Willkommen im Jagdblog des Deutschen Jagdportals

Trotz der neuen Medien, wie Internet, Newsletter, Facebook und der herkömmlichen Verbandszeitschrift, ist es immer wieder schwierig, die Jäger an der Basis des Verbandes zu erreichen und zu informieren.

Gleiches gilt aber auch auf dem umgekehrten Weg!
Das Präsidium wünscht sich von den Jägern mehr Hinweise zu notwendigen Arbeitsschwer-punkten und zur Ausrichtung des Verbandes, gerade jetzt mit den kommenden Herausforde-rungen in Zeiten des Klimawandels und des notwendigen Waldumbaus.
Um mit den Jägern direkt ins Gespräch zu kommen, hat der Landesjagdverband Sachsen e. V. erstmals zwei Regionalkonferenzen, am 29. Oktober in der Region Zwickau und am 30. Oktober in der Oberlausitz, durchgeführt.
Aus der Sicht des Präsidiums waren beide Veranstaltungen ein voller Erfolg!
Viele Jäger folgten der Einladung und diskutierten mit den Präsidiumsmitgliedern über die Zu-kunft der Jagd und die damit verbundenen Handlungsfelder.
Das Präsidium machte deutlich, dass die Arbeitsschwerpunkte des Landesverbandes vorran-gig in der Interessenvertretung der Jäger vor Politik und Verwaltung liegen. Dies wurde von der anwesenden Jägerschaft auch unterstützt.
Als eine Arbeitsaufgabe für den Verband wurde das Thema einer verstärkten Öffentlichkeits-arbeit formuliert. Hierbei sollten die unterschiedlichen Aspekte des ländlichen Raums und der Stadtbevölkerung im Hinblick auf Natur, Wald, Wild und Biodiversität in den Vordergrund rü-cken.
Ein weiterer Diskussionspunkt war ein stärkerer Schulterschluss mit Anglern, Fischern, Natur-schützern, Bauern und anderen Naturnutzern. Hier sollten nachhaltig das Verbindende statt das Trennende diskutiert werden und gemeinsame Interessen im Fokus stehen. Der Bevölke-rung muss vermittelt werden, dass Jagd kein Hobby, sondern vielmehr eines der ältesten Handwerke der Welt ist und auch zwingend notwendige Tätigkeiten für den Erhalt der Arten-vielfalt und Biodiversität in unserer Natur sicherstellt. Dabei wird noch ein ursprüngliches und gesundes Lebensmittel erzeugt.
Der Landesjagdverband Sachsen e. V. möchte die Basiskommunikation über diese Regional-konferenzen weiter ausbauen. Deshalb sind für das kommende Jahr vier solcher Veranstal-tungen geplant, um somit noch eine größere Anzahl von Jägern erreichen und mit ihnen in einen regen Gedankenaustausch treten zu können.

Wilhelm Bernstein
Vizepräsident

Landesjagdverband Sachsen e. V.
01189 Dresden • Cunnersdorfer Straße 25 • Tel: 0351 4017171 • Fax: 0351 4017172
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! • Internet: www.LJV-Sachsen.de

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Landesjagdverband wählt neuen Landesvorstand

Sachsens Jägerinnen und Jäger stärken ihren Landesverband durch Einigkeit, bessere Verbandsstrukturen und mehr Transparenz. Am vergangenen Samstag trat in Sohra erstmals der auf dem Landesjägertag ins Leben gerufene neue  Landesvorstand zusammen. Er fungiert als Bindeglied zwischen den regionalen Jägerschaften und dem Landespräsidium und beschließt künftig über strategische, richtungsweisende Fragen im Landesjagdverband.

Die „Offene Jägerschaft Sachsen“ verstärkt den Landesjagdverband künftig als neuer Mitgliedsverband mit sachsenweitem Einzugsgebiet. „In den zurückliegenden Monaten und Jahren befand sich der Landesjagdverband durch
häufige Führungswechsel und interne Unstimmigkeiten in einer schwierigen Situation. Wir konnten uns nicht genügend um die Anliegen unserer Mitglieder und unsere eigentlichen Verbandsziele, nämlich Naturschutz, Hege und Jagd, kümmern. Dieser Zustand liegt nun endgültig hinter uns“, eröffnete Landespräsident Frank Seyring die gemeinsame Sitzung von Landespräsidium und den Vorsitzenden der 32 regionalen Mitgliedsverbände. Mit dem neuen Landesvorstand formierte sich satzungsgemäß ein Gremium, das den Mitgliedern stärkeren Einfluss und Gestaltungsmöglichkeiten bietet und ebendies als deren Verantwortung auch einfordert.

