Willkommen im Jagdblog des Deutschen Jagdportals

Pressemitteilung des Forum Natur Brandenburg vom 8.5.2017: Spreewaldkonferenz muss Bekenntnis zur Kulturlandschaft setzen!

Wendorff: „Weniger ist manchmal mehr! Erst die Nutzung schafft wertvolle Kulturlandschaft!“

Schießlehrer

Anlässlich der am heutigen Montag stattfindenden 10. Spreewaldkonferenz greifen die Verbände im Forum Natur die durch die Biosphärenreservatsverwaltung geplante Erweiterung der Kernzone des Schutzgebietes auf. „Die immer wieder vorgetragene Behauptung, dass eine Erweiterung der Kernzone zur Erreichung des sogenannten 3 % Zieles der UNESCO notwendig sei, ist schlichtweg falsch“, stellt Henrik Wendorff klar. So gäbe es, unabhängig von der Frage der Sinnhaftigkeit von Totalreser-vatsausweisungen in jahrhundertealter Kulturlandschaft, natürlich auch die Möglichkeit der Reduzierung der Gesamtflächenkulisse des Biosphärenreservates. „Wir begrüßen es daher sehr, dass die Or-ganisatoren in diesem Jahr den Fokus auf den Spreewald als Wald gesetzt haben, da gerade dieser Aspekt die Probleme auch aller anderen Landzungen in besonderer Weise verdeutlicht“, so der Vor-stand des Form Natur.
Wendorff macht sich dafür stark, die gute Entwicklung, die das Biosphärenreservat in den letzten Jahren genommen hat, nicht durch überzogene und unnötige Forderungen des Naturschutzes zu riskieren. „Es ist an der Zeit, dass der Naturschutz ein Zeichen setzt und einen kooperativen Weg seinen Partnern gegenüber einschlägt“. Überdies sei die Ausweitung weiterer Totalreservate naturschutz-fachlich völlig kontraproduktiv. Insbesondere der Spreewald sei eine klassische Kulturlandschaft, die erst aus der Nutzung hervorgegangen ist. So hätten gerade in jüngster Zeit die katastrophalen Waldzerstörungen im Revier Schützenhaus gezeigt, dass die Aufgabe der behutsamen Bewirtschaftung der Wälder genau das Gegenteil von Naturschutz darstellt. „Es kann nicht sein, dass wir die stabilen Er-len-Eschenbestände des Spreewaldes durch Nichtstun in „Grauweiden-Sümpfe“ zurückwandeln, die touristisch wie naturschutzfachlich weitgehend unproduktiv sind“, so Wendorff. Gleiches gelte für viele Biotope, die auf eine Beweidung mit Tieren angewiesen seien, um ihren kulturlandschaftlichen Charakter und ihren naturschutzfachlichen Wert zu erhalten.
Die Verbände im Forum Natur appellieren daher an die Landesregierung, die in den Randbereichen des Biosphärenreservates reichlich vorhandenen Flächen, die ohnehin keinen sinnvollen Schutzstatus besitzen, für die Reduzierung der Gesamtflächenkulisse zu nutzen. „Wenn das Land Brandenburg meint, dass es weitere Totalreservate benötige, so stehen insbesondere im Bereich der Berg-baufolgelandschaften großflächige Räume für Experimente aller Art zur Verfügung. Wertvolle Kultur-landschaft zu zerstören, kann und darf nicht das Ziel des brandenburgischen Naturschutzes sein“, stellt Wendorff fest.
Ansprechpartner: Gregor Beyer, Geschäftsführer (+49 151 22655769)

Forum Natur Brandenburg Verband für Schutz und Nutzung der Kulturlandschaft
Am Kanal 16 – 18, 14467 Potsdam
Vorsitzender: Gernot Schmidt / Stv: Rüdiger Müller, Henrik Wendorff
Telefon: +49 (331) 58 17 96 60 Geschäftsführer: Gregor Beyer
Telefax: +49 (331) 58 17 96 61
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Internet: www.forum-natur-brandenburg.de

Mittwoch, 03 Mai 2017 19:50

Jägerfest auf Schloss Diedersdorf

geschrieben von

Der Landesjagdverband Brandenburg e.V. (LJVB) veranstaltet im Rahmen des Landesjägertages am 06./07.05.2017 ein öffentliches Jägerfest mit Hegeschau und Pokalwettbewerb im Jagdhornblasen auf Schloss Diedersdorf. Dazu lädt der LJVB alle Mitglieder und Interessierten mit ihren Familien herzlich ein.

