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Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

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Gericht urteilt: Kein Jagdschein für Canabispatienten

Das Verwaltungsgericht Trier hat entschieden, dass ein Canabispatient keinen Jagdschein lösen darf. Die Entscheidung basiert auf mehreren, teils widersprüchlichen Gutachten. Insbesondere die Frage nach der waffenrechtliche Zuverlässigkeit beschäftige das Gericht.

Medizinisches Cannabis ist in Deutschland nach wie vor eine seltene Therapieform. Es wird vor allem zur Linderung von chronischen Schmerzen eingesetzt. So auch bei Peter Jakobs, der an einer rheumatischen Erkrankung leidet. Trotz seiner Krankheit hat der 53-Jährige die Jägerprüfung erfolgreich bestanden und beantragte beim Landkreis Bernkastel-Wittlich einen Jagdschein. Nach monatelanger Prüfung und entgegen eines Gutachtens versagte ihm die Behörde das ersehnte Dokument (wir berichteten). Gegen diese Entscheidung klagte Jakobs vor dem Verwaltungsgericht Trier. (weiterlesen)

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Jagdverpachtung Rheinland-Pfalz (Rhein-Lahn-Kreis)

Der Jagdbezirk Weisel Jagdbogen I wird ab 01.04.2019 neu verpachtet. Die Fläche des Jagdbogens beträgt 423 ha. Abzüglich der befriedeten Fläche von 24 ha beträgt die bejagbare Fläche 399 ha. Diese Fläche gliedert sich in 226 ha Waldfläche und 173 ha Feldfläche (Restfläche). (weiterlesen)

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Wie erklärt man Gefühl?

So gerne möchte ich die Jagd erklären, zugänglich machen, nachvollziehbar...

aber wie erklärt man Gefühl?

Wie erklärt man Liebe, wenn das Gegenüber noch nie verliebt war?

Jagd ist neben der Liebe ein uraltes, mächtiges Gefühl. Es geht nicht um die Waffen, die Ausführung, das Handwerk...

Es geht um das, was diese schöne, verfluchte, anstrengende, in jede Pore deines Seins einziehende Jagd mit dir macht.
Dieses alte Gefühl folgt einem Traumpfad, einem unsichtbaren Weg, auch mit den modernsten Waffen werden wir den alten Pfad nie verlassen, der uns unsichtbar immer tiefer in seinen Wald zieht. Ein Wald, indem wir uns verlieren, indem wir Irrlichtern hinterherlaufen und indem wir hemmungslos mit uns konfrontiert werden. Ein Wald, in dem wir geborgen, aufgefangen sind. Ein Pfad, auf dem wir uns verlieren und gleichzeitig wiederfinden. (weiterlesen)

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Wer jetzt nicht hilft, lässt die Schäferei sterben

Das öffentliche Fachgespräch zum Thema Herdenschutz im Bundestag – wir berichteten – hat laut Linken-Agrarsprecherin Dr. Kirsten Tackmann drei wichtige Erkenntnisse gebracht:

Präventiver Herdenschutz wird in Wolfsgebieten immer gebraucht, egal wie hoch die Wolfspopulation ist.
Präventiver Herdenschutz ist erfolgreich, wenn er deutlich besser finanziell und rechtlich abgesichert wird.
Die Unterstützung muss schnell kommen, denn für viele Weidetierhaltungen, insbesondere bei Schäfereien, ist es kurz vor Zwölf – auch ohne Wolf. Und der dürrebedingte Futtermangel spitzt die Lage weiter zu.
Die Politikerin bedauert aber, dass es Union, FDP und AfD wider diesen Erkenntnissen bei dem Fachgespräch vor allem um den Abschuss von Wölfen gegangen sei. „Statt wirklich zu helfen wird der Wolf auf Kosten der existenzbedrohten Weidetierhaltungen instrumentalisiert. Aber nicht der Wolf macht der Schäferei den Garaus, sondern die prekäre wirtschaftliche Lage, die Folge einer verfehlten EU-Agrarpolitik und ihrer Umsetzung in Deutschland ist“, so Tackmann. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia

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Jagdverpachtung Nordrhein-Westfalen (Rhein-Sieg-Kreis)

In Hennef wird eine 250 ha große Genossenschaftsjagd neu verpachtet. Submissionstermin gibt es keinen. (weiterlesen)

 

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Drückjagden: So sind Sie auf der sicheren Seite

Im November reiht sich eine Drückjagd an die nächste. Dabei stellen sich immer wieder rechtliche Fragen. LJV-Geschäftsführer Martin Bürner hat die wichtigsten Infos für Sie zusammengefasst.

