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Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

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Füchsen in der Stadt reicht ein kleines Hirn

Städtische Füchse haben kürzere Schnauzen und kleinere Gehirne als ihre Artgenossen auf dem Land. Jetzt haben Forscher erstmals untersucht, wie das Stadtleben die Anatomie der Füchse Londons verändert hat!

Füchse in der Stadt haben kürzere Schnauzen und kleinere Gehirne
Füchse, die nach Pizzaresten wühlen und ihre Welpen in menschenleeren Gärten aufziehen: Solche Szenen spielen sich in der Schweiz seit den 1980er Jahren ab.  Damals besiedelten die ersten Stadtfüchse Zürich, in England gibt es sie schon viel länger. Füchse entdeckten London bereits vor hundert Jahren als neuen Lebensraum.

Jetzt haben Forscher erstmals untersucht, wie das Stadtleben die Anatomie der Füchse Londons verändert hat ->> Proceedings of the Royal Society B» Demnach nehmen Stadtfüchse eine hundeähnliche Eigenschaft an: Sie besitzen kürzere Schnauzen als ihre Artgenossen auf dem Land. Verkürzte Schnauzen sind ein Merkmal bei vielen domestizierten Tieren

"Verkürzte Schnauzen sind ein Merkmal, das bei vielen domestizierten Tieren auftritt", so Madeleine Geiger von der Universität Zürich. (weiterlesen)

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Wolf im Revier: Keine Berührungsängste mit wissenschaftlichen Institutionen

Interview mit Felix Böcker und Philipp Schmieder von der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) in Baden-Württemberg

Der Wolf ist gekommen, um zu bleiben. Für uns Jäger gilt es deshalb, den richtigen Umgang mit diesem neuen „Player“ auf dem Spielfeld zu finden. Um in Zukunft effiziente Jagdstrategien und -konzepte entwickeln zu können, ist es wichtig, so viel wie möglich über sein Verhalten zu erfahren. Eine enge Zusammenarbeit auf Augenhöhe zwischen Jagd und Wissenschaft ist die Basis dafür. Jägerinnen und Jäger sind dazu aufgerufen, sich aktiv am Erforschungs- und Monitoringsprozess der großen Beutegreifer zu beteiligen. Eine gute Qualität dieser Kooperation ist eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten.

Neben dem Wolf ist auch der Luchs aus wissenschaftlicher Sicht von großem Interesse. Dieser scheue Lauerjäger lebt quasi unsichtbar. Besenderungen können wichtige Daten zum Schutz dieser seltenen Tierart liefern. Im Falle von „Toni“ (wissenschaftliche Bezeichnung B3001), dem ersten besenderten Luchs in Nordschwarzwald, für den der LJV Baden-Wüttemberg die Patenschaft übernommen hat, wird sogar eine Meldeprämie für Rissfunde ausbezahlt. Seine Besenderung gelang in enger Zusammenarbeit mit dem dortigen Wildtierbeauftragten und der Jägerschaft vor Ort.   (weiterlesen)

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Jagdpacht: Keine Reviere mehr für ältere Jäger

Eine Gemeinde in Baden-Württemberg entschied, dass ihre Jagdpächter künftig nicht mehr älter als 70 Jahre alt sein dürfen.

Die Gemeinde Trossingen im Landkreis Tuttlingen (Baden-Württemberg) hat entschieden, dass es in der Gemeinde künftig keine Jagdpächter geben soll, die bei Pachtbeginn älter als 70 Jahre alt sind. Wie die Gemeindeverwaltung auf Anfrage der Redaktion bestätigte, beschloss der Gemeinderat kürzlich diese Regelung. Der Bürgermeister gab im Gespräch an, dass man diesen Schritt aus der Erfahrung heraus gegangen sei, dass mit dem Alter auch gesundheitliche Beschwerden auftreten würden. Weiterhin seien Wildschaden und Wildverbiss in der Gemeinde ein Thema. Die Gemeinde hat sieben verpachtete Jagdbögen, welche alle in der Regel an Alleinpächter vergeben werden. Die reguläre Pachtdauer beträgt neun Jahre. Als Begehungsscheininhaber dürften Jäger über 70 natürlich weiterhin in Trossingen jagen. (weiterlesen)

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ASP: 70.954 Wildschweine in Deutschland getestet

Die Gefahr einer ASP-Einschleppung ist noch immer hoch. Der Bundestag gab nun Antworten zu einer FDP-Anfrage zum Thema ASP.

