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Pressemitteilungen

Pressemitteilungen (51)

Deutsche Wildtier Stiftung kritisiert: Bauvorhaben und Windkraft stehen künftig über Artenschutz

Hamburg, 23. Juni 2017. Wenn Windkraftanlagen ohne Rücksicht auf geschützte Arten wie Fledermäuse und Rotmilan errichtet werden, kommen sie unter die Räder. Denn Natur- und Artenschutz stören häufig, wenn es um wirtschaftliche Interessen geht. Mit der gestern am späten Abend beschlossenen Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes hat die Bundesregierung kurz vor der parlamentarischen Sommerpause Tatsachen geschaffen: Auf Betreiben des Bundesumweltministeriums wurde eine Neuregelung beschlossen, die bei Baumaßnahmen wie z.B. von Windkraftanlagen geltendes Gesetz zum Schutz von Arten aufweicht. Viele Arten stehen aufgrund der intensiven Landnutzung in Deutschland ohnehin schon enorm unter Druck - nun verschärft sich die Situation weiter. Tote Adler unter Windenergieanlagen, Feldhamster unter Beton eingeschlossen - in Zukunft kaum mehr ein Problem.

„Wie rücksichtlos diese Ziele verfolgt werden, zeigt die Neuregelung im Rahmen des Paragraph 44 des Bundesnaturschutzgesetzes: „Es wurde mit einem Federstrich gegen Natur- und Artenschutz entschieden“, kritisiert Professor Dr. Fritz Vahrenholt, Alleinvorstand der Deutschen Wildtier Stiftung. Fakt ist: Es ist jetzt legal, wenn z.B. durch den Betrieb von Windkraftanlagen Wildtiere getötet werden!

Besonders der neue Ausdruck der „Signifikanz“ ist problematisch. Erst ab dieser undefinierten Schwelle soll das bisherige Tötungsverbot wirken. Doch wer entscheidet, wie viele tote Tiere signifikant sind? Das geltende EU-Recht für geschützte Arten kennt diesen Begriff ebenfalls nicht.

„Im Interesse der Windkraftlobby setzen sich Bundesregierung und Bundestag mit dieser Entscheidung über das Tötungs- und Verletzungsverbot von Wildtieren hinweg“, bedauert Professor Dr. Vahrenholt. Über 25.000 Windenergieanlagen drehen mittlerweile in Deutschland ihre Rotoren. Der Raum wird knapp. Besonders im windarmen Süden Deutschlands werden die Anlagen daher zunehmend auch in Wäldern gebaut, wo der ökologische Schaden oft beträchtlich ist. Der Tod von Schwarzstorch, Wespenbussard und seltenen Fledermäusen wird nun als unvermeidbar dargestellt und damit quasi legalisiert.

„Wir können nur hoffen, dass dieser ungeheuerliche Angriff auf den Naturschutz in der nächsten Legislaturperiode wieder rückgängig gemacht wird und protestieren aufs Schärfste“, sagt Professor Dr. Fritz Vahrenholt, Alleinvorstand der Deutschen Wildtier Stiftung.

Die Änderung des Naturschutzgesetzes im Wortlaut:

„….Zudem kann auch für Vorhaben privater Träger die Ausnahmevorschrift des § 45 Absatz 7 Satz 1 Nummer 5 in Anspruch genommen werden, wenn zugleich hinreichend gewichtige öffentliche Belange ihre Realisierung erfordern. Zu diesen Belangen gehört der Ausbau der Erneuerbaren Energien.“

Eva Goris
Pressesprecherin
Telefon: 040 9707869-13
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Höchste Waldbrandgefahrenstufe in Brandenburg und Bayern / Waldbrand gefährdet Menschenleben und Existenz von Forstbetrieben / Regeln beachten: Kein Feuer machen, Rauchverbot beachten

