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Jagdhunde (1): Die Erdhunde von Hermann Grube und Dirk Krämer: Fürs Stöbern ausgebildet
Ascheberg - Hermann Grube und Dirk Krämer sind Jäger und Hundeführer. Beide Ascheberger führen sogenannte Erdhunde. Denn die beiden Border Terrier Hündinnen Honey und Nika von Krämer als auch Grubes Rauhaardackel Manni fallen in diese Kategorie.
Von Tina Nitsche
1.02.2021 Hermann Grube ist Jäger, und als solcher darf er vom Gesetzgeber her nur brauchbare Jagdhunde führen. Sein Rauhaardackel Manni ist voll ausgebildet. Seine Ausbildung hat rund vier Jahre in Anspruch genommen.
Die Wildsau lugt hinter einem Baumstamm hervor. Regungslos verharrt sie dort. Auf einmal kommt Bewegung ins Spiel. Teckel Manni jedoch lässt diese Szene kalt. „Das habe ich mir schon fast gedacht“, schmunzelt Hermann Grube . Manni hatte sofort raus, dass es sich hier um eine Attrappe handelt. Mit seinen fast sieben Jahren gilt er schließlich als erfahrener Jagdhund. Einer, der seine Hausaufgaben wirklich gut gemacht hat, denn über vier Jahre ist er vom Herrchen zum Jagdhund ausgebildet worden. (weiterlesen)

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Gemeinsame Zeit als Familie - US-Amerikanerin nimmt 6 Wochen altes Baby mit auf die Jagd
1.2.2021 Die Jagd mit Baby
Es sind Fotos, die viele deutsche Eltern sicher fragwürdig finden: Gabrielle Shaker trägt ihr wenige Wochen altes Baby in einer Trage um sich geschnallt, beide tragen Tarnkleidung für die Jagd. Die Fotos zeigen die junge Mutter bei der Jagd im US-Bundesstaat Pennsylvania. Das finden einige verwerflich – andere geben Tipps für die Jagd mit Baby.
Wehen setzten auf der Jagd ein
Die 27-jährige Gabrielle Shaker aus dem US-Bundesstaat Pennsylvania war gerade auf der Jagd, als ihre Wehen einsetzen. "Den ganzen Tag über hatte ich Wehen und ich war besorgt, jagen zu gehen. Doch es war der erste Tag, um als Schwangere jagen zu gehen und das wollte ich nicht verpassen, vor allem weil die Jagdsaison in vollem Gange war", erklärt Gabrielle gegenüber der Daily Mail. Ihre Intuition habe ihr gesagt, dass es ein falscher Alarm sei – und zum Glück war es das auch. Nur rund sechs Wochen später ist sie wieder auf der Jagd - mit ihrem Neugeborenen in einer Babytrage vor den Bauch gespannt. (weiterlesen)

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Beretta Holding übernimmt Holland & Holland
Montag, 01.02.2021 Das britische Traditionsunternehmen Holland & Holland wurde vom italienischen Waffenhersteller Beretta zu 100% übernommen.
Die Beretta Holding gab heute in einer Pressemitteilung bekannt, dass sie Holland & Holland Ltd. zu 100 Prozent erworben habe. Die Konditionen wurden nicht genannt. Holland & Holland ist ein britisches Traditionsunternehmen, welches 1835 von Harris Holland gegründet wurde. Die Firma steht für herausragende und sehr hochwertige Büchsenmacherkunst. Zudem entwickelte das Unternehmen zahlreiche Patronen, wie z.B. .375 H & H Magnum.
Auch Schießstätte von Beretta erworben (weiterlesen)

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Interview mit Chris Balke: Schweißhund mutmaßlich von Wolf attackiert
2. Februar 2021 Immer mehr Wölfe streifen durch deutsche Reviere und stellen für Jagdhunde ein ernst zu nehmendes Risiko dar. Michael Woisetschläger sprach mit Chris Balke, der ein dramatisches Erlebnis bei einer Nachsuche hatte.
Ein einschneidendes Erlebnis machte Mitte Januar Schweißhundführer Chris Balke aus Grambek in Schleswig-Holstein (WuH berichtete). Nach einer Drückjagd wurde er zu einer Nachsuche auf ein Stück Rehwild mit Schuss durchs Gescheide gerufen, das von einem Hundeführer beim Durchgehen gesichtet und hochgemacht wurde. Dieser hatte nur wenige Meter entfernt gerade ein weiteres, ebenfalls krankes Reh abgefangen. Als Chris nun am Ort des Geschehens ankam, war der Hundeführer nicht mehr vor Ort, das Einweisen war dadurch erschwert. „Überall war Schweiß. Es war kaum auszumachen, wo die Fährte des ersten, bereits abgefangenen Stückes und wo die des geflüchteten lag“, berichtet Balke. Er schnallte seine fünfjährige Schweißhündin „Aika“, die sogleich die Verfolgung der Krankfährte aufnahm. Nach knapp 700 m dann giftiger Standlaut. „Sie wird wohl auf Sauen getroffen sein“, dachte sich der erfahrene Jäger. Dann kehrte auf einmal Ruhe ein. Als seine der Hündin folgende Lebensgefährtin am Ort des Geschehens ankam, fand sie den Vierläufer schwer verletzt vor. Etwa in der Mitte des Leibes fanden sich Bissspuren und die Decke war auf einer Länge von 30 cm sauber abgezogen. Die Versorgung in der Tierklinik rettete dem Hund das Leben. „Das muss ein Wolf gewesen sein“, ist sich Chris Balke sicher. (weiterlesen)