Auf Anfrage der FDP äußerte sich der Deutsche Bundestag zum aktuellen Stand der Afrikanischen Schweinepest. Nach Kenntnis des Bundestags habe sich die ASP weiter ausgebreitet. So ist in Griechenland erstmals Anfang 2020 die Seuche nachgewiesen worden. Besonders in Ungarn und Polen sei die Lage nach wie vor angespannt, so der Bundestag. Jedoch gebe es im Abstand unter zehn Kilometern zur deutschen Grenze in Polen bisher keine bestätigten Fälle. In einem Gebiet bis zu 20 Kilometern zur deutschen Grenze, konnten hingegen vier erkrankte Schwarzkittel entdeckt werden.

Um einen Ausbruch der ASP in Deutschland möglichst früh zu bemerken, wurden im Jahr 2019 und 2020 (Stichtag 20. Mai 2020) laut des Deutschen Bundestags 70.954 Wildschweine virologisch in den Grenzgebieten zu den Nachbarländern untersucht. Alle Testergebnisse seien jedoch negativ verlaufen. (weiterlesen)

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DJV: Bleischrot in Feuchtgebieten: Änderung der REACH-Verordnung geplant

Die EU plant ein vollständiges Verbot der Verwendung von Bleischrot in Feuchtgebieten einschließlich einer Pufferzone. Deutschland hat sich enthalten.

Am 23. Juni wurde in Brüssel über den Vorschlag der Kommission zum Verbot von Bleischrot in Feuchtgebieten beraten. Die Mitgliedsstaaten stimmen nun im schriftlichen Verfahren darüber ab, anschließend wird der Vorschlag dem Rat und dem Europäischen Parlament vorgelegt, informiert der Deutsche Jagdverband (DJV). In der Sitzung am vergangenen Dienstag hat Deutschland sich enthalten. (weiterlesen)

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Hundeausbildung - Warum verzweifeln so viele bereits am zuverlässigen "Sitz, Platz, Komm und Bleib"?

Glauben Sie, dass Ihre überschwängliche Liebe zu Ihrem "Sozialpartner Hund" diesen schon irgendwann mal zum Gehorsam bewegt und bis dahin üben Sie sich womöglich in Nachsicht über sein unfolgsames Verhalten?

Haben Sie überhaupt eine Idee davon, wie man einem Hund etwas beibringen kann oder geben Sie sich mit allem zufrieden, was irgendwie zufällig klappt?
Sind Sie womöglich der Überzeugung mit dem regelmäßigen Besuch einer Hundeschule alles Menschenmögliche getan zu haben?
Wundern Sie sich, warum Ihr Hund seine Sache in der Hundeschule ganz passabel macht, dennoch aber an einen kontrollierbaren Freilauf in der Natur nicht zu denken ist?
Fragen Sie sich manchmal, warum Ihr Hund komische, häufig destruktive Eigenheiten entwickelt hat und tun diese ab mit "naja, so ist er halt"?
Ist es für Sie unvorstellbar, wie manche Hunde dennoch präzise und komplexe Aufgabenstellungen weit jenseits von "Sitz, Platz, Komm und Bleib" überaus freudig und uhrwerkgenau erledigen können wie z.B. Blinden-, Sprengstoff-, Schutz-, Hüte- oder Jagdhunde?  (weiterlesen)

 

Die Autorin Sigrid Ackert züchtet in Hennef die Jagdhundrasse Magyar Vizsla vom Siegtalblick 

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Afrikanische Schweinepest. Polen: ASP breitet sich im Wildbestand aus

Während in der vergangenen Woche in Polen kaum Ausbrüche der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Schweinehaltungen registriert wurden, breitet sich die Seuche im Wildbestand weiter aus.

Die Oberste Veterinärbehörde bestätigte laut "Agra Europe" in der letzten Woche 29 neue ASP-Fälle bei Wildschweinen in insgesamt sechs Woiwodschaften. Die Gesamtzahl an Seuchenfunden im Schwarzwildbestand stieg damit seit Jahresbeginn auf fast 2.700. Damit ist allein in den ersten sechs Monaten 2020 die Gesamtzahl aller ASP-Fälle aus dem vergangenen Jahr schon deutlich übertroffen worden.