Als neuer Mitgliedsverband verstärkt künftig die „Offene Jägerschaft Sachsen“ den Landesverband.

Der aktuell in Gründung befindliche Verein wurde auf der Messe „Jagd & Angeln“ Anfang Oktober in Leipzig ins Leben gerufen. Er versteht sich als sachsenweite Organisation für Jägerinnen und Jäger, die in ihrer näheren Umgebung keine Kreisjägerschaft haben, die dem Landesjagdverband angehört. Neben aktiven Jägerinnen und Jägern steht der neue Verein auch anderen Personen offen, die sich für aktiven Naturschutz, Hege und die Jagd begeistern.
Die Vorsitzenden der regionalen Jagdverbände bekräftigten ihre Geschlossenheit im sächsischen Landesverband als der Interessenvertretung der sächsischen Jägerinnen und Jäger.

„Eine starke, geschlossene Jägerschaft hat das nötige politische Gewicht, in Fragen des Naturschutzes, der Wildbewirtschaftung und der Herstellung eines der hochwertigsten regionalen Lebensmittel unsere Interessen bestens zu vertreten. Genau das kann der Landesjagdverband Sachsen e.V. als Partner für Politik, Verwaltung, andere Naturschutzverbände sowie Bürgerinnen und Bürger leisten“, meint Frank Fiebiger, Vorsitzender der Jägerschaft Weißeritzkreis. Deshalb sei es so wichtig, noch viel mehr der sächsischen Jägerinnen und Jäger als Landesverband zu erreichen.

Sachsen bildet aktuell hinsichtlich des Organisationsgrades der Jägerinnen und Jäger bundesweit das Schlusslicht. Deshalb ist es besonders bedauerlich, dass die Kreisverbände Delitzsch, Muldental und Rochlitzer Land ihre Mitgliedschaft im LJV zum Jahresende beenden.

„Wir wollen möglichst viele von deren Mitgliedern, die sich nicht durchweg gut informiert fühlen und Interesse an einer starken politischen Vertretung der Jäger haben, mit der neuen Offenen Jägerschaft Sachsen auffangen“, so Landespräsident Seyring. Mit einem ausgewogenen Mix an Maßnahmen, die die Leistungsfähigkeit steigern und zur Kostenentlastung beitragen, blickt der Landesjagdverband Sachsen e.V. zuversichtlich nach vorn. Bereits auf dem Landesjägertag im Mai wurde beschlossen, den Verbandssitz in eine preiswertere, zentral gelegene Immobilie zu legen.

Auch in Sachen Kommunikation wird der Verband neue Wege beschreiten. Die Mitgliederzeitschrift „Wir Jäger in Sachsen“ wird ab 2020 in völlig neuem Gewand künftig auch für Nichtmitglieder erscheinen, zudem steht das zukünftige Kommunikationskonzept des LJVSN neben dem klassischen Magazinformat zusätzlich verstärkt auf den Säulen Internet und soziale Medien.

Wir geben Ihnen gerne weitere Informationen und stellen Bildmaterial zur Verfügung.

LJV Sachsen e. V. • Cunnersdorfer Straße 25 •01189 Dresden
Ansprechpartner:
Dr. Sabine Labitzke
Geschäftsführerin des Landesjagdverbandes Sachsen e.V.
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Die Zerstörung einer großen Chance

Mit tiefem Bedauern, aber auch mit sachlich begründetem Zorn wollen wir Sie informieren, dass der einzige TV Kanal der Jagd im deutschsprachigen Raum nach sieben Jahren aus wirtschaftlichen Gründen nicht länger betrieben werden kann.

Damit verliert die Jagd das einzige deutschsprachige Bewegt Bild Medium, das sich um eine moderne und professionelle Öffentlichkeitsarbeit gekümmert hat und dessen vorwiegende Zielsetzung es war, die jagdlichen Traditionen und die Zusammenhänge der Natur in unserem Lebensraum einer sich rasch wandelnden Gesellschaft nahe zu bringen und ein zukunftsfähiges Bild der Jagd für kommende Generationen zu gestalten. Denn unsere globalisierte und urban ausgerichtete Gesellschaft will zunehmend keinerlei Verständnis für Jagd und Jäger aufbringen, der ideologische Kampf gegen die „Lizenz zum Töten“ von Wildtieren nimmt rasant zu. Das Vermitteln von Verständnis und Information an Nichtjäger war eine wesentliche Aufgabe von JagdundNatur.TV, eine Aufgabe, die letztlich aber dazu geführt hat, dass es die eigenen interessenspolitischen Vertreter der Jagd in Österreich waren, die diesem, ihrem eigenen Medium in eifersüchtigem und eitlem Machtgehabe die wirtschaftlichen Grundlagen entzogen und es so bewusst vernichtet haben.

