Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
- Details
Umweltbildung mit Jägern immer beliebter
Innerhalb von sechs Jahren hat die Bildungsinitiative Lernort Natur weiter an Bedeutung gewonnen. Eine aktuelle Umfrage zeigt: Die Zahl der pädagogisch tätigen Jäger ist in sechs Jahren um 80 Prozent gestiegen – mehr als 7.000 waren es 2017. Mehr als 800.000 Menschen haben im selben Jahr an Veranstaltungen teilgenommen. Für Bildungsarbeit investierten Jägerschaften 2017 knapp 410.000 Euro – plus 24 Prozent gegenüber 2011.
Lernort Natur, das naturpädagogische Angebot der Jäger, wird immer beliebter, zeigt eine aktuelle Befragung: Mehr als 800.000 Menschen haben 2017 an Veranstaltungen teilgenommen oder Stände besucht. (weiterlesen)

- Details
Marke Jagd auf neuen Wegen
Rund 400 Delegierte und Gäste nehmen ab morgen in Bremen am Bundesjägertag 2018 teil. Gastgeber sind der Deutsche Jagdverband und die Landesjägerschaft Bremen. Wolf, Afrikanische Schweinepest, Artenschutz in der Agrarlandschaft – kontroverse Themen sind Inhalt einer Podiumsdiskussion. Eine Exkursion führt zudem zu einem vorbildlichen Artenschutzprojekt.
Der Deutsche Jagdverband (DJV) und die Landesjägerschaft Bremen laden ab morgen zum Bundesjägertag 2018 ein. Etwa 400 Gäste aus ganz Deutschland werden erwartet – darunter Delegierte der Landesjagdverbände sowie Vertreter von Verbänden und Unternehmen. Unter dem Motto „Die Marke Jagd auf neuen Wegen“ stehen unter anderem Felle aus heimischer Jagd als nachhaltige Ressource im Fokus. (weiterlesen)

- Details
"Im Lebensraum der Wildtiere ist auch das seelische Zuhause des Jägers zu finden, hier fühlen wir uns eins mit der Natur, hier gehören wir hin."
In diesem neuen Jagdfilm folgen wir Henrik Lott durch eine komplette Jagdsaison in Deutschland. Wir begleiten ihn bei der Jagd auf Rehwild in verschiedenen Habitaten und mit verschiedenen Jagdmethoden!
Epilog:
"Jagd bedeutet für mich: die Herausforderung annehmen, die Verantwortung tragen. Jagd ist lebensfüllend, erfüllend, und Teil meiner Natur.
Wir leben in einer Kulturlandschaft, mit einem jahreszeitlich sehr schwankenden Angebot von Nahrung und Deckung, haben es aber geschafft die artenreichsten Wildbestände Europas und gleichzeitig hohe gesunde Wilddichten zu etablieren, die sich weitestgehend im Einklang mit der Land- und Forstwirtschaft befinden.
Die verantwortungsvolle und nachhaltige Jagd ist der Grund dafür. Unsere Passion für das Wild und unser tiefes Wissen über die natürlichen Zusammenhänge in Revier bilden die Grundlage für eine waidgerechte Jagdausübung. Der fühlen wir uns traditionell verpflichtet. Die Jagd ist die natürlichste und schonendste Form der Landnutzung überhaupt, weil sie ein untrennbarer Teil der Natur ist."
Ein Film von Sebastian Steinbrink-Minami
- Details
Schweiz: Ständerat gibt den Wolf zum Abschuss frei
Das Parlament lockert die Regeln für die Wolfjagd stärker als der Bundesrat. Tierschützer kündigen ein Referendum an.
Der Ständerat ist bei der Beratung des Jagdgesetzes in zentralen Punkten dem Bundesrat gefolgt. Die Regeln für die Jagd auf Wölfe lockerte er jedoch weiter. Tierschützer kündigen ein Referendum an. Gut möglich, dass das Volk das letzte Wort haben wird.
Nach stundenlanger Debatte in der vergangenen Woche beriet die kleine Kammer am Mittwoch die Vorlage zu Ende. In der Gesamtabstimmung hiess der Ständerat die Revision des Jagdgesetzes mit 28 zu 14 Stimmen bei 2 Enthaltungen gut.
Zum Ende der Detailberatung gaben erneut einige Punkte zu reden. Die Jägerfreunde - die meisten bürgerlichen Ständeräte und Vertreter der Bergkantone - setzten sich mehrheitlich durch. Nicht in allen Punkten befolgten sie den Appell von Umweltministerin Doris Leuthard, Augenmass zu bewahren.
Keine Schutzgebiete für den Wolf (weiterlesen)

