Vinaora Nivo Slider 3.x

Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

Image Not Found

Neue Auswertung: Deutsche Wälder stärker geschädigt als befürchtet

von Carolin Föste
28. Februar 2022   Deutsche Wälder haben in den letzten Jahren stark gelitten – unumstößlich zeigen dies nun die Auswertungen von Satellitenaufnahmen, die den deutschen Wald im Blick haben. Das Ergebnis ist dramatischer als befürchtet: Fast 5 % der deutschen Wälder sind seit 2018 verloren gegangen.

Jeder Studierende der Forstwissenschaften und alle Forstleute haben es im Kopf: In Deutschland gibt es 11,4 Mio. ha Wald, dieser macht 32 % der Bundefläche aus. Bis jetzt – denn nun ist der Waldbestand in wenigen Jahren um 501.000 ha zurückgegangen. Dürrejahre und Folgeschäden haben die deutschen Wälder vielerorts an ihre Grenzen gebracht und ihn damit um fast 5 % zurückgedrängt. Somit wurden die Befürchtungen der Regierung in Bezug auf die Waldschäden noch einmal übertroffen.

Mitte Deutschlands besonders geschädigt   (weiterlesen)

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Nur einer soll geschossen haben – Dramatische Wende im Polizistenmord von Kusel!

1.3.2022 Der Anwalt eines der beiden bislang verdächtigen Polizistenmörder, Florian V. (32), hat es in der Vergangenheit bereits mehrfach betont – nun soll es laut Informationen der ‚Bild‘ zufolge bestätigt sein: Die Staatsanwaltschaft hat den Haftbefehl wegen Mordes an den Polizisten Yasmin B. und Alexander K. aufgehoben!

Demnach sollen die tödlichen Schüsse auf die Beamten nur von einer Person abgefeuert worden sein: Andreas S. Der Wilderer und Pleite-Bäcker galt schon zuvor als Hauptverdächtiger. Nun haben die genaueren Untersuchungen der Polizei wohl zweifelsfrei ergeben, dass V. in der Tatnacht zwar dabei war, jedoch nicht auf die Beamten geschossen haben soll.   (weiterlesen)

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Wie finde ich den Jagdpächter? Oder: Wenn der Tierschutz bis Montag warten muss

Bei der Googlesuche nach dem Jagdpächter landete die verzweifelte Dame wie viele Hilfesuchende bei Meldungen über krankes Wild beim Jagdportal

Eigentlich hatte ich den Anruf des verzweifelten Bürgers an einem Freitagnachmittag schon lange erwartet. Heute war es dann soweit.

Nach einem kurzen „Guten Tag“ kam sofort eine Entschuldigung wegen des Anrufs am Freitagnachmittag und die Frage einer verzweifelten Dame, wer denn Jagdpächter hier in der Gemeinde x im Landkreis Bayreuth wäre. Ein Reh läge vor ihrer Tür im Vorgarten und könne sich kaum noch bewegen. Meine Handynummer auf der Eingangsseite des Jagdportals wäre nun jetzt ihre letzte Hoffnung.
Ohne sie weiter das Leid des Rehs schildern zu lassen unterbrach ich sie und bat sie, in der Gemeinde in der Liegenschaftsverwaltung anzurufen, dort wisse man, wer der Jagdpächter ist, außerdem hätte ich bereits durch einen Artikel „Wer ist der Jagdpächter in meiner Region?“ auf dem Jagdportal auf dieses ungelöste Problem hingewiesen. Ich glaubte damals, dass sich mit dem Artikel die ständigen Anrufe nach der Frage nach dem zuständigen Jagdpächter erledigen würden.
Die Dame sagte mir, sie hätte den Artikel auch gelesen, aber die dortigen Ratschläge bringen sie am Freitagnachmittag nicht weiter, auf der Gemeinde ist bis Montag früh keiner erreichbar. (weiterlesen)

Notification
Kommentar schreiben (5 Kommentare)

Polizisten bei Kusel getötet: Landkreistag äußert sich

25.2.2022

Knapp vier Wochen nach der Tötung von zwei Polizisten bei Kusel haben sich die saarländischen Behörden in einer Stellungnahme zum Waffenbesitz eines der beiden Tatverdächtigen geäußert. Der 38-Jährige sei im Zeitraum von 1999 bis 2022 fünf Mal umgezogen, so dass drei Untere Jagd- und Waffenbehörden zuständig gewesen seien, teilte der Landkreistag in Saarbrücken am Freitag mit.

Allein 2019 seien die Einträge im Bundeszentralregister sowie im Staatsanwaltschaftlichen Verfahrensregister drei Mal abgefragt worden, hieß es. Zudem habe die Waffenbehörde mehrmals von der Staatsanwaltschaft Akten zu laufenden Verfahren angefordert und Informationen über polizeiliche Ermittlungen eingeholt. Ebenfalls 2019 wurde gegen den Mann ein Ordnungswidrigkeitsverfahren von der Waffenbehörde eingeleitet, da er eine Waffenabgabe zu spät meldete.