Die Hintergründe dieser Zerstörung einer großen Chance:
Gegründet Ende 2011 als moderner TV-Kanal der über Online-Netze verbreitet wurde, war JagdundNatur.TV das erste Medium, das die verstaubte und unwirksame Selbstdarstellung der Jagd neu definiert hat. Dies war notwendig, um überhaupt der Gesellschaft ein verständliches, aber auch ethisch korrektes Bild der Faszination von Natur, Lebensräumen, Wildtieren und Jagd zu vermitteln. Allerdings zeigte sich rasch, dass es gerade hohe Jagdfunktionäre sind, die mit dem zitierten Motto: „Was und wie die Jagd ist, bestimmen nur wir Landesjägermeister“, sich von der neuen und unabhängigen Berichterstattung bedroht fühlten und JagdundNatur.TV eher bekämpften als förderten. Es waren der damalige LJM Dr. Ernst Albrich aus Vorarlberg, sein Nachfolger Reinhard Metzler, aber auch bald Generalsekretär Dr. Peter Lebersorger und LJM DI Josef Pröll, die den historischen Wert und die Chance durch JagdundNatur.TV erkannten. Aber selbst die scheiterten immer wieder am selbstgefälligen Gehabe und an den Animositäten ihrer Amtskollegen aus den waldreichen Bundesländern. Die hatten keinerlei Vorstellung von moderner Öffentlichkeitsarbeit, fühlten sich aber durch JagdundNatur.TV in ihrer selbstbestimmten eitlen Deutungs-Hoheit der Jagd bedroht.

Dennoch ist es gelungen, JagdundNatur.TV mit modernen und professionellen Sendungen, Reportagen, Formaten und einem TV Studio zum meistverbreiteten Medium der Jagd im deutschsprachigen Raum zu machen. Ende 2015 wurde eine Beteiligungsgesellschaft gegründet und einige Privatpersonen – ganz vorrangig der große Förderer der Jagd Dr. Rudolf Gürtler – brachten notwendiges Produktionskapital ein, um die Chancen zu entwickeln. Da JagdundNatur.TV keine spekulativen Jagdberichte und Abschussvideos verbreiten wollte, war die Bereitschaft der Jagdindustrie gering, sich zu engagieren. Man hatte – auch das war eine Erfahrung – wenig Interesse, für Öffentlichkeitsarbeit Geld auszugeben, lediglich für spekulative Verkaufsförderung, was ja das Bild der Jagd bis heute derart unvorteilhaft für Nichtjäger und die gesellschaftliche Wahrnehmung geprägt hat. Da JagdundNatur.TV aber gerade die Gewinnung gese llschaftlicher Akzeptanz und von Verständnis für die Jagd als wesentliche Aufgabe hatte, war auch klar, dass eine nachhaltige Finanzierung nur durch die jagdlichen Interessensgruppen möglich war. Dort gab es aber wenig Konsens zwischen der fortschrittlichen Sicht weniger moderner Funktionärs-Persönlichkeiten und den rückwärtsgewandten machtorientierten Jägermeistern, die die Jagd möglichst lange als herrschaftliches Privileg in streng hierarchischen Gefügen hochhalten wollten und die gesellschaftliche Entwicklungen von Jahrzehnten nicht zur Kenntnis genommen haben.

Dennoch gab es mit der aufwendigen Entwicklung der Dachmarke „Jagd Österreich“ – ursprünglich vorgeschlagen vom weitblickenden damaligen Vorarlberger LJM Reinhard Metzler – eine kleine Perspektive für eine moderne überregionale Kommunikationsöffnung jagdlicher Interessen in Österreich.

