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Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

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Nach UN-Bericht zu Wilderei: Revierkampf statt Trophäenjagd in Deutschland

Wilderei ist auch in Deutschland ein Problem – nicht nur in fernen Ländern. Moritz Klose, Referent für Wildtiere beim ‎WWF Deutschland, sieht hierzulande vor allem Wölfe, Luchse und Greifvögel in Gefahr. Dabei ginge es Wilderern oft nicht um die Trophäe.
310 Milliarden Euro. Pro Jahr. So groß ist der globale Markt für den illegalen Handel mit Wildtieren und Wildpflanzen, schätzt das UN-Büro zur Drogen- und Verbrechensbekämpfung UNODC. Das reicht von Elfenbein über Schuppentiere bis hin zu Aalen oder Edelhölzern, sagt die Direktorin des Büros, Ghada Waly. So gut wie alle Länder der Welt spielen dabei laut Waly eine Rolle.
Dass die Preise für Elfenbein oder Nashörner zuletzt gefallen sind, wertet das Büro als Erfolg. Es erklärt ihn unter anderem mit mehr Aufklärung und mehr Strafverfolgung. Dafür hat sich in den letzten Jahren die Menge an beschlagnahmten Schuppentieren und ihren Hornschuppen verzehnfacht. (weiterlesen)

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Gedanken eines Schweißhundführers

Profis am langen Riemen müssen am Ende den Ausputzer spielen, wenn etwas schiefgegangen ist. Die folgenden Gedanken und Erfahrungen eines Schweißhundführers fallen wie üblich unter das Beichtvater-Prinzip – Orte und Beteiligte werden zwar nicht genannt, sind aber keinesfalls frei erfunden.

Mit dem Einzug der Nachtsichttechnik wird derzeit ein Teil der Jagdausübung – der nächtliche Ansitz – sehr stark beeinflusst. Oft werde ich in den letzten Monaten gefragt, wie dazu meine Position sei.

Als der Jagdpraxis-Chefredakteur Matthias Kruse wissen wollte, ob ich Erfahrungen und Einschätzungen beitragen könne, ging er sicher davon aus, dass ein Schweißhundführer eine eher kritische Haltung einnehmen werde.

Aber was haben wir eigentlich mit Nachtsichttechnik zu tun? Im Grunde doch nichts! Ich sehe es als meine Hauptaufgabe an, verletztes Schalenwild nachzusuchen und waidgerecht zur Strecke zu bringen – welche Umstände zu seiner Verletzung führten, geht mich nur in soweit etwas an, wie es die Entscheidungen für meine Arbeit beeinflusst. (weiterlesen)

 

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Weltnaturschutzunion bekennt sich zur Jagd

IUCN: Trophäenjagd trägt zu Artenschutz bei. Forderungen der Tierrechtsszene nach Pauschalverboten werden abgelehnt. CIC und DJV begrüßen die Stellungnahme.

In einem gestern veröffentlichten Schreiben nimmt die Kommission "Sustainable Use and Livelihoods" (SULi) der Weltnaturschutzunion (IUCN) klar Stellung zur Bedeutung nachhaltiger Jagd im internationalen Artenschutz: "Die Trophäenjagd trägt bei vielen Spezies zu deren Schutz bei." Der Internationale Jagdrat (CIC) in Deutschland und der Deutsche Jagdverband (DJV) begrüßen diese aktuelle Stellungnahme der IUCN und verweisen auf die Rolle, die regulierter Jagd weltweit zukommt: Jagd schafft Einkommen, sichert Lebensräume und trägt zur Lösung von Mensch-Tier-Konflikten bei. (weiterlesen)

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„Frau Klöckner macht sich Argumente der Munitionsindustrie zu Eigen“

Der Ballistik-​Experte Carl Gremse zu den Argumenten von Julia Klöckner gegen ein Verbot von Bleimunition

Ein Beitrag von „Die Flugbegleiter – das Online-​Magazin für Natur und Vogelwelt“

Die EU-​Kommission will die Jagd mit Bleimunition in Feuchtgebieten europaweit verbieten. Damit soll der qualvolle Tod von einer Million Wasservögeln pro Jahr beendet und der Eintrag von 5000 Tonnen des hochgiftigen Schwermetalls in die Umwelt gestoppt werden. Doch das Verbot droht am Widerstand des deutschen Landwirtschaftsministeriums zu scheitern. Wir sprachen mit dem Ballistik-​Experten Carl Gremse darüber, wie stichhaltig die Argumente des Ministeriums und von Ministerin Julia Klöckner aus Sicht der wissenschaftlichen Forschung sind.

