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Uhu: Waschbären bedrohen den Fortbestand der großen Eulen

Der Schutz von Uhus in Thüringen steht vor einer neuen Herausforderung: Die ohnehin schon sensible Situation wurde durch die Ausbreitung des Waschbären kritisch.

Zielstrebig stapft Martin Görner durch das hohe Gras. Der kleine Trampelpfad führt durch ein Fichtenwäldchen auf einen stillgelegten Steinbruch zu. Der Leiter der Arbeitsgruppe Artenschutz Thüringen (AAT) ist der Fels in der Brandung, wenn es um Artenschutz-Fragen geht. Nach wenigen Metern öffnet sich das Gelände, und ein tiefes Loch taucht vor ihm auf.

Das smaragdgrüne Wasser blitzt in der Sonne. Die Steilhänge sind mit Birken und Ahörnern bewachsen. Sein abgegriffenes Carl Zeiss Jena Fernglas vor den Augen schaut der 74-Jährige auf die gegenüberliegende Felswand. „Vor zwei Wochen wurden hier zwei Jungvögel bestätigt“, raunt sein Begleiter Dr. Wilfried Walther ihm zu. Die beiden kennen sich seit vielen Jahrzehnten und setzen sich gemeinsam für die Uhus in Thüringen ein. (weiterlesen)

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Jagd wird weiblicher

Die Jagd wird weiblicher haben sie gesagt – eine Aussage die eine angehende Jägerin, die seit bald drei Jahrzehnten Jäger und das Jagdleben kennt, nicht teilt: „Auch wenn es vielleicht fad klingt, für die meisten Jäger macht es keinen Unterschied ob du ein Mann oder eine Frau bist“, so Teresa-Antonia Spari (32), Naturliebhaberin in der Jagdausbildung. jagdfakten.at hat mit der gebürtigen Weststeirerin über ihre Motive, den idealen Jagdtag, das Trophäensammeln und das Miteinander mit männlichen Jägern gesprochen.

jagdfakten.at: Teresa, du bereitest dich seit einiger Zeit intensiv auf die Jagdprüfung vor. Was ist der Reiz der Jagd für dich?

Teresa Spari: Die Leidenschaft für die Natur. Dafür verantwortlich sind zwei Erlebnisse aus meiner Kindheit. Damals bin ich oft mit meinem Großvater im Wald gewesen. Dabei hat er mir gezeigt, was man im Wald darf und was nicht. Seit dieser Zeit fühle ich mich im Ökosystem Wald einfach wohl. Wahrscheinlich auch deswegen, weil sich der Opa im Wald immer so „natürlich“ bewegt hat, wie selbstverständlich – der Wald und er waren eine Einheit.

Die zweite Erinnerung stammt aus einem Erlebnis in Oberösterreich, ich war damals vielleicht acht oder neun Jahre alt. Mein Vater ist Jagdmaler und ich durfte ihn bei einem Kundenbesuch begleiten. Damals bewegten wir uns unter jagdlicher Führung durch den Wald, als plötzlich ein Rudel Rotwild nur wenige Meter vor uns auftauchte. Ein Anblick, den ich bis heute nicht vergessen habe und den ich sicherlich nie vergessen werde. (weiterlesen)

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Wolf und Weidetierhaltung schließen sich nicht aus

Schwerin - Der Bundestag beriet gestern Abend (28. Juni 2018) über einen von CDU/CSU und SPD vorgelegten Antrag für ein bundesweit abgestimmtes Wolfsmanagement.

Der Antrag der Koalitionsfraktionen fordert die Bundesregierung u. a. auf, dazu beizutragen, dass die für Nutztierhalter entstehenden Kosten für Präventionsmaßnahmen und für Schäden durch Wolfsübergriffe im Tierbestand schnell und unbürokratisch durch die Landesbehörden ausgeglichen werden können.

Zudem solle die Bundesregierung mit den Ländern und der Wissenschaft einen geeigneten Kriterien- und Maßnahmenkatalog für die Entnahme solcher Wölfe zu entwickeln, die Weidezäune wiederholt überwunden haben oder für den Menschen gefährlich werden.

