Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Begehungsscheinangebot Sachsen (Freiberg)
Jagdmöglichkeit im schönem Hochwildrevier Raum Freiberg/Sachsen zu vergeben (weiterlesen)
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Invasive Arten: Tierschutz-Forderungen realitätsfern
In einem Positionspapier haben sechs Tierschutzverbände die EU-Verordnung zum Umgang mit invasiven Arten kommentiert. Darin lehnen sie jegliche Tötung als „nicht tierschutzgerecht“ ab und plädieren für eine „Unfruchtbarmachung“ von Waschbär, Mink und Co. Mit ihren Forderungen verfehlen sie jede Form der Praktikabilität auf Kosten der Artenvielfalt.
Sechs Tierschutzverbände, darunter der Deutsche Tierschutzbund (DTB) haben sich kürzlich in einem Positionspapier zur Umsetzung der EU-Verordnung für den Umgang mit invasiven Arten (Nr. 1143/2014) geäußert. Im Kern lehnen sie die Tötung von Tieren ab und plädieren für eine „Unfruchtbarmachung“. Der Deutsche Jagdverband (DJV) hält dies vor dem Hintergrund der starken Ausbreitung von Arten wie dem Waschbär für realitätsfern. „Diese Vorschläge mögen sich zwar eignen, um Spenden zu sammeln, sie helfen aber weder dem Tier- noch dem Artenschutz, weil sie keine praktikable Lösung darstellen“, sagt Professor Jürgen Ellenberger, DJV-Präsidiumsmitglied. „Eine Unfruchtbarmachung von invasiven Wildtieren ist utopisch.“ (weiterlesen)

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Vorsicht vor Schnellschüssen!
Mitte Juni wenden sich viele Jäger wieder den Füchsen zu. Doch ab wann ist es mit Blick auf den Muttertierschutz tatsächlich vertretbar, eine Fähe zu erlegen? Und welche Rolle spielt der Rüde bei der Aufzucht der Welpen?
Der Gesetzgeber hat den Beginn der Jagdzeit auf Rotfüchse in den meisten Bundesländern auf den 15. Juni festgelegt. Formal dürfen ab diesem Zeitpunkt Altfüchse geschossen werden. Doch ganz so einfach ist es nicht. Denn parallel dazu ist auch der Schutz von Elterntieren vorgeschrieben. In Paragraf 22 Absatz 4 des Bundesjagdgesetzes heißt es dazu: „In den Setz- und Brutzeiten dürfen bis zum Selbstständigwerden der Jungtiere die für die Aufzucht notwendigen Eltern—tiere, auch die von Wild ohne Schonzeit, nicht bejagt werden.“ (weiterlesen)

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Studie der BOKU Wien: Bleifrei bei der Gebirgsjagd
Die Universität für Bodenkultur Wien hat einen Projektbericht über einen im Auftrag der Tiroler Jägerschaft erstellten Praxistest bleifreier Munition veröffentlicht. Die bleifreien Geschosse wurden unter dem besonderen Aspekt der Brauchbarkeit für die jagdlichen Verhältnisse in Tirol mit Hilfe von Abschussberichten bewertet. Das heißt, es ging vor allem um die bei der Gebirgsjagd üblichen größeren Schussdistanzen, und es wurden Kaliber verwendet, die in Tirol populär sind, dem Bericht zufolge sind das die .308 Win., die .243 Win. und die .270 Win. Die Ergebnisse überraschen insofern nicht, als dass mit vielen Geschoss-Kaliber-Kombinationen auf nahe bis mittlere Distanzen brauchbare oder bedingt brauchbare Ergebnisse erzielt wurden. (weiterlesen)

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Wird der Wolf zum Kuscheltier?
Experten stellen Überlegungen an, ob ein neuerlicher Wandel des Wolfs zum Hund begonnen hat.
Die Rückkehr der Wölfe in heute dicht besiedelte Gebiete könnte das Ende der ursprünglichen Raubtier-Spezies bedeuten. Wissenschaftler spekulieren, ob ein neuerlicher Wandel zum Hund bereits begonnen hat.
Das renommierte Wissenschaftsblatt „Science“ widmet dem Thema einen ausführlichen Artikel unter dem Titel „Werden einige Wölfe erneut zu domestizierten Hunden?“
Nach Ansicht der zitierten Experten könnte sich momentan wiederholen, was vor Jahrtausenden geschah, als unsere Haushunde entstanden: „Wölfe in verschiedenen Teilen der Erde sind möglicherweise auf dem Weg, der zur Entwicklung der Hunde führte.“ Abgeleitet wird diese These aus dem Umstand, dass sich die Raubtiere mehr und mehr dem Menschen annähern. Diese Nähe könne Menschen und Wölfe aber auch in mehr Konflikte mit „katastrophalen Folgen“ bringen. (weiterlesen)

