Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Mähwerk-Extra: Pöttinger Sensosafe rettet Kitze
Bei Sensosafe von Pöttinger ist ein optischer Sensorbalken direkt am Front-Mähwerk montiert und / oder auf einem Zwischenbalken angebracht. Er schlägt sofort an, wenn er Tiere im Gras erkennt.
Anlässlich der gerade stattfindenden Grasmahd weist Pöttinger erneut auf sein Assistenz-System Sensosafe zur Erkennung und zum Schutz von Wildtieren hin. Ein Balken mit optischen Sensoren ist direkt am Mähwerk oder einem Zwischenrahmen montiert. Ein Signal an die Mähwerkshydraulik hebt das Front-Mähwerk automatisch aus.
In der Saison 2020 wurden einige Prototypen von Sensosafe intensiven Tests unterzogen. Die praktischen Erfahrungen, die daraus gewonnen wurden, seien sehr erfreulich, heißt es. Eine beachtlich hohe Anzahl an Tieren konnte gerettet werden. (weiterlesen)

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Kleine Käfer, große Show
Hochzeitstanz der Glühwürmchen in der Johannisnacht
Heute ist Johannisnacht: Die lauen Nächte rund um Johannis (23./24. Juni) haben etwas Magisches. Heimische Glühwürmchen (Lamprohiza splendidula) tanzen ihren Hochzeitswalzer in Parks und an Wald- und Feldrändern.
Ab 22 Uhr geht es los. Das zarte Leuchten der acht bis zehn Millimeter kleinen Käfer geht besonders stark von den Weibchen aus: Sie knipsen kurz das Licht an und schon ist es wieder erloschen. Im Juni ziehen Glühwürmchen Naturfreunde in ihren Bann. Doch das Lichterspiel der Käferweibchen ist nicht für den Menschen, sondern für die Käfermännchen gemacht.
Je stärker ein Weibchen der Liebe wegen leuchtet, desto intensiver fühlen sich die Männchen angezogen. Die Käferweibchen arbeiten mit Leuchtstoffen, die sie im Hinterleib bilden. Sie lösen damit eine chemische Reaktion aus, die dann die Lichter produziert. (weiterlesen)

Foto: Geo
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Waldwissenschaftler fordern: Waldumbau durch effiziente Bejagung unterstützen
Warum wir eine Neufassung des Bundesjagdgesetzes brauchen
Vor dem Hintergrund der Herausforderungen durch den Klimawandel müssen wir vielgestaltige und anpassungsfähige Wälder aufbauen. Wildeinflüsse können dieses Ziel gefährden. Deswegen hat der wissenschaftliche Beirat für Waldpolitik des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) im Februar 2020 ein Eckpunktepapier zur Waldstrategie 2050 veröffentlicht. In diesem wird benannt, welche Regelungen bei der Reform des Bundesjagdgesetzes geändert werden müssten, um den drängenden Aufgaben nachkommen zu können. Wir stimmen der Analyse und den Empfehlungen des wissenschaftlichen Beirats aus waldwissenschaftlicher Sicht im Wesentlichen zu und fordern die Politik auf, die Empfehlungen ihres Beirats zu berücksichtigen.
Der Beitrag der Waldwissenschaften zu diesem Thema hat eine lange Geschichte: Bereits 1974 riefen prominente Mitglieder der damaligen Forstwissenschaftlichen Fakultäten der Universitäten Freiburg, Göttingen, München und der Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft Reinbek dazu auf, die Populationen des schon damals in beiden Teilen Deutschlands in großer Zahl vorhandenen Schalenwildes, insbesondere des Reh- und Rotwilds, abzusenken. (weiterlesen)

