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Willkommen im Jagdblog des Deutschen Jagdportals

Aktuelles - Deutsches Jagdportal

Aktuelles - Deutsches Jagdportal (54)

Neuigkeiten rund um die Jagd, was man hört und liest, was in der "Jagd Social Media Welt" los ist, worüber man sich freuen- oder aufregen kann/könnte laughing

Kommt es in den sozialen Medien zu einer Diskussion über die Wiederansiedlung des Wolfes in Deutschland, so werden die Diskussionen mit äußerster Härte geführt. Eine sachliche Diskussion ist kaum noch möglich. Die Beleidigungen und Beschimpfungen haben mittlerweile ein Ausmaß erreicht, die eine normale Diskussion unmöglich macht. Doch mittlerweile hat die Diskussion über das Für und Wider einer Bestandsreduzierung eine Dimension erreicht, die weit über eine normale Diskussion hinausgeht. Eine kleine Gruppe von Naturschützern, die jede Reduktion der Bestände kategorisch ablehnen, erklären Weidetierhalter schlichtweg für unfähig, ihre Tiere vor Wolfsüberfällen schützen zu können. Ihnen wird generell Faulheit vorgeworfen, weil sie keine wolfssichere Gatterung ihrer Weidetiere vornehmen. Und wo man gerade dabei ist, die Landnutzer pauschal für Vollidioten zu erklären, nimmt man alle Jäger gleich mit ins Visier. Hier werden alle Jäger pauschal als Mitglieder einer schießwütigen Lobbygruppe diffamiert, die nichts anderes im Sinn hat, als Jagd auf Wölfe zu machen, weil den Jägern der Wolf als jagdbares Wild noch fehlt. Ganz unverblümt erklärt man der Öffentlichkeit, vom Monitoring nicht mehr erfasste Wölfe wurden von Jägern illegal getötet. Ein anderes verschwinden wird gar nicht in Betracht gezogen.

Um der weiteren Spaltung der Gesellschaft vorzubeugen, mein Brief an alle bedingungslosen Wolfsbefürworter:

 

Liebe Wolfsbefürworter, 

wir Landnutzer und Dorfbewohner kommen sehr gut miteinander klar. Auch wenn es hier auf dem Land mal den einen oder anderen Konflikt gibt, lösen wir den meistens selbst und sind dabei sehr erfolgreich. Aber den Konflikt, den wir seit einigen Jahren nun mit Euch und Eurem überzogenen Wolfsschutz haben, spaltet nicht nur die Landbevölkerung, sondern die gesamte Gesellschaft.

Wir brauchen niemanden, der uns erklärt, wie wir in Einklang mit der Natur zu leben haben. Schon gar nicht von Menschen, die nicht von der Natur leben. Seit uns die große Politik in den Städten vergessen hat, haben wir gelernt, alleine hier auf dem Land klar zu kommen und ihr werdet es kaum glauben, aber es klappt sehr gut auch ohne die Einmischung der Politiker aus den Großstädten. Wir tun etwas, wovon viele Städter nur träumen können, wir versorgen uns mit immer mehr Lebensmittel selbst und auch hier kommen wir dem Ziel, große Teile unserer Nahrung selbst zu produzieren, immer näher. Auch mit unserem Holz trotzen wir hier auf dem Land der Kostenexplosion in den Städten durch hohe Energiepreise.

Wir leben hier seit vielen Jahrhunderten in Einklang mit der Natur. Ohne diese ständigen Kompromisse mit der Natur wäre diese wunderschöne Kulturlandschaft Mitteleuropas nie entstanden, die so viele Städter als Erholungssuchende heute so sehr zu schätzen wissen.

Doch was wir ganz besonders am Leben auf dem Dorf lieben, ist unser stressfreies Leben hier.                                                                                                                                                                                                                                                            Dieses ruhige Leben ohne Existenzängste und ohne die Einmischung von außen möchten wir gerne beibehalten. Die Erfahrung der letzten Jahrhunderte hat gezeigt, dass unser Leben immer dann besonders friedlich verläuft, wenn man uns mit unseren Sorgen alleine lässt und uns erlaubt, die Probleme selbst vor Ort lösen zu dürfen.

Mittlerweile hat die Wolfspopulation in Deutschland in einigen Gebieten unerträgliche Zustände erreicht, Nutztierhalter sind in ihrer Existenz bedroht, Wölfe werden immer häufiger auch den den Randgebieten großer Städte gesichtet.

Auch die Politik sieht mittlerweile ein, dass eine Regulierung der Wolfsbestände unumgänglich ist. Anstatt aber dass Ihr Euch konstruktiv in die Diskussion einbringt, verschärft Ihr seit einigen Wochen die Diffamierung der Landnutzer.

