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Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

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Wolfsfreund muss seine Tiere töten

Schwedens Behörden fahren einen harten Kurs gegen die Wolfs(hund)szene.

Gern geleugnet, aber immer wieder Thema: Der internationale Handel mit Wölfen und Wolfsmischlingen ist offenbar Realität. In der schwedischen Provinz Dalarna verlangt aktuell die Naturschutzbehörde, dass ein Wolfsliebhaber seine Tiere tötet.
Besonders spannend: Die Amtsveterinäre haben bei den Tieren Erbgut aus Nordamerika nachgewiesen. Und dafür gibt es wohl keine „natürliche“ Erklärung. Real ist aber die Gefahr, dass sich die Timberwolf-DNA auf dem europäischen Kontinent ausbreitet. Deshalb die Anordnung, die Tiere bis spätestens Ende August zu töten.
Der Besitzer der Tiere hatte behauptet, dass es sich um amerikanische Wolfshunde handelt. Aber auch für deren Haltung wäre eine spezielle Genehmigung nötig, die in diesem Fall nicht vorgelegen hat. Ungeklärt ist zudem die Herkunft der Mischlinge, die ihr Halter anderen Wolfsfreunden als Wölfe präsentierte. (weiterlesen)

 Foto: Wikipedia

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Neue Broschüre zum Schwarzwild ist erschienen

Diese Broschüre soll deutlich machen, mit welchen Grundlagen es möglich ist, die aktuell vorherrschenden Schwarzwildbestände zu reduzieren sowie ein regionales Lebensmittel zu gewinnen.

Bestellungen können über den Förderverein Auenland e.V. angefordert werden.

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Neuseeland keult Tahr-Bestände aus Helikoptern heraus

Die Tahr in Neuseeland stehen im Moment wortwörtlich unter Beschuss. Wir erklären Ihnen die Situation vor Ort und die Hintergründe.

Auf der Südinsel Neuseelands hat die dortige Regierung am 16. Juli damit begonnen, einen Teil der Tahr-Bestände vom Helikopter aus zu erschießen. Vorrangig betrifft es Areale der Nationalparke Aoraki/ Mount Cook und Westland Tai Poutini und angrenzende öffentliche Ländereien. Wie der Homepage des DoC (Departement of Conservation, vergleichbar mit unserem Umweltministerium) zu entnehmen ist, sind 60 „Flugstunden“ in den Nationalparks und 65 Stunden außerhalb der Parks geplant. Ziel sind vor allem männliche Tahr, die offenbar erschossen in den Bergen belassen werden.

Die Aktion beruft sich auf dem sogenannten Himalayan Tahr Control Plan aus dem Jahr 1993. Laut der „New Zealand Tahr Foundation“, die eine Art Lobbygruppierung für die Tahr darstellt, wurde man nach einem entsprechenden Gerichtsurteil eine Woche zuvor über den Zeitplan nur so kurz vorab informiert, dass keine Chance mehr Bestand, Einspruch zu erheben: Das DoC schaffte Fakten. (weiterlesen)

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Neues aus der Wildbiologie: Nicht ausspülen?

Die bakterielle Keimbelastung von Sauenwildbret ist häufig niedriger als die vorgeschriebenen Grenzwerte der EU-Richtlinie für geschlachtete Hausschweine. Dies stellten italienische Wissenschaftler bei einer Untersuchung in zugelassenen Wildbearbeitungsbetrieben fest.

Sie analysierten die Anzahl von Bakterien, die unter Sauerstoffeinfluss wachsen (Aerobe Keimzahl), die Anzahl von Enterobakterien (meist Darmbakterien) und von Salmonellen auf Filets und Keulen bei 37 erlegten Stücken Schwarz­wild vor der Fleischreifung. (weiterlesen)

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Jagdfieber – Die neue Lust an der Pirsch

Di 21.07.2020, 23:00 - 23:30, ZDF

Die Anmeldungen in deutschen Jagdschulen befinden sich auf einem Höchststand. Woher rührt das Interesse am „Grünen Abitur“? „37°“ geht dem Phänomen auf den Grund, begleitet Silvia, Jule und Hermann. Alle drei erklären: Sie sind Jäger oder wollen es werden, weil sie die Jagd als aktiven Naturschutz verstehen.

Mehr zu Jagdfieber – Die neue Lust an der Pirsch  (weiterlesen)

Hier kann man sich die Reportage ansehen

 

 

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Fleisch aus dem Wald: Wird Wild zur Alternative für Fleischesser?

Mit Reh, Hirsch und Wildschwein verbinden viele schwere Wintergerichte wie Braten mit Soße, Knödeln und Rotkohl. Doch Wild ist universelleinsetzbar und punktet bei Nachhaltigkeit und Regionalität.

Nürnberg - Valentin Rottner brät den Rehrücken kurz in der Pfanne an. Dann arrangiert der Sternekoch das butterzarte Fleisch mit Steinpilzen, Topinambur, Selleriepüree und Passionsfrucht auf dem Teller. Vor kurzem ist das Reh noch im Nürnberger Reichswald herumgesprungen. Rottner hat es selbst geschossen – oder ein mit ihm befreundeter Jäger. In seinem Restaurant Waidwerk ist der Name Programm: Unter einem mächtigen Hirschgeweih tischt er seinen Gästen hauptsächlich Wild auf, egal ob Sommer, Herbst oder Winter. (weiterlesen)

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Bundespressekonferenz: Neues Waldsterben und Lösungsansätze

Hitze, Trockenheit und Schädlinge setzen dem Wald in Deutschland seit über zwei Jahren immer mehr zu. Aus den einzelnen Bundesländern werden immer neue traurige Rekordzahlen gemeldet. Die dramatischen Waldschäden waren auch Thema auf der Bundespressekonferenz am 16. Juli. Wie steht es um den Wald in der Bundesrepublik und was muss getan werden, um dem Wald zu helfen?