In Teilen Bayerns und im Südosten Brandenburgs hat der Deutsche Wetterdienst in dieser Woche die höchste Waldbrandgefahrenstufe ausgerufen. In weiten Teilen Deutschlands, vor allem im Süden, im mittleren und östlichen Teil, gilt außerdem bereits Stufe 4. „Angesichts anhaltender Trockenheit und hoher Temperaturen sollten Waldbesucher besonders vorsichtig sein“, sagte Alexander Zeihe, Hauptgeschäftsführer der AGDW – Die Waldeigentümer. „Waldbrände gefährden sowohl Menschenleben wie auch die Existenz von Waldbauern und privaten Forstbetrieben.“ Zeihe wies darauf hin, dass ein Wald, der durch einen Brand beschädigt oder vernichtet wurde, nicht zu ersetzen ist. „Wälder wachsen über Generationen. Daher braucht es viele Jahrzehnte, bis ein zerstörter Wald wieder nachgewachsen ist.“

Ein großer Teil der Waldbrände ist auf leichtsinniges Verhalten oder sogar Brandstiftung zurückzuführen. Allein in Brandenburg wird bei den 101 Bränden, die im Zeitraum zwischen März und Juni registriert wurden, vermehrt von Brandstiftung als Ursache ausgegangen. Vor diesem Hintergrund weist der Bundesverband der Waldeigentümer die Waldbesucher darauf hin, in Tagen anhaltender Trockenheit besondere Vorsicht und Aufmerksamkeit walten zu lassen. So solle darauf geachtet werden, beim Spaziergang durch den Wald selbst keinen Brand zu verursachen und etwa Zigaretten zuhause zu lassen.

Der Hauptgeschäftsführer der AGDW – Die Waldeigentümer machte bei dieser Gelegenheit deutlich, dass auch im Wald Gesetze und Regeln gelten. Dazu zählt, dass man ein Grillfeuer nur an offiziellen, fest eingerichteten Feuerstellen entzünden darf und danach das Feuer ständig kontrollieren muss. Bei offenem Feuer außerhalb des Waldes muss man einen Mindestabstand von 100 Metern zum Waldrand einhalten. Und ganz wichtig: Zwischen dem 1. März und dem 31. Oktober gilt bundesweit in allen Wäldern absolutes Rauchverbot. Zeihe: „Wer sich an diese Regeln hält, riskiert keinen Waldbrand.“

Außerdem solle man in diesen Tagen besonders aufmerksam sein und sofort reagieren, wenn der Ansatz eines Brandes entdeckt wird. Dann muss sofort die Feuerwehr alarmiert werden. Alexander Zeihe nennt die Punkte, die die Feuerwehr zur Einschätzung der Lage unbedingt wissen muss: „Nach dem 112-Wählen kommt es auf präzise Antworten auf vier Fragen an: Wo brennt es? Brennen Böden oder Bäume? Sind Menschen oder Gebäude in Gefahr? Von welcher Stelle aus wird angerufen?“ Ist die Feuerwehr an der Brandstelle angekommen, wird sie von ortskundigem Forstpersonal unterstützt.

Mehr über die Waldeigentümer:

www.waldeigentuemer.de

Mit freundlichen Grüßen

Larissa Schulz-Trieglaff

Pressesprecherin

AGDW - Die Waldeigentümer

Claire-Waldoff-Str. 7

10117 Berlin

Fon 030 - 311 66 76 - 25

Mobil 0160 - 140 77 67

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JGHV Prüfungen

 

Betrug beim Kauf über das Internet - Tipps zum sicheren Kaufen über Internetplattformen

Vermehrt werden von Betrügern teure Nachtsichtgeräte und hochwertige Optik über ebay und egun zum Kauf angeboten. Wir wollen Ihnen in diesem Beitrag zeigen, auf was Sie beim Kauf über diese Plattformen achten müssen:

1. Seien Sie kritisch, wenn Angebote offensichtlich zu günstig sind.

2. Keine Überweisungen ins Ausland, besonders wenn bei der Artikelbeschreibung eigentlich Deutschland als Standort angegeben ist.