„Dieser Antrag trägt in weiten Zügen die Handschrift Mecklenburg-Vorpommerns“, unterstreicht Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus. „Eine dauerhafte Akzeptanz für den Wolf in der Gesellschaft können wir nur erreichen, wenn wir Lösungen im Konflikt zwischen dem Natur- und Artenschutz und der extensiven Weidetierhaltung finden“, so Backhaus. „Wir brauchen beides – einen stabilen Wolfsbestand und eine sichere Nutztierhaltung.“  (weiterlesen)

Foto: Wikipedia

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Interview mit dem neuem JGHV-Präsidenten

Auf seiner diesjährigen Jahreshauptversammlung wählte der Jagdgebrauchshundverband (JGHV) u. a. einen neuen Präsidenten: Karl Walch.

Sascha Numßen: Wie sind Sie zur Jagd gekommen – und wann auf den Hund?

Karl Walch: Ich habe mit 16 Jahren meinen ersten Jagdschein gelöst und zu diesem Zeitpunkt schon mehrere Jahre Jagdgebrauchshunde im jagdlichen Alltag geführt und auf Prüfungen vorgestellt. Dabei wurde ich von Freunden, Bekannten und der Familie unterstützt.
Ich war Schüler und hatte aus heutiger Sicht Zeit ohne Ende. Jede freie Minute war ich mit Hunden im Revier, habe gejobbt, um mir ein eigenes Gewehr leisten zu können, und war mit Bahn und Fahrrad unterwegs zu den Jagden der Umgebung und interessanten Jagdgebrauchshundeprüfungen.

Sascha Numßen: 45 Jahre eigene Jagdgebrauchshunde – auf welche Rassen blicken Sie zurück?

Karl Walch: Ich habe viele unterschiedliche Rassen als Abrichter auf den Prüfungen des JGHV geführt. Selbst habe ich mich auf DL, DK, DD, beim Stöberhund auf den Deutschen Wachtelhund und bei den Erdhunden auf Jagdterrier, Foxterrier und Dackel beschränkt.
Ich kaufe mir grundsätzlich nur einen Hund, den ich auch jagdlich auslasten kann.
Es gibt durchaus andere Rassen, die mich reizen, für die ich aber in meiner Art zu jagen keine Verwendung habe.

Sascha Numßen: Sie züchten selbst DL mit dem Zwinger „Solojäger’s…“ – was begeistert Sie an dieser Rasse? (weiterlesen)

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Pressemitteilung Nr. 66 vom 27.06.18: Wir brauchen ein effektives Wolfsmanagement

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner will mit Länderkollegen beim Thema Wolf enger zusammenarbeiten

Die Minister sind sich einig, dass der Interessenkonflikt zwischen Artenschutz auf der einen und Landwirtschaft, Jagd und Sicherheit der Bürger auf der anderen Seite eine Lösung erfordert.

Die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, erklärt dazu:
"Weidetiere zu halten, ist eine besonders naturverträgliche Art der Tierhaltung. Sie ist für die Landwirtschaft und Tierzüchter unverzichtbar. Wir sind uns darüber einig, dass die Rückkehr des Wolfes nicht dazu führen darf, dass weniger Tiere im Freien gehalten werden können. Denn in der Konsequenz könnte es dazu führen, dass in bestimmten Regionen die Weidetierhaltung eingestellt werden muss. Artenschutz ist wichtig, deshalb sind präventive Maßnahmen wie effektive Zaunbauten als auch Entnahmemöglichkeiten zwei Seiten einer Medaille. Aber der Mehraufwand für Sicherungsmaßnahmen muss den Tierhaltern entschädigt werden. (weiterlesen)

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Bundesregierung konkretisiert geplantes ASP-Gesetz

Die Bundesregierung steht unter Zugzwang durch die Afrikanische Schweinepest (ASP). Um im Ausbruchsfall alle nötigen Maßnahmen zur Eindämmung der Tierseuche nutzen zu können, wurde nun ein Gesetzentwurf veröffentlicht, der weitreichende Ermächtigungen des zuständigen Bundesministeriums vorsieht.