Wir möchten eines klar stellen: Die Nutztierhalter sind nicht zu blöd, wolfssichere Zäune auszustellen und bei den Jägern handelt es sich auch nicht um schießwütige geile Tierquäler. Und ja, wir sind als Landnutzer alle nicht neutral und objektiv, wir sind alle betroffene dieser Situation, was Ihr von Euch nicht behaupten könnt, weil Eure Existenz in der Regel nicht von der Land- oder Naturnutzung abhängt.

Hört auf, der Öffentlichkeit den dummen Weidetierhalter, den schießwütigen Jäger und umweltverblödeten Dorfbewohner zu erklären, der nichts anderes im Kopf hat, als die Natur zu zerstören und den Wolf wieder auszurotten.

Unsere städtischen Gesellschaften ist schon genug gespalten, wir hier auf dem Land lösen unsere Probleme mit tragfähigen Kompromissen. Dies machen wir hier schon seit vielen Jahrhunderten, sind damit sehr gut gefahren und benötigen auch jetzt beim Wolf klare gesetzliche Regelungen, aber keine Einmischung von außen.

Mit freundlichen Grüßen

 

Stefan Fügner 

 

 

 Jagdverpachtung Niedersachsen

 

Jagdverpachtung Niedersachsen

 

 

Wenn man fast ein halbes Jahrhundert schon zur Jagd geht, hat man einen guten Überblick über die Veränderung der Jagd in den letzten Jahrzehnten. Als ehemaliger Projektsteuerer kann ich es auch im Alter und bei der Jagd nicht lassen, Daten zu sammeln und diese dann zur Auswertung gegenüber zu stellen.

Nicht nur die Erfassung aller Abschüsse, die den Hochsitzen zugeordnet werden, um nach einigen Jahren eine Rangliste der ertragreichsten Ansitze und der vom Wild bevorzugten Revierteile zu ermitteln, gehört zum professionellen Jagdmanagement. Auch die Zuordnung der Abschüsse nach Erlegungsdaten ist elementar wichtig. Wer einmal weit über 100 Gehörne eines erfolgreichen Rehjägers erfasst hat, weiß, dass der erfolgreiche Jäger über 90 % seiner Rehböcke in seinem Leben in nur wenigen Wochen in der fast sechsmonatigen Jagdzeit des Jahres erlegt hat.

Doch im Zentrum eines modernen Jagdmanagements neben der Erfassung von Erlegungsdaten gehört die Berücksichtigung der Ruhe im Revier. Diese strenge Jagdruhe wird insbesondere dort wichtig, wo große Reviere in den letzten Jahrzehnten immer weiter geteilt wurden und somit viele Reviere kaum größer als 200 ha sind. Ein solches Kleinrevier kann nur mit strengen vor allem sehr kleinen Jagdintervallen bejagt werden. Ohne eine Intervalljagdzeit, die deutlich unter 5 Monate des Jahres liegt, sind unsere heutigen Kleinreviere nicht mehr zu managen. Wird diese Jagdruhe in solch kleinen Revieren, die womöglich noch von mehreren Jägern bejagt werden, nicht eingehalten, ist die Erfüllung des Abschussplanes nicht möglich.

Stadtnahe Kleinreviere, die zusätzlich noch von Naherholungssuchenden, Wanderer, Mountainbiker und Pilzsucher frequentiert werden, vertragen keine ganzjährige Bejagung über die ganze Jagdzeit.

Ein weiterer wichtiger Grund, weshalb wir immer weniger Wild am Tage sehen ist, neben der immer häufigeren Anwesenheit des Wolfes, der Einsatz von Nachtsichtgeräten. Seit einigen Jahren hat das Wild nicht mehr die Möglichkeit, sich in der Nacht ungestört in den Revieren zu bewegen, weil durch die Nachtsichtgeräte auch nach dem Ende des Büchsenlichtes Unruhe ins Revier gebracht wird.

Die Faktoren, die in der Summe kaum noch bejagbare Reviere hervorbringen, fordern von Jagdpächtern und Jagdleitern ein professionelles, vor allem revierübergreifendes Jagdmanagement.

Seit seit über 3 Jahren haben wir im Revier 3 Wildkameras, die dort ohne Veränderung des Standorts weit über 100 Wildbeobachtung pro Monat melden. Die kaum noch überschaubaren Bilder werden in den nächsten Wochen erstmalig ausgewertet. Schon jetzt steht aber fest, dass das Revier, das anfänglich noch unter der Beunruhigung durch starke unkoordinierte Bejagung litt, sich heute nach 3 Jahren völlig anders darstellt.

Die Wildbeobachtungen an den Kameras haben sich deutlich erhöht. Vor allem das tagaktive Verhalten des Dam- und Rotwildes ist die Ursache für die hohen Frequenzen an den Kameras.