Dr. Carl Gremse hat am Fachgebiet Wildbiologie, Wildtiermanagement & Jagdbetriebskunde der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde zu den Schwerpunkten Tötungswirkung von Jagdgeschossen und Lebensmittelsicherheit von Wildbret geforscht; er ist zum Thema „Tierschutz im Jagdbetrieb“ promoviert worden. (weiterlesen)

Ballistikexperte Dr. Carl Gremse

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Jagdverpachtung Franken (Landkreis Rhön-Grabfeld)

Die Jagdgenossenschaft Höchheim in der fränkischen Rhön, östlich von Bad Neustadt/Saale, verpachtet eine 480 ha große Genossenschaftsjagd zum 1.4.2021. Submission ist am 31.1.2021. (weiterlesen)

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Waffenrecht: Bündnisgrüne Verbotsfantasien − Entwurf zum Grundsatzprogramm

2021 sind Bundestagswahlen, folglich bringen sich die Parteien schon in Startposition. So auch Die Grünen mit einem Grundsatzprogramm-Entwurf. Der fordert das weitgehende Verbot des legalen Waffenbesitzes.

all4shooters.com kommentiert den Vorstoß der Partei.
Bündnis 90/Die Grünen sind seit jeher keine besonderen Freunde von Sportschützen und des privaten Waffenbesitzes insgesamt  –  so weit, so bekannt. Aktuell tüftelt die Partei allerdings an einem neuen Grundsatzprogramm und hier beabsichtigen sie anscheinend, noch ein ganzes Stück weiter als bisher in die Verbotskiste zu greifen. Denn in dem am 26. Juni 2020 vom Bundesvorstand der Partei veröffentlichten Entwurf mit dem Namen "zu achten und zu schützen..."  –  Veränderung schafft Halt heißt es unter Punkt  248: "Die öffentliche Sicherheit und den Schutz vor Gewalt zu gewährleisten, gehört zu den wichtigsten Aufgaben des Rechtsstaates. Jede*r hat das Recht auf ein Leben frei von Gewalt. Das Gewaltmonopol liegt beim Staat. Dies ernst zu nehmen bedeutet, ein Ende des privaten Besitzes von tödlichen Schusswaffen mit Ausnahme Jäger*innen und Förster*innen sowie illegalen Waffenbesitz stärker zu kontrollieren und zu ahnden". Das ist mal eine Ansage, bei der es sich lohnt, jeden Satz der Forderung zu beleuchten.

Der Verbotsentwurf der Grünen im Detail: (weiterlesen)

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Bedeutsames Gesetz zur Finanzierung von Jagdgebieten mit einem Volumen von rund 8,5 Milliarden Dollar mit 73 zu 25 Stimmen verabschiedet!

Zweifellos das wichtigste Stück Gesetzgebung
Mit 73 zu 25 Stimmen verabschiedete der amerikanische Senat ein bahnbrechendes Gesetz zur Finanzierung von Nationalparks, Jagdflächen, Gewässer und Wildnisgebieten sowie gleichzeitig zur Verbesserung der Bedingungen für Jäger, Angler und Wanderer.
Grundsetzlich stehen fast "20 Billionen Dollar" dafür zur Verfügung, einen Großteil des Geldes "fressen" aber Rückstände in der Finanzierung auf.

