischersatzprodukte laut Statistischem Bundesamt im 1. Quartal 2020 von knapp 14,7 Tausend Tonnen auf gut 20 Tausend Tonnen erhöhte. Das ist ein Anstieg um immerhin 37 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal und entspricht in etwa dem Jahres-Wildbretaufkommen von Schwarzwild, Rehwild, Rotwild und Damwild. Dieses lag im Gesamtjahr 2018/2019 bei gut 19 Tausend Tonnen. (s. DJV-Handbuch Jagd 2020). (weiterlesen)



