Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Reizthemen rund um den Jagdhund - Zankapfel oder Chance?
Unbestritten verändert oder - besser ausgedrückt - entwickelt sich vieles rund um DEN Jagdhund.
Es werden zunehmend mehr Jagdhunde auch von "Nichtjägern" gehalten. Ein Trend, der die betroffene Rasse verändert, Prinzipien der Jagdhundezucht hinterfragt, Halter mit hündischem Jagdtrieb konfrontiert, Lösungsangebote klassischer Hundeschulen an Grenzen stoßen läßt etc..
Ebenso verändert sich auch der Anspruch der Jägerschaft an ihre Jagdhunde. Er soll nicht nur verläßlicher Jagdhund, sondern auch familien- und gesellschaftstauglich sein. Wie läßt sich das mit dem tradierten Bild des harten, scharfen deutschen Jagdhundes vereinbaren?
Auch der Bedarf an bestimmten Jagdhundeeigenschaften verändert sich, da sich die Jagd an das Vorkommen jagbaren Wildes anpaßt. Die Jagd auf wehrhaftes (z.B. Schwarzwild) oder invasives (z.B. Waschbär, Marderhund etc.) Wild nimmt zu, wohingegen Hase, Fasan und Rebhuhn vielerorts eher der Hege durch Prädatorenbejagung bedürfen um nicht ganz der Kulturlandschaft zum Opfer zu fallen. Bezogen auf den Jagdhund schließt sich die Frage an: Braucht man überhaupt noch einen Vollgebrauchsjagdhund oder sollte man doch besser auf Spezialisten in den einzelnen Bereichen setzen? Oder anders gefragt, kann es überhaupt einen Vollgebrauchsjagdhund geben, der alle Ansprüche und Bedürfnisse der Jägerschaft erfüllen kann? (weiterlesen)

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Neues Jagdgesetz: Wald vor Wild schützen
Wieviel Wild verträgt unser Wald? Viel, sagen die Jäger, denn hohe Wildbestände sind für sie attraktiv. Wenig, sagen Forstleute und Waldbesitzer. Wer hat recht? Wer handelt tatsächlich im Sinne des Natur- und Artenschutzes? (Video ansehen)

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Serie "Wildwechsel“: Der kleine Sauhaufen
Nicht zu nahe kommen: Wildschweine sind die leisen Sumoringer unter den Wildtieren. Ihre sprichwörtliche Schläue hat etwas geradezu Unheimliches. Nicht nur weil sie Wildschäden verursachen, werden sie zum Problem.
Was haben Internet und antike Vasen gemeinsam? Menschen verwenden – oder verwendeten – diese Medien zur Illustration von Emotionen, zur Weitergabe von Informationen, als Speicherquellen aufwühlender Ereignisse. Wildschweine finden sich in dem einen wie dem anderen Medium repräsentiert – als Inbegriff animalischen Wütens. Es gab sie schon immer, schon in der Antike, und es gibt sie überall, in unseren Maisäckern, in unseren Wäldern, unseren Vorgärten und auf Berliner Kreuzungen. Die Omnivoren scheinen die leisen Sumoringer unter den Wildtieren zu sein, schwer und feist um die Körpermitte, dabei überraschend wendig. So glatt und glänzend allerdings die Ringer auftreten, so borstig und stachelig, braun, grau, schwärzlich, bewehrt mit den fürchterlichen Hauern und Mahlzähnen, die Sauen. (weiterlesen)

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Jäger erlegen Tausende Tiere - Waschbärenfleisch ist der neue Geheimtipp
Anders als im Süden der USA ist der Waschbär in deutschen Küchen noch nicht häufig zu finden. Doch der Jagdverband schwört auf sein Fleisch. Denn im Gegensatz zu herkömmlichen Schlachttieren gibt es dabei viele Vorteile.
In der vergangenen Jagdsaison haben deutsche Jäger mehr als 202.000 Waschbären erlegt. Das sind 22 Prozent mehr als im Vorjahr und so viele wie nie zuvor, wie der Deutsche Jagdverband (DJV) mitteilte. Erfasst wurden die bis März erlegten Tiere. In Zukunft könnte der Kleinbär hierzulande häufiger auf dem Teller landen.
Einer Studie zufolge ist sein Fleisch teilweise weniger keimbelastet als das von herkömmlichen Schlachttieren. Für die bisher unveröffentlichte Pilotstudie untersuchten Forscher vom Institut für Lebensmittelhygiene der Universität Leipzig das Fleisch von fünf frisch erlegten Waschbären. Gefährliche Lebensmittelkeime wie Salmonellen oder Listerien hätten sie dabei nicht nachweisen können. (weiterlesen)

