Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Trip in Mongolei : Donald Trump Jr. jagt geschützte Schafe und verursacht 76.000 Dollar Sicherheitskosten
Bei einer Reise in die Mongolei 2019 durfte Donald Trump Jr. mit einer Ausnahmeerlaubnis geschützte Schafe jagen. Nun stellt sich heraus: Der Trip war für den amerikanischen Steuerzahler deutlich teurer als gedacht.
76.859 Dollar und 36 Cent hat den US-Steuerzahler eine Reise von Donald Trump Jr. in die Mongolei gekostet. Diese umgerechnet 68.000 Euro fielen für den Personenschutz an, den der Sohn des US-Präsidenten in dem asiatischen Land hatte, um unter anderem Argali-Schafe zu jagen. Das geht aus einem Bericht von "Citizens for Responsibility and Ethics in Washington" (Crew) hervor, eine Organisation, die Korruption bekämpft. Die Regierung hatte die Kosten für den Secret Service bislang nur mit knapp 17.000 Dollar angegeben. (weiterlesen)

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Man schießt nicht auf Wildschweinmammas
von Werner Berens
„Eine Wildschweinmutter wurde vor den Augen ihrer Kinder abgeschossen“, titelte eine Zeitung anlässlich einer Gatterjagd:
Nun war ich zutiefst verunsichert, aus der Familienperspektive der Wildes hatte ich die Jagd bislang nicht betrachtet. Welch ein Versäumnis, denn schlagartig wurde mir klar, dass auch ich als „normaler“ Nichtgatterjäger auf Wildschweinmütter, Väter und sogar Kinder schieße, dass meine Schüsse Waisen zurücklassen, die in der Trauer um ihre toten Eltern womöglich von posttraumatischen Störungen heimgesucht werden.
Habe ich als empathiefähiges Wesen wirklich die Folgen ausreichend bedacht, als ich im Frühjahr den Spießer schoss, den ich oft zusammen mit dem Schmalreh aus dem Bestand austreten sah? Habe ich womöglich eine Schwester ihres Bruders beraubt oder gar einer Braut im Wartestand den Liebsten gemeuchelt, einer Mutter den Sohn genommen? Darf man unschuldige Frischlinge und Jungfüchse schießen, die nicht einmal strafmündig sind? Und wenn ich erst an meine jahrzehntelange Fliegenfischerei denke- furchtbar. Die Zahl der Forellenmütter und Äschenkinder, die ich ihren Familien entrissen habe, die ich ohne Rücksicht auf die Gefühle ihrer Geschwister, Onkel, Tanten und Cousins dem Wasser entnommen habe, um sie in ein banales Lebensmittel zu verwandeln, geht in die Tausende. (weiterlesen)

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Wolf im Fadenkreuz - Zwischen Wut und Gelassenheit
von Felix Krüger
Beim Wolf ist die Nation leidenschaftlich gespalten. Zwar begrüßt eine Mehrheit der Deutschen die Rückkehr des Wolfes. Doch dort, wo er neu auftaucht, herrscht mitunter blanke Angst.
"Wir sind kein Wolfsfutter", steht auf Plakaten bei einem Mahnfeuer im niedersächsischen Rodewald, wo sich mehr als 100 Wolfsgegner zum Protest verabredet haben. Viele hier sagen, dass die Situation völlig außer Kontrolle geraten sei.
Mehr als 1000 Tiere sollen mittlerweile durch Deutschland streifen. Über 5000 Risse an Nutztieren wie Schafen, Ziegen und Ponys zählt die Statistik in den vergangenen zehn Jahren. Und das sind nur die, für die der Wolf als Verursacher nachgewiesen wurde.
"Ich gehe nur noch mit Pfefferspray aus dem Haus." Solche Sätze hört man häufig in Regionen, in denen sich der Wolf angesiedelt hat. Im brandenburgischen Ziesar berichtet Ulrike H., dass die Wölfe gar auf dem Friedhof waren. Sie hätten dort einen Wassertrog für Gießkannen als Tränke genutzt. Vasilio H. aus Winsen an der Aller schildert eine unheimliche Begegnung mit dem Wolf frühmorgens mitten im Stadtzentrum. (Reportage ansehen)

