Vinaora Nivo Slider 3.x

Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

Image Not Found

„Jagd Österreich“ – Landesjagdverbände rücken näher zusammen

Neue Dachmarke beschreibt Unverzichtbarkeit der Jagd für die nachhaltige Landnutzung – Charta „Jagd Österreich“ besiegelt die verstärkte länderübergreifende Zusammenarbeit

Die neun österreichischen Landesjagdverbände verstärken ihre länderübergreifende Zusammenarbeit. Als eine Grundlage dafür haben sie in den vergangenen eineinhalb Jahren die Dachmarke „Jagd Österreich“ entwickelt. Sie beschreibt unter anderem, welche unverzichtbaren und einzigartigen Leistungen die Jägerschaft für die nachhaltige Landnutzung täglich erbringt. Welche Werte dabei die rund 123.000 Mitglieder der Jagdverbände leiten sollen, wird darin ebenso festgelegt und zudem in einer von allen Landesjägermeistern bereits unterzeichneten Charta „Jagd Österreich“ ausformuliert.

„Die Jagd bildet neben der Land- und Forstwirtschaft eine von drei wesentlichen Säulen nachhaltiger Landnutzung in Österreich. Sie ist daher ein unverzichtbarer Partner zum Erhalt und Schutz einer ausgewogenen Vielfalt in der Tier- und Pflanzenwelt, der Wildlebensräume sowie des Handwerks und der Traditionen der Jagd. Das Wissen über diese Tatsachen ist in manchen Bevölkerungskreisen offenbar verloren gegangen, was im einen oder andern Fall mit Akzeptanzproblemen einhergeht. Daher haben wir uns entschlossen, hier auch länderübergreifend vermehrt aufzutreten und unter anderem dieser Tendenz auf allen Ebenen noch stärker als bisher entgegen zu wirken“, begründet der derzeitige geschäftsführende Landesjägermeister DI (FH) Anton Larcher den Entwicklungsschritt. (weiterlesen)

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Jagdverpachtung Niedersachsen (Landkreis Hameln-Pyrmont)

An der Grenze zu Nordrhein-Westfalen wird eine 420 ha Jagd neu verpachtet. Submision: 20.11.2017 (weiterlesen)

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Grüne Fantasten im „Fachgespräch“

Die grüne Landtagsfraktion in Hessen diskutierte mit Natur- und Tierschützern über den Umgang mit invasiven Tier- und Pflanzenarten wie Waschbär, Nilgans & Co.

Für die Grünen war es ein „Fachgespräch“ – echte Fachleute wären aber vermutlich schreiend aus dem Raum gelaufen, hätten sie miterleben müssen, was da jetzt auf Einladung der grünen hessischen Landtagsfraktion vor sich ging. Eigentlich sollte das Gespräch über „Fragen zum Umgang mit Neobiota“ einem „konstruktiven Dialog“ darüber dienen, „wie wir in Zukunft mit Tier- und Pflanzenarten umgehen, die von Natur aus nicht in unserer Naturlandschaft vorkommen“. So erläutert es Ursula Hammann, die Fraktionssprecherin für Natur- und Tierschutz. Wobei die Herausforderungen aus Hammanns Sicht eigentlich gar nicht so gewaltig sind: „Von einigen Neobiota gehen keine Gefahren für unsere Natur oder Gesundheit aus, und sie haben auch keine negativen wirtschaftlichen Auswirkungen. Dennoch können invasive Arten Probleme bereiten, denen man begegnen muss.“ Und so trafen die Grünen sich nun mit „Fachexpertinnen und -experten aus den Bereichen Wissenschaft, Naturschutz und Tierschutz“. (weiterlesen)

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Tuberkulose-Erreger bei einem Rothirsch aus Hessen nachgewiesen

Im September 2017 wurde der Veterinärabteilung des Landesbetriebs Hessisches Landeslabor (LHL) ein erlegter, mehrjähriger männlicher Rothirsch zur Untersuchung überstellt. Auffällig waren ungewöhnliche, wie anhaftendes Sägemehl aussehende Auflagerungen auf der Innenseite des Brustkorbes (vgl. Abb. 1). Die Veränderung des Rippenfells war von einer schleimigen Substanz umgeben. (weiterlesen)

 

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Wie vermutet: Luchs Alus ist keines natürlichen Todes gestorben

- Erste Obduktionsergebnisse beweisen Beschuss -

München, 7.11.2017. Die Ergebnisse der Obduktion des im September 2017 aufgefundenen Luchskadavers belegen – wie erwartet – einen Beschuss. Bei den forensischen Untersuchungen konnten nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberbayern im Körper des Tieres eindeutig Geschosspartikel nachgewiesen werden. Die Polizeibehörden arbeiten nach eigenen Angaben eng und mit Nachdruck an dem Fall und die Ermittlungen sind bis dato noch nicht abgeschlossen. Der als „Alus“ identifizierte Luchs wurde ohne Kopf und Vorderläufe im Saalachsee (Berchtesgadener Land) nahe der österreichischen Grenze aufgefunden. (weiterlesen)

 

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Wolf reißt Schaf im Lübecker Stadtgebiet

Bundesweit nimmt der Wolfsbestand zu. Erstmals hat nun ein Wolf auch im Lübecker Stadtgebiet zugeschlagen und ein Schaf gerissen. Das tote Tier wurde auf einer Weide in Lübeck-Eichholz entdeckt.