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Deutsche essen so viel Wildschwein wie nie
Jagdsaison 2019/20: Fast 34.000 Tonnen Wildbret haben die Deutschen verspeist. Rund 20.000 Tonnen stammen von Schwarzwild, gefolgt von Reh und Hirsch. In einigen Bundesländern liefern Jäger besonders viel Wildbret.
Im vergangenen Jagdjahr 2019/20 haben die Deutschen fast 34.000 Tonnen Wildbret von Hirsch, Wildschwein und Reh gegessen – knapp ein Viertel mehr (+24 Prozent) als im Jahr davor. Am begehrtesten: Wildschwein mit mehr als 20.000 Tonnen Wildbret. Auf Platz zwei ist das Reh mit fast 9.000 Tonnen Wildbret. Danach folgen Rothirsch mit 2.600 Tonnen und Damhirsch mit mehr als 1.300 Tonnen. Diese Werte hat der Deutschen Jagdverband (DJV) anhand der Jagdstrecken der Länder ermittelt.
Besonders viel Wildschwein haben die Jäger aus Bayern, Brandenburg und Rheinland-Pfalz geliefert: insgesamt mehr als 7.650 Tonnen. Das sind 36 Prozent aller vermarkteten Wildschweine bundesweit. In Bayern und Baden-Württemberg im Süden sowie Niedersachen im Norden fielen insgesamt knapp 4.600 Tonnen Rehfleisch an – ebenfalls 36 Prozent des Gesamtaufkommens. (weiterlesen)

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Ein bärig guter Braten?
Jäger haben in der Saison 2019/20 über 202.000 Waschbären erlegt. So viele wie noch nie. Eine wissenschaftliche Pilotstudie zeigt jetzt: Das Fleisch ist hochwertig und hat Potenzial in der Wildküche. Im Süden der USA werden jährlich mehrere zehntausend Tiere verspeist.
Über 202.000 Waschbären haben die deutschen Jäger in der vergangenen Jagdsaison 2019/20 (1. April bis 31. März) erlegt - ein Plus von 22 Prozent innerhalb eines Jahres und Allzeitrekord. Diese Zahlen hat der Deutsche Jagdverband (DJV) heute veröffentlicht. Das Potenzial ist groß, dass die aus Nordamerika stammende Art künftig die heimische Wildbretpalette erweitert: Die Keimbelastung war in einer Pilotstudie teilweise sogar deutlich niedriger als die Grenzwerte für herkömmliche Schlachttiere. Gefährliche Lebensmittelkeime wie Salmonellen oder Listerien ließen sich überhaupt nicht nachweisen. Zu diesen bisher unveröffentlichten Ergebnissen kamen Dr. Stefan Birka und Mitarbeiter vom Institut für Lebensmittelhygiene der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig. Untersucht haben die Wissenschaftler fünf frisch erlegte Waschbären aus dem Leipziger Umland. (weiterlesen)