Als 2017 die Dachmarke „Jagd Österreich“ mit Pomp in Kufstein gegründet wurde und JagdundNatur.TV von Beginn an wesentliche Inhaltsdarstellungen übernommen hatte, war bereits zuvor - mit dem damaligen GS der Zentralstelle Dr. Peter Lebersorger - klar besprochen und strategisch vereinbart, die neu geschaffene gemeinsame Darstellung der Jagd als "Dachmarke Jagd Österreich" wesentlich über das aufgebaute Medium JagdundNatur.TV zu kommunizieren. Tragischer Weise verstarb Ende 2017 Dr. Peter Lebersorger und bald danach auch Dr. Ernst Albrich. Seit diesem Zeitpunkt ist in den Landesjagdverbänden ein völliger Rückzug zu egoistischen Regionalinteressen zu beobachten. Die geplante Kooperation zwischen der neuen Dachmarke Jagd Österreich und JagdundNatur.TV kam plötzlich und völlig zum Stillstand, Planungen zwischen den verantwortlichen Funktionären und Jagdund Natur.TV fanden nicht mehr statt.

Dennoch wurde seit Herbst 2017 der Betrieb des Senders JagdundNatur.TV weiter vorfinanziert, um die mediale Präsenz zu bewahren. Als bis Sommer 2018 noch immer keine konstruktiven Gespräche zwischen der mittlerweile mit einem eigenen Büro in Wien etablierten Dachmarke "Jagd Österreich" und den Verantwortlichen geführt wurden, informierte der Herausgeber von JagdundNatur.TV Hannes Krautzer alle LJM persönlich und brieflich über die dringliche Notwendigkeit von Entscheidungen, da absehbar war, dass der Betrieb von JagdundNatur.TV nicht mehr lange ohne Budgets finanziert werden konnte. Zusätzlich hatte der damalige Vorsitzende der LJM Konferenz, DI Gorton und damit Verantwortliche für die „Jagd Österreich“ bereits vorab geplante Budgets an JagdundNatur.TV für 2018 aus eigenem Ermessen gestrichen. Es gab keine einzige Reaktion der Landesjägermeister auf das offizielle Schreiben von Ja gdundNatur.TV!

In dieser Phase wurden Angebote erarbeitet, der Dachmarke "Jagd Österreich" wesentliche Anteile am Sender JagdundNatur.TV zu schenken und auch eine Komplettübernahme des Mediums war angeboten. Zusätzlich gab es eine Finanzierungszusage deutscher Stiftungen, die eine länderübergreifende Kommunikationschance für die Jagd ermöglichen wollten, in der Höhe von € 100.000.- p.a. Damit hätte Jagd Österreich nicht nur Eigentum und auf Wunsch auch die alleinige Verantwortung am Sender übertragen bekommen, der Finanzierungsaufwand hätte sich für alle neun Verbände auf € 120.000.- p.a. belaufen. Für jeden Landesverband hätte dies äußerst geringe Mittel bedeutet und die Dachmarke Jagd Österreich hätte eine starke Präsenz in der Öffentlichkeit bekommen.

Über dieses Angebot wurde unter der Regie des Vorsitzenden DI Gorton nicht einmal verhandelt, es wurde ungeprüft abgelehnt und die deutschen Finanziers und Förderer einer wirksamen Kommunikationschance für die Jagd wurden von DI Gorton einfach ignoriert und brüskiert.

In dieser Phase gab es auch klare Hinweise, dass viele Landesverbände die eigens gegründete Dachmarke als eine Art Konkurrenz empfanden und diese überhaupt nicht als Stimme der Jagd in Österreich sehen wollten. Unter diesem Aspekt und wegen dem absehbaren Schaden an der neuen Dachmarke und am eigenen Sender JagdundNatur.TV hat Hannes Krautzer - durch den Druck der Umstände vielleicht ein wenig scharf formuliert, aber sachlich mittlerweile mehrfach bestätigt - in einer Sendung "KlarText" versucht, die Verantwortlichen noch einmal aufzurütteln und damit die Widmung der Dachmarke "Jagd Österreich" und den erfolgreich aufgebauten TV Sender JagdundNatur.TV zu retten.

Dieser Versuch war vergeblich und ist am zunehmend sichtbar gewordenen "neuen" Föderalismus der LJM und an heftigen Animositäten, wer denn das Recht hat über die Jagd zu berichten, gescheitert.

Nachdem am 28.1.2019 bei der LJM Konferenz vor dem Jägerball ein letzter Versuch einer Lösung - wiederum ohne jede Verhandlung mit JagdundNatur.TV - von den LJM abgelehnt wurde, war auch klar, dass das strategische Ziel die Vernichtung von JagdundNatur.TV war. Nach letzten gescheiterten Verhandlungen mit möglichen Interessenten musste am 3.4.2019 nicht nur JagdundNatur.TV die Insolvenz anmelden, auch die Produktionsfirmen, die das Medium über ein Jahr ohne Einnahmen weiter finanziert hatten, um es zu bewahren, mussten den Weg in die Insolvenz antreten, da alle Rechnungen nicht mehr einbringlich waren.

