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Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

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Suche nach Konsens in der Forst-Jagd-Frage

DFWR versendet Entwurf aus gemeinsamer Arbeitsgruppe an Politik. DJV stellt klar: Abstimmungsprozess ist nicht abgeschlossen. DJV-Broschüre fasst Wissen zusammen.

Eine Arbeitsgruppe mit Vertretern von Deutschem Jagdverband (DJV) und Deutschem Forstwirtschaftsrat (DFWR) arbeitet seit einigen Wochen an einem Konsens in der Forst-Jagd-Frage. Ein interner Entwurf aus der Arbeitsgruppe wurde jetzt vom DFWR ohne Abstimmung offiziell an das Bundeslandwirtschaftsministerium gesendet. DJV-Präsident Dr. Volker Böhning sagte dazu: "Der Entwurf markiert nur einen Zwischenstand. Es war zwischen den Verbandsspitzen vereinbart, dass wir unsere Landesverbände in die Konsensfindung einbinden. Vor Ende August ist mit keinem Ergebnis zu rechnen. Erst die Unterschrift beider Präsidenten macht ein Papier zu einem offiziellen." Der Abstimmungsprozess laufe weiter, sei jetzt aber nicht einfacher geworden. Der DJV sei aber nach wie vor dialogbereit. Bereits vor einigen Wochen wurde offenkundig, dass ein DFWR-Mitglied vertrauliche Inhalte aus der Arbeitsgruppe an die Presse weitergegeben hat.  (weiterlesen)

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Coronakrise trifft Projekt Fellwechsel hart

Das Start-up-Unternehmen hat Kurzarbeit angemeldet, die Produktion ruht. Aufträge zur Balgbearbeitung werden ab September ausgeliefert. Unterstützung aus der Jägerschaft ist weiterhin nötig.

Liebe Jägerinnen und Jäger,

Ende März haben wir unseren Online-Shop (https://fellwechsel.shop/) freigeschaltet – mit über 4.000 hochwertigen, von Hand sortierten Fellen aus heimischer Jagd, die wir Ihrem Einsatz verdanken. Erste Verkaufsgespräche waren vielversprechend und wir waren – bei aller Arbeit, die insgesamt noch vor uns liegt – voller Vorfreude, Zuversicht und Tatendrang

Doch dann kam das Corona-Virus, mit all seinen dramatischen Auswirkungen: Lockdown, Kurzarbeit und dem Zusammenbruch ganzer Branchen und Unternehmen. Das hat auch uns getroffen: Unser Partnerbetrieb in Polen, der handwerklich erstklassig und schnell gearbeitet hat und es uns aufgrund seiner guten Preise ermöglich hätte, am Markt mithalten zu können, musste Insolvenz anmelden. Zahlreiche Modeunternehmen und Designer, zu denen wir in den vergangenen Jahren Kontakt aufgenommen haben, kämpfen aufgrund der Krise um ihre Existenz. (weiterlesen)

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Rechtliche Hinweise zu Erntejagden

Seit 2019 gelten in Bezug auf Erntejagden neue jagdrechtliche Vorschriften und auch die SVLFG hat ihre Empfehlungen zur Sicherheit bei Erntejagden (UVV) aktualisiert. Wir geben einen Überblick über die neuen Regelungen.

Die Ausübung der Jagd erfordert immer ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein – insbesondere bei Gesellschaftsjagden.Diese Art der Jagd ist in Sachsen-Anhalt zahlenmäßig nicht konkret definiert.Dementsprechend zählen alle Jagden, an denen mehrere Personen zusammenwirken, zu den Gesellschaftsjagden.

Die Unfallverhütungsvorschrift (UVV) schreibt für diese Jagden in §4 die Benennung eines Jagdleiters vor. Jagdleiter ist der Revierinhaber bzw. eine vom Revierinhaber benannte Person. Aufgaben des Jagdleiters sind in erster Linie die Einhaltung der Rechtsvorschriften. Dazu zählen neben der UVV, sämtliche Vorschriften des Jagd, Waffen-, Tierschutz- und Naturschutzrechts. (weiterlesen)

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Facebookgruppe "Jagdrevier Verpachtung" hat seit heute über 15.000 Mitglieder

Gestern meldete die Facebookgruppe "Jagdrevier Verpachtung" das 15.000. Mitglied und ist somit einer der größten Jagdgruppen in den sozialen Medien.