Seit April 2020 durfte der 38-Jährige Waffen weder besitzen noch kaufen oder leihen, teilte der Landkreistag mit. Ab März 2020 habe er lediglich zwei Waffenbesitzkarten legal besessen, in die vier Schalldämpfer eingetragen seien. Einen Jagdschein habe der Tatverdächtige nur bis Ende März 2020 besessen.  (weiterlesen)

Foto: Rheinpfalz

Notification
Kommentar schreiben (1 Kommentar)

Sturmschäden in Deutschlands Wäldern: Dieser Trend zeichnet sich ab

von Jörg Fischer
24.2.2022

Nach den Sturmtiefs „Ylenia“, „Zeynep“ und „Antonia“ geben mit Brandenburg, Thüringen, Hessen, Bayern und Baden-Württemberg die nächsten Bundesländer erste Einschätzung zu den Ausmaßen der Sturmschäden in ihren Wäldern bekannt. Allmählich zeichnet sich ein Trend ab.

Nachdem wir bereits am Anfang der Woche über die Sturmschäden im Nordosten und im Westen Deutschlands berichtet haben, gibt es nun auch vorläufige Einschätzungen aus der Mitte sowie aus dem Süden der Bundesrepublik. Aus den Angaben ergibt sich langsam ein Trend. So fallen die Sturmschäden im Süden Deutschlands, namentlich in Bayern und Baden-Württemberg, vergleichsweise gering aus, während aus dem Norden und Osten, v. a. aus Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Thüringen, größere Mengen Sturmholz gemeldet werden.

Die für Bayern zuständige Forstministerin, Michaela Kaniber, erklärte, dass die Orkantiefs des vergangenen Wochenendes in den Wäldern im Freistaat nur geringe Schäden angerichtet hätten. In erster Linie habe es Einzel- und Gruppenwürfe gegeben. Eine Ausnahme bilden die Bestände in den Hochlagen und Mittelgebirgen. Hier haben die Sürme deutliche Spuren hinterlassen, heißt es aus dem Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) weiter. (weiterlesen)

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Prognosen zur Waldentwicklung sind kaum möglich

25.2.2022
Tirol: Langjährige Untersuchung zeigt kaum einen Zusammenhang zwischen frühen Wildschäden und Waldentwicklung

In den „Beiträgen zur Jagd- und Wildforschung“, Band 46 (2021) untersuchen die Autoren Friedrich Reimoser und Josef Stock den Zusammenhang zwischen dem Baumverbiss durch Huftiere und der Waldentwicklung in einem Forschungsareal in Tirol.

Seit 1970 hat sich der Förderungsverein für Umweltstudien FUST-Tirol der Forschung im alpinen Raum gewidmet. Ein Schwerpunkt liegt auf der Untersuchung von ökologischen Wechselwirkungen zwischen Wildtieren und deren Lebensräumen. Ziele sind die Schaffung verbesserter Entscheidungsgrundlagen sowie die praktische Erprobung von integrativen Managementkonzepten für nachhaltige Landnutzung, die Erhaltung der Biodiversität und für ein ausgewogenes Wald-Wild-Verhältnis, d.h. die Vermeidung von Wildschäden. Langzeitstudien in Waldökosystemen über mehrere Jahrzehnte für ein besseres Verständnis komplexer Zusammenhänge stehen im Vordergrund. (weiterlesen)

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Gefundene Waffen sind die Tatwaffen

24.02.2022 Die bei der Verhaftung der beiden mutmaßlichen Polizistenmörder von Kusel sichergestellten Waffen sind auch die Tatwaffen. Das haben Experten eines Vorgutachtens bestätigt.

Nach einem Bericht der Bild-Zeitung sind am Tatort eine Kugel sowie Patronenhülsen gefunden worden, die zu einer Bergara-Kipplaufbüchse und zu einer Schrotflinte passen. Beide Waffen waren in Sulzbach sichergestellt worden. Dort wurden auch die beiden mutmaßlichen Täter, Andreas S. und Florian V., einige Stunden nach der Tat verhaftet.

Der Verteidiger von Florian V. bestätigte dem SR den Fund der Kugel und der Patronenhülsen. Das gehe aus einem Bericht der Polizei über die kriminaltechnische Untersuchung der Waffen hervor. Das Gutachten, so der Verteidiger, stärke zudem die Aussage seines Mandanten.

