Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Feldversuch: Wie effektiv ist die Kitzrettung mit der Drohne?
Im Rahmen der Abschlussarbeit zum Akademischen Jagdwirt an der BOKU Wien untersuchte Dirk Sachon den Drohneneinsatz zur Kitzrettung.
Neue Technologien in der Jagd kosten Geld und versprechen einen gewissen Nutzen für den Jäger. Da Drohnen mit Wärmebildkamera zur Rehkitzrettung in den vergangenen Jahren einem starken Preisverfall unterlagen, sind sie nun auch für Otto Normalverbraucher erschwinglich geworden. Für den Feldversuch im Rahmen der Abschlussarbeit zum Akademischen Jagdwirt an der BOKU Wien wurde ein Hexacopter von Yuneec, Typ Typhoon H benutzt.
Dieser hat laut Hersteller eine Flugdauer von 22 Min. abhängig von Wind und Flugmanövern. Die Drohne ist ausgestattet mit einer Wärmebildkamera CGOET, welche optimal für die Beobachtung von warmblütigen Lebewesen geeignet ist. Die Investitionskosten belaufen sich auf 2.600 bis 3.500 €, je nachdem wie viele Akkus man dazu möchte und für welchen Hersteller man sich entscheidet. (weiterlesen)

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Indien: Schweinepest erreicht Indien
In Indien ist erstmals der Erreger der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in verendeten Nutzschweinen nachgewiesen geworden. Damit ist der Subkontinent das zwölfte Land in Asien, das von der Tierseuche betroffen ist.
Nationalen Medien zufolge sind in den beiden nordöstlichen Bundesstaaten Assam und Arunachal Pradesh seit Februar mehrere tausende Schweine verendet. Zunächst wurde ein Ausbruch der Klassischen Schweinepest (KSP) angenommen. Eine Auswertung von Proben durch das Nationale Institut für hochpathogene Tierkrankheiten (NIHSAD) in Bhopal hat am vorvergangenen Wochenende aber einen positiven Befund auf ASP ergeben. Die beiden Bundesstaaten grenzen an Myanmar und Arunachal Pradesh auch an China; in beiden Ländern gibt es die Tierseuche. (weiterlesen)

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Jagdverpachtung Kärnten (Bezirk Spittal an der Drau)
Eine Genossenschaftsjagd wird neu verpachtet.Es gibt weder einen Submissionstermin noch eine Hektarangabe. (weiterlesen)
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Ein ganzes Reh für 20 Euro
Der Preisverfall beim Wildfleisch anlässlich der Koronakrise offenbart ein gigantisches Ausbildungsdesaster in unserer Gesellschaft.
Einige aufmerksame Leser des Jagdportals haben es schon mitbekommen: Als Administrator des Jagdportals residiere ich seit einem Jahr in einer separaten Wohnung in einem Landgasthof im nordhessischen Knüllwald.
Dadurch erlebe ich seit 2 Monaten die Koronakrise und deren Auswirkungen auf die Gastronomiebranche hautnah. Ich konnte dieser Not nicht tatenlos zusehen und so stellte ich meine Kenntnissen aus dem Onlinemarketing dem Gasthof zur Verfügung. So kam es, dass der Landgasthof mit Hilfe des „Online-außer-Haus-Verkaufs“ über die sozialen Netzwerke sehr gut durch die Krise kam. Ab nächste Woche wird wieder unter strengen Auflagen aufgesperrt und es geht für den Gasthof nach gut überstandener Krise wieder aufwärts. (weiterlesen)

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Tschechien: Luchs fiel Wilderern zum Opfer
Seit Jahren streifte Olda im tschechischen Teil der Beskiden umher und geriet in so manche Kamerafalle. Nun viel der streng geschützter Luchs Wilderern zum Opfer!
Luchs fiel Wilderern zum Opfer
Der Tod der streng geschützten Luchsin "Olda" sorgt derzeit für Empörung in Tschechien!
Das angeschossene Tier fiel einem ehemaligen Revierförster auf, konnte zwar noch eingefangen werden, doch verstarb wenig später.
War gestresst und ausgezehrt (weiterlesen)

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Medienrecht: PETA – wenn ein Krisenproduzent selbst in eine Medienkrise gerät
Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg hat mit seinem aktuellen Urteil den deutschen Arm der Tierrechtsorganisation PETA, die sich im Spendenmarkt immer wieder mit dem Produzieren von Medienkrisen für tierhaltende Unternehmen einen Namen macht, selbst in eine Medienkrise gestürzt: Das Gericht hat dem Verein auch in zweiter Instanz rechtskräftig die beantragte Verbandsklagebefugnis versagt. Die Begründung liest sich für die Tierrechtsgruppe wie ein Offenbarungseid.
Der Erste Senat des VGH Baden-Württemberg (VGH) hat in seinem Urteil vom 12. März 2020 (Aktenzeichen: 1 S 702/18) die Berufung des Vereins PETA Deutschland e.V. gegen die bereits erstinstanzliche Versagung der Verbandsklagebefugnis zurückgewiesen und eine Revision nicht zugelassen. Anlass des Rechtstreits war ein Antrag des Vereins auf Anerkennung als Tierschutzorganisation nach dem Baden-Württembergischen Gesetz über Mitwirkungsrechte und das Verbandsklagerecht für anerkannte Tierschutzorganisationen (TierSchMVG) vom 12. Mai 2015 (GBl. 317). Der Verein bezeichnet sich zwar selbst als „Partnerorganisation von PETA USA, der mit über sechseinhalb Millionen Unterstützern weltweit größten Tierrechtsorganisation“. Die Prüfung der Voraussetzungen eines Verbandsklagerechts durch das zuständige Ministerium hatte jedoch ergeben, dass PETA Deutschland als Verein tatsächlich bundesweit nur über neun ordentliche stimmberechtigte Vereinsmitglieder verfügte, von denen zwei im Ausland lebten, und über drei ordentliche Mitglieder in ganz Baden-Württemberg. In der mündlichen Verhandlung vor dem VGH hat der Verein eingeräumt, tatsächlich nur sieben ordentliche Vereinsmitglieder zu haben. (weiterlesen)

