Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Hinterwälder Rind von SMA-Fleisch „Schlachtung mit Achtung“
Julian Liewer und Thomas Mayer sind ein Gespann, das sich perfekt ergänzt. Der eine ist Fleischliebhaber, Quereinsteiger in der Fleischbranche und seither engagierter Tierwohl-Verfechter. Der andere hat schon sein ganzes Leben mit Tieren zu tun – hält seine eigenen Rinder und schlachtet sie nach einer selbst entwickelten Methode. Als sich beide vor fünf Jahren kennen lernen, ist es der Beginn einer ganz besonderen Fleisch-Spezialität des Südschwarzwalds: Hinterwälder Rind aus Schlachtung mit Achtung.
Das Hinterwälder Rind ist im Südschwarzwald zu Hause – schon immer. Die Nachfahren des Keltenrinds sind kleinrahmig und als Fleischrasse nur mäßig ergiebig, was ihnen fast zum Verhängnis wurde: Um Die Jahrtausendwende war die Rasse nahezu ausgestorben. Vermarktungsinitiative wie die von SMA-Fleisch und einigen Bauern im Schwarzwald, hat dem Hinterwälder Rind wieder eine Zukunft gegeben. (weiterlesen)

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Zielgruppe Jäger: Darauf ist bei der Jagdhaftpflichtversicherung zu achten
Das Jagen birgt eine Vielfalt von Gefahren, solide Absicherung ist Pflicht. Zwischen den Tarifen der verschiedenen Anbieter gibt es allerdings massive Unterschiede. Für Makler setzt das aufmerksame Vergleiche und hohe Fachkenntnisse voraus.
Seit Jahren wächst die Zahl der Jäger in Deutschland, inzwischen verfügen bundesweit knapp 400.000 Menschen über einen Jagdschein. Vor allen in den schwächer besiedelten, nördlichen Bundesländern sind diese laut Jagdverband zu Hause, die meisten gehen in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Niedersachsen auf die Pirsch.
Die Gefahren, die aus dem Jagen resultieren, sind allerdings nicht zu unterschätzen: Etwa 8.000 Schäden ziehen einen jährlichen Schadenaufwand von rund acht Millionen Euro nach sich. Was müssen Jäger in Bezug auf ihren Versicherungsschutz beachten? Fachmakler Stephan Witte hat uns Antworten gegeben.
procontra: Herr Witte, wer in Deutschland auf die Jagd gehen möchte, ist verpflichtet, der Jagdbehörde regelmäßig Versicherungsschutz vorzuweisen. Die gesetzlich vorgeschriebene Deckungssumme beträgt mindestens 500.000 Euro für Personen- und 50.000 Euro für Sachschäden. Reicht das aus ihrer Sicht aus? (weiterlesen)

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Wölfe reißen Pferde: Tödlicher Tierschutz
Bislang glaubte man, dass sich Wölfe nicht an eine Herde Großpferde wagen würde. Doch genau das ist nun geschehen – mit fatalen Folgen. Für die Pferdeleute fühlt es sich an, als schaute die Politik tatenlos zu.
Reiter, Züchter, Pferdehalter sind in Aufruhr. Dass vor einigen Tagen in Niedersachsen, im Zuchtgebiet der Hannoveraner, ein Wolfsrudel eine Herde von zehn Tieren auf der Weide angegriffen und zwei Jungpferde gerissen hat, ist eine furchtbare Neuigkeit für sie. Bisher gingen alle davon aus, dass die Raubtiere sich an eine Herde Großpferde nicht wagen würden – nun ist es im Raum Nienburg passiert.
Auf der Flucht vor den Angreifern brachen die Pferde durch den – ordnungsgemäßen – Weidezaun. Schon an Ort und Stelle wurde einer der Jährlinge durch Bisse in die Kehle getötet, ein anderer starb auf der Flucht. Ein drittes Pferd wurde so schwer verletzt, dass man noch nicht weiß, ob es gerettet werden kann. (weiterlesen)