Anmerkung des Herausgebers:
Dieses Scheitern, diese Zerstörung einer großen Chance für die Jagd, aus ihrer selbstverschuldeten Wahrnehmungsecke heraus zu kommen und von einer breiteren Öffentlichkeit akzeptiert und geachtet zu werden, wirft den Fokus auf die völlig verfehlte und unzeitgemäße Vertretung jagdlicher Interessen in Österreich. Absolutistisches Machgehabe und eitler Provinzialismus muss im Interesse aller anständigen Jägerinnen und Jäger verhindert und neu organisiert werden. Die Finanzgebarung der Landesjagdverbände hat transparent und öffentlich durchleuchtet zu werden. Geplante Millionenprojekte zur Selbstdarstellung von Landesjägermeistern in ihrem lokalen Umfeld sind zu hinterfragen und zu überprüfen. Das Desaster der Dachmarke Jagd Österreich und das damit vernichtete materielle und immaterielle Kapital erfordert eine unabhängige Untersuchung, denn es sind die Mitgliedsbeiträ ge der Jäger, die hier verwaltet und vergeudet wurden. Es haben endlich modere Vertretungsstrukturen geschaffen zu werden, professionelle und hauptberuflich Verantwortliche haben der Jagd als Manager vorzustehen und dürfen nicht länger von ehrenamtlichen Funktionären interessenspolitisch entmündigt werden. Jedes Mitglied, jeder Jäger muss direkt die Möglichkeit haben, für seinen Beitrag auch sein Stimmrecht auszuüben. Und die (in etwa sieben) Landesjäger nach altem Geist haben einfach zu gehen. Sie schaden mit ihrem historisch verzweigten Netzwerk der egoistischen System-Nutznießer tatsächlich der Jagd. Nachhaltig und irreversibel.
JagdundNatur.TV wird diesen notwendigen Prozess nicht mehr begleiten können, wird nicht mehr darüber berichten können. Aber es werden Neue aufstehen, aufrechte junge Jäger, die nicht länger wegsehen und selbst KlarText reden. Und sie werden die Verantwortung für den jahrzehntelang verhinderten und blockierten Veränderungsprozess der Jagd in Österreich übernehmen. Denn nur dann wird diese wunderbare Tradition eine Chance haben, auch von den Folgegenerationen in Achtung ausgeübt zu werden.

Der Herausgeber und Miteigentümer von JagdundNatur.TV Hannes Krautzer ist persönlich ebenfalls von dieser Zerstörung betroffen und durch Haftungen wirtschaftlich ruiniert. Dennoch steht er für Rückfragen ab sofort unter seiner neuen Blogadresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zur Verfügung.

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Deutscher Feuerwehrverband und Waldeigentümer warnen vor Waldbrandgefahr durch Brandstiftung

Brandstiftung und leichtsinniges Verhalten als häufigste Brandursache / Philipp zu Guttenberg und Hartmut Ziebs bitten Waldbesucher um besondere Aufmerksamkeit.

Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) hat die Waldbrandstatistik für das Jahr 2016 veröffentlicht. Die gute Nachricht ist, dass sich die Zahl der Waldbrände im Jahr 2016 gegenüber dem Vorjahr fast halbiert hat und um 43 Prozent (2016: 608 Waldbrände; 2015: 1.071) zurückgegangen ist. Dabei wurde mit 232 Waldbränden die größte Anzahl in Brandenburg verzeichnet. Die schlechte Nachricht: Ein großer Teil der Waldbrände ist auf Brandstiftung zurückzuführen.
Daher warnen der Deutsche Feuerwehrverband und die AGDW - Die Waldeigentümer vor dieser Gefahr und rufen die Waldbesucher dazu auf, besonders aufmerksam zu sein. „Waldbrände gefährden Menschenleben - auch das von Einsatzkräften -, und zerstören die Existenz ganzer Familienforstbetriebe“, sagte Philipp zu Guttenberg, Präsident der AGDW – Die Waldeigentümer. „Da Wälder viele Generationen für ihr Wachstum benötigen, braucht es Jahrzehnte, bis ein zerstörter Wald wieder nachgewachsen ist.“
Fast die Hälfte der Waldbrände im vergangenen Jahr ist auf Brandstiftung und leichtsinniges Verhalten zurückzuführen. 158 Waldbrände auf 40 Hektar wurden vorsätzlich herbeigeführt - damit ist die Brandstiftung die häufigste Brandursache. 140 Waldbrände auf 64 Hektar entstanden durch Fahrlässigkeit. „Prävention ist hier wichtig, um den Wald auch für kommende Generationen zu erhalten. Die Feuerwehren arbeiten nicht nur im Einsatzfall eng mit den Forstbehörden und den Waldbesitzern zusammen“, sagte Hartmut Ziebs, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes.
Dass Brandstiftungen auch in diesem Jahr eine Hauptursache für Waldbrände sind, zeigt sich in Brandenburg: Bei den 101 Bränden, die zwischen März und Juni registriert wurden, wird vermehrt von Brandstiftung als Ursache ausgegangen.
Vor diesem Hintergrund warnen die beiden Präsidenten zu Guttenberg und Ziebs vor dieser Gefahr. An Tagen anhaltender Trockenheit sollten Waldbesucher besonders aufmerksam sein und sofort reagieren, wenn der Ansatz eines Brandes entdeckt wird. Gleichzeitig warnen sie aber auch davor, beim Spaziergang durch den Wald selbst einen Brand zu verursachen.
Zu Guttenberg wies auf die Gesetze und Regeln hin, die im Wald gelten: Dazu zählt, dass man ein Grillfeuer nur an offiziellen Feuerstellen entzünden darf. Bei offenem Feuer außerhalb des Waldes muss man einen Mindestabstand von 100 Metern zum Waldrand einhalten. Und ganz wichtig: Zwischen dem 1. März und dem 31. Oktober gilt in vielen Bundesländern ein absolutes Rauchverbot im Wald, in einigen Bundesländern gilt das Rauchverbot für das ganze Jahr.
Der Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes wies darauf hin, dass bei Entdeckung eines Brandes sofort die Feuerwehr alarmiert werden müsse. Hartmut Ziebs: „Wählen Sie den kostenfreien Notruf 112. Die Leitstelle fragt dann nach präzisen Angaben zu Ort und Umfang des Brandes und sendet entsprechend Einsatzkräfte.“ Welche Ausmaße ein Waldbrand einnehmen könne, sei in Portugal wieder deutlich geworden. „Daher ist es wichtig, sich als Waldbesucher verantwortungsbewusst zu verhalten und aufmerksam gegenüber dieser Gefahr zu sein“, sagte Ziebs.

Die Waldbrandstatistik 2016 finden Sie unter:

Wichtig für Waldbesucher: Waldbrandwarnstufen

Vielerorts geben Hinweistafeln Auskunft über die aktuelle Brandgefahr in den Wäldern. Die Gefahrenlage wird in Waldbrandwarnstufen angegeben, die von Stufe 1 (sehr geringe Gefahr) bis zur höchsten Waldbrandwarnstufe 5 (sehr hohe Gefahr) abgestuft sind. Ab Stufe 3 kann das Verlassen der Wege untersagt werden, ab Stufe 4 können von den Behörden bestimmte Areale sogar ganz gesperrt werden. Damit soll verhindert werden, dass durch fahrlässiges Verhalten ein Waldbrand ausgelöst wird.

Mit freundlichen Grüßen

Larissa Schulz-Trieglaff
Pressesprecherin

AGDW - Die Waldeigentümer

Claire-Waldoff-Str. 7
10117 Berlin
Fon 030 - 311 66 76 - 25
Mobil 0160 - 140 77 67
Fax 030 - 311 6676 - 29
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www.waldeigentuemer.de

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Meine Damen und Herren, liebe Freunde,

es ist an der Zeit wieder einmal festzuhalten, was uns die Populationsdynamik der Wölfe bisher beschert hat, wieviel dieser Raubtiere nun unser Land unsicher machen.
Dass wir uns dabei nicht auf die offiziellen Zahlen, wenn es die überhaupt gibt, verlassen können, ist von vornherein klar, denn das Verschweigen und Abwiegeln ist System.
Niemand ist in der Lage genaue Zahlen zu nennen. Aber eine annähernde Mindestanzahl zu bestimmen ist notwendig, um die Gefahr zu erkennen, in der sich Deutschland befindet.
Es ist schon ein Unterschied ob sich die Zahl seinerzeit von 50 Tieren auf hundert Tiere verdoppelt hat, gegenüber 2014 wo in einem gleichen Zeitraum 1.000 erreicht wurden, es aber immer noch keine Reaktion darauf gab. Nun wird gar die Marke von 2.000 Wölfen gerissen werden. (warscheinlicher Herbstbestand 2017)