Staatsanwaltschaft hält sich bedeckt (weiterlesen)

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Geschenkte Flinte: Ein einzigartiges Erinnerungsstück

Hero Schulte
23.02.2022

Es gibt Waffen, die sind nicht wegen ihrer Einzigartigkeit etwas ganz Besonderes, sondern wegen ihrer Herkunft…

Waffen sind für mich in erster Linie ein Werkzeug. Das heißt, sie müssen funktionieren. Mein „bestes Stück“ ist deshalb keine Luxuswaffe, sondern das ganze Gegenteil. Manche sagen sogar, es sei die hässlichste Flinte ganz Ostfrieslands. Und vielleicht haben sie sogar Recht damit. Dennoch würde ich meine Winchester (12/70) um nichts in der Welt wieder hergeben. Das erste Mal hielt ich sie vor etwa 30 Jahren als Jungjäger in den Händen. Ich hatte damals auf einer Jagd Engelbert kennengelernt; einen liebenswerten Gesellen, der gerne von früheren Jagden erzählte. Auf den Jagden führte er immer seine mit großflächigen Schaftverschneidungen „verzierte“ Winchester. Als ich Engelbert auf seine Waffe ansprach, funkelten seine Augen und er begann zu erzählen, wie er die gebrauchte Flinte mit seinen Händen aufgearbeitet hätte. Danach folgten unzählige Jagdgeschichten. Nie würde er sich von seiner geliebten Flinte trennen, sagte er immer wieder. Und er tat es auch nicht.

Schaft mit wilden Tierstücken

Wann immer ich Engelbert im Revier traf, hatte er sein gutes Stück dabei. Er liebte es wirklich, das alte Ding, auch wenn die Schaftverschneidungen bei näherer Betrachtung immer wieder für Kopfschütteln sorgten. Hinter der schlecht gravierten Basküle hat irgendjemand, ein Profi kann es nicht gewesen sein, Weinreben und Trauben verewigt und sich an einer Jagdszene versucht. Der Fuchs trägt Züge eines Wolfes. Die Enten könnten auch Rebhühner sein – oder etwas anderes. Mit dem Fasan auf der Rückseite hat der unbekannte „Künstler“ jedoch den Vogel abgeschossen. Denn man fragt sich beim Betrachten des Kunstwerks, ob der abstreichende Gockel mit dem übergroßen Schnabel ursprünglich ein Kernbeißer werden sollte.  (weiterlesen)

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Gemeinsamer Brief aus sechs Bundesländern: Schaf- und Ziegenzüchter fordern Wolfsabschuss zu ermöglichen

Schaf- und Ziegenzüchter aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen haben in einem Brief an die Ministerpräsidenten ihrer Länder darum gebeten, Jägern die Möglichkeit zum Abschuss von Wölfen zu geben. Einer der Unterzeichner ist auch Knut Kucznik, Vorsitzender des Schafzuchtverband Berlin-Brandenburg. Insgesamt neun Verbände haben sich dem Schreiben angeschlossen.

Die Politiker sollten sich bei der Bundesregierung dafür einsetzen, den Ländern dafür regional differenzierte Möglichkeiten zu geben, heißt es in dem am Dienstag veröffentlichten Schreiben, das der Deutschen Presseagentur vorliegt. Eine solche Regelung solle in das Bundesnaturschutzgesetz aufgenommen werden.

Mehr als 900 Wolfsangriffe 2020

In den sechs Bundesländern leben laut Statusbericht der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf vom November vergangenen Jahres 151 von 157 Wolfsrudeln und 25 von 27 Wolfspaaren bundesweit. Von 942 Wolfsübergriffen im Jahr 2020 hätten 847 in diesen Bundesländern stattgefunden, Schafe und Ziegen seien zu fast 90 Prozent die Opfer gewesen.

Tierzüchter: Können Probleme nicht allein bewältigen (weiterlesen)

Notification
Kommentar schreiben (1 Kommentar)

Jägervereinigung wollte Täter von Kusel bereits 2004 Jagdschein entziehen

22.02.2022

Bereits 2004 wurde dem mutmaßlichen Polizistenmörder der Jagdschein entzogen. Doch er bekam ihn wieder, bis die Jagdbehörde eine Verlängerung 2020 ablehnt.

Die Vereinigung der Jäger des Saarlandes (VJS) hat bereits in 2004 beim mutmaßlichen Polizistenmörder von Kusel einen Jagdschein-Entzug beantragt. Anlass sei eine fahrlässige Körperverletzung bei einem Jagdunfall gewesen, teilte die VJS am Dienstag in Saarwellingen mit. Der 38-Jährige war danach zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Laut Urteil, das 2008 rechtskräftig wurde, hatte er bei einer Hasenjagd mit einer Schrotflinte geschossen - ohne genug Sicht zu haben. Dabei habe er einen Jagdkollegen erheblich verletzt. Der Jagdschein war ihm danach entzogen worden.

[Der tägliche Nachrichtenüberblick aus der Hauptstadt: Schon rund 57.000 Leserinnen und Leser informieren sich zweimal täglich mit unseren überregionalen Newslettern. Melden Sie sich jetzt kostenlos hier an.]

Nach Ablauf der Sperrfrist für die Wiedererteilung des Jagdscheines hatte der Mann diesen laut Landkreistag in 2012 erneut bekommen und wiederholt verlängert - bis März 2020. Dann habe der zuständige Mitarbeiter der Unteren Jagdbehörde, der auch stellvertretender Landesjägermeister ist, den Antrag des Tatverdächtigen auf Verlängerung des Jagdscheins abgelehnt, teilte die VJS mit.   (weiterlesen)

Notification
Kommentar schreiben (2 Kommentare)