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„Gemeinsam! Für den Wald“ – die Deutschen Waldtage im September 2020
Bundesweite Wald-Aktionstage vom 18. bis 20. September 2020
Initiiert durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und in Partnerschaft mit dem Deutschen Forstwirtschaftsrat e.V. (DFWR) finden vom 18. bis 20. September 2020 zum dritten Mal die Deutschen Waldtage statt.
Unter dem Motto „Gemeinsam! Für den Wald“ stehen die Deutschen Waldtage 2020 ganz im Zeichen gemeinsamer Verantwortung aller, denen der Wald am Herzen liegt. Denn die Zukunft unserer Wälder kann nur gemeinsam gestaltet werden. (weiterlesen)

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Herkunft des Wortes "Spinne"
Immer wieder kommen Fragen nach den Herkunft mancher Dinge – die an sich für die Jägerprüfung keine direkte Rolle spielen da sie nicht abgefragt werden.
Da wir aber basic-maniacs sind, finden auch solche Fragen bei uns Anklang und sind zumindest ein Grund um nachzulesen, nachzuforschen, dem Ganzen auf den Grund zu gehen. Interessant ist allemal!
Der Begriff der „Spinne“ in der Jägersprache, die an sich in manchen Bereichen anspruchsvoll bis merkwürdig im positiven Sinne ist, wird mit „Gesäuge beim Rehwild und den Hirscharten“ respektive „Gesäuge bei Schalenwild außer Schwarzwild“ übersetzt.
Doch woher stammt der Begriff? Hat er doch mit dem achtbeinigen Insekt nichts gemein.
Dazu muss man in die Vergangenheit gehen, in der die Jägersprache als Zunftsprache begann, vermutlich rund um das 7. Jahrhundert. (weiterlesen)

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Land- und Forstverbände wollen Dialog mit UMK
Im Aktionsbündnis Forum Natur (AFN) sind land- und forstwirtschaftliche sowie jagdliche Verbände organisiert. Das AFN tritt für eine nachhaltige Naturnutzung ein. Sein Vorsitzender Max Freiherr von Elverfeldt, gleichzeitig Vorsitzender des Familienbetriebe Land und Forst e.V., beklagt jetzt, dass die Umweltminister von Bund und Ländern die Verbände nicht anhören.
Angebot zum Dialog …
Die Umweltministerkonferenz (UMK) berate über politische Vorhaben, die für die im AFN organisierten Landnutzer weitreichende Auswirkungen haben. Deshalb funktioniere Umwelt- und Naturschutz nur im Dialog mit eben diesen Landnutzern. Man habe daher angeregt, die Verbändeanhörung jeweils im Vorfeld einer UMK-Sitzung, die im Frühjahr und im Herbst stattfinden, für diesen Dialog zu nutzen.
… abgewiesen. (weiterlesen)

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Afrikanische Schweinepest - ASP Impfstoff: China vermeldet Erfolg
Schon lange forschen Wissenschaftler an einem Impfstoff gegen die ASP. China führte nun erste klinische Versuche durch.
Chinesische Forscher haben einen Impfstoff gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP) erstmals in klinischen Studien untersucht. Zwischen April und Juni erhielten rund 3.000 Schweine in drei Zuchtstationen den abgeschwächten Lebendimpfstoff. Dieser Fortschritt wurde laut Bloomberg vom chinesischen Landwirtschaftsministerium bekannt gegeben.
Bereits im März wurde bekannt, dass es chinesischen Wissenschaftlern gelungen war, einen Impfstoff gegen die ASP zu entwickeln. Allerdings wurde der Impfstoff bis zu diesem Zeitpunkt nur im Labor auf seine Sicherheit untersucht.
Genaue Wirkung noch nicht bekannt (weiterlesen)