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Mehr als 6000 Waldbrände in Russland
In Russland befindet sich die Feuerwehr derzeit im Dauereinsatz: Mehr als 6000 Waldbrände im Land sind aktiv.
In den Wäldern Russlands weiten sich die Feuer aus. In den vergangenen Wochen habe es bereits mehr als 6000 Waldbrände gegeben, teilte die Generalstaatsanwaltschaft am Samstag in Moskau mit.
Dabei seien schon mehr als 9900 Quadratkilometer abgebrannt – eine Fläche, die mehr als zehnmal so gross ist wie die Ostsee-Insel Rügen. Betroffen ist demnach vor allem der Süden Sibiriens, Gebiete am Baikalsee, der äusserste Osten und Westen des Landes. Den Behörden zufolge gab es bislang keine Toten. Auch Häuser seien nicht zerstört worden.
Viele Feuer wegen unachtsamer Menschen (weiterlesen)

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Studie: Tierärzte: „Die deutsche Nutztierhaltung wird bald aussterben“
Laut einer Studie der Vetmeduni in Wien sehen Nutztierärzte ihre Zukunft ziemlich düster. Sie sprechen von ihrer Arbeit als etwas, das in Deutschland nicht mehr gewollt ist.
Christian Dürnberger, Philosoph am Messerli Forschungsinstitut, untersuchte, wie deutsche Nutztierärzte die Zukunft ihres Berufs sehen. Dabei stellte er fest, dass die meisten Nutztierärzte mit der Wahl ihres Berufes zufrieden sind.
Als Gründe hierfür nennen sie die Vielfältigkeit der Arbeit selbst. Die Tierärzte mögen den Austausch mit den Landwirten, den Umgang mit den Tieren und die Möglichkeit, diesen helfen zu können. Geschätzt wird auch die wirtschaftliche Sicherheit des Jobs und die Bedeutsamkeit der Arbeit, da die Produktion von Lebensmitteln als sinnvolle Tätigkeit empfunden wird.
"Die Welt befindet sich im Niedergang"
Doch auch bei jenen Tierärzten, die mit ihrem Job zufrieden sind, zeigt sich eine düstere Stimmung, was die Zukunft der Nutztierhaltung angeht. Manche Nutztierärzte sehen sich als Teil einer Welt, die sich im Niedergang befindet, so der Forscher. (weiterlesen)

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Unglück in Trentino - Bärenangriff: Vater verteidigt Sohn und wird schwer verletzt
Vater und Sohn treffen Bären beim Wandern am Monte Peller
Mutig will er seinen Sohn vor dem Raubtier schützen, doch er wird dabei schwer verletzt: Ein Vater hat seinen Sohn vor einem Bären in Italien verteidigt und sich eine schwere Verletzung am Bein erlitten. Der 59-Jährige sei mit seinem 28 Jahre alten Sohn am Monte Peller in Trentino unterwegs gewesen, teilte die autonome Provinz mit.
In Trentino leben mehrere Dutzend Bären
Nachdem der Bär überraschend aufgetaucht sei, sei der Jüngere vor Schreck hingefallen. Der Bär habe sich über diesen gebeugt, worauf der Vater sich auf das Tier gestürzt habe. Beide Männer wurden in ein Krankenhaus gebracht. (weiterlesen)

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Naturschutz: Wird bleihaltige Jagdmunition endlich verboten?
Bleischrot vergiftet Tier und Mensch. Daher wollte die EU-Kommission am Dienstag ein Verbot für Bleimunition bei der Jagd in Feuchtgebieten beschließen. Doch es gibt Widerstand.
Blei ist ein wirksames Gift. Schon in geringen Mengen kann es Nerven und Nieren schädigen sowie zu Hirnschäden und Verhaltensstörungen bei Mensch und Tier führen. Die Weltgesundheitsorganisation listet das Schwermetall unter den zehn der für Menschen gefährlichsten Stoffe. Aus gutem Grund also verbannen Europas Politiker Blei aus dem Alltag: Farben, Buntstifte, Benzin und Wasserleitungen – muss alles bleifrei sein. Selbst das traditionelle Bleigießen zum Jahreswechsel ist seit zwei Jahren in der EU verboten. Doch ein Gebiet ist noch immer schwer belastet: die Jagd. (weiterlesen)