Seit der strengen Einhaltung der Jagdruhe „meldet“ sich jedes Jahr in der zweiten Monatshälfte im Mai ein Rotwildalttier an der Kamera an der „Hirschwiese“. Und auch im diesjährigen 3. Jahr der Erfassung pünktlich zur 2. Monatshälfte erscheint das hochbeschlagene Alttier. 

 

27.5.2023

 Grüne Woche öffnet morgen für Besucher

 

17.5.2024

 

Grüne Woche öffnet morgen für Besucher

 

20.5.2025

Grüne Woche öffnet morgen für Besucher

 

Die Wildtiere unterwerfen sich den strengen Regeln der Natur. Je weniger wir durch die Jagd diesen Tages- Wochen- und Jahresrhythmus der Wildtiere stören, desto mehr Freude haben wir am Anblick des Wildes bei der Jagd.

Sobald die dreijährige Auswertung unserer Wildkameras abgeschlossen ist, werde ich weiter berichten.

 

Waidmannsheil

Euer Stefan

Mobil 0178 6141856

email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  

Grüne Woche öffnet morgen für Besucher

Jagdverpachtung Mecklenburg-Vorpommern

Das unerlaubte Einstellen von Angeboten unseriöser Anbieter von Dienstleistern und das Einstellen von anonymen Jagdpacht- und Begehungsscheinangeboten hat in den letzten Wochen derart zugenommen, dass wir mit sofortiger Wirkung bei der Vermarktung von Begehungsscheinen und Jagdverpachtungen einige strengere Regeln einführen müssen.

Insbesondere in unseren Facebookgruppen und in den Gruppen der Jagdportalcommunity ändern sich die Regeln bei der Veröffentlichung von Jagdangeboten und -gesuchen. Diese Regelungen zur Veröffentlichung treten sofort mit der Einstellung dieses Artikels in den Gruppen in Kraft. Unsere neuen Preisregelungen gelten ab dem 1.4.2025.

1. Anzeigen in den Facebookgruppen: (Regelung tritt sofort in Kraft!)

Immer wieder schleichen sich unseriöse Vertriebler in unsere Facebookgruppen ein, um ihre Produkte zu verkaufen. Besonders zugenommen haben das Einstellen von Jagdangeboten und Jagdpachtübernahmen, um an die Daten von Mitgliedern zu gelangen. Das ständige Prüfen und Löschen unseriöser Angebote nimmt einen mittlerweile nicht mehr vertretbaren Zeitaufwand in Anspruch. Außerdem schadet das Einstellen dieser unseriöser Angebote unserem Anspruch, solide Informationen rund um das Thema Jagdmöglichkeiten im Internet zu publizieren.

Für Jagdpachtangebote, Begehungsscheinangebote, Jagdpachtgesuche und Begehungsscheingesuche gelten ab sofort die gleichen Regeln, wie für Gewerbetreibende. Es sind nur noch Jagdangebote und -gesuche in unseren Facebookgruppen erlaubt, die vorher im Deutschen Jagdportal eingestellt und vom Jagdportal geprüft wurden.

Das Einstellen von Jagdangeboten und -gesuchen durch Gruppenmitglieder ohne unsere Genehmigung und vorherige Veröffentlichung im Jagdportal ist zukünftig verboten. Die Angebote werden sofort gelöscht und führen zur lebenslangen und unwiderruflichen Sperrung der Gruppenmitgliedschaft durch die Administration. Redaktionelle Beiträge anderer Portale oder eigene Beiträge zum Thema Jagd sind weiterhin erlaubt.

2. Preise und Veröffentlichungsdauer ab dem 1.4.2025:

2.1. Für die Veröffentlichung von Gesuchen und Angebote gibt es nur noch 2 Preiskategorien:

Für 6 Monate Onlinestellung beträgt der Anzeigenpreis 79,90 Euro

Für 12 Monate beträgt der Anzeigenpreis 119,90 Euro

Die Preise gelten sowohl für Einträge in der Datenbank als auch im Kleinanzeigenmarkt.

2.2. Kostenlose Onlinestellung durch die Administration: 

Wem das Einstellen über die Eingabemaske zu kompliziert ist, der kann den gewünschten Anzeigentext mit den Fotos direkt als email an die Administration schicken. Wir kümmern uns dann um die Onlinestellung. Diese Bearbeitung durch uns ist kostenlos. 

2.3. Sonderpreisregelung Jungjäger:

Jungjägerinnen und Jungjäger können ihre Bewerbung sowohl in der Datenbank als auch im Kleinanzeigenmarkt mit einer Laufzeit von 12 Monaten eintragen. Der Preis beträgt für beide Einträge einmalig 79,90 Euro.