Schloss Diedersdorf, 06./07.05. 2017. Die Besucher des Jägerfestes erwartet ein interessantes Programm mit Hunde- und Greifvogelvorführungen sowie einem Programm für Kinder. Darüber hinaus präsentieren sich im Innenhof des Schlosses verschiedene Aussteller, die eine Vielzahl attraktiver Produkte anbieten. Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt.
Ein Höhepunkt des Festes ist der 15. Pokalwettbewerb im Jagdhornblasen. Beginn ist um 10:00 Uhr (Ende gegen 14:00 Uhr). Die Siegerehrung ist für zirka 15:00 Uhr geplant. Zugelassen sind alle Kinder-, Jugend- und Erwachsenengruppen sowie altersmäßig gemischte Gruppen des Landes Brandenburg. Der LJVB erwartet auch Gästegruppen aus anderen Bundesländern und dem europäischen Ausland. Es erklingen alle traditionell eingesetzten Jagdhorninstrumente einschließlich der Oktav-/Parforcehörner in B sowie das Waldhorn. Der Pokalwettbewerb im Jagdhornblasen wird durch Mittel aus der Jagdabgabe des Landes Brandenburg gefördert.

Programmübersicht

Samstag 09:30 Uhr – ca. 18:00 Uhr
Trophäenschau
Delegiertenversammlung
Hundevorführungen
Bläserwettbewerb
Greifvogelvorführungen
Kinderbeschäftigung

Sonntag 09:30 Uhr – ca. 17:00 Uhr
Trophäenschau
Hundevorführungen
Greifvogelvorführungen
Kinderbeschäftigung

Zusätzlich lockt Schloss Diedersdorf Gäste aus Berlin und dem Umland zu Sonntagsbrunch, Biergartenbesuch und weiteren saisonalen Highlights.

Anfahrt

Ab der Berliner Stadtgrenze sind es nur 11 km bis zum Schloss.
Sie erreichen uns von Berlin aus über die B101 oder die B96, im weiteren Verlauf über die L76 und L40. Schloss Diedersdorf ist dann bereits schon gut sichtbar ausgeschildert. Die Fahrtzeit ab City-West/Kurfürstendamm beträgt ca. 45 min.

Hinweis zur Eingabe im Navi

 

Vorbereitungskurse Jägerprüfung

Für Ihr Navi geben Sie bitte ein:

15831 Diedersdorf (Großbeeren)
Kirchplatz 5

(Bitte das Fahrtziel immer über unsere PLZ 15831 programmieren!! Es gibt noch ein weiteres "Diedersdorf" in der Brandenburger Oderregion bei Vierlinden!)

Mit freundlichen Grüßen

Tino Erstling

Dr. Tino Erstling
Pressereferent/ Leiter Landesjagdschule
Landesjagdverband Brandenburg e.V.
Saarmunder Straße 35
14552 Michendorf
Tel.: 033205-2109-26,Fax.:033205-210911
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!,www.ljv-brandenburg.de

Pressemitteilung vom 2.5.2017 der AGDW – Die Waldeigentümer

Zu Guttenberg: UN-Waldstrategie als wichtiger Meilenstein für nachhaltige Waldbewirtschaftung

UN-Generalversammlung hat globale Strategie für die Wälder verabschiedet / Sechs globale Ziele für die Wälder und die nachhaltige Forstwirtschaft

Ende vergangener Woche hatte die Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York eine globale Strategie für die Wälder - the United Nations Strategic Plan of Forests 2017-2030 (UNSPF) - verabschiedet. Für Philipp zu Guttenberg, Präsident der AGDW – Die Waldeigentümer, ist diese Strategie ein wichtiger Meilenstein. „Die starken und innovativen Seiten unserer nachhaltigen Waldbewirtschaftung werden deutlich benannt“, sagte zu Guttenberg. „Unser Beitrag zum globalen Klimaschutz, zur Stabilisierung der Wälder und zum Erhalt unserer Lebensgrundlage wird in den Fokus gerückt“. Dies sei auch für die Forstwirtschaft in Deutschland ein wichtiges Signal, die vor rund 300 Jahren das Prinzip „Nachhaltigkeit“ erfunden und weltweit eine Vorbildfunktion hat.