Lübeck/Kiel/Berlin. „Es wies den für Wölfe typischen Kehlbiss auf“, sagte der Halter am Dienstag den LN. Das gerissene Schaf war am 12. Oktober gefunden worden. „Genetische Analysen zeigen, dass der Wolf eindeutig der Verursacher war“, teilt Martin Schmidt, Sprecher des Landesamtes für Umwelt mit.
Der Fund ist nicht der einzige: Auch im Lehrrevier Moorgarten der Kreisjägerschaft Lübeck wurden zwei vom Wolf getötete Rehe registriert. „Man sieht es an den Riss-Spuren“, meint Revierleiter Ernst Pnischak. Amtlich überprüft wurde dieser Befund nicht. (weiterlesen)

Doto; Wikipedia

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Das riesige Wildschwein von Bocksberg

Thomas Maiershofer erlegte das Tier bei Bocksberg. Wie sich herausstellte, ist der Keiler das größte jemals in Nordschwabens Natur geschossene Schwein.

Der wohl älteste Beleg des heute noch gerne ausgeübten Jägerlateins reicht in die Zeit der ägyptischen Pharaos vor dreieinhalb tausend Jahren zurück. Schon damals machten Erzählungen von erlegten Elefanten die Runde. Fantasiespielchen kann sich Thomas Maiershofer als Vertriebsmitarbeiter eines der größten Wärmelieferanten in der Region kaum leisten, denn in seinem lichtdurchfluteten Büro im Gewerbegebiet von Geratshofen zählen nur Fakten. Selbst im Dunkel der Nacht gelten für den gebürtigen Bocksberger wahre Zahlen. So lautete eine davon am Abend Anfang vergangener Woche nahe seines Heimatdorfes: „174“. Die Rede ist vom Lebendgewicht in Kilogramm des von dem 38-jährigen zur Strecke gebrachten Keilers....  (weiterlesen)

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

BfN: Wolf hat keine Scheu vor Menschen

DJV begrüßt offizielles Eingeständnis des amtlichen Naturschutzes und moniert gleichzeitig die kritiklose Grundhaltung gegenüber dem Fleischfresser. Das jetzt in „Natur und Landschaft“ veröffentlichte Handlungskonzept skizziert eine Bauernhofidylle, in der Wolf und Mensch auf engstem Raum friedlich nebeneinander leben. Ein steigendes Risiko von Übergriffen ist programmiert.
Erstmals erkennt der amtliche Naturschutz offiziell an, dass der Wolf keine natürliche Scheu vor dem Menschen hat. Der Deutsche Jagdverband (DJV) begrüßt diese Einsicht ausdrücklich, die das Bundesamt für Naturschutz (BfN) jetzt in Heft 11 der hauseigenen Zeitschrift „Natur und Landschaft“ veröffentlicht hat. Allerdings betrachtet der Dachverband der Jäger das skizzierte „Handlungskonzept zum Umgang mit auffälligen Wölfen“ mit großer Sorge: Die kritiklose Grundhaltung gegenüber dem Wolf sorgt dafür, dass die Akzeptanz für den Fleischfresser zusehends schwindet. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Preis für wildtierfreundliche Landwirtschaft

Die Jägerstiftung natur+mensch ruft Landwirte und engagierte Praktiker zur Bewerbung um den mit 5 000 Euro dotierten Förderpreis Wildtierfreundliche Landwirtschaft 2017 auf. (weiterlesen)

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Umweltminister wollen beim Wolf Deutungshoheit behalten

Der Wolf hat diese Woche erneut ein Politschauspiel ausgelöst. Eigentlich wollte das Bundesamt für Naturschutz (BfN) am heutigen Mittwoch aktuelle Bestandzahlen und ein Handlungskonzept veröffentlichen. Doch die Umweltminister pfiffen die Behörde zurück.

Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und die Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Wolf (DBBW) hatten für den heutigen Mittwoch mit viel Vorlauf zu einem Pressegespräch geladen, in dem sie erstmals die aktuellen Bestandszahlen und Verbreitungsangaben für 2016/2017 veröffentlichen wollten. Außerdem kündigten die Naturschutzbehörde und die Wolfsberatungsstelle, die beide dem Bundesumweltministerium (BMUB) unterstehen, ein neu erarbeitetes Handlungskonzept mit umfangreichen Empfehlungen zum Umgang mit verhaltensauffälligen Wölfen an. Keine 24 Stunden vorher platzte der Termin. Wann die Zahlen nun an die Öffentlichkeit kommen, weiß selbst das BfN derzeit noch nicht.  (weiterlesen)

Foto: Wikipedia

 

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)