Alle Preis verstehen sich inklusive der momentanen Mehrwertsteuer von 19 %

Die Veröffentlichungsregeln treten sofort, die Preisregelungen zum 1.4.2025 in Kraft.

Ansonsten bitten wir Euch, um Irritationen zu vermeiden und vor allem, um Sperrungen zu verhindern, sich bei Fragen zu den neuen Regelungen vor der Publikation Eurer Artikel oder Bewerbungen direkt an die Administration des Jagdportals zu wenden.

Mobil 0178 6141856

email Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Auch wenn wir nicht sofort zurückrufen oder Eure email nicht sofort beantworten, so werden alle Fragen zeitnah bearbeitet.

Waidmannsheil

 

Die Administration des Deutschen Jagdportals 

CDU-Abgeordneter: Erster Wolfsangriff auf einen Menschen – Umweltminister schweigt seit mehr als drei Wochen

Zwar sind auch wir Jäger nun endlich die hochnotpeinliche Ampelkoalition los und können am 23.2.2025 neu wählen, aber das dicke Ende dieser chaotischen Politik dieser Ampelkoalition in Form nicht praktikabler Gesetze kommt für uns Jäger erst noch.

Immer wieder erreichen das Deutsche Jagdportal Anrufe von verzweifelten Jägern und Jagdpächtern, die um ihre Waffen und Jagdpacht nach dem 1.4.2025 bangen, weil die Waffenbehörden ihnen bei der Beantragung eines neuen Jagdscheins zum 1.4.2025 mitteilen, dass die fristgerechte Verlängerung des Jagdscheins seitens der den Waffenbehörden durch nachgeordnete Behörden, die wegen Fragen zur Zuverlässigkeit angefragt werden müssen, nicht eingehalten werden kann.

Nun haben wir uns 3 Jahre lang köstlich über die teilweise grotesken Beiträge unserer Minister amüsiert und die Verfolgung der Diskussionen in Talkshows hatte manchmal etwas von einer Karnevalssitzung. Doch wenn in 2 Monaten die Jagdscheinverlängerungen für über 300.000 Jäger anstehen, wird vielen Jagdpächtern und Waffenbesitzern das Lachen schnell vergehen.

Wenn ein Jäger am 1.4.2025 immer noch im Besitz von Waffen und Munition ist, er aber noch keinen verlängerten Jagdschein hat, macht er sich strafbar und verliert mit großer Wahrscheinlichkeit wegen illegalem Waffen- und Munitionsbesitzes bis auf weiteres seinen Jagdschein, wird ihn also dann gar nicht mehr verlängert bekommen.

Hier bahnt sich ein Skandal noch gar nicht vorstellbaren Ausmaßes an. Die deutsche Bürokratie hat es unter der Ampelregierung tatsächlich geschafft, sich derart in ihrer Arbeit zu verstricken, dass sie aus einem Teil Ihrer Bürger potentielle Straftäter macht, nur weil sie die Anträge ihrer gesetzestreuen Bürger nicht bearbeiten kann.

Die deutsche Bürokratie stolpert über ihre eigenen Beine!

Aber es kommt noch besser: Der Kanzlerkandidat der Grünen, Dr. Robert Habeck, fordert ganz aktuell sogar zusätzlich von allen Waffenbesitzern ein psychologisches Gutachten.

 Da kommen auf uns Jäger in den nächsten Monaten spannende Zeiten zu.

Schreibt mir Eure Erfahrungen mit den für Euch zuständigen Waffenbehörden in die Kommentarleiste.

 

Waidmannsheil

Euer

 

Stefan Fügner

 

 

 

 

Seit einigen Jahren sorgen die stark gestiegenen Jungjägerzahlen bei den Funktionären der Jägerschaften für gehörige Unruhe. Über viele Jahre schwankten die jährlichen Neuzugänge stabil zwischen 9.000 bis 11.000 neuen Jagdscheininhabern. Seit einigen Jahren steigen die Zahlen jedoch deutlich an. Scheinbar werden aber viele dieser Jungjäger nicht in einer Kreisjägerschaft aktiv, sie bleiben nach der Prüfung ohne Mitgliedschaft. Dadurch sinkt der Organisationsgrad der Jagdverbände prozentual zur gesamten Jägerschaft stetig, wodurch auch ihr politischer Einfluss sinkt. Dies sorgt bei den Jagdfunktionären seit Jahren für Unruhe, scheinbar geht der Jungjägerboom an den Verbänden vorbei. Für einen weiterer Höhepunkt in der Diskussion, wie man in den Verbänden mit den vielen neuen Jungjägern umgehen soll, bzw. wie man diese an die Jagdverbände bindet, sorgt das Editorial des Vizepräsidenten des LJV Sachsen, Wilhelm Bernstein.