Die UN-Strategie definiert sechs globale Ziele für die Wälder, die in den kommenden Jahren verfolgt werden sollen. Dazu zählt, die Fläche für die nachhaltige Waldbewirtschaftung zu erhöhen, die Lebensgrundlage der Waldbauern zu schützen und die Implementierung der nachhaltigen Forstwirtschaft in nationales Regierungshandeln zu forcieren. Zu Guttenberg: „Für die Stabilisierung und Zukunftsfähigkeit unserer Wälder sind diese sechs globalen Ziele zentrale Leitplanken.“

Die UN-Strategie betont die herausragende Rolle der Wälder, die rund 30 Prozent der Erde bedecken, für den Klimaschutz, für die Wasserversorgung und für die Bekämpfung der Wüstenbildung in den südlichen Ländern. Als Voraussetzung für die Stabilisierung der Wälder wird die nachhaltige Waldbewirtschaftung genannt, die darüber hinaus eine wichtige Einkommensquelle für die ländliche Bevölkerung ist. Ziel dieser Wald-Strategie ist es daher, die Regierungen der Mitgliedstaaten aufzurufen, die nachhaltige Waldbewirtschaftung in ihren Ländern zu implementieren (Global Forest Goal 5) und für den Zuwachs von Flächen zu sorgen, auf denen z.B. im Rahmen von Wiederaufforstungen neue Wälder entstehen können.

Insgesamt soll die Wertschöpfung rund um das Cluster Forst und Holz global eine Stärkung erfahren. Dazu zählt der Ausbau von Kooperationen und Partnerschaften in Wissenschaft, Forschung und Technik (Global Forest Goal 4). Damit die Waldwirtschaft als Lebensgrundlage gesichert ist, sollen gerade kleine Forstbetriebe in ihrer Marktfähigkeit unterstützt werden (Global Forest Goal 2). „Dies ist auch für Deutschland ein wichtiger Aspekt, da die Mehrheit der Waldeigentümer über kleine Waldflächen verfügt“, sagte zu Guttenberg. „Gesicherte Eigentumsrechte und professionell arbeitende Zusammenschlüsse sind die Basis ihres Wirtschaftens.“

Außerdem wird ein Schwerpunkt auf die stärkere Vernetzung zwischen den einzelnen Mitgliedstaaten und deren Organisationen gelegt, die sich für die Wälder und ihre nachhaltige Bewirtschaftung stark machen. So sollen sich die betreffenden Ministerien in den einzelnen Ländern enger abstimmen und auch mit den zuständigen Verbänden und Organisationen mehr kooperieren (Global Forest Goal 6). Zu Guttenberg: „Ein großer Dank gilt Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt, der sich für diese Strategie stark gemacht hat, und der die nachhaltige Waldwirtschaft auf vielen Wegen unterstützt.“

Mit freundlichen Grüßen

Larissa Schulz-Trieglaff
Pressesprecherin

AGDW - Die Waldeigentümer
Claire-Waldoff-Str. 7
10117 Berlin
Fon 030 - 311 66 76 - 25
Mobil 0160 - 140 77 67
Fax 030 - 311 6676 - 29
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www.waldeigentuemer.de

Nachsuche Nachsuchenführer

Einladung zum Pressegespräch nach Potsdam am 3.5.2017

Drückjagd

 

Erwartungshaltung der Verbände an die Sitzung der UMK in Bad Saarow - Resolution des Deutschen Bauernverbandes und weiterer zu „Wolf und Weidetiere“

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
sehr geehrte Damen und Herren,

Brandenburg hat in diesem Jahr den Vorsitz der Umweltministerkonferenz (UMK) inne. Ab Mittwoch kommender Woche (03. Mai 2017) ist das Land in Bad Saarow Gastgeber im Rahmen der ersten turnusmäßigen Sitzung.
Der Deutsche Bauernverband (DBV) und das Forum Natur Brandenburg wollen Ihnen in einer Pressekonferenz die Erwartungshaltung an die UMK und die Resolution „Weidetiere konsequent vor dem Wolf schützen“ vorstellen. Zu diesem Pressegespräch am

Mittwoch, 03.05.2017, um 10:30 Uhr, Raum "Loge", Im Hotel Mercure, Lange Brücke, 14467 Potsdam
(Konferenzbereich gemäß Ausschilderung)


laden wir Sie oder ein Mitglied der Redaktion herzlich ein.

Eberhard Hartelt, Vorsitzender Fachausschuss Umweltschutz im DBV, und Henrik Wendorff, Präsident Landesbauernverbandes Brandenburg und Stellvertretender Vorsitzender des Forum Natur Brandenburg, werden die Positionen erläutern. Dr. Dirk-Henner Wellershoff, Präsident Landesjagdverbandes Brandenburg, und Schäfermeister Maik Gersonde aus Mecklenburg-Vorpommern sind auf der PK als weitere Vertreter des Forum Natur ebenso Ansprechpartner.

