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Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

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Privatwald im Klimawandel – Erfolge der naturgemäßen Waldwirtschaft

Rainer Soppa

20. Juni 2023

Nominiert für den DEUTSCHEN WALDPREIS – Graf von Schwerin stabilisiert Privatwald im Klimawandel

Mathias Graf von Schwerin betreibt seit 25 Jahren einen Forstbetrieb in Hirschfelde mit ca. 1.000 ha. Seit knapp 15 Jahren tut er dies nach den Grundsätzen der naturgemäßen Waldwirtschaft. Schon nach dieser aus waldbaulicher Sicht sehr kurzen Zeit sind schon deutliche Erfolge sichtbar.
Dem Wald in Deutschland geht es nicht gut. Das Interesse der Öffentlichkeit am Wald ist in den letzten Jahren, wohl auch wegen der sichtbaren Schäden, gewachsen. In dem Brandenburger Betrieb ist es gelungen, trotz schwieriger Bedingungen, mit naturgemäßer Waldwirtschaft den Zustand des Waldes zu stabilisieren und so zu entwickeln, dass sowohl ökologische als auch ökonomische Ziele erreicht werden. Damit möchte Graf Schwerin allen Interessierten Mut machen, dass es Möglichkeiten gibt, Wald behutsam, mit Geduld und klaren Zielen klimaresilient zu machen.

Jagd und naturgemäße Waldwirtschaft
Ein wichtiger Faktor dabei ist die Jagd. Waldbauliche Jagd kann eine bedeutende Unterstützung für naturgemäße Waldentwicklung leisten. In vielen Beiträgen über den Wald der Zukunft werden die Themen Wildeinfluss und Jagd bis heute schlicht nicht erwähnt. Für die modellhafte Betrachtung von Waldentwicklung mag das sinnvoll sein. In der Realität aber ist Waldbau ohne Berücksichtigung des Faktors Wildeinfluss nicht möglich.

Auch hier glaubt Graf Schwerin, in seinem Betrieb nachweisen zu können, dass eine moderne und auf gesellschaftlichen Dialog ausgerichtete Jagd ein unverzichtbarer Teil der Waldentwicklung ist. Alle Beteiligten sollten mehr Mut haben, dieses Thema ideologiefrei und faktenbasiert in ihre Überlegungen und Planungen zur Entwicklung klimaresilienter Wälder einzubeziehen. Dazu möchte Graf Schwerin mit seiner Bewerbung einen Anstoß geben.  (weiterlesen)

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Jägerlatein

18. Juni 2023
Wir sind rund um den Wallersee mit einem Jäger unterwegs und lernen Tierspuren zu erkennen, lautloses Pirschen und andere Jägertricks.

Johannes Schinwald ist passionierter Jäger und für das Gebiet rund um den Wallersee zuständig. Er hat eine Gruppe Kinder eingeladen, die Geheimnisse der Natur zu erkunden. Sie besuchen Biberplätze, lernen von den Nagern, wie man Bäume richtig fällt, den Gebrauch von Ferngläsern und Photofallen, wie man Futter richtig mischt und wie man die Wege des Wildes erkennt und nachvollziehen kann. Zum Schluss wird dann noch verantwortungsvoll gegrillt- ein richtiger Indianertag mit ein paar Unterrichtsstunden, auch in Jägerlatein.   (Video ansehen)

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Jäger und Naturschützer – Gegner oder Partner?

16.06.2023

Jäger sehen sich gerne als Naturfreunde, Jagdgegner sehen das oft ganz anders. Was ist dran? Ein Faktencheck.

Gut 400.000 Jagdscheininhaber gibt es in Deutschland – und viele von ihnen treffen sich seit Donnerstag zum diesjährigen Bundesjägertag. Wobei sich an Jägern die Geister scheiden. Sie selbst sehen sich nicht nur als Naturfreunde, sondern sogar als "die größte Naturschutzorganisation in Deutschland", wie der Deutsche Jagdverband einst verkündete. Eine Einschätzung, die Detlef Reepen aus der WDR-Wissenschaftsredaktion so nicht teilt.

"Naturschutz, egal ob staatlicher oder privater wie beim NABU und BUND, der kümmert sich um alle Bestandteile der Natur und Lebensräume", so Reepen. Also um Heiden und Moore, Magerrasen mit seinen sehr speziellen und stark bedrohten Pflanzen und Tierarten, um Gewässer und Gebirge.

Jäger spielen wichtige Rolle beim Schutz von Arten   (weiterlesen)

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Verschärfung des Waffengesetzes: Bringt es mehr Sicherheit?