Jagdrecht

Begriffsbestimmungen: Gesellschaftsjagd ist eine Jagd an der mehr als acht Personen als Schützen oder Treiber teilnehmen. Hierfür ist grundsätzlich keine Genehmigung erforderlich, außer wenn es sich um eine Treibjagd im Sinne des Feiertagsgeset-zes handelt, an der mehr als 15 Personen als Treiber oder Schützen teilnehmen. Dann ist eine Ausnahmegenehmigung durch die Kreispolizeibehörde notwendig. Eine Bewegungsjagd ist eine Gesellschaftsjagd bei der Wildtiere für einen kurzen Zeitraum beunruhigt und in Bewegung ge-setzt werden. Bei Nacht oder bei Bedingungen, die eine erhöhte Verletzungsgefahr für Wildtiere bergen (zum Beispiel großflächig stark vereister Schnee) darf keine Bewegungsjagd durchgeführt werden.

Jagdverbot um Fütterungen

Im Umkreis von 300 Meter um zulässig betriebene Fütterungen darf keine Bewegungsjagd durchgeführt werden.

Voraussetzungen für Drückjagden

Als Schütze darf nur teilnehmen, wer im Besitz eines gültigen Jagdscheins ist. Dieser ist bei der Bewegungsjagd zusammen mit der Waffenbesitzkarte und dem Personalausweis mitzuführen. Inhaber eines Jugendjagdscheines dürfen als Schützen nicht an der Bewegungsjagd teilnehmen. An Bewegungsjagden darf zudem nur teilnehmen, wer innerhalb der zurückliegenden zwölf Monate Nachweis seiner Schieß-fertigkeit erbracht hat. Schalenwild darf nur mit bleifreier Munition erlegt werden. Ausgenommen sind Fangschüsse. An Gewässern darf kein Blei-schrot eingesetzt werden.  (weiterlesen)

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Jagdverpachtung Niedersachsen (Landkreis Verden/Aller)

Eine Jagdgenossenschaft verpachtet ein 410 ha Revier zum 1.4.2019. Submission ist am 1.11.2018 (weiterlesen)

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Experten fordern mehr Wolfsmanagement

Es muss ein "Miteinander von Wolf und Weidetier" möglich sein, sagte Alois Gerig (CDU), Vorsitzender des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft, zum Auftakt eines Fachgesprächs zum Thema Wolf und Herdenschutz am Montag.

Die Rückkehr des Wolfes sorgt in vielen Regionen Deutschlands zunehmend für Beeinträchtigungen in der Weidetierhaltung. Fünf Sachverständige waren deshalb eingeladen, dem Gremium ihre Erfahrungen und Lösungsvorschläge zu präsentieren, um im "Spannungsfeld der Wolfsbefürworter und -gegner" zu zukunftsfähigen Ergebnissen zu kommen.

Aus brandenburgischer Sicht, erläuterte Gregor Beyer, Geschäftsführer des Forums Brandenburg e.V., sei der Wolf nie weg gewesen. Zur DDR-Zeit sei er zwar bejagt worden, er habe sich aber schnell wieder reproduziert. Der heutige Bestand lasse sich mit etwa 300 Tieren in Brandenburg angeben, was einem Zuwachs von 30 Prozent entspreche. In gleicher Höhe lasse sich außerdem auch der Zuwachs der zu Schaden gekommenen Tiere abschätzen. Beyer betonte, dass die im Koalitionsvertrag vereinbarte Herbeiführung einer Bestandsreduktion der Wölfe in den Verbänden des "Forum Natur" Freude hervorrief. Nun sei es an der Zeit, zu einem funktionierenden Wolfsmanagement zu kommen und jagdrechtlich in Bezug auf den Wolf für Klarheit zu sorgen.  (weiterlesen)

Gregor Beyer vom Forum Natur Brandenburg Foto: Wikipedia

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Welthundetag - Unentbehrlicher Jagdgefährte und treues Familienmitglied

Der Welthundetag steht vor der Tür, besonders für Jäger ein Grund zu feiern: In sechs von zehn Haushalten lebt mindestens ein Vierbeiner. Einige Rassen entwickeln sich zu regelrechten Modehunden. Das birgt Risiken. Eine konsequente Erziehung ist ebenso wichtig wie genügend Spiel und Bewegung. Der JGHV setzt Standards bei der vielfältigen Ausbildung von Jagdhunden.
In deutschen Jägerhaushalten leben drei mal so häufig Hunde wie im Bundesdurchschnitt. Laut Umfrage des Deutschen Jagdverbandes (DJV) haben über 60 Prozent der Jägerhaushalte mindestens einen Vierbeiner. (weiterlesen)

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Verheerender Wolfsangriff in Görlitz

Die erschreckende Bilanz des diesjährig größten Wolfsangriffs im Landkreis Görlitz: Mehr als fünfzig tote Schafe und etliche andere, die noch verstört durch den Wald rennen. Und der Schaden geht noch viel tiefer. (weiterlesen)

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