Die UMK hat erhebliche Bedeutung für eine ganze Reihe von Themen, die das Land Brandenburg, den Bund und die EU gleichermaßen betreffen. Insbesondere die Frage des Umgangs mit geschützten Tierarten nimmt breiten Raum in der Tagesordnung der UMK ein, was mit dem jüngst in Brandenburg stattgefunden Wolfsplenum korrespondiert.

Bitte teilen Sie uns ihre Teilnahme unter „Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!“ oder
unter „+49 (151) 22655769“ mit.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Michael Lohse, Pressesprecher Deutscher Bauernverband

Gregor Beyer, Geschäftsführer Forum Natur Brandenburg

Forum Natur Brandenburg
Am Kanal 16 – 18, 14467 Potsdam
Telefon: +49 (331) 58 17 96 60
Telefax: +49 (331) 58 17 96 61
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.forum-natur-brandenburg.de
Facebook: www.facebook.com/ForumNaturBrandenburg

Geschäftsführer
Gregor Beyer
Mobil: +49 (151) 22655769
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Presseinformation: Erfolgreiche OUTDOOR 2017 jagd & natur
• Mit 11.500 Besuchern neuer Besucherrekord
• gelungene Premiere der Landespflanzenbörse bei der OUTDOOR
• Andrang bei Outdoor-Aktivitäten und starkes Interesse für Natur- und Umweltschutz-Themen
• Großes Interesse bei Optik und Jagdwaffen

 

Revierteil

Neumünster,1. Mai 2017
Mehr Aussteller und mehr Besucher – die Bilanz der OUTDOOR jagd & natur 2017 fällt gleich in zweifacher Hinsicht positiv aus: Mit 178 Ausstellern ist die Zahl der Beteiligten bei der Natur-Messe für die ganze Familie im Vergleich zum Startjahr 2015 um fast 80 Prozent gestiegen. Und mit gut 11.500 Besuchern zog die Messe mehr Gäste an als im letzten Jahr. Das Fazit der meisten Aussteller dürfte daher ebenso positiv ausfallen. Als „rundum zufrieden“ bezeichnete Kirsten Schrum von Waffen Schrum aus Tellingstedt ihren Messeauftritt in Halle 1 mit dem Schwerpunkt Jagd. Die OUTDOOR ist die erste Publikums-Messe im Jahr für Jäger und Jagdneuheiten. Und „sehr zufrieden“ war auch Umberto Schmidt von Nordwind & Wetterfest aus Flintbek, der in Halle 4 mit hochwertigen Outdoor-Accessoires beim Publikum ebenso punkten konnte wie der Globetrotter Schnäppchen-Markt.

Naturfreunde jeden Alters hatten im Innen- wie im Außenbereich darüber hinaus reichlich Gelegenheit, sich einen Überblick über Neuheiten rund ums Thema Outdoor zu verschaffen – und diese vor allem selbst auszuprobieren. Während der Nachwuchs sich beispielsweise im Klettern versuchte, konnten junge und ältere Messebesucher in einem Kanu „trocken“ kentern, sich im Bogenschießen üben, in einem Luxuszelt – Stichwort „Glamping“ – probeliegen oder einen Geländewagen durch den Parcours manövrieren.

Lang waren die Schlange auch immer wieder an der Turnmatten-Insel von Sportspool aus Bad Segeberg, beim Bogenschießen und beim Angel-Casting. Viele Zuhörer fanden auch die zahlreichen Jagdhornbläserkonzerte an und auf der Empore der Holstenhallen, die nahezu im Stundentakt stattfanden.

Ebenso großen Zulauf war bei den Informationsständen vom Landessportfischereiverband, Landesjagdverband, von den Landesforsten Schleswig-Holstein und weiteren Vereinen und Verbänden zu Themen rund um die Natur und den Umweltschutz. Friedrieke Conrad von den Landesforsten Erlebniswald Trappenkamp: „Auf der OUTDOOR haben wir mit unserem Thema Waldpädagogik Erwachsene ebenso wie Kinder erreicht. Man merkt deutlich, dass die Messe gewachsen und die Ausstellerzahl gestiegen ist. Und die Besucher sind nicht einfach nur an günstiger Ware interessiert, sondern daran, sich zu informieren.