Great American Outdoors Act
Der „Great American Outdoors Act“ wurde von den Jagdverbänden unterstützt.
Die „Stiftung für Wildschafe“ meinte dazu: „Das ist zweifellos das wichtigste Stück Gesetzgebung pro-Naturschutz, pro-Wild, pro-Outdoor Sportarten, pro-Zugang zur Natur und pro-Jäger und Angler, das wir erleben, solange wir auf dieser Welt sind.“  (weiterlesen)

 

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ASP: Die Afrikanische Schweinepest breitet sich immer weiter aus

ASP rückt wegen Corona etwas in den Hintergrund. Dabei ist die Seuche weiter auf dem Vormarsch, warnen Experten. Die Einschleppungsgefahr bleibe hoch.

In Europa gibt es immer wieder neue Ausbrüche der Afrikanischen Schweinepest (ASP). So wurden im ersten Halbjahr dieses Jahres über 7.000 neue Fälle bei Haus- und Wildschweinen gemeldet. Besonders stark betroffen sind Ungarn und Polen. Zuletzt meldete das polnische Landwirtschaftsministerium einen Ausbruch bei Dalków in der Provinz Niederschlesien bei Hausschweinen rund 100 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt. Aber auch die Anstiege der Krankheitsfälle in Rumänien und Bulgarien bereiten große Sorgen. Insbesondere die hohe Zahl der ASP-Fälle bei den Wildschweinen ist besorgniserregend.

Auch in China wieder neue offizielle Fälle  (weiterlesen)

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Die Zeit läuft am 15.7.2020 ab und REACH spielt nicht fair! An diesem Tag kann die Jagd mit bleihaltiger Munition zu Ende sein und Pfützen werden zu Feuchtgebieten

Am 15.7.2020 könnte auf EU-Ebene das Ende des bleihaltigen Schrotschusses – gegebenenfalls nicht nur für die Jagd in und um Feuchtgebieten – beschlossen werden. Das bedeutet, dass die bereits existierenden Regularien für Gewässer auf Feuchtgebiete erweitert werden und per Definition auch temporäre Pfützen zu Feuchtgebieten werden.

Die Mitglieder des REACH-Ausschusses der Europäischen Kommission haben noch bis zum 15. Juli 2020 Zeit zur Abstimmung. Wer keine Stimme abgibt, der stimmt laut Geschäftsordnung dem EU-Vorschlag zu. Und die Ramsar-Konvention macht Pfützen zu Feuchtgebieten. Aufgrund der Komplexität und daraus resultierender offener Fragen ist sich auch die deutsche Bundesregierung nicht einig.
Am 23. Juni 2020 traf sich der REACH-Ausschuss (der Ausschuss der Mitgliedsstaaten innerhalb der European Chemicals Agency, kurz ECHA) um über den 3. Entwurf zum Verbot von bleihaltiger Munition in Feuchtgebieten zu beraten. Die Abstimmung der Ausschuss-Mitglieder zum Vorschlag der Europäischen Kommission und der ECHA soll bis zum 15.7.2020 erfolgen. Das Problem dabei: Nach den Regeln des Ausschusses werden fehlende Stimmabgaben als Zustimmung gewertet und spielen der ECHA in die Karten.

Umwelt- und Landwirtschaftsministerium uneins − Enthaltung?   (weiterlesen)

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Goldschakale in Deutschland: Gekommen, um zu bleiben

Der Goldschakal hat weite Teile Osteuropas erschlossen und wird immer häufiger auch in Deutschland gesichtet. Was sind die Gründe für diese Entwicklung, und welche Folgen kann sie haben?
Als sie das Knacken im Schilf hörte, ließ die Wildtierökologin Jennifer Hatlauf das Megafon sinken. Mehrmals hatte sie Aufnahmen eines Heulens in die Dunkelheit schallen lassen – eine höhere und schnellere Tonfolge als die des Wolfs. Nun lauschte sie in die Nacht. Am ungarischen Balaton ist die Chance auf eine Antwort niedriger als im Süden des Landes. Hatlauf suchte mit dem Nachtsichtgerät in Richtung des Geräuschs: »Plötzlich schaute ein Goldschakal aus dem Schilf«, erzählt die Forscherin. Erst die Nase, dann der Vorderkörper: »Als das Tier uns wahrgenommen hat, ist es sofort wieder verschwunden. (weiterlesen)

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