In den letzten Monaten, vor allem in den Herbst- und Wintermonaten, wenn fast täglich Jagdverpachtungen und Begehungsscheine angeboten werden, verzeichnete die Gruppe oft mehr als 100 neue Mitglieder pro Woche. Aber auch jetzt, in der sauren Gurken Zeit des Sommers, sind es täglich neue Mitglieder, die sich in der Facebookgruppe eintragen.

Fast 80% der Angebote werden vom Deutschen Jagdportal eingestellt. Aber es sind immer mehr Jagdpächter , die die Gruppe als preiswerte und vor allem schnelle Kontaktaufnahme zu Jagdmöglichkeitsuchenden nutzen. (weiterlesen)

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Nationales Waffenregister - was gilt?

Zum 1. September treten weitere Waffengesetz-Änderungen in Kraft. Wir zeigen, was Jäger jetzt beachten müssen.

Die Änderung des Waffengesetzes wurde bereits Ende letzten Jahres beschlossen, die wichtigsten Änderungen traten bereits im Februar in Kraft. Anfang September folgen nun weitere Neuerungen.

Wesentliche Neuerungen betreffen etwa die Anzeigepflicht, Magazine, wesent­liche Teile und v. a. die Meldung zum Nationalen Waffenregister (NWR).

Nationales Waffenregister (NWR)

Ab dem 1. September müssen Büchsen­macher Meldungen an das Nationale Waffenregister mit Identifikationsnummern (NWR-IDs) tätigen. Solche ID-Nummern werden für jeden Waffenbesitzer, jede Waffenbesitzkarte sowie jede Waffe und jedes eintragungspflichtige Waffenteil automatisch durch das NWR vergeben. (weiterlesen)

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Rote Resteesser - Füchse mampften schon vor 40 000 Jahren Abfälle

Warum selber jagen, wenn es auch andere für einen tun können? Nach dem Motto haben Füchse wahrscheinlich schon vor rund 40 000 Jahren Fleisch gefressen, das Menschen übrig ließen. Wissenschaftler der Universität Tübingen vermuten, dass einige der Tiere damals ihren Speiseplan an jenen der Menschen anpassten. "Wir gehen davon aus, dass diese Füchse sich nun überwiegend von Fleischabfällen ernährten, die Menschen hinterlassen hatten, oder vielleicht sogar von ihnen gefüttert wurden", sagt Studien-Mitautor Hervé Bocherens.

Nach Erkenntnissen der Forscher verspeisten die Füchse Reste von Rentieren oder Mammuts, die Menschen zuvor erlegt hatten - selbst hätten sie solche Tiere nicht erbeuten könnten. Das Tübinger Team analysierte Fuchsknochen aus Höhlen auf der Schwäbischen Alb. Demnach gab es damals Füchse, die in der Nähe von Menschen lebten, aber auch solche, die stets selbst auf die Jagd gingen oder etwas von der Beute großer Raubtiere fraßen. (weiterlesen)

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Erntejagd: Sicherheit vor Jagderfolg

Vielerorts werden die ersten Feldfrüchte wie Raps und Getreide geerntet. Dies ist eine gute Gelegenheit für Jäger, um Schwarzwild effektiv zu bejagen. Dabei sollten wichtige Sicherheitskriterien beachtet werden.

