Willkommen im Jagdblog des Deutschen Jagdportals

Aktuelles - Deutsches Jagdportal

Aktuelles - Deutsches Jagdportal (71)

An dieser Stelle finden Sie künfig die Neuigkeiten aus dem Deutschen Jagdportal!

Katamaran soll Müll aus dem Meer fischen

Die Jagdabgabe wird bei jeder Erteilung oder Verlängerung eines Jagdscheines zusätzlich zu der dafür bestimmten Gebühr, wenn auch nicht in allen Bundesländern, erhoben. Sie ist im jeweiligen Landesjagdgesetz geregelt und soll überwiegend generell für Zwecke der Forschung, der Wildschadensverhütung und der Wildhege verwendet werden. Die Höhe ist unterschiedlich geregelt.

1. Rechtsnatur

Die Jagdabgabe ist keine Verwaltungsgebühr, weil sie in aller Regel ausdrücklich neben der Gebühr für den Jagdschein erhoben wird. Sie ist auch keine Benutzungsgebühr, weil sie nicht als Entgelt für die Inanspruchnahme der öffentlichen Verwaltung oder einer öffentlichen Einrichtung dient. Sie wird in aller Regel der Höhe nach völlig unabhängig von irgendwelchen Kosten oder notwendigen Aufwendungen berechnet. Sie ist aber auch kein Beitrag - dazu beispielhaft VG Münster Urteil vom 27.04.2011 - 3 K 1885/10.
Tatsächlich ist sie eine sogenannte „Sonderabgabe“ und wird damit ähnlich einer Steuer „voraussetzungslos“ erhoben. Das Bundesverfassungsgericht hat sehr genau definiert, wann, wofür und von wem eine derartige Sonderabgabe nur erfordert werden darf. Der Gesetzgeber muss dabei einen Sachzweck verfolgen, der über die bloße Mittelbeschaffung hinausgeht, und es darf nur eine homogene Gruppe mit der Zahlung belegt werden, die in einer spezifischen Sachnähe zu diesem Zweck steht und der deshalb eine besondere Finanzierungsverantwortung übertragen werden kann – so wegweisend BVerfG, Beschluss vom 16.9.2009 - 2 BvR 852/07 -, BVerfGE 124, 235 = NVwZ 2010, 35 = juris, Rdn. 20 f. m. w. N.

2. Landesgesetze

Das bedeutet, dass zunächst einmal jede der wesentlich voneinander abweichenden landesgesetzlichen Regelungen darauf untersucht werden muss, ob sie den Anforderungen der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts genügt. Die Gesetze weichen insoweit stark voneinander ab. In Brandenburg z. B. regelt § 23 des Landesjagdgesetzes die Zwecke, für die die Jagdabgabe verwendet werden soll, sehr präzise. Das gilt auch für Schleswig-Holstein.
Dagegen heißt es zum Beispiel in § 22 des Landesjagdgesetzes Rheinland-Pfalz nur, dass die Jagdabgabe zur Förderung des Jagdwesens nach den Zielen des Landesjagdgesetzes, insbesondere zur Förderung der jagdbezogenen wissenschaftlichen Forschung und der Öffentlichkeitsarbeit sowie zur Verhütung von Wildschäden dienen soll.
Wenn immer der Zweck nur sehr allgemein gehalten ist, ist die Regelung nicht verfassungsgemäß, weil sie eben nicht erkennen lässt, für welchen konkreten Sachzweck im Interesse der homogenen Gruppe „Jäger“ diese Abgabe erhoben werden soll. Etwas schwieriger wird es, wenn der Zweck der Jagdabgabe sehr präzise und spezifisch auf die Interessen der Jäger abgestimmt ist.
Nach überwiegender Meinung in der Literatur und einigen Urteilen müsste also für jedes Bundesland notfalls der Verwaltungsrechtsweg beschritten werden, wenn festgestellt werden soll, ob eine Jagdabgabe in allen Einzelheiten den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts gerecht wird. Verwaltungsklagen sind teuer und langwierig und die Kosten übersteigen bei weitem den Betrag der Jagdabgabe. Das macht derartige Prozesse nur sinnvoll, wenn der jeweilige Landesjagdverband sie betreibt oder unterstützt.

3. Rechtsprechung

Gerichtsurteile sind bislang nicht besonders zahlreich und weichen, wie leider immer, voneinander ab. Das OVG Münster hat in einer mündlichen Verhandlung ganz erhebliche Bedenken gegen die Verfassungsmäßigkeit der Regelung in Nordrhein-Westfalen geäußert und in einer Protokollnotiz niedergelegt. Daraufhin wurden die Bescheide aufgehoben und die Jagdabgabe wird nicht mehr erhoben – der Rechtsstreit hatte sich erledigt, ohne dass es zu einem Urteil des Oberverwaltungsgerichts gekommen wäre.
Das OVG Koblenz hat demgegenüber mit Urteil vom 15.2.2017 die Klage eines Jagdpächters abgewiesen und die Ansicht vertreten, die Jagdabgabe in Rheinland-Pfalz begegne keinen durchgreifenden verfassungsrechtlichen Bedenken (8 A 10578/16.​OVG).