16. Juni 2023


Das Waffenrecht wird immer wieder öffentlich diskutiert. Der Deutsche Jagdverband hat jetzt ein Positionspapier veröffentlicht.

Der Deutsche Jagdverband (DJV) sieht eine mögliche Verschärfung des Waffengesetzes kritisch. Am Donnerstag (15.06.) beim Bundesjägertag veröffentlichte der Verband ein Positionspapier mit Forderungen an die Politik. «Deutschland hat schon jetzt eines der strengsten Waffengesetze der Welt. Weitere Verschärfungen bringen kaum einen Sicherheitsgewinn“.

Eine weitere Verschärfung verhindert Missbrauch von Waffen nicht

Hürden für den privaten Waffenbesitz und seine Kontrolle sind erforderlich, um Missbrauch von Waffen und den Waffenbesitz von Kriminellen, Extremisten und Terroristen zu verhindern. Durch immer weitere Verschärfungen des Waffenrechts wird dieses Ziel nicht erreicht. Die Anforderungen an den legalen Waffenbesitz steigen – ohne, dass die innere Sicherheit davon profitiert. Verschärfungen des Waffengesetzes treffen in erster Linie die, die sich an die Gesetze halten. Durch einen immer höheren bürokratischen Aufwand wird die Arbeit der Waffenbehörden erschwert. Dabei werden Kapazitäten mit weitgehend sinnlosen Aufgaben gebunden, die dann für die Bekämpfung des illegalen Waffenbesitzes fehlen.  (weiterlesen)

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DER MIT DEM WOLF RINGT: Deutschland im Diskurs über den Umgang mit Wölfen | WELT Doku Magazin

Wölfe sind das Thema der Stunde, da sie bundesweit für Bilder von Wolfsangriffen sorgen und ein existenzielles Problem für Schafzüchter darstellen. Landwirt Christian Lohmayer aus Niedersachsen hat die schrecklichen Szenen mit seiner Handykamera festgehalten. Er hat genug von den Wolfsangriffen und gibt seine Schafsherde auf. Der Verkauf der Schafe an einen Kollegen in Nordrhein-Westfalen stellt jedoch ein neues Problem dar, da die Schafe normalerweise den Deich festtrampeln sollten. Herdenschutzmaßnahmen sind aufgrund gesetzlicher Vorgaben keine Option, und Lohmeyer fühlt sich von der Politik im Stich gelassen. Im ganzen Land machen sich Schäfer Sorgen um ihre Herden und fordern Maßnahmen von der Politik. Deutschlandweit gibt es 161 Wolfsrudel, aber der Wolfsbestand in anderen europäischen Staaten wird bereits reguliert. Lohmeyer plant nun, seine Pferde auf den Deich zu schicken. Ob die heimische Wolfspopulation reguliert wird, bleibt abzuwarten.

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Jagd Podcast Jagdtalk #12: Die Rückkehr des Wolfes – Fluch oder Segen? Mit dem Veterinärmediziner Dr. Michael Weiler

15. Juni 2023

Der Wolf ist zurück
Wie kaum ein anderes Thema polarisiert der Wolf und die Gräben zwischen den Wolfsbefürwortern, die imaginär die Flagge „Willkommen Wolf!“ hochhalten und den Weidetier- und Pferdehaltern auf der anderen Seite, die eine strengere Regulierung fordern, könnten kaum tiefer sein. Wir möchten in der heutigen Folge das „Pro und Kontra Wolf“ näher beleuchten und damit dazu beitragen, die Diskussion auf einer sachlichen Ebene zu führen.

Quellenangaben und Links zu den im Podcast erwähnten Studien oder Veröffentlichungen finden Sie unter diesem Artikel.

Wenn Ihnen dieser Podcast gefällt, teilen Sie diesen gerne mit Ihrer Familie, Freunden und Bekannten. Unter dem Suchwort „Jagdtalk“ finden Sie uns auf allen gängigen Podcastportalen wie Apple Podcasts, Spotify, Podcast.de oder Amazon Music.  (Podcast anhören)

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Bundesjägertag: Helmut Dammann-Tamke neuer DJV-Präsident

In Fulda findet aktuell der Bundesjägertag statt. Dammann-Tamke wurde dabei als neuer Präsident des Deutschen Jagdverbands gewählt.