Viele ASP-Fälle in der Nähe zu deutschen Grenze   (weiterlesen)

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Invasive Arten: Karpfen-Invasion durch den Entendarm

Wie kommen Fische in neue Gewässer? Eine neue Studie zeigt: in Vögeln. Was nach einer Kuriosität klingt, hat möglicherweise einige Bedeutung für den Umweltschutz.

Manche Fischarten reisen womöglich im Verdauungstrakt von Wasservögeln zu isolierten Gewässern. Das legt ein Experiment nahe, das eine Arbeitsgruppe um Ádám Lovas-Kiss vom Institut für Donauforschung in Debrecen nun mit Enten einerseits sowie Karpfen (Cyprinis carpio) und den mit ihnen verwandten Silberkarauschen (Carassius gibelio) andererseits durchführten. Wie das Team in »PNAS« berichtet, sind es allerdings nicht die erwachsenen Fische, die im Darm der Vögel über Land reisen, sondern deren Eier. Anders als Fachleute bisher vermuteten, überlebt nämlich ein gewisser Teil der Eier, wenn sie von den Enten gefressen werden. Aus ihnen können später, wenn sie in ein geeignetes Gewässer wieder ausgeschieden werden, immer noch Fische schlüpfen. Bisher galt das nur bei den besonders widerstandsfähigen Eiern bestimmter tropischer Fische als möglich. (weiterlesen)

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Der mühsame Weg zu einer Jagdmöglichkeit - Das Jagdportal bietet Jagdmöglichkeitsuchenden ein doppeltes Ein-Jahres-Abo

Die Suche nach einer Jagdmöglichkeit, insbesondere für Jäger/Jungjäger ohne Kontakte in die Jägerschaft, wird für viele Jagdpachtsuchende zu einer größeren Geduldsprobe. Die Jägerschaft verliert viele hoffnungsvolle Jungjäger, weil der Einstieg ins aktive Jagen scheitert.

Nach einigen Jahren der Erfahrung auf dem Gebiet der Vermittlung von Begehungscheinen und Jagdverpachtungen haben wir in der Redaktion festgestellt, dass ein einfacher Post in einer Facebookgruppe über die Suche nach einer Jagdmöglichkeit wenig bis keinen Erfolg verspricht. Nach zahlreichen Gesprächen mit Jagdmöglichkeitsuchenden haben wir die Erkenntnis gewonnen, dass sich die Suche in der Regel über ein Jahr hinziehen kann, in Gebieten mit einem Jungjägerüberhang noch länger. Der Jagdpächter, der momentan gerade dann einen Begeher/Mitpächter sucht, wenn gerade der Suchende die Anzeige bei Facebook eingestellt hat, ist eher ein Zufall. Auch variieren die Angebote jahreszeitlich bedingt sehr stark. Zu Beginn der Pachtperiode, im März/April werden Begeher gesucht, in den Sommermonaten herrscht hingegen Flaute.

Doch wir vom Jagdportal möchten, dass irgendwann jeder Pott (Jungjäger) seinen Deckel (Jagdpächter) findet. Deshalb bieten wir allen Mitgliedern der Facebookgruppe „Jagdrevier Verpachtung“ mit mittlerweile über 14.500 Mitgliedern ein erfolgsabhängiges doppeltes Jahresabonnement an. (weiterlesen)

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Bockjagd Technik Mannlicher Schönauer Jahnke Thermal II

Dies mal gehts um Technik. Neben dem Trend - immer wieder neue Waffen, Optiken und Gläser vorzustellen, geht K&K Premium Jagd einen Schritt zurück und stellt euch einen Klassiker vor. Um genau zu sein, springen wir ziemlich genau 70 Jahre zurück und zeigen euch, was alte europäische Handwerkskunst leisten kann. Auf unserer Bockjagd in Brandenburg begleitete uns ein echtes Schätzchen aus Östereich. Eine Mannlicher Schönauer.
Jeder der so eine Waffe führt, kennt die Vorzüge die so ein edle Büchse mit sich bringt.

Neben der Büchse geht es dann noch um das Thema Wärmebildhandgeräte im Jagdeinsatz. Wir hatten eine Jahnke Thermal 2 im Einsatz und konnten uns über das Produkt einen Eindruck verschaffen. Preis Leistung stimmen einfach, man macht also nichts verkehrt wenn man sich eine Jahnke Thermal II kauft.

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