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Mikrofon- und Kameratraining für Jägerinnen und Jäger
Die Zahl der Jägerinnen und Jäger steigt, das Interesse am Waidwerk wächst. Medien berichten immer häufiger auf unterschiedlichen Kanälen darüber. Moderne Öffentlichkeitsarbeit und professioneller Umgang mit Medienvertretern bedürfen fundierter Kenntnisse. In zwei Seminaren vermittelt der DJV Kernkompetenzen.
In den vergangenen fünf Jahren hat sich die Zahl der Presseanfragen zu Jagd und Jägern mehr als verdoppelt. Häufig sind Protagonisten aus den Kreisjägerschaften und Hegeringen gefragt. Doch wie gelingt ein professioneller Auftritt vor Mikrofon und Kamera? Welche Worte sind zu wählen, welche rechtlichen Fallstricke gilt es zu beachten? Am 25. und 26. September bietet der Deutsche Jagdverband (DJV) in Kooperation mit dem Landesjagdverband Hessen (LJV Hessen) und dem Journalistenzentrum Herne das Seminar "Vor Mikrofon und Kamera" in Bad Nauheim an. Eine Anmeldung ist noch bis zum 31. Juli 2020 möglich. (weiterlesen)

Am 25. und 26. September bietet der DJV in Kooperation mit dem LJV Hessen und dem Journalistenzentrum Herne das Seminar "Vor Mikrofon und Kamera" in Bad Nauheim an. (Quelle: DJV)
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Warum dem Wolf die Weltherrschaft gebührt
von Werner Berens
Vor einigen Minuten noch hatte ich von der Kanzel gelassen den Spielen unserer letzten zwei adulten Hasen zugesehen und mich darüber gefreut, dass die fünf sichtbar umherstreifenden Katzen keine Chance haben, neben den Kindern auch die Eltern zu erwischen, hatte mich vergewissert, dass der Drilling auch geladen ist, falls der alte missmutige, zurückgesetzte Gabler austritt, da kam ich – wie ich heute weiß – auf die unüberlegte Idee, die einsetzende Langeweile mithilfe des Smartphones zu vertreiben. Ich weiß, auf der Kanzel schaut man nicht aufs Smartphone, es sei denn, dass der Mitjäger anruft und darum bittet, dass man ihm beim Bergen der gerade erlegten 200-kg-Sau helfen solle. Aber es ist nun einmal geschehen. NRW ist Wolferwartungsland, und man könnte ja einmal nachschauen, was „man“ so über die Wölfe denkt, die ich gestern als freudig zu begrüßende Neueinwohner in NRW kurz im Fernsehen sah. Ein wenig verunsichert und weil ich Jubelarien grundsätzlich misstraue, blätterte ich im Gesichtsbuch von Wolf-ja-bitte bis Wolf-nein-bitte-nicht…………und las: „Vielleicht sollten wir mal darüber nachdenken, dass der Wolf lange VOR uns da war und wir eigentlich kein Recht haben, ihm seinen ehemals angestammten Lebensraum streitig zu machen!“
Das hatte ich so nicht erwartet: ER WAR VOR UNS DA, sprang mich in zahlreichen, ähnlich lautenden Kommentaren an. Rumms! Das saß! Erst dachte ich an Timur Vermes Er ist wieder da . Eine Satire? (weiterlesen)
Foto: Wikipedia
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Botswana: Leben wie im Flüchtlingscamp
Botswanas Regierung hat 2019 ein Jagdverbot aufgehoben. Grund dafür sind ausufernde Mensch-Tier-Konflikte und die Lebensraumzerstörung durch Elefanten. DJV und CIC präsentieren einen Dokumentarfilm zur Situation vor Ort.
Ein seit 2014 bestehendes generelles Jagdverbot auf Staats- und Kommunalland in Botswana ist im Mai 2019 aufgehoben worden. Grund dafür waren ausufernde Mensch-Tier-Konflikte. Insbesondere Elefanten hatten in der jagdfreien Zeit die Lebensgrundlagen von Menschen sowie die Lebensräume anderer Tierarten zerstört und damit ein aktives Management notwendig gemacht. Der Internationale Rat zur Erhaltung des Wildes und der Jagd (CIC) in Deutschland und der Deutsche Jagdverband (DJV) zeigen in einem Dokumentarfilm, was es für Menschen bedeutet, inmitten von Elefanten und Löwen zu leben. (weiterlesen)