Das sind ca. 200 Rudel/Paare, also 400 Fähen und Rüden.
Welpen ca. 750
Jährlinge im Rudel ca. 550
Wanderwölfe, vor allem 2-jährige, ca. 450
Mortalität, abzuziehen ca. 150

Die Bundesländer tragen wie folgt dazu bei: (jeweils Tiere aller Kategorien)
Sachsen 450
Brandenburg 500
Niedersachsen 400
Sachsen-Anhalt 300
Mecklenburg-Vorpommern 100
Übrige Bundesländer 250, dies sind vor allem Wanderwölfe, vereinzelt auch sesshafte Einzelwölfe. Rudel sind dort noch nicht bekannt.Die nächsten Bundesländer, in denen eine Rudelbildung erwartet wird, sind Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein.
Die Raubtiere streifen in allen Bundesländern, was Wolfs-Sichtungen, Wildtierrisse, aber auch schon Nutztierrisse bezeugen.
Die Wölfe in Baden-Württemberg stammen mit Sicherheit aus der Population Italien-Frankreich-Schweiz, was wohl auch für Rheinland-Pfalz zutrifft.

Wem diese Zahlen nicht gefallen - wir freuen uns über jede konstruktive Kritik.

Unsere Zahlen haben wir unter Anderem aus der Jägerschaft. Dazu zählen wir auch die Informationen aus
www.wolfszone.de
Rubrik "Fakten und Mythen"
Untergliederungspunkt" Populationsdynamik"

Leider brechen die gut recherchierten Daten 2013 ab. Für die Folgejahre liegt eine Tabelle vor, die auf angenommene jährliche Zuwachsraten von 33% basiert. Dass Wissenschaftler auch höhere Zuwachsraten kennen zeigt die Grafik auf Seite 3.
Unsere Daten zeigen eine Übereinstimmung mit denen von Prof. Hell, Slowakei, einem Land, das sich schon immer mit diesen Raubtieren auseinandersetzen musste. Die Arbeit von Prof. Hell lässt an Kontinuität und Seriosität keine Zweifel gelten. (Prof. Dr. Pavel Hell, *verstorben*, Forstliche Forschungsanstalt Zvolen, schärfster Kritiker der deutschen Wolfspolitik)

Meine Damen und Herren, liebe Freunde, verfolgen Sie die rote Kurve, die der Populationsdynamik lt. Prof. Hell entspricht, und Sie wissen was in wenigen Jahren auf uns zukommen könnte - nein, zukommen soll, wenn es nach den Verlautbarungen der Ständigen Kommission der Berner Vereinbarung, der EU-Kommission und der Frau Bundesminister für Umweltschutz geht. Sie lehnen jeden Eingriff ab ("Problemwölfe" ausgenommen).
Ihr Ziel, was sie weitgehend verschweigen, ist, dass die Wölfe das Wild so dezimieren sollen, dass auf Dauer die Jagd auf Schalenwild und die Jagd überhaupt, keine Basis mehr hat. Öffentlich verbreiten sie die Lüge, dass die Population bald stagnieren wird, u.a. weil die Großraubtiere keine geeigneten Landschaften und keine Nahrung mehr finden würden.

Man muss sich nur die Landkarte ansehen um festzustellen, dass die Mittelgebirge vom Erzgebirge bis zur Eifel, sowie die Länder Bayern, Hessen, Baden-Württemberg, Thüringen, Rheinland-Pfalz - Gebiete bzw. Länder ohne Wolfsrudel sind. Darüberhinaus bieten die Bundesländer mit Rudeln ebenfalls noch reichlich Platz und Wild.

Man muss wissen, wenn nur das Nahrungsangebot stimmt, ist für die Wölfe alles Andere zweitrangig. Die Gebiete ohne Wolfsrudel bieten für viele Jahre Wild im Überfluss, das bestimmt noch mehr als fünf Jahre reicht. In fünf Jahren kann sich die Zahl der Wölfe verzehnfachen, so wie wir es von 2012 bis 2017 gesehen haben. Nach Adam Riese könnte dann das Jahr 2022 uns einen überreichlichen Segen von 20.000 Wölfen bieten.
In der Hoffnung, dass dies niemals Wirklichkeit wird, verbleibt Ihre