Im Zusammenhang mit der Afrikanischen Schweinepest wird häufig die Ansicht geäußert, es sei keine Frage ob die Krankheit in Deutschland ausbreche, sondern nur wann dies geschehe. Aus diesem Grund sieht die Bundesregierung gesetzgeberischen Handlungsbedarf, um im Seuchenfall den zuständigen Behörden weitreichende Maßnahmen gegen das aggressive Virus zu ermöglichen (wir berichteten).

Nun wurde dem Bundestag von den Fraktionen CDU/CSU und SPD ein Gesetzentwurf vorgelegt, der die aus Sicht der Regierung nötigen Änderungen am Tiergesundheits- und Bundesjagdgesetz beinhaltet (der Entwurf findet sich hier). Insbesondere durch das geänderte Tiergesundheitsgesetz würde das zuständige Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft weitreichende Befugnisse im Katastrophenfall erhalten. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia

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Noch 2018: Ganz Thüringen soll Wolfsgebiet werden

In der Vergangenheit wurden immer mehr Wölfe in Thüringen gesichtet. Deshalb will das Umweltministerium noch in diesem Jahr das Wolfsgebiet auf den ganzen Freistaat ausweiten lassen.

Das Thüringer Umweltministerium will noch in diesem Jahr das Wolfsgebiet auf den gesamten Freistaat ausweiten. Das sagte ein Sprecher des Ministeriums MDR THÜRINGEN. Man stehe mit Schäferinnen und Schäfern in engem Kontakt. Bisher ist lediglich die Region um Ohrdruf als Wolfsgebiet deklariert.

Beim Naturschutzbund (NABU) Thüringen reagiert man erfreut auf die Pläne. Man müsse auch in anderen Regionen mit dem Auftreten und Sesshaftwerden von Wölfen rechnen, sagte NABU-Wolfsexperte Silvester Tamás MDR THÜRINGEN. Schließlich sei Thüringen umgeben von Bundesländern mit Wolfsvorkommen, wie etwa Sachsen, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Bayern. "Wir müssen an der Peripherie vorbereitet sein, das bisher ausgewiesene Wolfsgebiet greift nicht weit genug", so Tamás. Jüngste Ereignisse geben ihm recht: Bereits im April dieses Jahres war bei Breitenhain im Saale-Orla-Kreis ein Wolf gesichtet worden und erst kürzlich ein weiteres Tier bei Schmalkalden. (weiterlesen)

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Polens Problemwölfe: Ein Horrormärchen wird wahr

In Polen hat ein Wolf Kinder verletzt. Er soll zuvor schon eine Touristin angefallen haben. Soll man die Tiere jetzt jagen?

Warschau - Kein Märchen der Gebrüder Grimm, sondern Realität: Ein achtjähriges Mädchen sowie ein zehnjähriger Junge wurden am Dienstagabend von einem Wolf in die Beine gebissen. Sie befanden sich einige hundert Meter voneinander entfernt am Rande des Dorfes Przyslup im ostpolnischen Bieszczadygebirge, so der Sender TVN24 am Mittwoch. Jäger sollen das Tier mit Genehmigung des Umweltschutzministeriums bereits erschossen haben, so die örtliche Polizei. Es wird nun untersucht, ob es sich um ein gesundes Tier handelte. Bereits vor zwei Wochen ist eine Touristin vermutlich vom gleichen Exemplar gebissen worden. Der Vorfall heizt die Diskussion in Polen wieder an – soll man die Wölfe nicht endlich schießen? Landwirte und Jäger sind dafür. Das Tier genießt seit 1998 einen Schutzstatus. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia

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Jagdverpachtung Rheinland-Pfalz (Landkreis Cochem-Zell)

In der Eifel wird eine kleine Eigenjagd mit 185 ha neu verpachtet. Frist zur Abgabe eines Angebotes gibt es nicht. (weterlesen)

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Jagdverpachtung Franken (Landkreis Bad Kissingen)

In Unterfranken, an der Grenze zu Hessen, wird eine 60 ha große Genossenschaftsjagd neu verpachtet. Submission ist am 15.8.2018 (weiterlesen)

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