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Umweltministerkonferenz zum Thema Wolf
Beschluss bezüglich der Analyse von Wolfsgenetik gefasst
Auf Antrag Mecklenburg-Vorpommerns befasste sich die Umweltministerkonferenz (UMK) am vergangenen Freitag (13.11.2020) erneut mit dem Thema Wolf.
„Eine dauerhafte Akzeptanz für den Wolf in der Gesellschaft können wir nur erreichen, wenn wir Lösungen im Konflikt zwischen dem Natur- und Artenschutz und der extensiven Weidetierhaltung finden“, so Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus. „Wir brauchen beides – einen stabilen Wolfsbestand und eine sichere Nutztierhaltung“, begründet Backhaus sein Engagement.
Angesichts der weiter stark zunehmenden Wolfspopulation und der damit einhergehenden Zunahme von Rissvorfällen mit deutlich mehr getöteten Nutztieren, weit überwiegend Schafen, sei es erforderlich, eine Perspektive im Umgang mit der Art Wolf aufzuzeigen. Für weitere politische Entscheidungen sei darüber hinaus die Frage des Erhaltungszustandes der Art Wolf von entscheidender Bedeutung. (weiterlesen)
Foto: wikipedia
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Erlegervideo erreicht 100.000 Klicks - und das ohne Shitstorm
Also, es geht doch! Immer wieder erregen Erlegerfotos für großes Aufsehen und erzeugen nicht selten einen enormen Shitstorm in den sozialen Medien zu Lasten des Ansehens der Jägerschaft.
Nicht so ein Video aus dem traditionsbewußten Österreich. Eine fröhliche junge Jägertruppe aus einem Bergrevier war die schweißtreibende Arbeit der Bergung der erlegten Gams aus großen Höhen Leid und transportierte das erlegte Stück kurzerhand per Gleitschirm ins Kühlhaus. Mit der Handykamera wurde die Bergung medienwirksam gefilmt. (weiterlesen)

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Die acht Gebote für gutes Wildbret
Besonders hochwertiges Fleisch wie Wildbret erfordert Sorgfältigkeit und Geduld in der Zubereitung
Spitzenkoch Martin Herrmann aus dem »Hotel Dollenberg« im Schwarzwald verrät seine Dos & Don’ts, wie Fleisch vom Reh, Wildschwein und Hirsch erst zum Genuss wird.
1. Woran erkenne ich gute Ware?
Die Tiere sollten nicht zu groß oder zu alt sein. Ebenfalls sollte man darauf achten, wann Brunftzeit ist, denn die Rehböcke und Hirsche haben in dieser Zeit einen anderen Fleischgeschmack, der sich für die Küche nicht eignet.
2. Wie bereite ich Wild vor, bevor ich es in der Küche verwende?
Das Fleisch sollte von Haaren, Blutergüssen und Knochensplittern befreit sein.
3. Wie bekommt man fettarmes Wild trotzdem saftig und zart hin?
Das Fleisch sollte nicht lange gelagert werden, dann ist insbesondere bei Reh und Rotwild eine niedrige Temperatur zum Garen möglich, was dem Produkt gut tut.
4. Welche Stücke eignen sich besonders zum Schmoren, welche zum Braten und welche zum garen im Ofen?
Grundsätzlich eignen sich die Edelteile wie Filets, Rücken oder bei einem jungen Tier die Keule zum Kurzbraten. Schulter, Hals und auch Brust muss man schmoren, zum Beispiel als ganzes Stück oder als Ragout. (weiterlesen)

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Viel Symbolik, wenig Transparenz beim Thema Wolf
Trotz Schutzmaßnahmen reißen Wölfe immer häufiger Weidetiere. Doch weder Jagdrecht noch Fördermittel werden ausreichen, um das Problem in den Griff zu bekommen.
Rund um den Wolf reißen die Schlagzeilen gerade wieder nicht ab. Tierhalter in Mecklenburg-Vorpommern melden allein in den ersten zehn Monaten rund 80 Wolfsangriffe auf ihre Tiere mit rund 400 Rissen. Gegenüber dem vorigen Jahr ist das nahezu eine Verdoppelung. In Sachsen fiel das Halbendorfer Rudel nahe Bautzen über eine Schafherde her, obwohl ein Doppelzaun sie schützen sollte. Auch die Ohrdrufer Wölfin macht wieder von sich reden: Sie fand nun endlich einen Rüden der eigenen Art zur geduldeten Rudelbildung. Im Ergebnis beklagt die Agrargenossenschaft, die den Truppenübungsplatz beweidet, den Verlust mehrerer Schafe und Ziegen in einer Nacht. Elektrozaun und Herdenschutzhunde konnten das Blutbad nicht verhindern.
Wo sich der Wolf ausbreitet, geht die Weidetierhaltung zurück (weiterlesen)
Wikipedia