4. Die Jagdabgabe ist gegenwärtig bundesweit verfassungswidrig.

Nach unserem Dafürhalten kommt es für die gegenwärtige Rechtspraxis in allen Bundesländern, die eine Jagdabgabe erheben, auf die landesrechtlichen Einzelregelungen gar nicht an. Es gibt nämlich ein länderübergreifendes Argument gegen die Jagdabgabe, auf welches schon Hans-Jürgen Thies, einer der kompetentesten Jagdrechtler in Deutschland, in einem Interview zur Haltung des OVG Münster zutreffend hingewiesen hat. Er ist der richtigen Meinung, dass eine Jagdabgabe, die nur den Jägern auferlegt wird, verfassungswidrig ist. Wir teilen seine Meinung vollumfänglich und zitieren ihn deshalb wie folgt (Fundstelle: https://www.natuerlich-jagd.de/blog/experteninterview-zur-jagdabgabe-in-nrw.html):
Auch die Grundeigentümer als Inhaber des Jagdrechtes und die Jagdgenossenschaften, die das Jagdausübungsrecht in der Regel durch Verpachtung nutzen, sind gleichermaßen in der Verantwortung für das Jagdwesen, ohne bisher jedoch zur Jagdabgabe herangezogen zu werden. Die Wildtier- und Biotophege ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, um die sich nicht nur die Jäger und Landwirte, sondern auch die Allgemeinheit kümmern muss. Auch die Wildschadensverhütung ist nicht allein die Aufgabe der Jäger, sondern da sind ebenfalls die Landbewirtschafter mit in der Pflicht. Die Arbeit der Wildforschungsstelle ist in wesentlichen Teilen hoheitlicher Art und erfolgt im allgemeinen Landesinteresse. Sie muss deshalb aus Steuermitteln und eben nicht allein von den Jagdscheininhabern finanziert werden.
Ohnehin handelt es sich bei den abgabepflichtigen Jagdscheininhabern um keine homogene Gruppe mit Interessengleichlauf. Neben den aktiven Jägern gibt es viele, die den Jagdschein als Waffenbesitzer, Sportschütze, Jagdhundebesitzer, Jagdhornbläser oder Falkner gelöst haben und somit eine ganz unterschiedliche Interessenslage haben. Die Jagdabgabe verstößt, soweit sie nur von den Jägern erhoben wird, gegen das Prinzip der Abgabengerechtigkeit und gegen den Gleichheitsgrundsatz.
Was nämlich häufig, insbesondere von den Gerichten, übersehen wird, ist, dass die Jagd ja nicht nur darin besteht, wild lebenden Tieren (Wild) nachzustellen, sie zu fangen, zu töten und sich anzueignen, sondern in erster Linie darin, Wild zu hegen – § 1 Abs. 1 BJagdG. Noch besser drückt es §1 des Landesjagdgesetzes Brandenburg aus:
Wild ist ein wesentlicher Bestandteil der heimischen Natur. Es ist als unverzichtbarer Teil der natürlichen Umwelt in seinem Beziehungsgefüge zu bewahren. Der Schutz des jagdbaren Wildes und seiner Lebensräume ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.
Die Hege des Wildes als Kulturgut in der vom Menschen geschaffenen Kulturlandschaft ist in der Tat eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und damit auch eine Pflicht aller, die von Thies zitiert werden. Wenn die Kosten dafür – selbst wenn sie in verfassungsgemäßer Weise ordentlich nach Sachzweck und Sachzusammenhang gesetzlich definiert werden – ausschließlich den Jägern auferlegt werden, dann verstößt das gegen den Gleichheitsgrundsatz in Art. 3 GG.

Fazit

Da in allen in Frage kommenden Bundesländern die Jagdabgabe ausschließlich die Jäger trifft, ist sie in ihrer gegenwärtigen Durchführung verfassungswidrig.


Liepe, den 26.04.2021

Dr. Wolfgang Lipps

JUN.i Institut für Jagd Umwelt und Naturschutz GmbH
Geschäftsführer: Dr. Wolfgang Lipps
Neue Parsteiner Strasse – Vorwerk 1
16248 Liepe
email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
https://juni-consult.de

Katamaran soll Müll aus dem Meer fischen

Dienstag, 20 April 2021 12:12

Umfrage: Jagdabgabe - wer erhebt sie, wer zahlt sie?

geschrieben von

Die Handhabung bei der Erhebung der Jagdabgabe ist in Deutschland sehr unterschiedlich. Während bereits das Land Nordrhein-Westfalen aus den verfassungsrechtlichen Bedenken Konsequenzen gezogen hat und die Jagdabgabe nicht mehr erhebt, wird sie in einigen Bundesländern weiterhin von den Ämtern im Gebührenbescheid erhoben.

Das Jagdportal recherchiert zur Zeit den Stand der Erhebungen der Jagdabgabe in den einzelnen Ländern und Kreisen bzw. kreisfreien Städten. Hierzu sind wir auf Eure Hilfe angewiesen.
Wir möchten gerne wissen, in welchen Bundesländern welche Kreise bzw. kreisfreien Städte die Jagdabgabe noch erheben und in welcher Höhe. Da viele Jäger die beim Lösen des Jagdscheins zwar  anfallenden Gebühren bezahlen, die Jagdabgabe aber nicht überweisen, würden wir gerne wissen, wie ihr es handhabt.

Schreibt einfach in die Kommentarleiste im Anhang des Artikels, den Kreis, in dem Ihr lebt, ob die Jagdabgabe noch erhoben wird, die Höhe der Jagdabgabe und ob ihr die in Rechnung gestellte Jagdabgabe bezahlt oder vom Gebührenbescheid abgezogen habt.

Wir bedanken uns schon jetzt für Euer Mitmachen.

Das Team vom Deutschen Jagdportal

25. und 26.2.2016

 

Wenn jetzt im April die Tage wärmer werden und das Gras auf den Wiesen sprießt, wird es Zeit für uns Jäger, die Kitzrettung im Mai zu planen.

Waren es früher die vielen Helfer, die rechtzeitig organisiert werden mussten, sind es heute die Copterpiloten und Kitzrettungsvereine, die bestellt werden müssen.

 Natürlich kann jetzt noch nicht genau geplant werden, wann die Mahd den Einsatz der Drohnen notwendig macht, aber jetzt im April sollte man den Kontakt zu den örtlichen Copterpiloten als Jagdpächter suchen.

Das Jagdportal hat hierzu eine Datenbank Drohnenservice/Kitzrettung eingerichtet, auf der man die Adressen der Copterpiloten in seiner Nähe erfahren kann. Hier können Jagdpächter schnell herausfinden, wo sich ein Copterpilot in seiner Nähe befindet. Preise und Konditionen für den Einsatz müssen allerdings in einem Telefongespräch in Erfahrung gebracht werden. 