Knabberte Wolf Jogger im Gartower Forst an?

Ich gebe zu, dass mir weniger als Jagdkundiger aber als Hobbyhistoriker der Atem stockte, als ich das Editorial des Herrn Wilhelm Bernstein las. Da ist von Zwangsmitgliedschaft die Rede und davon, dass sich ein Landesjagdverband in Zukunft als eine Art verlängerter Arm der Waffen- und Jagdbehörden versteht, um den Ansturm der vielen Jungjägerinnen und Jungjäger gerecht zu werden. Man will als Verband kontrollieren, ob die Jungjäger auch ihrer jagdlichen Passion nachgehen, andernfalls droht der Widerruf der waffenrechtlichen Erlaubnis auf Empfehlung des Jagdverbandes. Da wurden Erinnerungen an die längst vergangene dunkelsten Zeiten der deutsche Geschichte wach, aber auf die will ich hier gar nicht weiter eingehen, schließlich schreibe ich hier als Jagdkundiger und nicht als Hobbyhistoriker.

Doch wir sehen hier ein Phänomen, das wir auch aus der aktuellen Politik kennen: Solange alles in Deutschland seinen geruhsamen Gang geht, fällt dem Bürger nicht auf, welche unfähigen Funktionäre sich auf seine Kosten in Parteien und Verbänden eingerichtet haben. Kommen jedoch Veränderungen auf die Funktionärskaste zu, die nicht vorauszusehen waren, offenbart sich die völlige Überforderung.

In der aktuellen Politik zeigt Herr Habeck, der Ukrainekrieg mit der damit verbundenen Energiekrise, wie wenig Erfahrung Funktionäre haben, wenn radikale Veränderungen auf sie zukommen, auf die sie nicht vorbereitet sind. Bei ihrem Auftritten im Internet außerhalb des öffentlich-rechtlichen Medien und der etablierten Zeitungen wird dann schnell ihre völlige Überforderung erkennbar. Geben sie dann noch völlig unverblümt ihre Meinung zu einem aktuellen Thema kund, dann wird ihre Inkompetenz offensichtlich. Bei Herrn Wilhelm Bernstein ist das nicht anders. Da fragt man sich dann sehr schnell, auf wessen Seite Politiker oder Verbandsfunktionäre eigentlich stehen, wenn sie sich als willfähriger Vollstrecker eines Staates sehen, anstatt die Interessen Ihrer Mitglieder zu vertreten.

Die Basis von Parteien und Verbänden müssen sich nun fragen, warum es sich um ein Phänomen handelt, dass fast alle überalterten Organisationen zeigen und die Funktionärskasten überall auf breiter Front kläglich versagen.

Ich sehe das Hauptproblem darin, dass diese Organisationen zwar glauben, demokratisch legitimiert zu sein, was satzungsrechtlich sicherlich auch kaum jemand anzweifelt. Tatsächlich aber haben die Wahlen in einem Jagdverband wenig mit demokratischer Willensbildung, wie sie in einer basisdemokratischen Organisation üblich sind, gemeinsam.

Herr Wilhelm Bernstein als Vizepräsident des Landesjagdverband Sachsens verdankt, ähnlich wie viele Funktionäre in der Politik und anderen Verbänden , seine Vizepräsidentenposten der Wahl auf dem Landesjägertag durch die Delegierte aus den Jagdvereinen. Diese Delegierte sind in der Regel treue und altgediente Mitglieder der Jägerschaften. Die Mitglieder der Jägerschaften selbst aber nehmen an den Wahlen der Präsidenten nicht teil. Sie haben keine Stimme auf den Landesjägertagen.

Kehren wir zurück zu unseren Jungjägern. Unter Ihnen sind nicht nur sehr viele selbstbewusste Jungjägerinnen, sondern auch sehr viele Jäger ohne soziale Kontakte in die örtliche Jägerschaft. Viele Jungjäger sind heute durch den Beruf überregional tätig und suchen bei der Jagd das Naturerlebnis. Sie können sich nicht vorstellen, durch jahrelange Basisarbeit in den Jägerschaften sich ihre Position in den Ebenen der endlosen Verbandshierarchie zu erarbeiten.

Die seit Jahrzehnten praktizierte Delegiertendemokratie etablierter Verbände hat dazu geführt, dass sich in den leitenden Positionen der Jagdverbände eine Funktionärskaste breitgemacht hat, die zwar sehr genau weiß, wie eine Funktionärshierarchie funktioniert, aber keinerlei Ahnung hat, was für gesellschaftlichen Veränderungen sich mit atemberaubender Geschwindigkeit vollziehen. Auch können sie sich nicht vorstellen dass der überregional lebende Jungjäger mit einer solchen Verbandsstruktur rein gar nichts anfangen kann.