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Strenger Schutz untermauert - EuGH: Wölfe dürfen auch in Siedlungen
Wölfe sorgen auch in Deutschland immer wieder für Konflikte mit Bauern und Tierhaltern. Europäische Richter legen nun fest, was sie als "natürliches Verbreitungsgebiet" des Raubtiers sehen. Kritikern dürfte das Urteil nicht gefallen.
Wölfe sind laut europäischem Umweltrecht auch in Siedlungen streng geschützt und dürfen nur ausnahmsweise eingefangen werden. Das entschied der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg. Demnach ist das Einfangen eines Tiers auch außerhalb von Schutzgebieten immer nur erlaubt, wenn der Fall unter eine "von der zuständigen nationalen Behörde gewährte Ausnahme" fällt. Der Schutz für die Tiere gelte "unabhängig davon, ob sie sich in ihrem gewöhnlichen Lebensraum, in Schutzgebieten oder aber in der Nähe menschlicher Niederlassungen befinden", teilte der EuGH mit.
In dem Rechtsstreit ging es um einen Fall aus Rumänien aus dem Jahr 2016. Tierschützer hatten eigenmächtig einen Wolf eingefangen und weggebracht, der sich in einem Dorf neben einem Schutzgebiet auf einem Grundstück aufhielt. Dies führte zu einem Strafprozess (weiterlesen)
Foto: Wikipedia
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Blaser Group jetzt mit Wärmebild-Kompetenz
(lifePR) (Isny, 11.06.20) Die Blaser Group mit den Marken Blaser, Mauser, Minox, Rigby und Sauer wird zukünftig durch den Wärmebildspezialisten Liemke verstärkt. Auf diese Weise kann die Unternehmensgruppe ihre Position als einer der weltweit führenden Hersteller weiter ausbauen. Der Bielefelder Spezialist für Wärmebildoptiken ist seit 2008 auf dem Markt tätig und entwickelt seit 2014 eigene Optiken: Qualität, Innovation und Service – made in Germany. (weiterlesen)

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Jagdhundeausbilder stellen sich vor: "Die aufgerollte Zeitung als Instrument der Welpenerziehung"
Rainer Kern führt seine Hunde, Labrador Retriever aus spezieller jagdlicher Leistungszucht, seit fast 20 Jahren erfolgreich bei nationalen und internationalen Prüfungen. Er führt die Hunde jagdlich und hält sie mit Dummyarbeit das ganze Jahr über für den Jagdeinsatz fit.
"Hunde sind normalerweise sehr friedliebende Wesen. Sie kommunizieren klar und deutlich. Wir müssen lernen, unsere Hunde zu verstehen und mit ihnen zu kommunizieren. Ich beweise meinen Hunden meine Stellung nicht durch vermittelte Härte, Unterdrückung und Unterbindung beinahe aller hündischen Interessen, sondern durch Führungsqualität, in dem ich auf meine Position als Rudelführer bestehe. (weiterlesen)

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Weideschlachtung: Bundesrat fordert mehr Möglichkeiten
BERLIN Für die Ausweitung der Weideschlachtung von Nutztieren hat sich die Länderkammer ausgesprochen.
Auf Antrag Bayerns verabschiedete der Bundesrat am Freitag eine Entschließung, in der die Bundesregierung aufgefordert wird, die Weideschlachtung auch für saisonal unter extensiven Bedingungen gehaltene Rinder und Schweine zu erlauben. Bislang ist das Schlachten von Tieren auf der Weide oder dem Hof nur bei ganzjährig im Freien gehaltenen Rindern ohne zugelassene Schlachteinheit erlaubt. Der Bundesrat begründet die Forderung damit, dass die Weideschlachtung, dass heiße die Schlachtung auf dem landwirtschaftlichen Haltungsbetrieb, zunehmendes Interesse bei Landwirten und Verbrauchern erfahre. Dies sei vornehmlich darauf zurückzuführen, dass in vertrauter Umgebung und durch den Verzicht auf den Transport in den Schlachtbetrieb eine besonders tierschonende Schlachtung möglich sei, was sich positiv auf die Fleischqualität auswirken könne. (weiterlesen)