Kitzrettungsvereine und Copterpiloten, die noch nicht in der Datenbank erfasst sind, schicken ihre Adresse zum kostenlosen Standardeintrag mit Rufnummer und email an : Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wir vom Deutschen Jagdportal wünschen allen Kitzrettern natürlich für die Kitzrettung 2021 ein kräftiges "Suchenheil"

 

Euer Team vom Deutschen Jagdportal

Eigenjagd in der Steiermark zu verkaufen  

Die Marke Waldiger

Jagdverpachtung Niedersachsen

Seit über 25 Jahren sind wir mit Herzblut in der Metallbranche tätig. Unser Team in Landstuhl besteht aus engagierten Ingenieuren, Technikern und Fachkräften mit langjähriger Erfahrung und vielfältigen Fertigkeiten. Dazu nutzen wir hochmodernes Konstruktions- und Fertigungsequipment wie Schweißarbeitsplätze mit neuester WIG-Technologie. So können wir Ihnen qualitativ hochwertige Produkte Made in Germany – genauer gesagt aus der wunderschönen Pfalz – liefern.
Von Jäger für Jäger - Wir wissen worauf es ankommt!
Als pfälzisches Unternehmen sind wir natürlich auch sehr mit dem Pfälzerwald verbunden. Da ist es nicht verwunderlich, dass auch Jäger und Naturliebhaber im Team. Aus dieser Kombination aus erfahrener Ingenieurskunst und der Liebe zur Natur entstand unsere Marke WALDIGER. Unser komplettes Jagdsortiment konnte dadurch mit Jägern für Jäger konzipiert werden und ist optimal auf die Ansprüche und Bedürfnisse bei der Jagd abgestimmt. Unsere Produkte sind aus robustem Edelstahl gefertigt, einfach und praktisch in der Handhabung und dennoch formschön im Design.

Unser Wildträger "Gräfenstein"

Unser Wildträger "Gräfenstein" besteht aus einer robusten Schweißkonstruktion in unschlagbarer Edelstahlqualität. Der Einhandhebelschnellverschluss ermöglicht eine schnelle und einfache Montage an Ihrer Anhängerkupplung. Auch bei hartnäckigem Schmutz bleibt der Wildträger leicht zu reinigen und ist Dank mitgeliefertem Vorhängeschloss bestens vor Diebstahl geschützt. Ergänzt und optimiert wird unser Wildträger "Gräfenstein" durch unsere Aufbrechhilfe "Diemerstein". Unser robuster Helfer für den harten Einsatz bei der Jagd. Ein absolutes Muss für jeden Jäger! Wenn Sie nicht alle paar Jahre neu kaufen wollen sondern nur einmal fürs Leben, dann WALDIGER!

Jagdverpachtung Niedersachsen

Unsere Aufbrechhilfe "Diemerstein"

Unsere Aufbrechhilfe "Diemerstein" ist speziell für unseren Wildträger "Gräfenstein" konzipiert und somit passgenau. Durch die Befestigung der mitgelieferten Montageplatte zwischen unserem Wildträger "Gräfenstein" und der Anhängerkupplung, ist der Aufbau der Aufbrechhilfe ein Kinderspiel und in minutenschnelle einsatzbereit.

Jagdverpachtung Niedersachsen

Unsere Zerwirkhilfe "Gutenfels"

Unsere Zerwirkhilfe "Gutenfels" ist aus robustem und massivem Edelstahl mit einer Materialstärke von 5 mm gefertigt. Die abgestufte Zahnung macht es einfach, das erlegte Wild in verschiedenen Stufen zu spreizen, sowie aufzubrechen und zu zerwirken. Erledigen Sie das Aufbrechen von erlegtem Wild schnell und hygienisch. Unsere Zerwirkhilfe ist Ihr idealer Helfer bei der roten Arbeit.

Jagdverpachtung Niedersachsen

 

Waldiger Produktsortiment

Neben dem Sortiment für den Jagdgebrauch umfasst unsere Produktpalette auch die Bereiche Grill und Grillzubehör, sowie kreative Skulpturen und Gartendekoration. Bei all unseren Produkten legen wir größten Wert auf hohe Qualitätsstandards und fertigen ausschließlich aus hochwertigem Edelstahl.

 Jagdverpachtung Niedersachsen

Eine Marke der
JUST VACUUM GmbH
Daimlerstraße 17
66849 Landstuhl
Tel.: 06371 / 9276 – 76
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.waldiger.de

 

Eine Versicherung abzuschließen ist einfach und das Angebot mehr als umfangreich. Auch der Versicherungsschutz für den Jagdhund wird immer vielfältiger. Angefangen von der Drückjagd-, über die OP- bis hin zu normalen Krankenversicherungen für deinen treuen Jagdbegleiter.

Aber welche Versicherung ist die Richtige?

Reicht es aus, wenn mein Hund nur auf der Jagd versichert ist oder doch lieber den rundum Schutz? Für diese Fragen ist fachkompetente, praxisnahe und individuelle Beratung wichtig. Hier kommt die Facebook-Seite „Jagdhunde: richtig versichert“ ins Spiel.

Stefan und Philipp von der Allianz Agentur Böttcher haben sich zur Aufgabe gemacht, Dich bei dem Thema – Wie versichere ich meinen Jagdhund? - beratend zu unterstützen. Sie sind beide in der 4ten Generation Jäger, Hundeführer und Züchter und wissen daher genau worauf es ankommt. Mit ihrem Praxiswissen als Hundeführer auf Drückjagden und Nachsuchen, sowie ihrer Expertise im Bereich Versicherung und Vorsorge, haben Sie die Facebook-Seite „Jagdhunde: richtig versichert“ gegründet. Auf dieser Facebook-Seite wird informiert und beraten, sodass für jeden Hundeführer und jeden Jäger die individuell passende Versicherung gefunden werden kann.