Foto: Wikipedia
- Details
Kabinett beschließt Änderung des Tiergesundheits- und Bundesjagdgesetzes
Im Zuge der drohenden Afrikanischen Schweinepest (ASP) hat die Bundesregierung in ihrer Sitzung am 6. Juni den Entwurf zur Änderung des Tiergesundheits- und Bundesjagdgesetzes beschlossen. Laut Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) hat die Änderung das Ziel, dass die Behörden im Falle eines Ausbruchs der ASP schnell Maßnahmen ergreifen können, um eine Seuchenausbreitung zu verhindern. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia
- Details
Wölfe machen Jägern die Nachsuche schwer
Im Kreis Görlitz (Sachsen) haben Wölfe offenbar gelernt, dass Beutetiere offenbar "bereitliegen" , sobald ein Schuss gefallen ist.
Für die Jägerschaft im sächsischen Landkreis Görlitz gestaltet sich die Nachsuchearbeit zunehmend schwieriger. Wie die Sächsische Zeitung berichtete, scheinen die Wölfe in der Region dazugelernt und eine „neue Jagdmethode für sich entdeckt zu haben“.
Jäger Gerd Eberle sagte der Zeitung: „Die Wölfe haben gelernt, dass das Wild quasi auf dem Teller liegt, wenn ein Schuss gefallen ist.“ Als Jäger müsse man sich folglich beeilen, von seinem Hochsitz herunterzuklettern und den Hund aus dem Auto zu holen, um bei dem erlegten Stück zu sein, bevor ein Wolf sich darüber hermacht. Teilweise gebe es bereits Stellen, an denen die Wölfe so stark präsent seien, dass man als Jäger dort gar nicht mehr hingehe, sagte Eberle weiter. Die Nachsuche mit dem Hund sei in diesen Bereichen schon „völlig unmöglich“ geworden. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia
- Details
ASP: DJV kritisiert Regierungspläne
Die Änderung des Tiergesundheits- und Bundesjagdgesetzes muss präzisiert werden: Weitreichende Befugnisse der Behörden dürfen nur örtlich begrenzt im Seuchenfall gelten. Die Eindämmung der Afrikanischen Schweinepest ist nur durch eine kooperative Zusammenarbeit mit Jägern möglich.
Die Bundesregierung hat vergangene Woche einen Gesetzentwurf zur Änderung des Tiergesundheits- und Bundesjagdgesetzes beschlossen. Damit sollen Behörden schneller reagieren können, um die Afrikanische Schweinepest (ASP) im Ernstfall zu bekämpfen. Der Deutsche Jagdverband (DJV) kritisiert, dass die sehr weitreichenden Befugnisse bereits vor einem möglichen Seuchenfall ausgeschöpft werden könnten. Dies wäre nach Ansicht des DJV unverhältnismäßig und damit rechtswidrig. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia
- Details
"Jäger haben mit Veganern über den Sinn von Jagd diskutiert"
Aktuell läuft der Dokumentarfilm „Auf der Jagd - Wem gehört die Natur?“ in den Kinos. Im Gespräch mit dem DJV erzählt Regisseurin Alice Agneskirchner über die vielen bundesweiten Filmvorführungen, die von Jägervereinigungen mit Aktionen begleitet wurden.
DJV: Frau Agneskirchner, „Auf der Jagd - Wem gehört die Natur?“ ist seit dem 10. Mai im Kino, mehr als 30.000 Besucher haben den Film bislang gesehen. Wie ist diese Zahl einzuschätzen?
Agneskirchner: Also erstmal muss und darf ich sagen, das ist ein absoluter Erfolg für diesen Film. Nach dem Tag der bundesweiten Previews am 9, Mai war „Auf der Jagd - Wem gehört die Natur?“ sogar auf Platz 2 der deutschen Kino-Charts. Nach Avengers, aber vor allen anderen Hollywood-Filmen, Disney-Produktionen, Jim Knopf und Fuck U Göthe. Der Film lief in den ersten zwei Wochen in über 120 Kinos. Für einen Dokumentarfilm eine Sensation.
Sie haben selbst zahlreiche Vorführungen besucht und bei Publikumsgesprächen mit den Besuchern über den Film diskutiert. Welche Erfahrungen haben Sie hier gemacht?
Hier ist zum einen erstaunlich, wie viele Besucher jahrelang kein Kino mehr besucht haben, aber für diesen Film in die Kreisstadt oder in das kleine Kino im Nachbarort oder in das große Multiplex-Kino im Gewerbegebiet der nächsten Stadt gefahren sind. „Auf der Jagd - Wem gehört die Natur?“ ist ein filmischer Spaziergang durch unsere Natur, mit großen Natur- und Tierbildern, den Geräuschen des Waldes und einer Musik, die genau dafür komponiert wurde. Dieses Erlebnis ist im Kino was Besonderes und ich freue mich, wenn die Zuschauer das so erleben. (weiterlesen)

- Details
Jagdverpachtung Niedersachsen (Landkreis Northeim)
In Südniedersachsen wird eine Genossenschaftsjagd mit 250 ha neu verpachtet. Submission ist am 1.10.2018. (weiterlesen)
- Details
Servus,
dieser Kurzfilm soll den Werdegang des Lebensmittels Wildfleisch vom Reh im Wald bis zum Reh in der Tiefkühltruhe aufzeigen. Es wird ein Rehbock erlegt, aufgebrochen (ausgenommen) und dann zerwirkt (zerlegt).
An diesen Film schließen sich kleinere Verwertungsvideos an mit kleinen einfachen Kochgerichten.
Ich weise darauf hin, dass ich kein Metzger bin. Ich möchte den Werdegang des Lebensmittels aus meiner Sicht aufzeigen. Detaillierte Lehrvideos von Fachleuten zum Aufbrechen und Zerlegen von Wild gibt es auf YouTube bereits ausführlich.
Ich wünsche viel Spaß beim Zusehen.
Der Film enthält Poduktplazuierungen der Unternehmen RWS Ammotec, Deerhunter, Tikka und Kahles.
Beste Grüße und Waidmannsheil,
Felix

