Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Bundesjagdgesetz: Novelle in der Ressortabstimmung
Noch vor der parlamentarischen Sommerpause im Juli soll eine Novelle des Bundesjagdgesetzes im Kabinett beschlossen werden. Das teilte das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) auf WuH-Anfrage mit. Ein Entwurf, der demnächst in die Länder- und Verbändeanhörung gehe, sei derzeit in der Abstimmung zwischen Bundesumwelt- und Bundeslandwirtschaftsministerium.
Inhaltlich geht es bei der Gesetzesreform in erster Linie um die im Koalitionsvertrag festgelegten Themen. Dazu gehören die künftigen Anforderungen an Büchsenmunition, wie neue Parameter zur Tötungswirkung sowie die Minimierung des Bleigehalts. Des Weiteren will der Bund einheitliche Bestimmungen für die Jäger- und Falknerprüfung sowie einen Schießübungsnachweis festschreiben. Soweit entspricht der Entwurf bereits dem, was in der vergangenen Legislaturperiode unter Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) verhandelt wurde und auf den letzten Metern durch die Intervention der Bauernverbandslobby in der Schublade verschwand. (weiterlesen)

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Neue Serie "Wildwechsel":Wege der Kitzrettung
Möglichst bewegungslos im hohen Gras: Was Rehkitze vor Raubtieren schützt, macht sie zehntausendfach zum Opfer von Mähmaschinen. Um sie zu retten, arbeiten Landwirte und Jäger zusammen – und Freiwillige.
„Hörst du die Feldlerche singen?“, fragt Wildmeister Hildebrandt. Er lenkt den Pickup im Schritttempo über den staubigen Ackerweg. Acht Tage am Stück müsste es durchregnen, wenn es nach den Bauern ginge. Der Boden hat tiefe Risse, so trocken ist es. Was braucht die Feldlerche, warum singt sie hier und nicht woanders? Es gibt Insekten. Maisäcker werden von Wildschweinen geliebt, nicht von Insekten, darum hat der auf Artenschutz bedachte Bauer hier in einen vierhundert Meter breiten Maisacker eine acht Meter breite Schneise geschlagen. In ihr legte er eine sogenannte „Beetle Bank“ an. Auch auf der anderen Seite im Hang, wo sein Weizen wächst, hat er einen solchen Grünkräuter-Blumenwiesen-Teppich gesät. Die Beetle Bank bietet nicht nur den Insekten ein Habitat, sie stellt den Ricken, Hasen und Rebhühnern die perfekte Wiege für ihren Nachwuchs, voller Futter bei geringer Lebensgefahr. Im Mai ist Brut- und Setzzeit. Der Nachwuchs von Bodenbrütern, Hasen und Wild kommt zur Welt. Im Mai ist auch Mähzeit. (weiterlesen)

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Wenn ein Jagdhundeausbilder von der Motivationslüge in der Abrichtung spricht oder die unüberwindbaren ideologischen Gräben der (Jagdhunde)Pädagogik.
Eine Kopie eines Artikels aus dem Jagdhundefachmagazin „Der Jagdgebrauchshund“ wurde unlängst in einer Facebookgruppe zur Diskussion gestellt und erzeugte dort für eine kaum noch überschaubare Kommentarflut. Der Autor spricht in der Überschrift bereits von der „Motivationslüge in der Abrichtung" und er läßt auch keinen Zweifel daran, dass er von Motivation in der Jagdhundeausbildung wenig hält. Wegen der enormen Zugriffe bei Facebook und da es sich bei dem Jagdhundefachmagazin „Der Jagdgebrauchshund“ um das Verbandsblatt des Jagdgebrauchshundeverbandes handelt, sollte der Artikel nicht unkommentiert bleiben.
Leider fehlen dem Autor (dieser will wohl unerkannt bleiben, denn der Artikel trägt keinen Urheber) elementare Kenntnisse der Pädagogik, die aber, will man sich mit dem Begriff Motivation auch in der Hundeausbildung auseinandersetzen, zwingend vorhanden sein sollten.
Als Hobbyhistoriker erlaube ich mir einen kleinen Exkurs in die Historie. Schon Napoleon, der unser Europa wie kaum ein anderer Staatsmann veränderte, wird gerne folgendes Zitat nachgesagt:
„ Menschen lassen sich nur durch 2 Faktoren beeinflussen: Entweder durch Angst oder durch Neugier“ (weiterlesen)