 

Begehungsschein Hessen

Ondra vom Jura-Grund – Deutsch Drahthaar

 

Weitere Infos unter:

https://info.jagdhund-versicherung.de/jagdhund

Telefon 09661-87350

Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Facebook: Jagdhunde: richtig versichert

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Stefan Böttcher

Generalvertreter

Telefon: +49 9661 8735-0 | Telefax: +49 9661 8735-10

Internet: http://www.allianz-boettcher.de

Büro Sulzbach Rosenberg: Lohestr. 17, 92237 Sulzbach Rosenberg

Büro Amberg: Ludwigstr. 7, 92224 Amberg

Büro Hahnbach: Hauptstr. 2, 92256 Hahnbach

Büro Kastl: Hohenburger Str. 5, 92280 Kastl

Besuchen Sie uns bei: Facebook, YouTube

Wenn jetzt überall das Rehwild durch das erste frische Grün Ende März/ Anfang April auf die Wiesen gelockt wird, wissen wir Jäger, dass das Frühjahr nicht mehr weit ist. Die Eiruhe ist beendet und die ersten Ricken zeigen ihre ersten Rundungen. Früher beschlich uns Jäger immer dieses mulmige Gefühl: Die erste Mahd im Mai wird wieder ihre Opfer fordern. Doch diese Gedanken gehören seit es Wärmebildkameras und Drohnen gibt der Vergangenheit an.

War es früher die Aufgabe für uns Jäger, die Ricken auf den einschlägigen Kitzwiesen zu vergrämen und dann unmittelbar vor dem Mähen die Wiesen abzusuchen, ist es heute die Wärmebildtechnik, die uns diese mühsame und ungenaue Vorarbeit nun abnimmt.

In wenigen Minuten kann heute eine Wärmebildkamera auf eine Drohe montiert, viele 100 Hektar Wiesen absuchen. Kein sich noch so gut duckendes Kitz entgeht der Kamera! Kein Vergrämen mehr mittels Düngertüten und auch das personalintensive Absuchen ist nicht mehr nötig.

Mittlerweile haben sich viele Copterpiloten auf die Suche von Rehkitzen spezialisiert, ohne selbst Jäger zu sein, findet doch die Wärmebildtechnik in vielen Bereichen Anwendung. Für den Piloten ist es wichtig, dass seine Investition vielseitig genutzt wird, damit sie sich lohnt. Wir Jäger können ihn dabei unterstützen.

Auch wenn jetzt im März der Mähtermin noch nicht genau feststeht, sollten Jagdpächter sich rechtzeitig einen Termin bei den Copterpiloten sichern. Dazu sollte man bereits jetzt im März den Kontakt aufnehmen und sich für die Mähtermine im Mai vormerken lassen.

Hierzu hat das Jagdportal bereits im vergangenen Jahr die Jagddatenbank Drohnenservice/Kitzrettung eingerichtet. Seitdem haben sich dort 135 Copterpiloten und Kitzrettungsvereine eingetragen. In den nächsten Wochen werden noch zahlreiche weitere hinzukommen, da erst jetzt das Förderprogramm des Bundes für eingetragene Vereine anläuft. Wie auch für allen anderen Vereine ist der Standardeintrag in der Datenbank des Deutschen Jagdportals kostenlos. Einfach die Anschrift mit email und Telefonnummer an das Jagdportal ( Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ) schicken, der Eintrag erfolgt durch die Adminstration umgehend.

Wir wünschen natürlich allen Copterpiloten für die anstehende Saison der Kitzrettung

Suchenheil!

Das Team vom Deutschen Jagdportal

 

Hier nochmal der Link zur Jagddatenbank Drohenservice/Kitzrettung

 

Eigenjagd in Nordrhein-Westfalen zu verkaufen

Drohnen als fliegende Helfer bei der Kitzrettung    Photo: jaegermagazin.de

Montag, 22 Februar 2021 19:22

Die Regeln der Natur

geschrieben von

1. Teil: Die Regeln der Natur - Die Auswirkungen auf das Seelenleben

Die Natur beantwortet all unsere Fragen - man spricht auch von den Regeln der Natur - ein Hund z.B. intellektualisiert nicht, er gibt sich seiner natürlichen Intelligenz und vor allem seinen Instinkten hin, um bestmöglich zu überleben - viele Mensch hingegen stehen sich auf Grund ihrer Neigung, die Dinge des Lebens zu intellektualisieren oft selbst im Wege.
Familienaufstellungen zeigen, wie selbst nachfolgende Generationen Schaden nehmen, wenn die Regeln nicht beachtet wurden. Der Mensch ist ein soziales Wesen, was sich mit den entsprechenden Regeln verbindet. Wenn diese Regeln der Natur missachtet werden, kann sich daraus u.a. eine ewige Suche entwickeln, die mit den verschiedensten Süchten in Zusammenhang gebracht wird. Man spricht auch von Sucht=Suche

wende
in den sand geschrieben
in das meer getaucht
in den wind gehaucht
mein ganzes sehnen
meine suche beschrieben
meine sucht erkannt
mich im nebel verrannt
mein halbes leben
in den regen geflüstert
in die sonne gelacht
einen bogen entfacht
mit neuen farben

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2. Teil: Die Regeln der Natur - "Back to the roots!"

Die Natur beantwortet all unsere Fragen. Das könnte auch heißen: "Back to the roots!" Und das könnte sich lohnen! Denn durch die Erkenntnis der biologischen Regeln der Natur, erfährt der Mensch eine notwendige Veränderung seiner selbst, und diese Veränderung kann sich im positiven Sinne auf alle Lebensbereiche übertragen.
Diese Überlegungen betreffen zudem den Umweltschutz. Insofern wird unser Leben in jeder Hinsicht von den Regeln der Natur bestimmt und von dem " überindividuell ererbten kollektiven Unbewussten" (C.G. Jung), der Erbmasse der Menschheitsgeschichte gesteuert. Dies, soweit man es zulässt. Andernfalls zerstört der Mensch sich selbst!

