Willkommen im Jagdblog des Deutschen Jagdportals

Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Jagd mit

… Es war einmal ein Jäger…

der wünschte sich, auch bei Nacht jagdlich sehen zu können. Man begehrte mehr Nächte mit ausreichendem Mondlicht und/oder Schnee, als die, welche die Natur ermöglichte.

1. Station:
Im Sommer 2016 informierte er sich über etwaige technische Möglichkeiten, Vertrieb und Erfahrungswerte. Im Schießkino wurde dann vertraulich dieses Thema erstmals kommuniziert und erfahren, dass wohl andere Jäger eine Art Bildschirm auf dem ZF hätten, in den hineingeschaut werden kann und wo die Szenerie abgebildet wurde. Das Gerät dieser Art – im Preisbereich von ca. 700,- Euro – wurde bei einem nahegelegenen Händler auf Kommission besorgt und ausprobiert. Erste Faszination wurde von Ernüchterung abgelöst. Zwar konnte bei Restlicht durchaus Wild und Details erkannt werden, der ungewohnte Blick in einen auf dem ZF montierten Monitor und die Bildqualität des digitalen Gerätes waren jedoch nicht überzeugend. Einziger Vorteil: Keine Treffpunktabweichung aufgrund der „Nachsatz-Technik“, d.h. eine Montage auf Okularseite. Dieses Gerät wurde mit optionaler Vereinbarung wieder an den Händler zurückgegeben. 

2. Station und zweiter Händler:
Im Oktober 2016 erwarben ich und ein mir bekannter Jägersfreund bei einem im Netz stark vertretenen Händler jeweils ein neues digitales Nachtsichtgerät. Es handelte sich um ein Gerät für ca. 1350,- Euro (Inklusiv Adapter und Zubehör). Obwohl der Händler mir bei seiner persönlichen Beratung eigentlich zu einem hochwertigen Gerät (Kaufpreis damals ca. 2800,- Euro) mit Röhrentechnik und Restlichtnutzung riet, entschieden wir uns aus Preisgründen für das digitale Vorsatzgerät auf Objektivebene. Die Sicht und das Bild waren für diesen Preis angemessen – jedoch war das Einschießen und die variierende Treffpunktlage ein großes Problem. Bei dem Gerät meines Jagdfreundes noch mehr, der somit umso unzufriedener war. Dieses Gerät ist bis heute in meinem Besitz, wird aber so gut wie nicht mehr verwendet, da an einen absolut sicheren Schuss nicht zu denken ist.