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Polen: Neue ASP-Fälle in Betrieben
Nachdem in Polen die Afrikanische Schweinepest (ASP) in den vergangenen Monaten fast ausschliesslich im Wildschweinbestand grassierte, ist es zuletzt auch wieder zu Ausbrüchen in Schweinehaltungen gekommen. Die Oberste Veterinärbehörde bestätigte in der vergangenen Woche einen Fall nahe der Stadt Ratowice in der Wojewodschaft Grosspolen.
Es handelte sich dabei um den vierten Ausbruch in einem Hausschweinebestand seit Jahresbeginn. Laut den amtlichen Angaben war zwar nur eine kleine Herde von insgesamt 17 Tieren betroffen. Dennoch sorgte die Meldung für Aufsehen, da die Wojewodschaft als Zentrum der polnischen Schweineproduktion gilt.
Gemäss den Erhebungen des Nationalen Statistikamtes waren Ende 2019 etwa 36 % der gesamten Hausschweinepopulation in Großpolen eingestallt. Da die Betriebsdichte in der Region entsprechend hoch ist, besteht im Falle eines Ausbruchs der ASP auch ein entsprechend großes Risiko, dass die Seuche auf andere Unternehmen überspringt. (weiterlesen)

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Vor acht Jahren in der Jagdpresse: Prominente Jäger: Clemens Tönnies
Schlachthof – Stadion – Strecke: Er ist Europas größter Fleischhändler. Er ist Aufsichtsrats-vorsitzender des Fußball-Bundesligisten Schalke 04. Er ist ein begeisterter Jäger. Clemens Tönnies interessiert sich nicht nur für Torschüsse.
Kaum ein Tag, an dem man nichts von ihm hört oder liest. Sei es die Entlassung von Trainer Felix Magath (März), die Abwicklung des teuersten Torwart-Transfers der Fußball-Bundesliga (Juni) oder die Übernahme der Wurstmarke Böklunder (Juli). Clemens Tönnies selbst und seine Produkte sind in aller Munde.
Laut dem Managermagazin liegt der Fleischhändler aus Rheda-Wiedenbrück (Landkreis Gütersloh/ NRW) auf Platz 101 der reichsten Deutschen. Auf 850 Millionen Euro wird sein Vermögen geschätzt. Sein Konzern liegt in der europäischen Spitze. Die Bild-Zeitung nennt ihn deshalb schon einmal den „Kotelett-Kaiser“ – aber auch den „König von Schalke“. Denn das ist die zweite Berufung von Tönnies. (weiterlesen)

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Gesetzesänderung bewirkt womöglich das Gegenteil des politisch Gewollten - Jagd auf Problemwölfe kann zum Erliegen kommen
tk. Landkreis. Im vergangenen Jahr hat der Bundestag Paragraph 45a des Bundesnaturschutzgesetzes geändert. Das erklärte (politische) Ziel: Wenn Risse durch Wölfe trotz Schutzmaßnahmen zu großen wirtschaftlichen Schäden - etwa bei Nutztieren - führen, dürfen räumlich und zeitlich befristet Abschussgenehmigungen erteilt werden. Und zwar auch dann, wenn die Risse keinem speziellen Wolf zugeordnet werden können.
Wolfsfreunde hielten das für ein "Feuer frei" auf Isegrim, die Befürworter der vorsichtigen Jagd auf auffällige Wölfe dagegen endlich für einen Schritt in die richtige Richtung. Der juristische Hinweis den das Verwaltungsgericht Lüneburg kürzlich gegeben hat, zeigt: Die vom Bundestag beschlossene Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes könnte faktisch dazu führen, dass kein einziger Wolf mehr geschossen werden darf. Das wäre das Gegenteil von dem, was die Gesetzesänderung eigentlich erreichen sollte.
Keine Garantie den richtigen Wolf im Visier zu haben (weiterlesen)


