Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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"Dann esse ich eben alleine" - Vegan, glutenfrei, gesund? Ihr könnt mich alle mal
Ich habe zum Essen eingeladen: Es gibt glutenfreie Pasta mit laktosefreier Soße. Als Dessert ein veganes Eis. Wer mag, bekommt dazu einen Matcha-Latte. Mit Sojamilch, versteht sich. Meine Freunde wollen es so. Spinnt ihr eigentlich alle?
Ich drücke auf Senden. Weg ist sie, die Einladung zu meinem Geburtstag. Ein gemütliches Zusammenkommen mit Wein, gutem Essen und Musik. Zwei Tage später bekomme ich die erste Rückmeldung. Ob es möglich wäre, etwas Glutenfreies zu kochen? Kurz darauf eine weitere Zusage – unter Vorbehalt. Tina kann kommen, bittet aber um ein laktosefreies Gericht. Großartig, denke ich. Das geht ja gut los. Dann gibt es eben ein Hähnchen-Curry. (weiterlesen)

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Weitere 20 000 Hektar BVVG-Flächen für den Naturschutz
Die Bundesregierung arbeitet an der im Koalitionsvertrag von Union und SPD angekündigten Übertragung von neuerlichen 20 000 ha aus dem Bestand der Bodenverwertungs- und -verwaltungsgesellschaft (BVVG) in das Nationale Naturerbe (NNE).
Wie ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums mitteilte, haben die zuständigen Ministerien Gespräche zur Umsetzung der Vereinbarung aufgenommen. Derzeit werde die dafür in Betracht kommende Flächenkulisse ermittelt. Wenn die konkrete Flächenkulisse feststehe, werde über die weiteren Modalitäten entschieden, so der Sprecher, der auf die Beteiligung seines Hauses sowie des Bundesumweltministeriums und des Bundeslandwirtschaftsministeriums hinwies. (weiterlesen)

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Sachsen-Anhalt: Jordan ist weiter LJV-Präsident
Für weitere vier Jahre wurde Hans-Heinrich Jordan als Präsident des Landesjagdverbandes in seinem Amt bestätigt. Von den 212 Delegierten gaben ihm auf dem Landesjägertag am 26. Mai in Wernigerode 198 ihre Stimme. (weiterlesen)

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10 Fragen an einen Jäger, die du dich niemals trauen würdest zu stellen
Wie viele Hauskatzen haben Sie schon geschossen? Was war das schlimmste Leiden, das Sie je gesehen haben? Sichern Sie Ihre Waffe immer so, wie es das Gesetz erfordert?
In den Köpfen vieler Menschen sind Jäger mordlustige Typen mit einer Vorliebe für Wildschweinwurst-Stullen und mit Hirschköpfen gepflasterten Wohnzimmerwänden. Der einzige Tierkopf, der Torsten Reinwalds Wände ziert, ist ein blechernes Wildschwein, an dem er seine khakigrüne Jagdweste aufhängt. Als wir den 46-Jährigen und seinen Hund Dasko im Büro des Deutschen Jagdverbands in Berlin-Mitte treffen, trägt er den grauen Blech-Keiler unterm Arm. (weiterlesen)

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Wie das Birkwild doch noch überlebte
Einst war das Birkhuhn in der Rhön fast ausgestorben. Dass daraus doch noch eine kleine Erfolgsgeschichte entstand, ist vor allem den Jägern in der Region zu verdanken.
„Die Natur reguliert sich von selbst“ – das behaupten Jagdgegner immer wieder, um ihre Position zu untermauern. Dass dieses Argument häufig genug nicht stimmt und der Mensch für den Schutz bedrohter Arten Verantwortung trägt, zeigt ein deutliches Gegenbeispiel: Die Geschichte des Birkwilds in der Rhön. Die seltene Vogelart überlebt vor allem durch die Hilfe von Jägern.
Ein Rückblick: Vor 50 Jahren schien das Schicksal der selten gewordenen Vögel im Grenzland von Bayern, Hessen und Thüringen besiegelt. Die Bestandsentwicklung im Mittelgebirge kannte nur eine Richtung: nach unten. (weiterlesen)