Beispiel 1:
Bei egun oder in diversen Kleinanzeigenportalen findet man die gesuchte Ware zu einem absoluten Schnäppchenpreis. Wenn man dann Kontakt mit dem Verkäufer aufnimmt, so bekommt man oft eine tolle Story zu hören: der Verkäufer ist z.B. gerade im Ausland auf Dienstreise und bittet um Überweisung auf ein ausländisches Bankkonto.
Nach der Überweisung des Geldes wird die Ware nicht zugestellt. Auf Nachfrage reagiert der vermeintliche Verkäufer mit unterschiedlichen Argumenten, um das Ausbleiben zu rechtfertigen (der Artikel konnte nicht zugestellt werden, die Adressangabe war falsch, es gibt Verzögerungen beim Transportunternehmen etc.). Nach einigen Tagen oder Wochen wird nicht mehr auf E-Mails bzw. Rückfragen reagiert. Der überwiesene Geldbetrag ist verloren.

Beispiel 2:
Als Bankverbindung wird eine IBAN angegeben, die nicht mit DE beginnt. Häufig werden von Betrügern z.B. verwendet: GB (Großbritannien), CZ (Tschechien), HU (Ungarn) und NO (Norwegen).

3. Keine Bezahlung über Bargeldtransferdienste (z.B. Western Union, MoneyGram).

4. Vorsicht bei Treuhandservice/Spedition mit Sitz im Ausland
Der vermeintliche Verkäufer gibt einen Wohnsitz im Ausland an. Er schlägt vor, das Geschäft über ein angeblich neutrales Speditions- bzw. Logistikunternehmen abwickeln zu lassen. Dieses soll sowohl den Transport der Ware als auch als Treuhänder für die Zahlung auftreten. In Wirklichkeit gibt es das Unternehmen jedoch nicht.
Der Verkäufer verspricht, die Ware dem Speditionsunternehmen zu übergeben, sobald Sie das Geld an dasselbe Speditionsunternehmen überwiesen haben. Danach soll die Ware versendet werden.
E-Mails und Website des Speditionsunternehmens sind jedoch gefälscht, das Geld fließt direkt an den vermeintlichen Verkäufer. Die gekaufte Ware wird nie ausgeliefert, eine Rückbuchung ist nicht möglich.

5. Mit dem Verkäufer kommunizieren eventuell auch per Telefon.
Welchen Eindruck hinterlässt der Verkäufer ? Überprüfung des Verkäufers per Internetrecherche.

6. Der sicherste Weg bei hochpreisigen Produkten:
Den Artikel persönlich abholen, überprüfen und bar bezahlen.

Wolfgang Rick
www.nachtsichttechnik.info
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Jagdhundrassevereine

Wald 4.0 als zentraler Schwerpunkt auf größter Messe für Holzbe- und -verarbeitung in Hannover / AGDW und Waldbesitzerverband Niedersachsen präsentierten sich mit weiteren Partnern auf Gemeinschaftsstand

Die LIGNA 2017, die vergangene Woche in Hannover stattfand, war für die Waldeigentümer eine wichtige und informative Plattform. „Diese Messe ist jedes Mal ein wichtiger Impulsgeber“, sagte Alexander Zeihe, Hauptgeschäftsführer der AGDW – Die Waldeigentümer. „Es gab zahlreiche Gelegenheiten, sich über neue und innovative Technologien zu informieren und den Austausch mit Akteuren aus der Branche zu suchen.“

Die LIGNA ist die weltweit größte Messe für Maschinen, Anlagen und Werkzeuge für die Holzbe- und -verarbeitung. Die AGDW hatte sich dort gemeinsam mit dem Waldbesitzerverband Niedersachsen, dem Deutschen Forstwirtschaftsrat, dem Deutschen Forstverein, mit PEFC und der Versicherungsstelle Deutscher Wald präsentiert. „Gerade für die niedersächsischen Waldbesitzer ist die LIGNA eine hervorragende Gelegenheit, sich mit Branchenkollegen auszutauschen und über neue Entwicklungen zu informieren“, sagte Miriam Kleinschmit, Geschäftsführerin des Waldbesitzerverbandes Niedersachsen.