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3. Teil: Die Regeln der Natur - "Waldbaden" im Widerspruch

Die Natur beantwortet all unsere Fragen: Ein relativ neuer Trend ist insofern das sog. "Waldbaden" geworden, das allerdings Jäger und Heger im Sinne ihres Wildbestandes eher kritisch sehen dürften. Eine Trendbewegung entspricht ebenso wenig der Normalität wie manch andere Extreme.
Die Natur wird von „Wald badenden“ Menschen überschwemmt und das verunsicherte Wild aus seinen Beständen verdrängt, wodurch die Gefahr besteht, dass es flüchtig auf die Straßen läuft oder sich in Zäune verheddert, wo es qualvoll verendet.
Pflanzen, die dem Bestand des Waldes und der Äsung dienen, werden zertreten, und wie überall bleibt auch der entsprechende Müll zurück.
Die Achtsamkeit, die man niemandem absprechen möchte, würde zunächst einmal ein umfangreiches Wissen beinhalten, was nicht vorausgesetzt werden kann. Insofern muss für Mensch und Hund immer wieder darauf hingewiesen werden, das „Waldbaden“ nicht zu übertreiben und immer auf den Wegen zu bleiben.
Quer durch den Wald widerspricht also ebenso den Regeln der Natur, wie Menschenlawinen, die in „Waldbadekursen“ einem Trend folgen.
Das Modewort der „Nachhaltigkeit“ würde in diesem Fall die nachhaltige Zerstörung der Natur bedeuten. Der destruktive Kreislauf ist inzwischen jedem bekannt. So ist es auch der „Wald badende Mensch“, der diese Schäden letztendlich ausbaden muss.

Soweit meine persönliche Meinung, die erlaubt sei.

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Nachtrag: Als Jägerin und Hegerin beziehe ich mich gleichermaßen auf Arten- und Naturschutz, sowie auf die Gesetzgebung!

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Giselle Schwan

Autorin und Jagdhundeausbilderin aus Eurasburg

Tel.: 08179-8028
email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.hundeschule-ellbachguetl.de 

 

Mittwoch, 17 Februar 2021 15:14

Buchvorstellung: Wer hat Angst vorm bösen Wolf?

geschrieben von

Jagdverpachtung Bayern

Der Thriller „WAF - Die Wolf Armee Fraktion“ von Stephan-Harald Voigt behandelt den Kampf um die Rückkehr der wilden Wölfe.
Der Wolf ist schützenswert – aber zu welchem Preis? Dieser Frage geht der Autor Stephan-Harald Voigt in seinem Roman nach. Sein Buch "WAF – Die Wolf Armee Fraktion" ist ab sofort im Buchhandel erhältlich. Voigt zeigt anschaulich, dass es im Artenschutz immer zwei Seiten zu beleuchten gilt.
Der zurückgekehrte Wolf als Spalter der Gemüter ist wieder Thema in der aktuellen Presse. Die Anzahl an Wolfssichtungen steigt und rückt durch die Berichterstattung weiter in den Fokus der Öffentlichkeit. Doch als nach der zunehmenden Anzahl von wölfischen Übergriffen auf Nutztiere auch Menschen zur Beute gehören, droht die Situation zu eskalieren. Die Protagonisten Marschall von Stammheim, ein Jäger und Rechtsanwalt, und der Tierschützer Wolfgang Teufel stehen sich unversöhnlich gegenüber. Teufel, der im Verlauf des Buches weitere militante Wolfsfreunde um sich schart, und von Stammheim, der keine Provokation der Tierschützer unterlässt. Autor Voigt spinnt eine Geschichte, an deren Ende Terrorismus und Mord stehen.

Auf die Frage nach seiner Schreibmotivation antwortet Autor Voigt:
„Mich faszinieren seit langem die Erzählungen vom Wolf in der Literatur. Nachdem er vor rund 150 Jahren ausgerottet wurde, ist der Wolf jetzt wieder da. Meines Erachten nach ist die Rückkehr der Wölfe ein großer Erfolg für den Artenschutz! Leider werden die Menschen, die vom politischen-aktuellen grünen Mainstream abweichen, Bedenken äußern, Weidetiere halten, Jagen und im Wald spazieren gehen wollen, als Populisten beschimpft und im Netz gehetzt. Ich bin für die Koexistenz zwischen Wolf und Mensch, vorausgesetzt die Interessen aller Betroffenen werden berücksichtigt. Es besteht Handlungsbedarf. Das Problem sind nicht die gerissenen Tiere, sondern die Angst vor mehr! Gerade in der letzten Zeit ist eine deutliche Zunahme radikaler Anti-Jagd-Aktionen im Rhein-Main-Gebiet feststellbar. Die Gegenwart zeigt auf, dass das Märchen vom bösen Wolf im urbanen Raum in naher Zukunft kein Mythos ist. Ich habe die Wolfs-, Jagd und Anti-Jagd Stimmung in einen Spannungsroman verpackt und hoffe auf diesem Wege die Interessen, sowohl der Wolfsbefürworter als auch der Wolfsgegner zu beleuchten.“

 

 

Jagdverpachtung Bayern

Zum Autor:

Der Autor Stephan-Harald Voigt lebt seit seiner Geburt in Hessen. Als ehemaliger Polizeibeamter ist er seit mehr als zwanzig Jahren für die Europäische Union tätig. Er ist ein passionierter Jäger und Naturfreund, der mit Spannung die Debatte um die Rückkehr der Wölfe ins Land verfolgt.

Verfügbar ist der Roman im Buchhandel unter der ISBN 978-3-7519-8556-7.

Kontakt: Stephan-Harald Voigt, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Anmerkung des Autors.: WAF – Die Wolf Armee Fraktion

Das Portal KRIMINETZ listet das Buch mit den Tags: Spannungsthriller, Umwelt, Polizei- und Geheimdienst, V-Mann, radikaler Tierschutz, Jagd und Wolf.

