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Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

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Schakale im Europafieber

Die Goldschakale stoßen in den Norden und Westen ihres Heimatkontinents vor. Ursprünglich war der Lebensraum der geschickten Jäger der Südosten Europas.

Der Goldschakal war ursprünglich nur im Südosten von Europa zu Hause. Hierzulande wurde der erste 1996 in Brandenburg gesichtet, 2012 trieb sich einer im Bayerischen Wald herum, und am 13. August 2015 fotografierte ein Jäger bei Schlitz im Vogelsberg einen Goldschakal. Zweifellos ist dieses grazile Raubtier – viel kleiner als ein Wolf, aber etwas größer als ein Fuchs – auf dem Vormarsch.
Selbst im Baltikum ist der Goldschakal offenbar ohne menschliche Hilfe angekommen. Das berichten Wissenschaftler vom Museum und Institut für Zoologie der Polnischen Akademie der Wissenschaften in der Online-Zeitschrift „PlosOne“ (doi:10.1371/journal.pone.0141236). Gemeinsam mit Kollegen aus Griechenland, Slowenien, Serbien, Estland, der Ukraine, Ungarn, Rumänien, Armenien, Georgien und Litauen verglichen sie Tiere unterschiedlicher Herkunft mit Methoden der Molekulargenetik. (weiterlesen)

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Baden-Württembergs Agrarminister fordert Umdenken im Naturschutz

Stuttgart (dts) – Der baden-württembergische Landwirtschaftsminister Peter Hauk (CDU) fordert ein Umdenken im Naturschutz. „Wir müssen uns vom Käseglocken-Naturschutz verabschieden“, sagte Hauk der „Welt am Sonntag“. „Naturschutz heißt nicht nur bewahren, sondern auch managen.“
Hauks Forderung bezieht sich auf streng geschützte Arten wie etwa Biber und Wolf, die sich in Deutschland wieder ausbreiten und dadurch Konflikte verursachen. „Natur entwickelt sich dynamisch“, sagte Hauk. Die Politik müsse auf dynamische Entwicklungen mit dynamischen Management-Konzepten reagieren: „Statische Verbote und Ausnahmeregelungen sind keine dauerhafte Lösung.“ Als weiteres Beispiel nannte Hauk den Kormoran. Der streng geschützte Vogel habe sich inzwischen so stark vermehrt, dass er in Baden-Württemberg heimische Fischarten gefährde, die auf der Roten Liste bedrohter Arten stehen. (weiterlesen)

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Jagdverein Lehrprinz e.V. und das Deutsche Jagdportal starten die Aktion: „Keine Kanzel ohne Nistkasten“

Jäger schaffen Wohnraum zum Schutz vor invasiven Arten

Überall sind die Waschbären auf dem Vormarsch und bedrohen die Populationen unserer Singvögel, weil waschbärensichere Bruthöhlen fehlen.
Die Ausbreitung der Waschbären ist kaum noch aufzuhalten oder einzudämmen. Ihre scharfe Bejagung alleine recht nicht aus, unsere Singvögel zu schützen. Für Waschbären gibt es kaum ein Gebiet, das sie nicht besiedeln. Dort gehen sie auf die Suche nach Nahrung und zerstören Nester und Gelege. Viele Vögel finden kaum noch Nistplätze, an denen sie ungestört ihre Jungvögel groß ziehen können. Für viele Tiere wird die Ausbreitung des Waschbären zur Existenzfrage. (weiterlesen)

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Begehungsschein Angebot Franken (Landkreis Rhön-Grabfeld)

Interessante Jagdgelegenheit in 400 ha Feld-Wald-Revier gegen fairen Hegebeitrag Landkreis Rhön-Grabfeld zu vergeben (weierlesen)

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"Trophäenjägerjäger" bleiben arbeitslos

Der Deutsche Jagdverband (DJV) und der Internationale Rat zur Erhaltung der Jagd und des Wildes (CIC) würdigen die wichtige Rolle des Zolls bei der Bekämpfung von Artenschutzkriminalität. Immer wieder beschlagnahmen Behörden geschützte Tier- und Pflanzenarten, die illegal eingeführt werden. Ein neues Werbeplakat sorgt allerdings für Unverständnis.
Aktuell wirbt der Zoll um neue Nachwuchskräfte mit dem Werbeslogan: „Trophäenjägerjäger gesucht“ – und stößt damit die Jägerschaft vor den Kopf. Der Slogan pauschalisiert und bedient Jagdgegner-Klischees von der Auslandsjagd, die schlecht sei für den Artenschutz. (weiterlesen)

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Schleichende Katastrophe Bis zu 80 Prozent weniger Insekten in Deutschland

In der deutschen Natur findet ein großes Insektensterben statt. Als Ursache gilt vor allem die intensive Landwirtschaft. Das Umweltministerium warnt vor den Folgen für andere Arten.