Für die forstliche Unternehmerschaft waren der Unternehmer-Pavillon sowie das Freigelände davor besonders interessant. Hier wurden Themen rund um den Wald 4.0 präsentiert. Hierzu zählten die Projekte des Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e.V. (KWF) rund um die Themen Rettungspunkte und Holzlogistik, aber auch die Präsentation neuer Technologien rund um den Drohneneinsatz oder den Harvestercomputer.

Von Interesse für Waldeigentümer und Forstbranche waren aber auch die Sicherheit bei der Holzfällung sowie die Waldbrandbekämpfung. Aus Sicht des AGDW-Hauptgeschäftsführers liegt in der Themenvielfalt die große Stärke der LIGNA. Zeihe: „Die Messe präsentiert die gesamte Bandbreite an aktuellen Themen und Technologien, die für den forstlichen Bewirtschaftungs- und Arbeitsalltag von Interesse sind.“ www.ligna.de

Mit freundlichen Grüßen

Larissa Schulz-Trieglaff

Pressesprecherin

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Jagdhundeausbildung

 

Foto: Norbert Leben, Präsident des Waldbesitzerverbandes Niedersachsen, führt Dr. Maria Flachsbarth, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung, über den Gemeinschaftsstand.

Jagdhorn

Voller Erfolg für die Waldmärker: Waldfest in der Lüneburger Innenstadt verzeichnete viele Besucher / Buntes Rahmenprogramm weckte starkes Interesse an Waldwirtschaft / Beitrag zu Klimaschutz stand im Mittelpunkt der Veranstaltung

Das Waldfest vergangenen Sonntag in Lüneburg, zu dem die Waldmärker anlässlich ihres 25-jährigen Jubiläums in die dortige Innenstadt eingeladen hatten, war ein voller Erfolg. „Die vielen Besucher an unseren Ständen haben wieder einmal deutlich gemacht: Der Wald und die nachhaltige Waldbewirtschaftung stoßen auf starkes Interesse“, sagte Dr. Markus Hecker, Geschäftsführer der Waldmärker. Gemeinsam mit Partnern wie der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V., PEFC Deutschland sowie regional ansässigen Unternehmern hatten die Waldmärker zu diesem Waldfest eingeladen.
Ziel des Waldfestes war es, über den Wald und die nachhaltige Waldbewirtschaftung zu informieren. Im Mittelpunkt stand außerdem die wichtige Rolle, die der bewirtschaftete Wald für den Klimaschutz spielt. „Den Beitrag der nachhaltigen Waldbewirtschaftung für den Klimaschutz und für die Stabilität der Wälder müssen wir immer wieder herausstellen“, sagte Alexander Zeihe, Hauptgeschäftsführer der AGDW – Die Waldeigentümer. „Die Waldmärker haben deutlich gemacht, wie es am besten geht.“
Die Waldmärker, eine Forstwirtschaftliche Vereinigung bestehend aus rund 2.600 Waldeigentümern, sind Mitglied im Waldbesitzerverband Niedersachsen. Dieser wiederum ist Mitglied im bundesweiten Dachverband AGDW – Die Waldeigentümer.
Das Waldfest hatte ein breites Unterhaltungs- und Mitmachprogramm geboten und gleichzeitig Informationen vermittelt. Dazu zählte eine Rudermaschine, mit der rund 530 Bäume errudert wurden. Diese werden von den Waldmärkern im kommenden Frühjahr im Rahmen einer Pflanzaktion als Klimaschutzwald Lüneburgs vor den Toren der Stadt gepflanzt. Ein Renner war der Bau von Vogelhäusern, den eine regionale Holzbaufirma, die Schenk GmbH, an einem eigenen Stand betreut hatte. Fast 170 Häuschen wurden von den Besuchern gebaut.
Auch die Stände der Landwirtschaftskammer und der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) waren gut besucht: Bei der SDW konnten Kinder als „Walddetektive“ Tiere und Pflanzen kennenlernen, bei der Landwirtschaftskammer durch einen Wald zum Anfassen spazieren.
In einem Bühnenprogramm sorgten unter anderen die Jagdhornbläser der Jägerschaft Lüneburg und der Verein Lüneplatt für Abwechslung, der sich um die Pflege der plattdeutschen Sprache sorgt. Außerdem luden Landwirtschaftskammer und Waldmärker zu einem Quiz „Dem CO₂ auf der Spur“ mit Gewinnspiel ein, bei dem Maurice Recht aus Hitzacker das große Gewinnerlos gezogen hatte. Zu gewinnen gab es zwei Übernachtungen im Fünf-Sterne-Hotel „Waldhaus Reinbek“. Und das Museum Lüneburg informierte über das Thema Holzbau und Bauholz, das in der Fachwerkstadt hervorragend zu besichtigen ist.
Fotos vom Waldfest finden Sie im Anhang. Einen kurzen Film finden Sie unter www.waldmaerker.de.
Bildunterschrift Foto Waldfest 3: Dr. Markus Hecker, Geschäftsführer der Waldmärker, mit dem Gewinnspiel-Gewinner Maurice Recht und dem Bürgermeister von Lüneburg, Eduard Kolle.