Bei der Eröffnung der OUTDOOR jagd & natur hatte Landtagspräsident Klaus Schlie die Bedeutung der Jäger und Sportfischer für den Umweltschutz betont: „Jäger und Sportfischer leisten unentbehrliche Beiträge für den Naturschutz und erfüllen damit eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.“ Viele in der Gesellschaft wüssten davon allerdings noch nichts. „Wir müssen noch stärker darüber informieren, was wir tun. Wir sichern einen artenreichen Waldbestand und achten darauf,
dass im Wald keine größeren Schäden verursacht werden. Die OUTDOOR ist eine gute Plattform, um die vielfältigen Aufgaben, die die Jäger erfüllen, zu vermitteln“, so Wolfgang Heins, Präsident des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein. Ähnliches gelte für die Sportfischer, die sich für die
Gewässerpflege und den Umweltschutz an den Rändern der Flüsse und Seen engagieren.

Erstmals auf der OUTDOOR jagd & natur fand die Landespflanzenbörse statt, die von der Landwirtschaftskammer und dem Landesjagdverband Schleswig-Holstein veranstaltet wurde. Wie viel die Spendenaktion der Landespflanzenbörse zugunsten von Naturschutzprojekten für den Eisvogel und Fischotter-Schutz eingebracht hat, konnte Oberforstrat Torsten Kruse von der Forstabteilung der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein kurz vor Ende der Messe zwar noch nicht sagen. Er sei
aber zufrieden und man dürfe wohl ein ähnlich gutes Ergebnis erzielen wie bei der letzten Landespflanzenbörse. 2016 lag das Spendenaufkommen beinahe im fünfstelligen Bereich. „In jedem Fall war es eine Win-win-Situation für alle Beteiligten“, freute sich Torsten Kruse.
Zufrieden mit dem Landesjägertag und dem Interesse an den zahlreichen Vorträgen und Referaten, die im Rahmen der OUTDOOR stattfanden, war auch Axel Claußen. „Allen Kooperationspartnern möchte ich ein großes Lob aussprechen“, resümierte der Vizepräsident des Landesjagdverbands Schleswig-Holstein, „denn wir haben etwas auf die Beine gestellt, das so viele Menschen anspricht. Und uns alle verbindet ein großes Interesse: der Naturschutz.“

„Wir werden genau analysieren, was auf der OUTDOOR jagd & natur gut gelaufen ist und wo noch Optimierungspotenzial ist. Eins steht aber jetzt schon fest: Beim Publikum kommt die OUTDOOR gut an. Das belegt die gestiegene Besucherzahl. Und auch von vielen neuen Ausstellern haben wir positives Feedback erhalten. So darf es weitergehen“, so Dirk Iwersen, Geschäftsführer der Holstenhallen Neumünster und Veranstalter der OUTDOOR jagd & natur in einer ersten Stellungnahme, kurz nach Ende der Messe.

Weitere Eindrücke der Messe in Wort, Bild und Film unter www.outdoor-holstenhallen.com und www.facebook.com/outdoor.jagd.natur. Pressekontakt: FISCHERTEXT. UND PR., Beselerallee 57, 24105 Kiel, unter 0431/908 97 79-0 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Montag, 24 April 2017 16:25

Der kleine Münsterländer Jagdhund

geschrieben von

Der Kleine Münsterländer Züchter Karsten Wördehoff aus Hamburg stellt im Interview mit dem Deutschen Jagdportal seine Auslesezucht von Kleinen Münsterländer Jagdhunden vor. 

kleine muensterlaender von der wettereiche 01

Deutsches Jagdportal:

Lieber Karsten,
wir möchten uns erst einmal ganz herzlich bedanken, dass Du dir die Zeit nimmst für das Interview und unseren Lesern berichtest, weshalb Du dich für einen Kleinen Münsterländer als Jagdhund und deren Zucht entschieden hast.

Karsten Wördehoff:
Ich habe an vielen verschiedenen Sparten der Jagd Spaß und darum wollte ich einen Allrounder und nicht einen Spezialisten. Der Hund soll genauso Stöbern, Apportieren wie Nachsuchen können und auf Gesellschaftsjagden einen guten Job machen. Da ich mit meiner Familie am Stadtrand mit zwei damals noch sehr kleinen Kindern lebe, durfte der Hund nicht zu groß sein und musste absolut familien- und alltagstauglich sein. Bei meiner Frau läuft unsere Zuchthündin beim Ausreiten ganz entspannt frei bei Fuß am Pferd.

Deutsches Jagdportal:
Du züchtest gerade Deinen ersten Wurf der Kleinen Münsterländer von der Wettereiche. Wieso hast Du Dich entschieden mit der Hundezucht zu beginnen?