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Kitzrettung per "Crowdfunding": Jäger suchen Unterstützer
Drohnen zur Kitzrettung sind effektiv, aber teuer. Eine BJV-Kreisgruppe geht bei der Finanzierung neue Wege: Sie startete ein Crowdfunding-Projekt.
Bei der Rettung von Kitzen und anderem Jungwild aus Wiesen vor der Mahd, wird immer häufiger auf Drohnen mit Wärmebildkamera gesetzt. Wie gut die Kitzrettung aus der Luft funktioniert, zeigt ein Beispiel aus dem vergangenen Jahr, bei dem dutzende Jungtiere vor dem Mähtod bewahrt wurden.
Doch Drohnen sind in der Anschaffung sehr teuer, sie kosten mitunter über 10.000 Euro. Nicht jeder Jäger beziehungsweise jede Jagdgenossenschaft oder Jägervereinigung kann sich das aus dem Stand leisten. Viele Jäger machen sich daher Gedanken, wie die Hilfe aus der Luft finanziert werden kann. Die Kreisgruppe Füssen des Bayerischen Jagdverbands (BJV) setzt dabei auf eine moderne Form des Spenden-Sammelns: Crowdfunding. (weiterlesen)

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Nach Mahd verletzte Rehkitze erlöst: Landwirte am Pranger
Ein Landwirt hat beim Grasmähen am Pfingswochenende zwischen Vollersode und Ostersode zwei Rehkitze ausgemäht und die schwer verletzten Tiere anschließend durch erschlagen erlöst. Bürger beobachteten dies. Auch in Grasberg wurde ein Landwirt beim Wegtragen einen Kitzkadavers gesehen und fotografiert. Es folgten Anzeigen und Shitsorms in den Sozialen Netzwerken, nachdem eine Studentin ihre "Beweisfotos" dort veröffentlicht hatte, berichtet der Weser Kurier.
Die Zeitung beobachtet seitdem einen emotionsgeladenen Streit im Internet und der Tagespresse: Die Landwirte fühlen sich bedroht und am Pranger, genauso allerdings die Zeugen, die Sorge hätten, erkannt zu werden, heißt es. Ein Landwirt berichtete, er habe Angst vor Übergriffen, von Gegnern auf seinem Hof und vor zerstochenen Reifen. Es sei ein so heftiger "Shitstorm" über ihn hereingebrochen, dass er seit dem Pfingstwochenende schlecht schlafe. (weiterlesen)

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"Die machen wir fertig": Todesdrohungen: Junge Jägerin schildert, wie sie Tierschützer anfeinden
Die meisten Jäger in Deutschland sehen sich als überzeugte Natur- und Tierfreunde. Militanten Tierschützern hingegen sind sie ein Dorn im Auge. Sinah Marie Böttcher ist eine junge Jägerin mit Internetauftritt und damit für viele Aktivisten Zielscheibe für Kritik und Anfeindungen. Einschüchtern lassen will sich die 25-Jährige nicht – auch nicht, wenn nachts Männer in ihren Garten einbrechen.
Wie vielen Jägern geht es auch Böttcher bei der Jagd um das Leben in der Natur, den bewussten Umgang mit Nahrung und den aktiven Tierschutz. Doch wie die Studentin der „Welt“ sagte, sehen das ihre Kritiker anders. „Diese selbst ernannten Tierschützer wollen nicht sehen, dass wir viele ähnliche Meinungen haben“, so die Jägerin. Sie muss sich seit Monaten gegen Anfeindungen und Angriffe wehren. (weiterlesen)

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Jagen mit Hund: Zwischen Vorurteilen und Freiheit
Alexandra Weibrecht und ihr Hund Kenzo gehen nicht Gassi. Der Pointer-Rüde sucht Waldstücke nach Wildschweinen ab, spürt Rehe auf, holt Enten aus dem Teich. Kenzo ist Jagdhund. Für sein Frauchen gehört er zur Familie. Andere nennen Hunde wie ihn „Bambi-Töter“.
Das Revier Schünow bei Zossen (Teltow-Fläming) ist 800 Hektar groß. Wird dort Wild durch einen nicht tödlichen Schuss oder im Straßenverkehr verletzt, beginnen der Spaß und die Arbeit für Kenzo. „Der Hund ist meine Nase, meine Ohren und meine Augen“, sagt Alexandra Weibrecht. Alleine würde sie nicht halb so viel Wild schießen. Jagd ohne Hund ist Schund: Das alte Sprichwort gilt noch immer. (weiterlesen)

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Begehungssschein Angebot Baden-Württemberg (Main-Tauber-Kreis)
Biete einen unentgeltlichen Begehungsschein bei freier Büchse in einem 550 ha großen Revier in der Nähe von Wertheim. (weiterlesen)