Mit freundlichen Grüßen

Larissa Schulz-Trieglaff

Pressesprecherin

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Jagdhorn

Nur noch 7 Tage, wir können es noch schaffen!

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Waldfreunde,

wir planen eine Hörführung für Kinder mit unserem Audioguide.
Der elektronische Wanderführer soll den Kindern auf kindgerechte Art und Weise die Geheimnisse des Sauener Waldes zeigen.

Wie können Sie uns dabei unterstützen und helfen?

Zunächst brauchen wir öffentliche Aufmerksamkeit. Sie unterstützen uns, indem Sie unsere Facebookseite und unsere Beiträge unter folgendem Link teilen:
https://de-de.facebook.com/Stiftung.August.Bier/

Eine Spende für das Projekt „Kinder-Audio-Führung“ ist die weitere Unterstützungsmöglichkeit.

Der Link zur Crowdfunding-Plattform
https://www.kisskissbankbank.com/de/projects/horfuhrung-fur-kinder-durch-den-sauener-wald

bietet Ihnen eine detaillierte Projektbeschreibung.

Unsere Spendensammelaktion per Crowdfunding („kleines Geld von vielen Menschen“) startete am 8. Mai und soll nach 30 Tagen 4.800 € einbringen, um unser Projekt erfolgreich zu verwirklichen.

Wir hoffen, dass Sie unser Anliegen verbreiten und einer von vielen Spendern sein werden. Als Dankeschön für Ihre Unterstützung bieten wir die Teilnahme an Wanderungen unserer Stiftung im Sauener Wald und Exkursionen an, sowie zahlreiche kleine Geschenke.

Es wäre schön, wenn auch mit Ihrer Hilfe die Hörführung für Kinder für den Sauener Wald möglich würde.

Wir freuen uns über Ihre Anregungen und Fragen.