Es geht um die Rückkehr der Wölfe ins Land. Der Wolf spaltet die Gesellschaft! Menschen sind Wolf-affin, sie lieben oder hassen den Wolf.

Neben dem Erstarken der deutschen Wolfspopulation ohne bundeseinheitliche Richtlinien, die der exponentiellen Zunahme gerecht werden, geht es im Buch auch um die Zunahme radikaler Tierschutzaktionen gegen Jäger und Angler, die Fleisch- und Pelzindustrie, Zoos und Tierparks, die Nutztierhaltung, das Fleischessen als Grundbedürfnis menschlicher Ernährung und gegen Diejenigen, die offen ihre Meinung zum Raubtier Wolf sagen.
Meldungen und Stimmungsbilder zum Wolf krachen fast täglich über die Medienlandschaft, dabei sind die Granateneinschläge des oft kontraproduktiven „Eisenbeton-Naturschutz“ nicht zu überhören!
Als ehemaliger Polizeibeamter, Natur- und Jagdfreund hatte ich mir ein schwieriges Projekt vorgenommen, nämlich ein Buch über Jäger, Jagdgegner, Polizisten und Verfassungsschützer im Kontext zum Wolf aufzuschreiben und in einen Thriller zu packen.
Resultierend aus der gegenwärtigen Protestkultur in Deutschland, vergleiche ich die Auswirkungen mit den Jahren 1982-1987 im Frankfurter Stadtwald an der Startbahn 18 West, als bei gewalttätigen Auseinandersetzungen zwei Polizisten ihr Leben verloren. Und danach war nichts mehr so wie es war!
Lassen wir uns die Jagd und unseren großen Beitrag zum Naturschutz nicht durch die Argumente des politisch aktuellen (grüngefärbten) Mainstream sukzessive wegnehmen und Grünkernlinge knabbern.
Die Rückkehr der Wölfe ist ein großer Erfolg für den Artenschutz, die Koexistenz zwischen Menschen und dem Wolf geht, vorausgesetzt die Interessen aller Betroffenen werden berücksichtigt.
Gemäß dem Slogan der Weidetierhalter Deutschland: „Wölfe fressen kein Gras!“ erzähle ich die bildreiche Geschichte, in der charakterstarke Personen (Jäger vs. Jagdgegner) im spannenden Plot auftreten, dabei die aus ihrer Sicht vertretbaren Argumente vertreten.
Konträr aus dem Blickwinkel der Landbevölkerung, den Weide- und Nutztierhaltern, den Jägern und den Förderern großer Verbände, deren Mitglieder Bio Radieschen auf dem Balkon ziehen und für die ein gerissenes Tier, so etwas wie ein wenig Kollateralschaden darstellt, da sie keinen Bezug zum Tier finden, während für die Anderen es persönlichen Schaden, Existenzangst und Leid bedeutet.
Fest steht, dass wir in Deutschland in einem die dichtbesiedelten Gebiete der Welt befinden, unsere Kulturlandschaft über viele Jahre gewachsen und die Weidehaltung für den Naturschutz unerlässlich ist. Getreu der Worte Stephen Kings: „Manchmal muss man durch ein Rohr aus Kacke kriechen, um als freier Mann aus der Erde rauszukommen“ , sollten wir Jäger keine Mühe scheuen, um auf unseren Beitrag zum Naturschutz öffentlich immer wieder hinzuweisen, diesen in klaren- und bildreichen Worten darzustellen und das Thema nicht den Jagdgegnern, Veganern und anderen Tierfreunden der großen Tierschutzverbände überlassen, die manchmal ihren Kanarienvogel lebenslange Käfighaft anbieten und den Vogel mit Bio Hirse füttern!
Und ganz ehrlich gesagt sind manche europäische Tierschutzaktionen einfach nur (zu) toll, der zufolge hätten englische Tierschützer eine Aktion gegen Kleingärtner gestartet. Sie verweisen auf die Tatsache, dass die Igel in England Alkoholprobleme hätten, die ganz klar auf das Schneckenwasser zurückzuführen wären. Das von den Gärtnern in kleine Schälchen gekippte Bier tötet nämlich nicht nur die Schnecken, es lockt die Igel an, die selbstgefällig das Schneckenbier austrinken und dann betrunken und ungeschützt im Garten ihren Rausch ausschlafen!

 

Leseprobe / Seite 124: 
Und wieder schlägt das Rudel in der Nähe der B276 auf einem Brachtaler Sportplatz zu. Als die Jugendkicker sich vor der Umkleidekabine treffen, entdecken sie das gerissene Reh. Oder zumindest das, was die Wölfe keine zehn Meter von der Eingangstür zur Umkleidekabine übriggelassen haben. Der herbeigerufene Jäger geht von einem frischen Wolfsriss aus. Proben werden an das Senckenberg-Institut geschickt. Die Analyse bestätigt den Verdacht. Das vom Fußballtrainer ins Internet gestellte Foto sorgt für Furore und heizt die laufende Debatte zum Wolf an. Die Foren zum und gegen den Wolf sind hoch frequentiert. Die Befürworter zur Rückkehr des Wolfes wie auch die Gegner polarisieren das Thema für sich, laut und deutlich und vor allem ohne die Erlaubnis für Zwischenrufe. Ein Jagdportal dokumentiert das Foto. Kieferknochen, eine fein abgenagte Wirbelsäule, Rippen und Fellreste. Kampfdackel postet aus Mühlheim am Main: »Das ist alles, was von einem übrig bleibt, wenn man mit dem Wolf spielt!« Und die Gegenseite wartet nicht: »Jägerdeppen abknallen, in die Grube und gut ist.« Dr. Marschall von Stammheim verurteilt alle unsachlichen Posts, die der Jagd- und die der Wolfsgegner. Aus unseligen Worten können böse Taten werden, befürchtet er. Der Rechtsanwalt weicht nicht von seiner Meinung ab, dass es demnächst zu Zusammenstößen zwischen Menschen und Wölfen kommt und dann wird sich das Zusammentreffen zwischen Menschen und Wolf bestimmt nicht wie das Knuddeln eines 125 Kuscheltieres anfühlen! Da wird irgendwann ein Mensch zu Schaden kommen. »Die Wölfe breiten sich schnell aus und haben die Scheu vor den Menschen verloren.« Mit diesem Satz geht er in die Vorträge und Diskussionen. Dagegen vertritt der NABU immer noch die Meinung, dass seit der Rückkehr der Wölfe nach Deutschland noch kein Mensch vom Wolf gebissen worden ist. Dr. Marschall von Stammheim hat versucht mit NABU-Verantwortlichen über die Ausbreitung der Wölfe in Deutschland ins Gespräch zu kommen. Die Möglichkeit, gefährliche Situationen für den Menschen zu beleuchten. Leider kommt es zu keinem Gespräch. Wolfsfreunde werfen dem Anwalt Panikmache auf hohem Niveau vor. »Sexualgestörte Person, die mit Minderwertigkeitsgefühlen und kleinen Genitalien Tiere tötet, um etwas zu spüren, müsst ihr ein schlaues Raubtier töten!« Darüber lacht er nur. Er steht auf der Gewinnerseite im Leben und manche Menschen beneiden ihn nicht nur um seinen Ruhm und das viele Geld, sondern auch um die junge Frau, die ihn nicht nur wegen des Geldes geheiratet hat. Und als alter Platzhirsch hat er in seinem Leben richtig viel Spaß gehabt.