Kathrin Führes 16.6.2023
Unter dem Motto „Waidwerk braucht Werkzeug“ hat der Deutsche Jagdverband zum Bundesjägertag nach Fulda eingeladen. Rund 400 Delegierte begrüßte der scheidende DJV-Präsident Dr. Volker Böhning. Dabei spielte getreu des Mottos des Bundesjägertages auch die Herausforderung, die das EU-weite Bleiverbot für Schrotmunition mit sich gebracht hat, eine wichtige Rolle. Laut Böhning sei bei dieser Entscheidung die Tötungswirkung und damit verbunden der Tierschutz nicht berücksichtigt worden. Auch für Schießstände würden sich dadurch große Herauserforderung ergeben, da ein Umbau der Anlagen rund 760 Millionen Euro kosten würde. (weiterlesen)

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Bundesjägertag 2023: Wahl des DJV-Präsidenten

14. Juni 2023
Unter dem Motto „Waidwerk braucht Werkzeug“ lädt der Deutsche Jagdverband (DJV) am 15. und 16. Juni 2023 zum Bundesjägertag nach Fulda ein.

Insgesamt knapp 400 Delegierte und Gäste aus ganz Deutschland werden erwartet – darunter Landes- und Bundespolitiker sowie Vertreter von Verbänden und Unternehmen. Bundesminister Christian Lindner, MdB, begrüßt die Teilnehmer der Delegiertenversammlung.

Wahl des DJV-Präsidenten

Die Delegierten wählen am Freitag einen neuen DJV-Präsidenten sowie vier Vizepräsidenten und den Schatzmeister. Der amtierende Präsident Dr. Volker Böhning tritt nach vier Jahren nicht mehr an. Das DJV-Präsidium hat den Delegierten vorab Helmut Dammann-Tamke als Kandidaten für das Amt des DJV-Präsidenten vorgeschlagen. Gegenkandidaten gibt es bisher nicht. Die Landesjagdverbände unter dem Dach des DJV können noch bis zur Abstimmung auf dem Bundesjägertag weitere Kandidaten für das Amt des DJV-Präsidenten vorschlagen.

Podiumsdiskussion zum Waffengesetz  (weiterlesen)

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"Natürliche Verhaltensweisen des Rotwildes": Vortrag von Andreas Kinser bei der Süddt. Rotwildtagung

Die per Gesetz definierten rotwildfreien Gebiete, die Zerschneidung der Landschaft durch Verkehr, Siedlungen, Zäune etc. sind deutschlandweit ein großes Problem und verhindern den überlebenswichtigen Genfluss zwischen den Rotwildpopulationen.

Der Bayerische Jagdverband und der Landesjagdverband Baden-Württemberg nehmen diese Situation zum Anlass, im Rahmen der Süddeutschen Rotwildtagung am 25. März 2023, Lösungsansätze einer ganzheitlichen wildökologischen Raumplanung und positive Beispiele eines Miteinanders von Rotwild, Jagd- und Forstwirtschaft sowie der Freizeitnutzung zu diskutieren.

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Mehr als nur eine Anti-Wolf-Demo

Ein Kommentar von Stephan Schmidt 10.06.2023

In Aurich werden am Sonnabend 3000 Menschen und 300 Trecker erwartet. Es ist mehr als eine Anti-Wolf-Demo: Es ist ein Zeichen des Protests gegen eine als Bedrohung empfundene Politik. Ein Kommentar.

Es ist mehr als eine Protestaktion gegen die Ausbreitung des Wolfs in Ostfriesland – es ist eine Machtdemonstration, die am Sonnabend in Aurich stattfindet. Rund 3000 Menschen werden erwartet, 300 Trecker rollen durch die Stadt. Eine so große Kundgebung hat Aurich zumindest in den vergangenen Jahrzehnten nicht gesehen. Eine solche Mobilmachung wird nicht allein von der Sorge um Nutztiere auf Weiden und Deichen getrieben. Es geht darum, ein Zeichen der Stärke landwirtschaftlicher Interessen gegenüber einer als Bedrohung gesehenen Umwelt-, Natur- und Artenschutzpolitik zu setzen. Der Wolf steht auch sinnbildlich für die drohende Gefahr, die viele Landwirte in einer immer schärferen Gesetzgebung sehen. Das Raubtier kann grenzenlos seine Beute jagen, während den Menschen von der Politik „da oben“ die Lebensgrundlage entzogen wird, so der Eindruck. Die Wut ist groß – und sie sucht sich ihr Ventil unter anderem in der Auricher Demonstration.

Kein Zufall, dass ein Politiker aus den Niederlanden sprechen soll (weiterlesen)

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