--
Mit freundlichen Grüßen

Monique Müller
Revierförsterin

vom Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung
des Landes Brandenburg öffentlich bestellter und vereidigter
Sachverständiger für Bestandes- und Bodenbewertung

Mitglied der Gutachterausschüsse der Landkreise Oder-Spree, Frankfurt/Oder,
Spree-Neiße und Oberspreewald-Lausitz
*****************************************
STIFTUNG AUGUST BIER
Forst Sauen
Ziegeleiweg 1
15848 Sauen

Telefon: 03 36 72 - 72 759
Telefax: 03 36 72 - 72 760
Mobil: 01 76 - 23 62 18 80
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www.stiftung-august-bier.de

 

Anlässlich der BraLa hatte das „Forum Natur Brandenburg“ am Freitag, den 26.Mai, zu einer öffentlichen Diskussion -unter Leitung des rbb Moderators Sebastian Schiller- in die Brandenburghalle des Mafz Erlebnisparks in Paaren/Glien eingeladen. Vertreten waren für den Landesfischereiverband Berlin/Brandenburg, Lars Dettmann, für den Landesjagdverband, Dr. Dirk Wellershoff, für den Kreisbauernverband, Jens Schreinicke und für den NABU Brandenburg, Friedhelm Schmitz-Jersch.

Jagdhorn



Schon das Thema „Biber“ sorgte für Zündstoff. Lars Dettmann verwies auf Dammbrüche und Schäden an Deichen, die Ackerflächen, Grünland und Wege schädigten. Dem stimmte Jens Schreinicke zu und erweiterte dies um vielfältige Problemen bei der Nutzung durch landwirtschaftliche Fahrzeuge. Der Vertreter der NABU sah dies anders und vertrat die Auffassung, dass solche „Einzelfälle“ nicht verallgemeinert werden dürften. Strittig war auch die Aussage, dass der Biber für die gewünschte ökologische Wasserregulierung sorge. Dies sollte man besser den Zweckverbänden überlassen, so Schreinicke.

Ferner seien Kormorane für die Teich- und Fischwirte ein ernsthaftes Problem. Bis zu 500 g Fisch benötige jeder Vogel pro Tag. Die Abdeckung von Gewässerflächen mit Netzen sei zwar erfolgreich gewesen, die Kosten von etwa 15.000.- €/ha jedoch nicht vertretbar. Ersatzzahlungen wurden von den Behörden gestrichen, dafür Abschüsse erlaubt. So wurden in 2016 insgesamt 1.300 Kormorane geschossen. Trotzdem betrage die Verlustquote an Fischen bis zu 65% der jeweiligen Bestände. Seit 25 Jahren werde das Problem ohne Erfolg diskutiert, so Lars Dettmann vom Landesfischereiverband. Es bedürfe daher eines grundsätzlichen Umsteuerns im Artenschutz und der damit verbundenen Umweltgesetzgebung.

Das Thema Wolf wurde wie erwartet mit vielen Emotionen diskutiert. Alle Flächen mit Nutztierhaltung zu zäunen, hielt der Präsident des Jagdverbandes, Dr. Dirk Wellershoff, für Irrsinn. In Gegenden mit Nutztierhaltung müssten die Bestände des Wolfes langfristig reguliert werden. Dafür sei die Definition von „Akzeptanzkorridoren“ ein guter Ansatz, da die mittlerweile schon annähernd täglichen Wolfsübergriffe nicht länger hinzunehmen seien. Für den Landesjagdverband könnten weitere Maßnahmen die Besenderung einzelner Tiere mit der Überwachung betroffener Flächen per Internet sein.
Auch der Vertreter des NABU musste schlussendlich einräumen, dass eine weitere Ausbreitung der Wölfe in Brandenburg zwischenzeitlich an ihre Grenzen stoße, da es bereits jetzt zu Revierkämpfen innerhalb der Wolfspopulationen komme. Auch ein in im Publikum anwesender Schafszüchter fand deutliche Worte. Herdenschutzhunde könnten eine Hilfe sein, das eigentlich Problem seien aber die Kosten der Prävention. Dies gelte insbesondere auch für die Zäunungen. Dazu benötige man zusätzliches Personal, was aber außerhalb des finanziell möglichen liege.