Anfang Februar beginnt für die Jagdpresse die "saure Gurken Zeit". Die großen Jagden sind vorbei und bis zur  Bockjagd ist es noch ein wenig Zeit.

Da habe ich ein wenig in meiner historischen Wafffenkammer gekramt und habe eine sehr interessante Waffe gefunden, die ich heute  noch benutze und die durch ihre besondere Funktion immer wieder für Aufsehen sorgt. Im Zeitalter von Nachtsichtgeräten, Plastiklochschäften und Zielvorsatzgeräten ist einmal Zeit, eine Diskussion über die Waffen unserer längst verstorbenen jagdlichen Vorfahren anzuschieben. Auch wenn für Jungjäger das Fach Jagdhistorie nicht prüfungsrelevant ist, so ist es doch auch für sie mal ein interessanter Exkurs. 

Der Wolf streift wieder häufiger durch Bayern

Die Stellung des Kammerstengel ermöglicht  2 Funktionen: Kammerstengel nach unten: Einzelschuss,  Kammerstengel nach oben: Halbautomat

Hier die wichtigsten Daten:

Sie ist nun fast 100 Jahre alt und trägt auf dem Schloss den Schriftzug "Waffenfabrik Walther Zella Mehlis/Thür.   

Das Kaliber ist in 22 lfB (lang für Büchsen)

Durch die Stellung des Kammerstrengels  werden  Einzelschüsse (nach unten gekippt) abgegeben. Aber die Waffe kann auch als Halbautomat benutzt werden, indem der Kammerstengel nach oben gekippt wird. Der Rückstoß sorgt für den Einzug der nächsten Patrone.

Zum Laden dient ein kleines Magazin, das von unten eingeschoben wird und 5 Patronen fasst.

Der Wolf streift wieder häufiger durch Bayern

 "Waffenfabrik Walther Zella Mehlis/Thür." ist eingraviert

Zur Waffe selbst: Da der Besitz von Waffen, auch Jagdwaffen, mit der Kapitulation der Wehrmacht ab dem 8.Mai 1945 streng verboten war und bei den Besatzungsmächten abzugeben waren, wurden viele dieser Waffen durch die Besatzungsmächte zerstört. Zuwiderhandlungen wurden mit der standrechtlichen Erschießung geahndet und es gehörte seitens der Jäger viel Mut dazu, sich dieser Anordnung zu widersetzen. Mein Onkel und seine Jagdkameraden aber waren so mutig und vergruben ihre Jagdwaffen nach vorheriger Konservierung. Dazu wurden die Waffen eingeölt, in Ölpapier eingewickellt in jede einzeln in Betonrohre gelegt, die Enden des Betonrohres zugemörtelt und das Betonrohr in einer Güllegrube versenkt. Mein Onkel war zudem nicht im Fronteinsatz und hatte beim Anrücken der Allierten genügend Zeit, die Waffen diesem aufwendigen Konservierungsverfahren zu unterziehen und konnte sie somit der Zerstörung durch die allierten Streitkräfte entziehen. Ganz ohne Folgen blieb das Einlagern in der Güllegrube nicht. In den Jahren der Einlagerung bildete sich Kondenswasser in den Betonrohren, das sich an den Waffen ablagerte und es kam zu Rostfrass, der sich an den Metallflächen für immer und ewig als Narben abzeichnete. Diese Rostnarben verleiht allen diesen Vorkriegswaffen aber auch eine eigene Patina.

Munition: Wie es sich gehört, verfüge ich über eine große Menge der passenden Munition aus dieser Zeit. Ein Foto dieser schon historischen Munitionsschachtel habe ich durch ein Foto dokumentiert. Die große Munitionsmenge zeigt, dass die Waffe keine jagdliche Funktion hatte. 

Der Wolf streift wieder häufiger durch Bayern

 Die Munitionsbestände in 22 lbB reichen für mehrer Jägerleben

Funktion: Nun weiß jeder, der mich kennt, dass ich kein Waffennarr bin und mich Waffen, wenn überhaupt, nur aus der historischen Perspektive interessieren. Und nun meine Frage an alle historisch interessierten Jäger:

In welcher Funktion diente das abgebildete Gewehr und wer benötigte diese große Menge an Munition? 

Wer es weiß, der schreibt es einfach in die Kommetarzeile. Wer es nicht weiß, der fragt einfach alte Jäger, die mit solchen Waffen noch geschossen haben.

Ich wünsche Euch eine ruhige jagdlose Zeit. 