Karsten Wördehoff:
Die Hundearbeit hat mir von Beginn an sehr viel Spaß gemacht. Durch Konsequenz und manchmal auch Durchhaltevermögen bildet man eine erfolgreiche Einheit mit seinem Hund. Emmi hat es mir durch eine sehr gute Führigkeit und ihr ruhiges überlegtes Wesen leicht gemacht. Bei der Jagd arbeitet sie passioniert und mit konzentriertem Nasegebrauch. Außerdem ist sie ein sehr schöner Hund.

Deutsches Jagdportal:
Manche behaupten der Kleine Münsterländer ist zu weich für den Jagdeinsatz  und beweist zu wenig Schärfe. Was sagst Du dazu?

Karsten Wördehoff:
Unsere Zuchthündin Emmi von der Leezener Au ist regelmäßig aktiv bei Drückjagden auf Schwarzwild. Sie arbeitet dort kompromisslos  ohne sich selbst zu gefährden. Leidenschaftlich geht sie mit mir auf die Nutriajagd.  Dort drückt sie die Nutrias aus ihren Verstecken, tut sie, wenn notwendig, selbstständig ab. Ein Nutria ist mitnichten nur eine große Wasserratte, sondern wenn es bedroht wird, mit bis zu 11 kg ein recht stattliches sehr wehrhaftes Tier mit scharfen Zähnen und langen Krallen. Aber da diese Behauptung auch Kenner und Freunde der Rasse aussprechen, muss bei der Zucht viel Wert auf Hunde gelegt werden, die ihre Schärfe mehrfach im Jagdeinsatz bewiesen haben.

emmi von der leezener au

Deutsches Jagdportal:
Welche Voraussetzung muss ein Kleiner Münsterländer für die Zucht mitbringen?

Karsten Wördehoff:
Die Zuchtzulassung ist für Rüden wie für Hündinnen identisch. Sie müssen zum Deckakt mindesten 18 Monate alt sein. Auf einer Zuchtschau muss der Form- und Haarwert mindestens mit „gut“ bewertet worden sein. Die Röntgenuntersuchung der Hüfte muss mit mehr als 12 Monaten Alter ein HD-A oder HD-B erreicht haben. Es muss von zwei Verbandsrichtern ein Sicht- oder Spurlaut festgestellt worden sein. Dann muss der Hund zwei Verbandsprüfungen abgelegt haben, das geläufigste dabei ist die Kombination aus Verbandsjugendsuche und Herbstzuchtprüfung. Das „Stöbern mit Ente in Deckungsreichem Gewässer“ muss mindestens mit gut bewertet worden sein.

Deutsches Jagdportal:
Und welche Voraussetzungen sind für Dich besonders wichtig, damit ein Hund zur Zucht eingesetzt werden kann?

Karsten Wördehoff:
Die Grundvoraussetzung ist eine sehr gute Gesundheit. Ein Hund mit Einschränkungen kann auf lange Sicht nicht Spitzenleistungen bringen. Der Hund muss wesensfest sein und ruhig arbeiten, denn nur so kommt man bei der Jagd zu Erfolg. Dies beinhaltet eine sehr gute Führigkeit. Damit der Hund Wild Finden und Aufspüren kann, muss er seine Nase konzentriert einsetzen.

Deutsches Jagdportal:
Um ein Züchter im Verband für Kleine Münsterländer zu werden musstest Du welche Kriterien erfüllen?

Karsten Wördehoff:
Ich musste bei der FCI in Belgien einen internationalen Zwingerschutz beantragen. Dafür hat zunächst der Zuchtwart unserer Landesgruppe die Zuchtstätte abgenommen und geprüft, dass Emmi alle Voraussetzungen für eine Zuchthündin erbringt. Ich musste mindestens einen selbstausgebildeten Hund auf den für die Zucht vorausgesetzten Prüfungen selber geführt haben. Jeder Zwinger muss dann ein Zuchtbuch zu seinen Würfen führen.

Deutsches Jagdportal:
Nach welchen Aspekten wählst Du einen Zuchtrüden aus?

Karsten Wördehoff:
Tatsächlich habe ich mich zunächst von den Fotos im Deckrüdenkatalog leiten lassen. Der Rüde muss mir gefallen. Dann habe ich den Inzuchtskoeffizienten angeschaut. Ein zu hoher Verwandtschaftsgrad ist nicht gut für die Gesundheit der Hund und schmälert die genetische Vielfallt innerhalb der Rasse. Da wir mit  Emmi eine Auslesezucht anstreben können,  muss der Rüde eine VGP abgelegt haben, sowie einen Härtenachweis oder das Leistungszeichen für Schwarzwildjagd haben.  Dann muss die Zuchtwertschätzung bestimmte Werte erfüllen (s.u.). 100 ist dabei der Rassedurchschnitt und es werden 120 Verwandte eingerechnet. Das klingt zunächst akademisch, hat sich aber in der Praxis bewährt und erlaubt eine gute Prognose zu den Eigenschaften der Welpen. Zum Schluss habe ich die Favoriten mit unserem Zuchtwart besprochen und mich beraten lassen.