IG Sichere Weidewirtschaft
Sprecher Peter Brandt
Josephinenstr. 3
01069 Dresden
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Pressemitteilung vom 2.5.2017 der AGDW – Die Waldeigentümer

Zu Guttenberg: UN-Waldstrategie als wichtiger Meilenstein für nachhaltige Waldbewirtschaftung

UN-Generalversammlung hat globale Strategie für die Wälder verabschiedet / Sechs globale Ziele für die Wälder und die nachhaltige Forstwirtschaft

Ende vergangener Woche hatte die Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York eine globale Strategie für die Wälder - the United Nations Strategic Plan of Forests 2017-2030 (UNSPF) - verabschiedet. Für Philipp zu Guttenberg, Präsident der AGDW – Die Waldeigentümer, ist diese Strategie ein wichtiger Meilenstein. „Die starken und innovativen Seiten unserer nachhaltigen Waldbewirtschaftung werden deutlich benannt“, sagte zu Guttenberg. „Unser Beitrag zum globalen Klimaschutz, zur Stabilisierung der Wälder und zum Erhalt unserer Lebensgrundlage wird in den Fokus gerückt“. Dies sei auch für die Forstwirtschaft in Deutschland ein wichtiges Signal, die vor rund 300 Jahren das Prinzip „Nachhaltigkeit“ erfunden und weltweit eine Vorbildfunktion hat.

Die UN-Strategie definiert sechs globale Ziele für die Wälder, die in den kommenden Jahren verfolgt werden sollen. Dazu zählt, die Fläche für die nachhaltige Waldbewirtschaftung zu erhöhen, die Lebensgrundlage der Waldbauern zu schützen und die Implementierung der nachhaltigen Forstwirtschaft in nationales Regierungshandeln zu forcieren. Zu Guttenberg: „Für die Stabilisierung und Zukunftsfähigkeit unserer Wälder sind diese sechs globalen Ziele zentrale Leitplanken.“

Die UN-Strategie betont die herausragende Rolle der Wälder, die rund 30 Prozent der Erde bedecken, für den Klimaschutz, für die Wasserversorgung und für die Bekämpfung der Wüstenbildung in den südlichen Ländern. Als Voraussetzung für die Stabilisierung der Wälder wird die nachhaltige Waldbewirtschaftung genannt, die darüber hinaus eine wichtige Einkommensquelle für die ländliche Bevölkerung ist. Ziel dieser Wald-Strategie ist es daher, die Regierungen der Mitgliedstaaten aufzurufen, die nachhaltige Waldbewirtschaftung in ihren Ländern zu implementieren (Global Forest Goal 5) und für den Zuwachs von Flächen zu sorgen, auf denen z.B. im Rahmen von Wiederaufforstungen neue Wälder entstehen können.

Insgesamt soll die Wertschöpfung rund um das Cluster Forst und Holz global eine Stärkung erfahren. Dazu zählt der Ausbau von Kooperationen und Partnerschaften in Wissenschaft, Forschung und Technik (Global Forest Goal 4). Damit die Waldwirtschaft als Lebensgrundlage gesichert ist, sollen gerade kleine Forstbetriebe in ihrer Marktfähigkeit unterstützt werden (Global Forest Goal 2). „Dies ist auch für Deutschland ein wichtiger Aspekt, da die Mehrheit der Waldeigentümer über kleine Waldflächen verfügt“, sagte zu Guttenberg. „Gesicherte Eigentumsrechte und professionell arbeitende Zusammenschlüsse sind die Basis ihres Wirtschaftens.“

Außerdem wird ein Schwerpunkt auf die stärkere Vernetzung zwischen den einzelnen Mitgliedstaaten und deren Organisationen gelegt, die sich für die Wälder und ihre nachhaltige Bewirtschaftung stark machen. So sollen sich die betreffenden Ministerien in den einzelnen Ländern enger abstimmen und auch mit den zuständigen Verbänden und Organisationen mehr kooperieren (Global Forest Goal 6). Zu Guttenberg: „Ein großer Dank gilt Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt, der sich für diese Strategie stark gemacht hat, und der die nachhaltige Waldwirtschaft auf vielen Wegen unterstützt.“

Mit freundlichen Grüßen

Larissa Schulz-Trieglaff
Pressesprecherin

AGDW - Die Waldeigentümer
Claire-Waldoff-Str. 7
10117 Berlin
Fon 030 - 311 66 76 - 25
Mobil 0160 - 140 77 67
Fax 030 - 311 6676 - 29
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www.waldeigentuemer.de

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