Diese völlige Loslösung von den aktuellen Problemen des „kleinen Mannes“ bzw. des einfachen Mitglieds wiederum führt dazu, dass rückwärtsgewandte Funktionäre Lösungen aus längst vergangenen Zeiten präsentieren. Der Basis in den Vereinen, Verbänden und pragmatisch denkenden Menschen stehen dann, wie im Fall Wilhelm Bernstein, die Haare zu berge.

Wollen die Jagdverbände am Boom der Jungjäger profitieren, wird dies mit einer Delegiertendemokratie aus dem letzten Jahrhundert nicht gelingen. Die Jagdverbände müssen, wie es bereits Willy Brandt in seiner Antrittsrede zu seiner Bundeskanzlerschaft sagte, mehr Demokratie wagen.

Delegierte, die nach Rücksprache mit der Politik gemeinsam politisch willfährige Präsidenten wählen, haben in einer schnelllebigen Zeit in der wir heute leben, keinen Platz mehr

 

waidmannsheil

 

Stefan Fügner

Samstag, 25 Mai 2024 14:10

Jubiläumsfeier!10 Jahre Deutsches Jagdportal

geschrieben von

Liebe Freunde des Deutschen Jagdportals, 

mit großer Freude und Stolz möchten wir euch mitteilen, dass das Deutsche Jagdportal im Mai 2024 sein 10-jähriges Bestehen feiert!

Ein Jahrzehnt voller spannender Jagdabenteuer, wertvoller Informationen und unvergesslicher Momente liegt hinter uns. Wir sind unendlich dankbar für die Unterstützung und das Vertrauen, das ihr uns in den letzten zehn Jahren entgegengebracht habt. Ohne euch, unsere treuen Nutzer und Freunde, wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen.

In den vergangenen zehn Jahren haben wir viel erreicht:

  • Unzähligen Jägern haben wir helfen können ein Revier zu pachten
  • Unzähligen Jägern haben wir helfen können eine Jagdmöglichkeit zu finden
  • Unzähligen Jagdgenossen konnten wir bei der Verpachtung von Jagden unterstützen
  • Unzählige interessante Artikel und Beiträge haben wir euch bereitgestellt
  • Lebendige Gruppen aufgebaut für den Austausch und die Vernetzung unter Jägern
  • Nützliche Tipps und Ratschläge für Jungjäger und erfahrene Waidmänner und -frauen zusammengetragen
  • ... und vieles mehr!

Wir blicken voller Zuversicht in die Zukunft und freuen uns darauf, auch in den kommenden Jahren gemeinsam mit euch die Welt der Jagd zu erkunden und zu erleben.

Lasst uns dieses Jubiläum gemeinsam feiern und auf die nächsten erfolgreichen Jahre anstoßen!

Vielen Dank für eure Treue und Unterstützung. Auf die nächsten zehn Jahre!

Euer Team vom Deutschen Jagdportal
Stefan Fügner und Rainer Kern

Bei einer Unteren Jagdbehörde in Schleswig-Holstein wurde von einem Jäger eine Anzeige im Deutschen Jagdportal gemeldet, bei der es sich offensichtlich um eine fingierte Anzeige handelt.

Die Untere Jagdbehörde setzte das Deutsche Jagdportal dahingehend in Kenntnis, dass es dort weder einen Jagdpächter dieses Namens gibt, noch dass dort ein Begehungsschein ausgeschrieben wurde. Scheinbar handelt es sich hierbei um eine Anzeige, um Internetnutzer zu ködern und dann andere Geschäfte zu tätigen.
Mit der ständig steigenden Mitgliederzahlen in unseren regionalen Jagdgruppen häufen sich Beschwerden von Gruppenmitgliedern und anderen Jägern über zweifelhaften Anzeigen. Die ständig steigende Mitgliederzahlen unserer regionalen Jagdgruppen üben scheinbar einen magischen Reiz auf zweifelhafte Geschäftemacher aus!.

Wir vom Jagdportal haben uns nach diesem Vorfall, der nun auch die Untere Jagdbehörde beschäftigt, dazu entschlossen, alle Anzeigen von Jagdpachtangeboten und Begehungsscheinangeboten im Deutschen Jagdportal und in den Facebookgruppen des Deutschen Jagdportals vor ihrer Veröffentlichung durch die Administration genehmigen zu lassen.
Diese Genehmigungspflicht gilt für alle Regionalgruppen auf dem Jagdportal, den Regionalgruppen bei Facebook und unsere Facebookfachgruppe "Jagdrevier Verpachtungen". Anzeigen von Jagdpacht- und Begehungsscheingesuchen sind von der Genehmigungspflicht ausgeschlossen. 