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Waldbeirat äußert sich zur Waldstrategie 2050
Auf die Weiterentwicklung der Waldstrategie 2020 hatten sich die Regierungsparteien in ihrem Koalitionsvertrag für die 19. Legislaturperiode verständigt. Nun hat der Wissenschaftlicher Beirat für Waldpolitik der Bundesregierung seine Stellungnahme „Eckpunkte der Waldstrategie 2050“ veröffentlicht.
Die „Waldstrategie 2050“ wird zurzeit auf Basis der Waldstrategie 2020 der Bundesregierung unter Einbeziehung von Ländern und Interessengruppen weiterentwickelt. Der Wissenschaftliche Beirat für Waldpolitik (WBW) berät und unterstützt dabei das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Der Beirat ist mit Vertretern verschiedener wissenschaftlicher Fachdisziplinen besetzt, die die gesellschaftlichen Anforderungen an den Wald widerspiegeln.
Stellungnahme „Eckpunkte der Waldstrategie 2050“ (weiterlesen)

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Neue Studie: Wolf kann fast überall leben
Der Wolf könnte weiter in Deutschland sesshaft werden. Was in Brandenburg Realität ist, zeigt eine Studie jetzt für ganz Deutschland: 700-1.400 Territorien a 200 km² sind die Prognose. Gregor Beyer vom Forum Natur Brandenburg schätzt die Zahl als zu gering ein.
Seit in Deutschland wieder Wölfe leben, werden Informationen über sie gesammelt: Dank verschiedener Besenderungsprojekte wie Telemetrie werden Rückschlüsse auf die individuelle Raumnutzung von Wölfen gezogen. Das bundesweite Wolfsmonitorings zeigt seit dem Jahr 2000, wo sich Wolfsterritorien in Deutschland befinden. Mit den in Deutschland gewonnenen Daten wurden die Lebensräume (Habitate) von Wölfen charakterisiert und die Ergebnisse mithilfe der Habitatmodellierung auf Deutschland übertragen. So konnten die Gebiete identifiziert werden, die sich in Deutschland als Lebensräume für Wölfe potenziell eignen. In einem zweiten Schritt wurde die mögliche Anzahl und räumliche Verteilung von Wolfsterritorien in Deutschland abgeschätzt. (weiterlesen)
Foto: Wikipedia
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Wann öffnen die Schießstände? Corona Lockdown Stand 07.05.2020 Lockerung der Maßnahmen
Ich werde zurzeit immer wieder danach gefragt. Hier die Informationen, die mir zur Verfügung stehen. Was können Vereine und Schießstätten tun? Einige Hinweise sind ebenfalls in diesem Video enthalten.
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Ein Brandbrief gegen jagdfeindliche Bemühungen
Mehr Staat und weniger Eigenregie. Schalenwild ohne Lebensrecht. Ein wildfeindliches Bundesjagdgesetz.
Das droht dem Jagdrechtsinhaber in Deutschland, sagt Prof. Dr. Pfannenstiel. Der JÄGER-Autor mahnt in einem Brandbrief an die Jagdverbände vor unlauteren Bemühungen, die Jagd wie wir sie kennen zu verändern. Wir veröffentlichen den Brief hier für ihr Lesevergnügen.
Sehr geehrte Weidgenossinnen und Weidgenossen,
die Bundesregierung ist dabei, das seit Jahrzehnten in Deutschland bewährte Jagdsystem radikal zu verändern. Durch mehr Staat wird dabei das Eigentumsrecht der Jagdrechtsinhaber ausgehöhlt. Im Zeichen von Corona, Trockenheit, Käferkalamitäten und ASP wird nun unter weitestmöglicher Umgehung des Parlaments versucht, die Vorgaben der Waldstrategie 2050 in eine neues Bundesjagdgesetz zu überführen. Schalenwild wird lediglich als Störfaktor beim Waldumbau und der Naturverjüngung betrachtet, den es möglichst komplett auszuschalten gilt. In der Stellungnahme des Wiss. Beirats Waldpolitik des BMEL wird die Katze aus dem Sack gelassen (siehe ab S. 40). In diesem Zusammenhang ist auch der Vortrag von Herrn Lutz Freytag, BMEL, interessant. Auf den Sachverhalt hat mich vor allem eine befreundete Juristin aus Hessen aufmerksam gemacht.Jagdverbände konzentrieren derzeit ihre Öffentlichkeitsarbeit auf die Waldstrategie, wobei die Vorgehensweise. – Kabinett vereinbart etwas, Parlament ist weder beteiligt noch hat es dazu etwas zu sagen, aus der Kabinettsvereinbarung werden dann aber verbindliche Ziele für die Gesetzgebung – verfassungswidrig ist. Wer soll diesen Coup als Außenstehender verhindern, wenn sich das Parlament nicht selbst wehrt? (weiterlesen)