Deutsches Jagdportal:
Was bedeutet Auslesezucht genau?

Karsten Wördehoff:
Die Auslesezucht soll besonders gut veranlagte und leistungsstarke Hunde in die Zucht bringen und wird extra auf der Stammtafel der Welpen vermerkt. Bei den Elterntieren ist der Form- und Haarwert mindestens sehr gut. Die Hunde haben Verbandsjugendsuche, Herbstzuchtprüfung und Verbandsgebrauchshundeprüfung bestanden. Beiden müssen einen Härtenachweis erbracht haben oder das Leistungsabzeichen Schwarzwildjagd nachweisen. In den Merkmale Hüftquotient, Nase, Wasser, Führigkeit, Vorstehen, Spur und Schussfestigkeit muss der Zuchtwert der Nachkommen mindestens 100 sein. Der Wert für den Laut muss > 105 und der für Schulterhöhe zwischen 85-105 sein.

Deutsches Jagdportal:
Gibt es beim Verband für kleine Münsterländer Untersuchungen für Zuchthunde die sinnvoll, aber noch nicht zwingend zur Zuchtzulassung notwendig sind?

Karsten Wördehoff: 
Ja, gerade wird die Ultraschalluntersuchung auf einen ektopen Ureter (Fehleinmündender Harnleiter) empfohlen. Dies soll auch bindend eingeführt werden. Wie weit es die generell sehr gute Gesundheit der Rasse noch verbessert  ist abzuwarten.

Deutsches Jagdportal:
Woher weißt Du wann es der richtige Zeitpunkt ist um mit der Hündin zum Decken zu Fahren. Schließlich hast Du gesagt für den richtigen Rüden fährt man manchmal auch mehrere hundert Kilometer?

Karsten Wördehoff:
Hündinnen haben ihre Stehtage, den Zeitpunkt um den Eisprung herum, zwischen dem 12-17 Tag der Läufigkeit.  Unser Tierarzt  hat in diesem Zeitfenster Blut und Vaginalabstrich geprüft. So konnte er den Eisprung 2 Tage vorher bestimmen.

Deutsches Jagdportal:
Welche Vorbereitungen triffst Du schon während der Trächtigkeit?

Karsten Wördehoff:
Unsere Zuchthündin wird zweimal während der Trächtigkeit entwurmt. Schon einige Zeit vor dem Wölfen wird die Wurfkiste hergerichtet, damit sie sich dort wohl fühlt. Und natürlich gibt es viel Administratives zu erfüllen. Der Deckakt wird an den Zuchtwart gemeldet. Die Hompage wird regelmäßig  aktualisiert , denn die Welpenkäufer sollen von Anfang an mit dabei sein.

Deutsches Jagdportal:
Was sind die Voraussetzungen um einen Kleinen Münsterländer von der Wettereiche zu bekommen?

Karsten Wördehoff:
Die Hunde stammen aus einer jagdlichen Leistungszucht und brauchen eine sinnvolle Beschäftigung. Das Motto „Geboren um zu Jagen“ muss man ernst nehmen, darum erfolgt die Abgabe ausschließlich an Jäger. Ich berate die Käufer was die Ausbildung und Haltung eines Kleinen Münsterländers so alles beinhaltet. Sie sollen sich der Verantwortung für ihren neuen Partner bewusst sein.

Deutsches Jagdportal:
Was kostet ein Hund aus der Kleinen Münsterländer Zucht von der Wettereiche?

Karsten Wördehoff:
Ein Kleiner Münsterländer kostet 900 €.

Deutsches Jagdportal:
Sind denn alle Welpen aus dem A-Wurf bereits vergeben?

Karsten Wördehoff:
Noch nicht, der Wurftermin ist ja auch erst nächsten Monat. Ich freue mich über Interessenten.

Deutsches Jagdportal:
Was hat Dich an dem Deckrüden für den kommenden Wurf besonders begeistert?

Karsten Wördehoff:
Aiko vom Eichwald ist ein passionierter Schwarzwildjäger. Mit einem v/v (vorzüglich/vorzüglich) hat er einen optimalen Form- und Haarwert. Er hat ein sehr ruhiges und ausgeglichenes Wesen. Er lebt, genau  wie Emmi, mit zwei Kindern zusammen, denen er ein guter Kumpane ist.