Alle Inserenten, die eine Jagdpacht oder einen Begehungsschein im Jagdportal anbieten möchten, egal ob entgeltlich oder unentgeltlich, oder gegen Hegebeitrag oder nur gegen Revierarbeiten, müssen ab sofort die Anzeige mit vollständiger Anschrift mit dem gesamten Text einschließlich Emailadresse und Mobilfunknummer formlos beim Deutschen Jagdportal unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anmelden.
Selbstverständlich besteht die Möglichkeit, dass der Inserent anonymisiert wird und nur die Mobilfunknummer und die Emailadresse angegeben werden kann. Auch kann eine eigene Emailadresse speziell für die Anzeige beim Jagdportal gebucht werden. Wir vom Jagdportal aber möchten immer wissen, wer sich hinter einer Anzeige verbirgt.

Das Einstellen von Jagdpacht- und Begehungsscheinangeboten in unseren Gruppen auf dem Jagdportal und bei Facebook ohne unsere Genehmigung zieht ab sofort die  lebenslange Sperrung in allen Gruppen nach sich.

Durch die hohe Kompetenz, die sich das Deutsche Jagdportal beim Anbieten von Jagdmöglichkeiten im Internet erworben hat und weil wir unsere Seriösität bewahren möchten, haben wir uns zu diesem radikalen Schritt entschlossen, aber es blieb uns keine ander Wahl. Wir bitten um Euer Verständnis.

Waidmannsheil

Eure Administration vom Deutschen Jagdportal

 

Welpen aus Reagenzglas

Im Jagdportal wurde lange darüber nachgedacht, den tendenziell linkslastigen WDR Artikel „Umstrittene Burschenschaft auf Jagd & Hund in Dortmund“ zu verlinken, weil hier mal wieder versucht wird, durch Verknüpfung mit konservativen gesellschaftlichen Gruppen eine Ausgrenzung von Andersdenkenden, - in diesem Falle der Jäger -  pauschal  herbeizuführen. Der WDR als bekennendes linkes Medium will die Jägerschaft in eine rechte Ecke drücken, in die man bereits alle Verbindungen pauschal gedrückt hat. Der WDR Artikel ist also nur ein weiterer Baustein der vielen Mainstreammedien, die Gesellschaft zu spalten.

Aber das Jagdportal hat mit diesem linkslastigen Artikel bewußt diese Diskussion herbeigeführt, damit Jäger und Verbindungsstudenten endlich aufhören, sich in der öffentlichen Diskussion wegzuducken. Mit der fehlenden Offenheit und einem fehlenden Bekenntnis zur Mitgliedchaft geraten beide Gruppen seit Jahrzehnten  immer mehr in die Defensive, was aber genau das  Ziel der linken Mainstreammedien ist. Die vielen Kommentare auf Facebook haben gezeigt, dass diese Offenheit möglich ist. 

Bezeichnend aber ist, dass niemand in den Diskussionen die Frage stellte, weshalb die Deutsche Burschenschaft auf der Jagd und Hund einen Stand hatte.

Warum war die Deutsche Burschenschaft auf der Messe Jagd und Hund 2024 in Dortmund?

Mit den Förstern und den Landwirten stellen die Verbindungsstudenten (Cösener und Weinheimer Corps, Burschenschaften, Landsmannschaften mit den Turnerschaften, Sängerschaften, Wingolf, CV und  KV Verbindungen, Jagdverbindungen) die größte Gruppe innerhalb der Jägerschaft. Diese drei Gruppen kennen innerhalb ihrer jeweiligen Gesellschaften keine Ausgrenzung wie wir sie zur Zeit in unserer Gesellschaft erleben. Nicht nur bei den Landwirten und Förstern, auch bei den Verbindungen findet jeder Jungjäger als Student eine Jagdmöglichkeit bzw. hat in der Regel innerhalb der Verbindung lebenslang genügend Kontakte , um zur Jagd gehen zu können.

Man lässt kein Mitglied innerhalb der Gemeinschaft hängen. In Zeiten von Jungjägerschwemme und vielen fragwürdigen sozialen Medien eine echte Alternative.

Deshalb heißen Verbindungen nun mal Verbindungen.

Eine einzelne Verbindung kann mit ihren jagenden Mitgliedern, (in der Regel gehen 10- 20 % der Mitglieder einer Verbindung zur Jagd) problemlos die Schützen einer ganzen Gesellschaftjagd, ob Drückjagd oder Treibjagd, abdecken. Wenn Du sie einlädst, dann kommen die auch alle!!!