Es wurde deutlich, dass es noch ein langer Weg ist, bis sich alle Gruppierungen unter Umständen auf einen gemeinsamen Nenner zu verständigen.
©Text und Bilder: Peter-Claus Neigenfind

Forum Natur Brandenburg Verband für Schutz und Nutzung der Kulturlandschaft
Am Kanal 16 – 18, 14467 Potsdam
Vorsitzender: Gernot Schmidt / Stv: Rüdiger Müller, Henrik Wendorff
Telefon: +49 (331) 58 17 96 60 Geschäftsführer: Gregor Beyer
Telefax: +49 (331) 58 17 96 61
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Internet: www.forum-natur-brandenburg.de

Montag, 29 Mai 2017 14:09

Die Wilddiebe heißen jetzt "Hunter brothers"

geschrieben von

Mit ihren Videos über die Jagd hatten sie es als "Die Wilddiebe" beim Jagdmagazin "Jäger" zu beachtlicher Bekanntheit geschafft. 

Jägerschaft

Doch vor wenigen Wochen kam das plötzliche Aus und seither gehen das Jagdmagazin "Jäger" und die Reilmannbrüder getrennte Wege. Doch auf ihre nicht unbedeutende Fangemeinde vor allem bei jungen Jägern und Jägerinnen wollten die beide Burschen aus Mecklenburg-Vorpommern nun doch nicht verzichten.  Und so setzen sie ihre ambitionierte Filmarbeit unter dem neuen Namen "Hunter brothers" fort.

Auf dem  gleichlautenden  Videokanal Hunter brothers bei Youtube kann man sich nun die neuen spannenden Jagdvideos der beiden jungen Jäger ansehen.

Das Deutsche Jagdportal wünscht den beiden Brüdern viel Erfolg beim Start in die eigene Jagdfilmproduktion und natürlich allzeit

 

Waidmannsheil

 

Das Team des Deutschen Jagdportals

Auf ihrer Frühjahrstagung am 1. April 2017 bei Frankfurt wählte die Deutsche Delegation im CIC ihren Vorstand. Als Delegationsleiter wurden Dr. Wilhelm von Trott zu Solz und als sein Stellvertreter Hilmar Freiherr von Münchhausen wiedergewählt. Als weitere Mitglieder wurden Hannes Siege und Hans-Werner Blöcker neu in den Vorstand gewählt. Schatzmeister blieb Sebastian Krieger.

Als inhaltlichen Schwerpunkt der neuen Amtsperiode wird sich der Vorstand auf das Thema „Auslandsjagd“ konzentrieren. Gemeinsam mit dem Deutschen Jagdverband soll die Bedeutung und Rolle der Jagd im Ausland, insbesondere in Afrika, für den Artenschutz und die ländliche Entwicklung herausgestellt werden. Darüber hinaus wird weiter gemeinsam mit der Deutschen Wildtier Stiftung zum Rotwild in Deutschland und zur Europäischen Agrarpolitik gearbeitet.

Der Internationale Rat zur Erhaltung des Wildes und der Jagd (CIC) ist eine politisch unabhängige Nichtregierungsorganisation und hat weltweit Mitglieder in 81 Ländern.

Jagdmesse

Hamburg, 12. Mai 2017.Die Deutsche Wildtier Stiftung feiert am kommenden Montag im Großen Festsaal des Hamburger Rathauses im Rahmen eines Senatsempfanges ihr 25jähriges Bestehen. Für den Senat spricht Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz.