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Direktvermarktung: Wichtige Fakten
Durch die Corona-Krise sind Gastronomie und Export für den Wildbretverkauf weggefallen. Daher brach der Wildbretmarkt ein und die Preise sanken. Der NÖ Jagdverband hat in der Corona-Krise drei Wege verfolgt, um den Absatz wieder zu erhöhen. Neben neuen Absatzkanälen und verstärkter Bewerbung von Wildbret wurden die Jägerinnen und Jäger animiert, die Direktvermarktung zu nutzen. Dabei sollen die aktuellen Ernährungstrends wie gesund, regional und nachhaltig als Chance genutzt werden. Eine vierteilige Video-Serie liefert nun Wissenswertes zur Direktvermarktung für Jägerinnen und Jäger. Generalsekretärin Sylvia Scherhaufer geht im ersten Video auf die wichtigsten Punkte der Direktvermarktung ein.
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Bald 14.000 Wölfe in Deutschland - Krüsken: Weidetierhaltung wird zur Wolfsfütterung degradiert
„Mit einem Wolfsbestand von 14.000 Tieren würde die Weidetierhaltung zur Wolfsfütterung degradiert und die ländlichen Räume werden auf die Bereitstellung von Wolfshabitaten reduziert", mahnt der DBV.
Im Vorfeld der Umweltministerkonferenz von Bund und Ländern kritisiert der Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes, Bernhard Krüsken, die Studie des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) über mögliche Wolfsterritorien massiv.
Daraus würde sich nach den bisherigen Daten ein geschätzter Wolfsbestand zwischen 7.000 und 14.000 Wölfen in Deutschland ergeben. „Diese Studie zeichnet ein bizarres und weltfremdes Szenario und ist ein Affront für alle Weidetierhalter. Es ist grotesk, vor dem Hintergrund der massiven ungelösten Probleme mit der Ausbreitung des Wolfes in Deutschland mit einer Vervielfachung des aktuellen Bestandes zu kalkulieren. Eine solch massive Ausbreitung des Wolfes ist schlichtweg fern jeder Realität. Wir haben keinerlei Verständnis für solche Szenarien, mit denen die Wölfe nicht nur sprichwörtlich durch die Dörfer getrieben werden“, erklärt Krüsken. (weiterlesen)
Foto: Wikipedia
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Waffen-Kombination im Test
Manchmal lassen sich mehrere Neuheiten trefflich kombinieren. Deshalb hat Norbert Klups für uns Haenels Repetierer Jäger 10 Compact SD mit dem Noblex Inception Zielfernrohr ausgestattet und mit der MAKuick 3 Montage verbunden. Dazu passt ein Merkel-Schalldämpfer.
Haenel baut seine Jäger 10 kontinuierlich zu einer Familie aus. Die Alternative zu preiswerten US-Repetierern zielt auf den Geschmack deutscher Jäger. Die Compact SD ist speziell auf den Gebrauch mit Schalldämpfer ausgelegt.
Dazu verfügt sie über einen 45 cm-Supressor-Lauf mit 19 mm Mündungsdurchmesser. Diesen Lauf stellt Haenel in Suhl auf modernen Hämmermaschinen selbst her. Ab Werk ist ein Mündungsgewinde vorhanden, für Overbarrel-Dämpfer wurde auf eine offene Visierung verzichtet. (weiterlesen)

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Entenrekordflug: Mit 125 Sachen nach Russland
Mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 125 Sachen in der Stunde legte eine Stockente die Reisestrecke vom hessischen Lich bis in die Nähe von Moskau (Russland) zurück.
Das sind immerhin 2.250 Kilometer und die Ente brauchte dafür lediglich zwei Tage und drei Stunden, wie Wildbiologen in einem Forschungsprojekt zum Schutz von Stockenten an der Universität Gießen herausfanden. (weiterlesen)

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Drückjagdwochenende in der Feldberger Seenlandschaft am 06. und 07. November 2020 für max. 22 Jäger
Ich biete Ihnen ein Drückjagdwochenende in der Feldberger Seenlandschaft am 06. und 07. November 2020 für max. 22 Jäger. Neun freie Plätze sind noch vorhanden. Es kommt vorwiegend Schwarzwild vor, Damwild, Rehwild und Raubwild wird auch mit bejagt. Geschlafen wird im Hotel direkt in der Jagd. Das Hotel befindet sich 300m vom Streckenplatz. Infos zum Hotel finden Sie unter https://www.hotelalteschule.de. Schnitt der Strecke mit ca. 22 Schützen an zwei Tagen waren die letzten Jahre zwischen 50-60 Stk. Schalenwild. (weiterlesen)

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Wildschadenverhütung: Schadensminderungspflicht und Mitverschulden des Landwirtes
Die Problematik der Wildschäden an Grundstücken ist nicht nur eine Frage der Ersatzpflicht, sondern auch der Vorbeugung. Daher weist die Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg darauf hin, dass der Jagdpächter verpflichtet ist, Wildschäden möglichst zu vermeiden.
Hachenburg. Dies bedeutet für die Jäger wildschadenverursachende Wildarten (etwa Schwarzwild) so zu bejagen, dass Wildschäden eben möglichst vermieden werden. Der Jagdpächter ist allerdings nicht verpflichtet, präventive Schutzmaßnahmen durchzuführen, um den zu erwartenden Schäden vorzubeugen (zum Beispiel keine Pflicht Elektrozäune um Maisfelder zu ziehen).
Insbesondere die Paragrafen 37 und 38 LJG RLP regeln Möglichkeiten der Wildschadensverhütung. Jagdausübungsberechtigte und Grundstücksbesitzer sind berechtigt, zur Verhütung von Wildschäden das Wild zu verscheuchen oder durch Einrichtungen (zum Beispiel Zäune) fernzuhalten. Dies erfolgt jeweils auf eigene Kosten. Vereinbarungen über Kostenersatz sind nur vertraglich möglich, wonach Aufwendungen des einen oder anderen Teiles für freiwillig getroffene Maßnahmen zur Wildschadensverhütung dann ersetzt werden müssen. (weiterlesen)

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Pressemitteilung Deutsches Jagdportal: Datenbank „Drohenservice-Kitzrettung“ eingerichtet
Die Drohnentechnik hat in den letzten Jahren insbesondere den Jagdschutz im Bereich der Kitzrettung revolutioniert. Das mühsame und vor allem personalintensive Absuchen der Wiesen in den Maiwochen vor dem Mähen der Wiesen wird bald der Vergangenheit angehören. Die Mähtechnik der Landwirte hat sich zudem derart dynamisch entwickelt, dass die Wiesen ganzer Gemarkungen in wenigen Tagen vollständig gemäht werden. Mit Suchtrupps ist es kaum noch möglich, diese Suchaktionen erfolgreich zu bewältigen.
Jetzt wird die schnelle Verfügbarkeit und die Vorplanung der Kitzsuche durch Drohnen immer wichtiger. Auch die Tierrettung mittels Drohne braucht verlässliche Termine, um die Einsätze zu koordinieren. (weiterlesen)


