Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
- Details
VGT-Obmann Martin Balluch wegen Hasspostings verurteilt
Salzburger Unternehmer Mayr-Melnhof klagte wegen übler Nachrede, Beleidigung und nach dem Mediengesetz
Am Landesgericht Salzburg ist am Freitagabend der im März begonnene Prozess gegen den Obmann des Vereins gegen Tierfabriken (VGT), Martin Balluch, mit einem Urteil zu Ende gegangen. Der Obmann muss wegen ehrverletzender Postings dem Salzburger Jäger Maximilian Mayr-Melnhof eine Entschädigung von 38.000 Euro zahlen. Wegen einer diffamierenden Plakataktion wurde er freigesprochen.
Kampagne gegen Salzburger wegen Wildschweinjagd
Zur Vorgeschichte: Unternehmer Mayr-Melnhof besitzt in der Antheringer Au im Flachgau ein Jagdgatter, in dem zweimal im Jahr Wildschweine bejagt werden. Der VGT hält das für Tierquälerei und führt seit rund eineinhalb Jahren eine Kampagne gegen den Salzburger. Dieser wehrte sich und brachte eine Privatanklage wegen übler Nachrede, Beleidigung und nach dem Mediengesetz ein. (weiterlesen)

- Details
Rothaargebirge: Fünf Jahre „Wisent-Wildnis“
Das Wisent-Freigehege am Rothaarsteig existiert jetzt seit fünf Jahren. Gemeinsam mit einem Auswilderungsprojekt bildet es den Schwerpunkt der dortigen „Wisent-Welt“. Zum Fest gab es eine Überraschung.
Rund 175.000 Besucher sind nach Angaben des Trägervereins bislang in dem naturbelassenen Areal zu Gast gewesen. Am 20. September 2012 konnte nach einjähriger Bauzeit die Eröffnung des „Wisent-Wildnis“ genannten Schaugeheges gefeiert werden. Im Besucherareal können die Tiere – durch einen Zaun von den Menschen getrennt – aus nächster Nähe erlebt werden. (weiterlesen)

- Details
Schießen, um zu schützen
Um eine seltene zentralasiatische Ziege und den von ihr abhängigen Schneeleoparden vor dem Aussterben zu bewahren, wenden sich Naturschützer an ungewöhnliche Verbündete: Trophäenjäger.
Nur wenige Stunden nach seiner Ankunft am internationalen Flughafen Duschanbe in Tadschikistan im Dezember 2016 saß Bill Campbell bereits auf der Rückbank eines Toyota Land Cruisers und wurde auf der sechsstündigen Fahrt zum kleinen Dorf Anjirob in unmittelbarer Nähe der afghanischen Grenze kräftig durchgeschüttelt. Die etwa 700 Einwohner zählende Gemeinde liegt eingebettet in die tadschikische Hazratisho-Gebirgskette, deren steil aufragende Felsen das Tor zum noch imposanteren und vielfach als das "Dach der Welt" bezeichneten Pamir-Gebirge bilden. In dieser unwirtlichen Landschaft hat eine drollig aussehende Ziege mit Spiralhörnern – die Buchara-Schraubenziege (Capra falconeri heptneri), auch Buchara-Markhor genannt – ihren Lebensraum. (weiterlesen)

- Details
Was Frauen an der Jagd so reizt
Ob Arzthelferin, Schülerin oder Visagistin: Immer mehr Frauen machen in Ostenfeld ihren Jagdschein – drei von ihnen erzählen, warum.
Schon seit Langem verzeichnen Vania und Alfred Reichert in ihrer 2011 eröffneten Jagdschule Langenhöft einen vermehrten Zulauf von Frauen – sowohl im Langzeitkurs, der über sechs Monate geht, als auch im Kompaktseminar, in dem drei Wochen lang intensiv für die Jagdscheinprüfung gebüffelt wird. Theorie und Praxis sind dabei nicht ohne. Grund genug, einmal nachzufragen, was gerade Frauen an der Jagd reizt. Dabei kam die Liebe zur Natur ebenso zur Sprache wie das Faible für Jagdhunde und das Thema Fleischkonsum. (weiterlesen)

- Details
Stadt Lohne: Spannende Tour ins Jagdrevier und in die Wild-Küche
Lohne. Mit Jägern unterwegs sein, die Grundlagen der Hege erfahren und beim Kochkurs die Geheimnisse des Zubereitung von Wild kennenlernen: Das bieten Infopunkt der Stadt Lohne, der Hegering Lohne und Gastwirt Herbert Holz vom Hof Seggewisch am 28. Oktober (Samstag) und 10. November (Freitag). Der Titel der Doppel-Veranstaltung lautet „Schießen und Genießen – Einmaol mit up Driefjagd gaohn“ und findet im Rahmen der Reihe „Ort, die es zu entdecken gilt“ statt. Anmeldungen nimmt der Infopunkt im Industriemuseum entgegen. (weiterlesen)