In vertrauter Umgebung und durch den Verzicht auf den Transport in den Schlachtbetrieb ist eine besonders tierschonende Schlachtung möglich
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Staat erstattet Anzeige Bär in den französischen Pyrenäen getötet
Paris - Ein freilebender Bär ist in den französischen Pyrenäen erschossen worden. Das Tier wurde im Département Ariège gefunden, wie die französische Umweltministerin Elisabeth Borne am Dienstagabend mitteilte. Bären seien geschützt. Der Staat werde Anzeige erstatten.
Der Fall ist ungewöhnlich, aber um wildlebende Braunbären gibt es in der Region schon seit Jahren Streit. Wie die Nachrichtenagentur afp berichtete, leben inzwischen rund 50 Bären in den Pyrenäen. Tierhalter argumentieren, die Bären seien unvereinbar mit ihren Herden. Im vergangenen Jahr seien über 1100 Tiere von Bären getötet worden, so afp. (weiterlesen)

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Diskussion um Wärmebildvorsatzgeräte: Hersteller wehren sich
Die Diskussion über Vorsatzgeräten auf Wärmebildbasis reißt nicht ab. Nun wehren sich drei Hersteller gegen die Vorwürfe.
Nachdem Nachtsichttechnik Jahnke in einer Pressemitteilung schwere Vorwürfe gegen Nachtsichtvorsatzgeräte auf Basis von Wärmebild erhob, wehren sich nun Hersteller einer solchen Technik. Gerd Liemke ( Liemke GmbH & Co. KG), Philipp Cachée (NITEHOG Europe GmbH) sowie Jakob Schultz (JSA Nightlux) weisen die Anschuldigungen von Jahnke von sich und argumentieren: „Jeder Schütze ist für seinen Schuß verantwortlich." Dies entbinde ex lege den Gesetzgeber und dessen Entscheider von der Verantwortung für den Einsatz solcher Geräte. (weiterlesen)

Sind Nachtsichtvorsatzgeräte auf Basis von Wärmebild eine Gefahr? Darüber streiten sich derzeit verschiedene Hersteller.
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Wolf: Lammbotschafter sollen auf Sorge der Weidetierhalter aufmerksam machen
Mit der Gewinnung von „Lammbotschaftern“ will der Förderverein der Deutschen Schafhaltung die Anliegen der Schäfer und Weidetierhalter stärker in den Fokus rücken.
Seit zehn Jahren gibt es nun den Förderverein der Deutschen Schafhaltung. Aus dem zufälligen Zusammenschluss anlässlich des Hirtenzugs, der 2010 durch viele Länder Europas führte, ist inzwischen eine namhafte Organisation erwachsen, die sich heute gegen die unkontrollierte Ausbreitung und Vermehrung der Wölfe wendet. Mit der Gewinnung von „Lammbotschaftern“ will der Verein die Anliegen der Schäfer und Weidetierhalter sowie der Landbevölkerung in Zukunft noch stärker in den Fokus rücken.
„Anfangs ging es vor allem darum, die Leistung der Schafhaltung für die Pflege der deutschen Kulturlandschaft ins öffentliche Bewusstsein zu heben“, sagt Wendelin Schmücker, Vorsitzender des Fördervereins der Deutschen Schafhaltung.
Doch inzwischen habe sich der Schwerpunkt verschoben, denn durch die aktuelle Wolfspolitik stünden Existenzen auf dem Spiel, sogar die Schafhaltung als solche: „Wenn die Politik in der Wolfsfrage stur bleibt, wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit in zehn Jahren schon keine Schafhaltung in Deutschland mehr geben. Eine friedliche Koexistenz wird und kann es nicht geben. Mit den neuen Lammbotschaftern als prominenten Unterstützern hoffen wir, die Entscheider noch rechtzeitig zu einer Änderung ihrer Haltung zu bewegen.“ (weiterlesen)