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Stellenangebot Verkaufsberater (m/w) für Jagd- und Sportwaffen, Textil sowie jagdliches Zubehör
Frankonia ist ein mittelständisches Handelsunternehmen im Otto-Konzern und Marktführer im Bereich Jagd und Sportschießen in Deutschland. Neben Jagd- und Funktionsbekleidung führt Frankonia ein hochwertiges Modesortiment. Das Traditionsunternehmen erreicht seine Kunden über das Stationärgeschäft mit 24 Standorten, Kataloge und Internet. Frankonia ist zudem Großhändler mit Abnehmern in über 100 Ländern.
Verkaufsberater (m/w) für Jagd- und Sportwaffen, Textil sowie jagdliches Zubehör
Für unsere Filiale in Reiskirchen suchen wir ab sofort einen Verkaufsberater (m/w).
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Stellenangebot Büchsenmacher/in Frankonia Darmstadt
Frankonia ist ein mittelständisches Handelsunternehmen im Otto-Konzern und Marktführer im Bereich Jagd und Sportschießen in Deutschland. Neben Jagd- und Funktionsbekleidung führt Frankonia ein hochwertiges Modesortiment. Das Traditionsunternehmen erreicht seine Kunden über das Stationärgeschäft mit 24 Standorten, Kataloge und Internet. Frankonia ist zudem Großhändler mit Abnehmern in über 100 Ländern.
Büchsenmacher (m/w)
Unsere Natur ist unsere Passion und Leidenschaft. Wir, die Mitarbeiter der Frankonia, stehen für ein einzigartiges Sortiment und Markenvielfalt für Jagdausrüstung, funktionale Bekleidung sowie klassisch-elegante und sportive Mode. Wir wollen der erste Ansprechpartner sein – für alle, die die Jagd lieben und sich in der Natur genauso wohlfühlen wie wir.
Für unsere Filiale in Darmstadt suchen wir ab 01.08.2017 einen Büchsenmacher (m/w).
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„Holz-Zirkus“: Geschäft fürs Selberbauen
Ein neues, kleines Geschäft in Graz hat mit seinem Konzept Erfolg: Der „Holz-Zirkus“ ist eine große Werkstätte für alle. Kinder und Erwachsene können dort Werkstücke selbst bauen und gegen einen kleinen Unkostenbeitrag mitnehmen.
„Mach es zu deinem Projekt“ - dieser Slogan einer Baumarkt-Kette trifft auch auf ein neues, kleines Geschäft im Grazer Center West zu: Der „Holz-Zirkus“ ist eine große Werkstätte für alle. (weiterlesen)

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Der Regenbogenbock - Wenn der Vater mit dem Sohne
Eine Jagdgeschichte von Martell Görbi
Gestern war ich das 12x mit meinem Sohn zum Ansitzen, seit über einem Jahr versuchen wir zusammen einen Bock zu erlegen.
Wir hatten auch schon das ein oder andere Mal die Gelegenheit, aber dann saß der Gehörschutz noch nicht richtig oder das Stück stand nicht so, dass man ein sicheren Schuss antragen konnte. Ich erklärte ihm, welche Stücke wir wann schießen dürfen, welches Wild wir in unserem Revier haben, was Hege bedeutet, wie man das erlegte Stück behandelt und wie man es ehrt. Auch Geschichten aus meiner Jugend mussten herhalten um die lange Zeit für einen Siebenjährigen etwas zu verkürzen. Er war schon ziemlich gefrustet, da es nie klappte. Doch gestern konnte ich ihn nochmal dazu bewegen, mit mir mitzukommen. (weiterlesen)

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Kompromiss mit EU aufgekündigt
Vor rund einem Monat hat die EU-Kommission der rechtsnationalen Regierung in Polen mit einem Verfahren vor dem Europäischen Gerichtshof gedroht, doch Warschau hat die Mahnungen ignoriert und macht nun Ernst mit dem Schlägern von ganzen Flächen im Bialowieza-Nationalpark, dem letzten größeren Urwald Europas.
In den vergangenen Tagen haben Forstarbeiter mit dem Fällen von Bäumen in dem Naturschutzgebiet und Weltnaturerbe an der Grenze zu Weißrussland begonnen. In Bialowieza finden sich viele Bäume, die älter als 100 Jahre alt sind. Die Regierung erklärt, die Schlägerung sei nötig, um den Befall durch den Borkenkäfer zu stoppen. Laut EU widerspricht das aber den Bestimmungen für Natura-2000-Nationalparks wie Bialowieza. (weiterlesen)