- Details
Schwarzspecht – Zimmermann mit roter Kappe
Der Schwarzspecht ist die größte Spechtart in Europa und kommt vor allem in deutschen Wäldern sehr häufig vor. Dort zimmert er seine Höhlen und erschafft Wohnungen für viele weitere Waldbewohner. Der Vogelfreund nennt ihn deshalb auch „Pionier des Waldes“.
Aussehen
Sein unverwechselbares, beinahe rein schwarzes Gefieder hat dem Schwarzspecht seinen Namen verliehen. Lediglich der rote Scheitel der Männchen sticht heraus. Beim Weibchen hingegen sitzt dieser rote Fleck im Nacken. In der Sonne zeigen sich im Gefieder des schlanken Vogels leichte Farbschattierungen. Die Oberseite ist besonders dunkel und kann bläulich schimmern, während Brust und Bauch meist etwas heller gefärbt sind. Besonders im Sitzen fällt der lange, kräftige und in der Mitte geteilte Schwanz auf. Auch der Schnabel ist extrem kräftig und fügt gemeinsam mit den blassgelben Augen den letzten Farbklecks hinzu. (weiterlesen)

- Details
Die Erlegung eines reifen Rothirsches ist wohl für jeden Jäger etwas ganz Besonderes. Begleiten Sie Gerold Reilmann auf der Pirsch nach einem reifen Medaillenhirsch!

- Details
Hans-Joachim Janßen beim Thema Wolf zur niedersächsischen CDU: „Sie betreiben vor der Wahl blanken Populismus.“
Zur Sache ging es gestern in Hannover auf der letzten Landtagssitzung vor der Wahl in Niedersachsen im Oktober. Bernd Althusmanns Schattenminister für das Umweltministerium, Frank Oesterhelweg, teilte gegen die Regierung, insbesondere aber gegen den amtierenden Umweltminister, Stefan Wenzel, aus.
Die Wolfsromantik sei geplatzt wie eine Seifenblase im Herbstwind, so Oesterhelweg. „Die Menschen wollen diesen Unsinn, dieses Tierleid, diese zynische Politik nicht mehr“. (*1) (weiterlesen)

- Details
Kurzer Prozess mit Problemwolf in Schweden
Nach dem dritten Hunde-Riss hat Schweden noch am selben Tag die Konsequenz gezogen und den Wolf zum Abschuss freigegeben.
Am vergangenen Dienstag hatten die Behörden die Schutzjagd auf zwei Wölfe im Großraum Stockholm noch abgelehnt. Am Mittwoch gab es dann an der südlichen Stadtgrenze von Norrtjäle den dritten toten Hund binnen weniger Tage. Die Aufregung der Stadtbevölkerung wuchs und wuchs. Jetzt wurde der Wolf zur Schutzjagd freigegeben.
Die Frau, deren Cocker Spaniel am Mittwochmorgen beim Gassigehen starb, ist sicher: Es war ein Wolf, der seelenruhig den Spazierweg des Villen-Vororts entlanglief und dann ihren Hund schnappte – einen Meter von seiner Besitzerin entfernt. Offiziell musste erst noch per DNA-Test geklärt werden, ob ein Wolf der Übeltäter war, wie es auch in Deutschland der Fall wäre. Nur dauert der Test in Schweden meist nur wenige Stunden. So auch jetzt: Am Nachmittag war klar, dass es einer der beiden Jungwölfe war, die seit Monaten im nördlichen Ballungsgebiet der Millionenstadt umherstreifen. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia
- Details
Für welche Aufgaben sucht das Deutsche Tierschutzbüro einen Mitarbeiter?
Seit einigen Tagen kursiert eine entlarvende Stellenanzeige durchs Netz, die viele Landwirte entsetzt. Das Deutsche Tierschutzbüro sucht – ganz offen und unverdeckt – nach einem Mitarbeiter für seine „Undercover-Recherchearbeiten“. Die Anforderungen der offiziell ausgeschriebenen Arbeitsstelle umfassen unter anderem „Offenheit und Bewusstsein für die Arbeit in gesetzlichen Grauzonen“.
Zu den Aufgaben des Undercover-Beauftragten gehören beispielsweise "eigenständige Recherche in den Bereichen der industriellen Massentierhaltung und Pelzfarmen, das Erstellen von Bildmaterial sowie das Nachgehen und Prüfen von Tierquälereien."
Viele Agrarblogger und Verbände, wie z.B. Bauer Willi und der Bauernverband Schleswig-Holstein, bringen ihre Empörung zum Ausdruck und stellen sich die Fragen: Ist es rechtens, wenn in der Stellenausschreibung einer Tierrechts-Organisation offen mit der Arbeit am Rande der Legalität geworben wird? Ist es ein Aufruf zur Straftat? (weterlesen)