 

waidmannsheil 

 

Euer

 

Stefan Fügner

 

https://www.jagdverein-lehrprinz.de/

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Mobil: 0178 6141856

 Der Wolf streift wieder häufiger durch Bayern

 

 

 

  

Begehungsschein Brandenburg

Schon wenige Tage nach Onlinestellung die erste Anfrage: Eine aussagefähige Begehungsscheinbewerbung mit Bildern

 

Wer sich ernsthaft um eine Jagdmöglichkeit bemüht, keine familiäre Kontakte in die Jägerschaft hat und auch in der örtlichen Jägerschaft wenig verwurzelt ist, stößt bei der Suche nach einem Begehungsschein schnell an seine Grenzen.

Unsere Erfahrungen haben gezeigt, dass ohne eine langfristige, über mehrere Monate, besser über mehr als ein Jahr angelegte Strategie bleibt es eher Zufall, wenn man den passenden Jagdpächter findet.
Jäger, die auf diesen Zufall nicht setzen wollen, sollten sich überlegen, das neue Datenbankangebot des Jagdportals zu nutzen.

Laufzeit der Suchanzeige:
Wenn jetzt, Anfang des Jagdjahres die Jagdpachtausschreibungen starten, rückt auch der Termin des Beginns des neuen Jagdjahres näher. Zu diesem Termin sind überall die Jagdpachten fällig und dieser Termin weckt bei vielen Jagdpächtern den Wunsch, sich einen Begeher oder Mitpächter zum kommenden Jagdjahr zu suchen. Die Anzeigen von Jagdpächtern, die einen Begeher suchen, steigt in den ersten 3 Monaten des Jahres immer enorm an.
Viele dieser Jagdpächter durchsuchen in den nächsten Monaten die Datenbank „Begehungsschein Gesuche“ des Deutschen Jagdportals nach passenden Angeboten von Begehungsscheinsuchenden. Kurzum: Die ersten 3 Monate sind die ideale Zeit, um sich als Suchender von Jagdmöglichkeiten zu positionieren.
Deshalb haben wir für unsere neues Angebot für Begehungsscheinsuchende für das Jagdjahr 2021/22 ein sehr langfristiges angelegtes Angebot ausgearbeitet: Der von Dir an uns zugesandte Text wird von uns sofort eingestellt und bleibt bis 31.3.2022 online. 

Der Radius, der für Begehungsscheinsuchende in Frage kommt, ist sehr unterschiedlich. Deshalb schalten wir die Anzeige zweimal. Einmal in der Datenbank Begehungsschein Gesuche und einmal im Kleinanzeigenmarkt unter Jagdgelegenheit Gesuche.

Mindeststandard des Anzeigentextes:
Durch das große Angebot an Begehungsscheinsuchenden sind eilige verfasste Anzeigen ohne Bild und ohne eine aussagekräftige Bewerbung wenig erfolgreich. Da hilft dann auch die breite Streuung der Anzeige in den sozialen Medien und Foren nicht weiter. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass Bewerbungen mit Bildern und ausführlichen Text und nur über einen längeren Zeitraum Erfolg haben. Allerdings sind auch wir vom Jagdportal sehr daran interessiert, dass sich unsere Datenbank von allen anderen abhebt. Wir bitten deshalb darum, dass uns eine Anzeige, die zum Erfolg geführt hat, mitgeteilt wird, damit diese über die lange Laufzeit gelöscht werden kann und unsere Datenbank immer aktuell ist.
Auch möchten wir für dieses Angebot nur aussagefähige Bewerbungen. Die Anzeige muss über nachfolgende Mindestangaben verfügen:

- Maximaler Umkreis der jagdlichen Aktivitäten, idealerweise die Angabe der infrage kommenden Landkreise
- Hegebeitrag ja/nein
- Mithilfe im Revier ja/nein
- zeitliche Verfügbarkeit
- Jagdhund ja/nein
- Bild vom Bewerber/in oder Hund
- bisherige Jagdliche Erfahrungen falls vorhanden
- Vollständige Anschrift
- Menge der Jahresjagdscheine/Jungjäger
- beruflich/familiären Verhältnissen
- Hilfe bei der Verarbeitung/Vermarktung des Wildbrets ja/nein

Die Anzeige erfolgt als sogenannte „Mehr-lesen-Anzeige“ das heißt, es ist ausreichend Platz, um Text und Fotos einzustellen. Das Bewerberprofil erhält dadurch in der Datenbank eine eigene html-Datei, die durch die mittlerweile 3.000 Zugriffe/Tag auch über die Suchmaschinen nach wenigen Tagen schnell gefunden wird. Schickt den Text mit Anschrift und Bild einfach an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ansprechpartner:
Gerne sind wir vom Jagdportal bei der Ausarbeitung der Anzeige behilflich. Auch hier wendet ihr Euch einfach an:
Stefan Fügner
email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Telefon 0178 6141856

Bitte bedenkt auch, dass in den nächsten 3 Monaten zukünftige Jagdpächter das Jagdportal besuchen, um sich über die zahlreich zur Verpachtung anstehenden Reviere zu erkundigen. Für diese neu zu verpachtenden Reviere werden in der Regel auch neue Begeher gesucht. Auch besteht durch die lange Laufzeit die Möglichkeit, mit Gleichgesinnten in seiner Region Kontakt aufzunehmen, Informationen und Erfahrungen auszutauschen und sich zu  späteren Pächtergemeinschaften zusammenzuschließen.

Anzeigenpreis:
Für dieses Angebot eines „mehr-Lesen-Eintrages“ mit einer aussagefähigen Bewerbung mit Mindestangaben berechnen wir mit einer Laufzeit bis 31.3.2022 eine einmalige Pauschale von 39,90 Euro einschließlich der zum Zeitpunkt der Rechnungsstellung geltenden Mehrwertsteuer.

Wir freuen uns auf Eure Anzeigen

 

Das Team vom Deutschen Jagdportal

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