In diesen Tagen startet in Deutschland die Erntezeit, die bis in den Oktober andauert. Jetzt können Jäger vor allem Wildschweine effektiv bejagen. Sie nutzen Getreide-, Raps- und Maisfelder als Nahrung und Deckung. Der Deutsche Jagdverband (DJV) appelliert: Sicherheit geht immer vor Jagderfolg. Er empfiehlt, grundsätzlich nur von erhöhten Einrichtungen - etwa Hochsitzen - zu schießen und auf Hintergrundgefährdung zu achten. Zusätzlich sollte ein Schusswinkel von 30 Grad zum Nachbarschützen nicht unterschritten werden. Jäger sollten aus Sicherheitsgründen signalfarbene Kleidung tragen und Mindestabstände zu Erntefahrzeugen sowie Nachbarschützen einhalten.

Gute Kommunikation    (weterlesen)

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Afrikanische Schweinepest: Polen: Weitere ASP-Fälle im Wildschweinbestand

In der ersten Julihälfte haben die polnischen Behörden wieder zahlreiche Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen registriert.

Die Oberste Veterinärbehörde in Polen hat allein in der vergangenen Woche 29 Funde bei insgesamt 32 Tieren, die nachweislich an ASP verendet seien, bestätigt. Betroffen waren Orte in insgesamt fünf Wojewodschaften, darunter in Lebus in unmittelbarer Nähe zur deutschen Grenze. Laut den amtlichen Angaben betraf dies auch zwei Fälle in den Kreisen Nowosolsky und Zielona Góra, wo die Krankheit seit Dezember 2019 immer wieder aufflammt.

Seit Jahresbeginn sind landesweit mehr als 2.800 Fälle der ASP bei Wildschweinen verzeichnet worden. Damit sind in Polen bis zur Jahresmitte schon deutlich mehr Seuchenfälle aufgetreten als im gesamten Jahr 2019. Auf deutscher Seite besteht daher weiterhin große Sorge vor einer Einschleppung der ASP. (weiterlesen)

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Bienen- und Klimaschutz: Wildpflanzen für Biogasanlagen: Neue Kooperation in Paderborn

Der Landkreis Paderborn fördert den Anbau von 50 ha Blühpflanzen über drei Jahre. Deutschlandweit sollen bis 2024 insgesamt 500 ha Blühflächen Energiemais ersetzen.

Das Projekt Bunte Biomasse wächst weiter: Der Landkreis Paderborn stellt jetzt Gelder bereit, damit 50 Hektar mehrjährige, ertragreiche Wildpflanzenmischungen für die Biogasproduktion angebaut werden. Teilnehmende Landwirte aus dem Kreis Paderborn erhalten eine Ausgleichszahlung, um den geringeren Biogas-Ertrag der Wildpflanzen gegenüber Mais zu kompensieren. Die Laufzeit beträgt drei Jahre.

Schon 2021 könnten es 500 ha sein

Insgesamt wollen Veolia Stiftung, Deutsche Wildtier Stiftung und Deutscher Jagdverband gemeinsam mit weiteren Kooperationspartnern bis 2024 deutschlandweit 500 Hektar Mais ersetzen. (weiterlesen)

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Jagdfieber - Die neue Lust an der Pirsch

"Ich werde Jägerin, weil ich die Natur liebe und sie schützen möchte", so Silvia. Knapp 80 Prozent aller Frauen und Männer, die ihren Jagdschein machen, nennen dieses Motiv.

Die Kurse der deutschen Jagdschulen sind so voll wie noch nie. Dabei ist die Jagdausbildung langwierig und sehr schwierig. Ein Viertel der Schüler ist weiblich, in Großstädten ist es auch mal die Hälfte – das ist neu.

Jäger werden - aus Liebe zur Natur

"Ich hätt' nie gedacht, was alles dazugehört" – vorsichtig nimmt Jagdschülerin Silvia (47) ein Rehkitz auf. Mit Grasbüscheln in den Händen, damit es ihren Geruch nicht annimmt. Silvia rettet das Kitz vor den tödlichen Klingen des Mähdreschers und bringt es an den Waldrand, wo es die Mutter finden wird. Praxisunterricht in Silvias Jagdschule. Lange musste die Krankenschwester Silvia sparen, um sich ihren Wunsch zu erfüllen, Jägerin zu werden.   (weiterlesen)

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