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Das sind die besten Wildtier-Aufnahmen des Jahres 2020
31.01.2021 Wildtierfotografen legen sich oft tagelang für das perfekte Foto auf die Lauer. Der Essex Wildlife Trust Fotowettbewerb 2020 ist nun abgeschlossen.
Unsere faszinierende Fauna bietet für Fotografen alles was das Herz begehrt, wen wunderts also, dass man sich hier oft tagelang für das perfekte Bild auf die Lauer legt oder mit dem Bauch durch Wald und Wiese robbt. Vor allem die Makrofotografie mit Nahaufnahmen der oft kleinsten Insekten ist am Vormarsch und zeigt faszinierende Close-Ups von Libelle & Co. Klick dich durch die Bildergalerie und sieh selbst, wie fantastisch doch unsere Natur ist. (weiterlesen)

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Viele Gebiete mit unklarem Status: Monitoring-Team setzt verstärkt auf Fotofallen
1.2.2021 Rund um Beetzendorf: Region von Wolfsrudeln umgeben
Immer wieder kam es in den vergangenen Monaten vor allem bei Bewegungsjagden in der westlichen Altmark zu Wolfssichtungen. Erst vor wenigen Tagen wurden wieder drei Wölfe bei einer Drückjagd nahe Apenburg von Treibern gemeldet (wir berichteten).
Beetzendorf – Zudem häufen sich Meldungen von Wolfsrissen und Sichtungen durch die Bevölkerung. Laut aktuellem Wolfsmonitoring-Bericht des Wolfskompetenzzentrums Iden unter der Redaktion von Monitoring-Fachfrau Antje Weber ist das Areal der Verbandsgemeinde (VG) Beetzendorf-Diesdorf von mehreren bestätigten Wolfsrudeln umgeben. (weiterlesen)

Foto:Wikipedia
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Weidetierhaltung: Pferdehalter und Bauern verzweifelt über Rückkehr des Wolfes
Vor allem in Niedersachsen sowie im bayerischen und österreichischen Alpenraum steigt die Zahl der Wolfsrisse.
München – Der Wolf ist zurück in Deutschland. Viele Pferdehalter und Nutztierhalter sind in Angst um ihre Tiere. Vor allem in Niedersachsen sowie im bayerischen und österreichischen Alpenraum steigt die Zahl der Wolfsrisse. Diese Problematik zeigen die Chefredakteure der drei großen Agrarmedien des deutschen Landwirtschaftsverlages (dlv) agrarheute, Bayerisches Landwirtschaftliches Wochenblatt sowie LAND & FORST in einem Video auf. In Verbindung mit den Stimmen von Betroffenen geben sie in wenigen Minuten einen Überblick über die Lage aus Sicht der Landwirtschaft und zeigen Ansätze für Lösungswege.
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Zum Abschuss freigegeben - „Problemwölfe“ in Brandenburg dürfen nun erlegt werden
Bislang musste vor einem Abschuss ein Wolfsriss einem konkreten Tier zugeordnet werden - nun darf auf jedes Rudelmitglied Jagd gemacht werden.
Brandenburgs Landtag will den Abschuss von "Problemwölfen" erleichtern. Am Donnerstag verabschiedete das Parlament einen Antrag der Kenia-Koalition, der die Wolfsverordnung an das Bundesnaturschutzrecht anpasst.
Schlagen Wölfe mehrfach in mit Zäunen und Herdenschutzhunden gesicherten Schaf- oder Rinderherden zu, sollen Jäger und Landwirte nicht mehr darauf warten müssen, ob der Schaden einem einzelnen Tier konkret zugeordnet werden kann – was praktisch kaum möglich war.
Vielmehr soll nun „bis zum Ausbleiben von Schäden“ auf jedes Tier des Rudels Jagd gemacht werden dürfen. Bislang muss vor einem Abschuss der Wolf identifiziert werden, der für die Risse verantwortlich war. Im Monitoring-Jahr 2019/2020 gab es in Brandenburg 62 Wolfsterritorien, die von 47 Rudeln und zehn Paaren besiedelt waren. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia
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Bringselverweisen mit Jürgen Böttcher
Hier mein Link zum vollständigem Lehrvideo, mit Schritt für Schritt Anleitung. Mit Mit diesem, kann jeder seinem Jagdhund in kurzer Zeit das Bringselverweisen lernen.
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Birschfibel
Buchvorstellung des Jörn v. Campenhausen
Christoph Walz wurde in einer Amerikanischen Talkshow zu den Deutsch-Österreichischen Unterschieden befragt und antwortete hierauf:
„Ein Schlachtschiff gegenüber einen Walzer. Der Deutsche sucht die direkte Konfrontation, während der Österreicher einen tänzelnden freundlich formulierten Umgang pflegt, ohne etwas zu meinen.“
Der Herr ist bekanntermaßen Österreicher. Nun mag man meinen, was hat dieser Völkerfreundschaft-störende Satz mit der Jagd zu tun? Nun ja, der deutsche Waidmann pirscht und der österreichische Kollege birscht. (weiterlesen)