Das Bundesumweltministerium warnt vor einem fortschreitenden Insektensterben in Deutschland. In Teilen des Landes habe sich der Bestand von Insekten seit dem Jahr 1982 um bis zu 80 Prozent verringert, heißt es in einer Antwort des Ministeriums auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion, die dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) vorlag. (weiterlesen)

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Ein Forscher macht sich unbeliebt

Die Wolfsgemeinde empört sich über Frstbiologen Frank Tottewitz. Er will wolffreie Zonen und mehr Rücksicht auf die Bevölkerung

Der renommierte Forstwissenschaftler Frank Tottewitz macht sich mal wieder unbeliebt. Diesmal mit der These, dass der Wolf in Deutschland nur dann eine gute Zukunft hat, wenn ihn die direkt betroffenen Menschen akzeptieren.

Manche Jäger haben sich auch schon geärgert, weil der diplomierte und promovierte Forstingenieur gegen überhöhte Schalenwildbestände kein Blatt vor den Mund nimmt. Nun legt sich der Wissenschaftler mit der Pro-Wolf-Gemeinde an. In der Zeitschrift des Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei (Thünen Institut) warnt er vor Versuchen, den Wolf zu hegen, ohne die Bevölkerung mitzunehmen. Für Wirbel sorgt vor allem der Schlusssatz des Forschers: „Es wäre fatal, den Dialog erst dann zu suchen, wenn das Ruder bereits aus den Händen geglitten ist und Aktionismus das Handeln bestimmt.“ Den ganzen Text finden Sie hier. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia

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Wurfmeldung Hannoverischer Schweisshund

Gewölft am 25.04.2017, Abgabe ab Mitte Juli 2017. Der Welpe sind geimpft,entwurmt mit 'Chip und Papieren. Beide Elterntiere werden jagdlich geführt und können natürlich vor Ort besichtigt werden. (weiterlesen)

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Dachmarke „Jagd Österreich“ – eine Chance für die Jagd?

In letzter Zeit konnte man in einigen Medien den einen oder anderen Artikel über eine „Dachmarke“ lesen. Viele stellten sich die Frage, was sich denn dahinter verbirgt?

Vorneweg:

In einer Zeit, in der die „Social-Media“ immer mehr an Gewicht und Bedeutung gewinnen, kann sich auch ein über die Jahrhunderte entwickeltes Kulturgut und Erbe dieser Möglichkeit einer Meinungsbildung nicht entziehen! Der falsche Weg wäre, wenn sich die Jägerschaft abkapselt und einen „mir san mir-Standpunkt“ einnimmt.

Per Mausklick oder mit der „Entertaste“ des Smartphones werden im Bruchteil einer Sekunde Bilder, Filme und auch Gespräche rund um den Globus geschickt. Der „alte“ Weg von der Interviewerstellung, der redaktionellen Bearbeitung, der Freigabe durch den Chefredakteur, der Positionierung in der nächsten Ausgabe des Medium und schlussendlich der Veröffentlichung, muten wie die Aktualität eines Stummfilms an.

Reaktionsschnelligkeit, Flexibilität, aber auch die Freiheit, nicht zu reagieren, sind gefragt. (weiterlesen)

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Die Zukunft der Jagd ist weiblich

Zahl der Jägerinnen steigt rasant. Star-Physiotherapeutin Urs Eder ist eine von ihnen. Sie beschreibt, was sie fasziniert.

REGENSBURG.Es ist ein lauer Sommerabend, ringsum ist es bis auf das Summen der lästigen Mücken und vereinzelte Vogellaute fast mucksmäuschenstill. Die Waldlichtung versinkt im Halbdunkel, die Konturen verschwimmen. Im Gebüsch unweit des Hochsitzes hört man Laub rascheln oder das Knacken eines Astes. Ein Rehbock? Ein Wildschwein? Es ist der Moment, der Ursula Eder stets aufs Neue elektrisiert. „Du merkst: Da kommt was! In dem Augenblick bleibt dir vor Spannung fast die Luft weg.“ Auf gut bayrisch, wie zur Verdeutlichung, fügt die 52-Jährige hinzu: „Da traust’ dich vor Aufregung gar nicht mehr schnaufen.“ (weiterlesen)

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