Gegründet von dem Hamburger Unternehmer Haymo G. Rethwisch setzt sich die Deutsche Wildtier Stiftung seit einem Vierteljahrhundert für den Natur- und Artenschutz in Deutschland ein. „Es ist nicht gut bestellt um Natur und Wildtiere in Deutschland; die Deutsche Wildtier Stiftung handelt in zahlreichen Artenschutzprojekten und setzt dabei auf Kooperation statt Konfrontation, auf Flächenkäufe statt Blockade“ , sagt Professor Dr. Fritz Vahrenholt, Alleinvorstand der Deutschen Wildtier Stiftung. Das Portfolio an Artenschutzprojekten reicht von besonders bedrohten Arten wie dem Feldhamster und dem Schreiadler bis hin zu Arten, die wie Rothirsche oder Gämse nicht selten sind, aber in unserer Kulturlandschaft zu Konflikten führen.

Die Deutsche Wildtier Stiftung schützt nicht nur einzelne Arten, sondern schafft auf über 5.000 ha Lebensräume durch den Kauf von Wäldern und Offenland. Die Nutzung wird dort entweder ganz eingestellt oder ökologisch und wildtiergerecht gestaltet. So ist das Gut Klepelshagen in Mecklenburg-Vorpommern ein ganz besonderes Modell für ein „Wirtschaften mit der Natur“. „Der größte Artenverlust ist durch die Veränderung der Landwirtschaft erfolgt, durch Verlust von Wiesen und Weiden, Ackerrandstreifen und durch die Intensivierung der Landnutzung“, sagt der Alleinvorstand Fritz Vahrenholt.

Die Deutsche Wildtier Stiftung vergibt alle zwei Jahre den mit 50.000 Euro dotierten Forschungspreis für junge Wildbiologen. Geforscht wird auch zur Wildbiene in Hamburg und in Rheinland-Pfalz zur Wildkatze. „Denn bisher fehlen eine systematische Bestandsaufnahme der Wildbienen für die Hansestadt ebenso wie eine Untersuchung darüber, wie sich Störeinflüsse durch den Menschen auf die scheue Wildkatze auswirken“, sagt Professor Dr. Fritz Vahrenholt.

Es gibt auch Erfolge in den letzten Jahrzehnten: Die Zunahme von Kranich, Seeadler oder Uhu sind positive Beispiele. „Nun besteht jedoch die große Gefahr, dass selbst diese Erfolge wieder zunichte gemacht werden“, kritisiert Vahrenholt. „Dass der Rotmilan und der Mäusebussard, aber auch viele hochbedrohte Fledermausarten nun der Energiewende zum Opfer fallen, muss unseren Widerstand hervorrufen“, betont er. „Windkraftanlagen haben in unseren artenreichen Wäldern nichts zu suchen. Wir wehren uns mit den mittlerweile 800 Bürgerinitiativen gegen die Zerstörung wertvollen Waldhabitate“, so Professor Dr. Fritz Vahrenholt.

Umso wichtiger ist es, das Wissen um die bedrohte Natur zu vermitteln. „Die Stiftung sorgt mit dafür, dass Kinder und Jugendliche Natur nicht nur erleben – sie sollen sie lieben lernen“, sagt der Alleinvorstand. Dem Stifter Haymo G. Rethwisch war es stets ein wichtiges Anliegen, der Naturentfremdung entgegenzuwirken. Alice Rethwisch, die Ehefrau des 2014 verstorbenen Stifters, hat in Mecklenburg-Vorpommern das Schullandheim Haus Wildtierland in Gehren eröffnet. Um Natur für viele Menschen erlebbar zu machen, ist die Stiftung Mitveranstalter des Darßer NaturfilmFestivals, auf dem der deutsche NaturfilmPreis vergeben wird. Im Rahmen des Senatsempfanges zum Festakt im Rathaus wird der Siegerfilm des Jahres 2016 – „Magie der Moore“ – gezeigt.

Jenifer Calvi
Pressereferentin

Deutsche Wildtier Stiftung
Christoph-Probst-Weg 4
20251 Hamburg
Telefon 040/ 9707869-14
Fax 040/9707869-99
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www.DeutscheWildtierStiftung.de

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