Bereits vor 11 Jahren berichtete der Adminstrator des Deutschen Jagdportals über eine Ansitzjagd seiner Verbindung in Brandenburg:

 

Rhenanenjagd einst und jetzt

Es gibt in Deutschland zwei Institutionen, deren Mitglieder sich zum bedingungslosen Lebensbundprinzip bekennen. Das sind:

1. die Ehe
2. die studentischen Verbindungen

Während die Mitglieder unter Punkt 1 sich dem Zeitgeist, (anglizistisch "mainstream") angebiedert haben und das Lebensbundprinzip dort weitestgehend aufgekündigt wurde, lebt dieses Ideal der lebenslangen Verbundenheit in den studentischen Verbindungen bis heute fort.

Und dies obwohl die Ideale, nach denen Verbindungen leben, von nicht wenigen Teilen der Bevölkerung als überholt und anachronistisch angesehen werden.
Einem ehemaligen Studenten, der über 30 Jahre nach dem Studium wieder Kontakt zu seinen Kommilitonen sucht, um ein Ehemaligentreffen zu organisieren, wird es wahrscheinlich schwer fallen, ein solches zu organisieren, da er sich, wenn überhaupt nur noch an deren Vornamen erinnert. Die Organisation eines Ehemaligetreffen nach mehreren Jahrzehnten wird er aber trotz Internet und Facebook schnell aufgeben müssen.

Ein Mitglied einer studentischen Verbindung benötigt für diese Idee exakt einen einzige email und einen einzigen Klick in das Verzeichnis seiner Mitglieder!
Dies ist beim Corps Rhenania zu Darmstadt nicht anders und als ich per email die Idee kund tat, einer bereits im Jahre 1987 ins Leben gerufene Rhenanenjagd neu zu beleben, kamen schon kurze Zeit darauf die Rückemails mit dem Vermerk: "Ich bin dabei!"
Bedenken hatte ich bei der Idee einer Neuauflage einer Rhenanenjagd schon, schließlich liegt Ostbrandenburg nun wirklich nicht zentral in Deutschland und war für keinen einzigen der jagenden Corpsbrüder gut erreichbar.

Und so machten sich sich nicht weniger als 8 Corpsbrüder auf eine mehrere hundert 100 Kilometer lange Reise ins abgelegene Niederoderbruch, um an einer mehrtägigen Sauansitzjagd bei Vollmond und herrlichem Winterwetter teilzunehmen, um die Idee einer Rhenanenjagd aus dem Jahre 1987 wieder zu beleben.

Hier nun einige Bilder von der Rhenanenjagd einst (1987) und jetzt (2013):

https://jagdblog.blogspot.com/2013/02/rhenanenjagd-einst-und-jetzt.html

 

Jagdverpachtung Baden-Württemberg

Donnerstag, 27 April 2023 16:18

WARNUNG: Hände weg von ZeckeWeg!

geschrieben von

In Facebook wird in den letzten Wochen massiv ein Zeckenhalsband unter dem Namen ZeckeWeg beworben. Zahleiche (angebliche?) Käufer schwärmen in den höchsten Tönen von dieser Wunderwaffe gegen Zecken und Flöhe.


Wie heißt es so schön "es steht jeden Tag ein/e Dumme/r auf" und ich oute mich hiermit, ich gehöre auch dazu!

Jaaa, lacht jetzt nur, ich habs verdient!

Der Wunsch des Gedankens, es könnte vielleicht doch unter Umständen eventuell etwas Neues geben, etwas ohne chemische Keule brachte mich dazu, auf das Gute in Menschen zu hoffen. Man kann doch nich so massiv Werbung machen für ein Produkt, das überhaupt nichts taugt, oder vielleicht doch? 

Ich gebe es zu, ich hatte Zweifel, aber am Ende ließ ich mich dann aber doch durch die vielen positiven Bewertungen und den Infos auf der Webseite zeckeweg-original.de dazu bewegen, das ZeckeWeg Halsband zu bestellen.

So! Jetzt könnt ihr mich gleich noch mehr auslachen, ich war nämlich auch noch sooo blöd, es gleich für alle 4 Hunde zu bestellen, weil es dann günstiger war. Also habe ich rund 80 Euro zum Fenster hinausgeworfen für Kabelbinder ähnlichen Gummibänder mit 0,0 Wirkung.  

Zu viele Insel-Hirsche

Wie in allen 1.Quartalen des Jahres nehmen die Anzeigen auch dieses Jahr  für Angebote und Gesuche nach Begehungsscheinen stark zu. Ob aber eine Anzeige von Erfolg gekrönt ist, bekommen wir vom Jagdportal leider selten zu hören. Besonders wenig Suchende melden uns die Resonanz auf ihre Anzeigen. Da haben wir uns natürlich über die Erfolgsemail von Leo riesig gefreut!

Viele Jagdpächter sind scheuer als ein Reh

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