In den Medien wird schon länger von einem „Waldsterben 2.0“ gesprochen. Doch ist diese Formulierung nicht übertrieben? Prof. Dr. Michael Müller von der Technischen Universität Dresden, Prof. Dr. Andreas W. Bitter, Vorsitzender von PEFC Deutschland e. V., Oberbürgermeister Peter Gaffert aus Wernigerode und Georg Abel, Bundesgeschäftsführer VERBRAUCHER INITIATIVE e. V., haben dazu eine klare Meinung. Die Experten warnten auf der Bundespressekonferenz einstimmig vor einem „neuen Waldsterben“, gegen das das „erste Waldsterben“ vor 40 Jahren in der Retrospektive vergleichsweise harmlos erscheine. Prof. Michael Müller sagte: „Der ohnehin schon geschwächte Wald trifft auf die vielleicht größte globale Herausforderung, die Mensch und Natur seit der letzten Eiszeit bewältigen müssen: Den Klimawandel. Der ist nicht eingebildet, sondern bereits bittere Realität. Denn die verheerenden Dürresommer 2018/19 zeigten uns allen: Der Klimawandel ist in Deutschland angekommen, schneller und heftiger als selbst von vielen Warnern angenommen.“

Ein zweites Waldsterben? (weiterlesen)

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Artgerechte Haltung: Auf der Weide bis zum Schuss

Wegen Corona sind große Schlachthöfe und Massentierhaltung wieder stärker in den Blick gerückt. Es geht auch anders. Bei manchen Bauern sterben die Rinder genau da, wo sie gelebt haben: auf der Weide.

Bescheid Bei Familie Grommes verbringen die Rinder ihr ganzes Leben auf der Weide. Sie werden dort geboren und sie werden dort auch getötet. Christian Grommes ist einer der wenigen Landwirte in Deutschland, der seine Tiere direkt auf der Wiese schießt. „Damit wird dem Tier der ganze Stress vor dem Schlachten erspart“, sagt der 40-Jährige in Bescheid (Kreis Trier-Saarburg). Und meint damit: kein vorheriges Einfangen, kein Verladen, keine lange Fahrt zum Schlachthof. „Für mich kommt nichts anderes infrage als der Weideschuss. Es ist das Beste für das Tier.“

Wenn es wieder mal so weit ist, nimmt er sein Jagdgewehr und setzt sich auf den Hochsitz. Ehefrau Sarah Grommes lockt die Rinder mit Brötchen an: „Na, komm, komm!“ ruft sie und pfeift. Die kleine Herde setzt sich in Bewegung, an einer bestimmten Stelle liegen Futter und Getreide bereit. Wenn die Tiere dann ruhig fressen und die Position des anvisierten Rindes stimmt, fällt der Schuss und trifft das Tier in den Kopf. „Das Tier sackt dann sofort zusammen“, sagt Grommes. (weiterlesen)

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Waffenhersteller: Luxemburger Finanzinvestor übernimmt Heckler & Koch

Neuer Eigentümer für den deutschen Waffenproduzenten Heckler & Koch: Ein luxemburgischer Investor übernimmt die Mehrheit des Unternehmens. Hintergrund war ein jahrelanger Streit über die Ausrichtung des Konzerns.

Die Luxemburger Finanzholding CDE übernimmt die Mehrheit am Waffenhersteller Heckler & Koch mit Sitz im baden-württembergischen Oberndorf. Das bestätigte der Waffenhersteller am Freitagnachmittag. Zuvor habe das Bundeswirtschaftsministerium der CDE grünes Licht gegeben.

Hintergrund war ein Zwist zwischen CDE und dem Mehrheitsaktionär Andreas Heeschen, der 2002 eingestiegen war und Heckler & Koch dem britischen Rüstungskonzern BAE Systems abgekauft hatte. Unter Heeschens Regie nahm Heckler & Koch 2006 einen hoch verzinsten Kredit auf, der inklusive Zinslast mit mehr als 150 Millionen Euro auf der Firma lastete. (weiterlesen)

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Britische Prominente missachten Menschenrechte

Vertreter afrikanischer Dörfer und Kommunen werfen Prominenten in Großbritannien vor, ihre Menschenrechte zu verletzen. In einem offenen Brief warnen sie vor den Auswirkungen einer britischen Anti-Jagdkampagne auf den Wildtierschutz und die Lebenssituation der Landbevölkerung Afrikas. CIC und DJV teilen die Sorge um eine neue Form des Kolonialismus, die auch bei deutschen Tierrechtsorganisationen weit verbreitet ist.

Einnahmen aus regulierter Jagd sichern Wildtierschutz und Lebensgrundlagen der lokalen Bevölkerung. (Quelle: Wunderlich/CIC/DJV)Einnahmen aus regulierter Jagd sichern Wildtierschutz und Lebensgrundlagen der lokalen Bevölkerung. (Quelle: Wunderlich/CIC/DJV)
Britische Berühmtheiten wie der Pop-Sänger Ed Sheeran, TV-Komiker Ricky Gervais oder die James-Bond "M"-Darstellerin Judi Dench nutzen aktuell ihren VIP-Status zur Unterstützung einer Kampagne gegen die Jagd weltweit. Über 50 Repräsentanten aus sieben südafrikanischen Ländern fordern die Prominenten in einem offenen Brief nun direkt auf "ihre Popularität nicht mehr dazu einzusetzen, die Rechte unserer armen Bevölkerung mit Füßen zu treten und dadurch den Wildtierschutz im südlichen Afrika aufs Spiel zu setzen".  (weiterlesen)

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