Aiko vom Eichwald

Deutsches Jagdportal:
Wie bereitest Du die Welpen auf die Ausbildung vor?

Karsten Wördehoff:
Die Welpen sind mittendrin in unserer recht lebhaften Familie. Sie lernen gemeinsam nach und nach ihre Umwelt kennen, das beinhaltet auch die ersten Autofahrten. Sie werden vorsichtig an Wasser gewöhnt und haben Kontakt zu Schleppwild  (Haar-, Raub-, Federwild). An der Reizangel trainieren sie die ersten Jagdstrategien wie z.B. Ansätze zum Vorstehen. Und bei Ausflügen ins Revier  erfolgt schon mal die erste Schussabgabe aus sicherer Entfernung.

Deutsches Jagdportal:
Wann fängt bei Dir die richtige Ausbildung an?

Karsten Wördehoff:
Jeder Tag im Leben eines Welpen trägt zur Ausbildung bei. Natürlich muss man die Lernschritte an Alter und körperliche Möglichkeiten anpassen. Das Verhalten im Rudel mit Einordnung und sich führen lassen, aber auch das Jagen und Beute machen, all dies wird bei Wölfen oder Hunden im Rudelverband nicht erst ab einem bestimmten Tag trainiert. Und so soll auch ein Hundeführer jeden Tag, jede mögliche Situation, zum Erlernen und Festigen von den erwünschten Verhaltensweisen nutzen. Das Ablegen kann man schon  bei jungen Welpen über die Definition eines „grünen Bereiches“  fördern und auch abfragen. Kommt der Welpe mit einem Gegenstand im Fang an tauscht man schnell gegen eine Belohnung, die ersten Schritte zum Apport sind gemacht. Mir haben gerade zu Anfang die Bücher von Anton Fichtelmeier sehr geholfen. Dabei ist die Quintessenz eine konsequente und klare Definition von ja und nein.

Deutsches Jagdportal:
Herzlichen Dank für das interessante Interview. Gerne würden wir in den kommenden Wochen über die Geburt und die Aufzucht der Welpen weiter berichten und freuen uns über Bilder, Videos oder kleine Geschichten.

Karsten Wördehoff:
Darüber würde ich mich freuen :-).


Weitere Informationen über die Kleine Münsterländerzucht von der Wettereiche gibt es auf der Webseite von Karsten Wördehoff zu finden unter http://www.kleine-muensterlaender-wettereiche.de/

Die Welpen werden Mitte Mai 2017 geboren. Wir werden über die Aufzucht der Welpen, bis zur Abgabe mit 8 Wochen an dieser Stelle weiter berichten.


Labradorzüchterin Petra Loidl stellt im Interview mit dem Deutschen Jagdportal die spezielle jagdliche Leistungszucht (Arbeitslinie) vor.

Petra Loidl, Züchterin der Lesser Burdock Labradors


Deutsches Jagdportal:

Liebe Petra,
wir möchten uns erst einmal ganz herzlich bedanken, dass Du dir die Zeit nimmst, unsere Fragen zu beantworten.

Kannst Du unseren Lesern bitte vielleicht zuerst einmal erklären, was es mit der Klassifizierung der Zuchtstätten, bzw. einzelner Würfe auf sich hat. Wir hören immer wieder die Bezeichnung Arbeitslinie, aber auch Leistungszucht oder jagdlich spezielle Zucht.

Petra Loidl:
Zu Beginn möchte ich mich herzlich dafür bedanken, dass ich den Labrador Retriever als Jagdhund näher vorstellen darf.

Nun zu deiner Frage: Im Grunde gibt es offiziell EINE Labrador Retriever Rasse, doch da die Interessen und Anforderungen was Show und Arbeit betreffen so unterschiedlich sind, haben sich im Laufe der Zeit zwei sehr unterschiedliche Labradortypen entwickelt. Zum einen gibt es den viel kräftiger gebauten Labrador mit breitem Kopf, kurzem Fang und typischer Otterrute. Dieser Typ repräsentiert den Labrador Retriever im Showring, oftmals auch als Labrador von Showlinien bezeichnet. Obwohl manche auch gearbeitet und auf der Jagd eingesetzt werden, wurde von vielen Züchtern als Zuchtziel mehr auf das Äußere Wert gelegt, wodurch viele dieser Linien ihre natürlichen, jagdlichen Eigenschaften wie Arbeitsfreude, Lenkbarkeit und Standruhe verloren haben.

Dann gibt es den Labrador aus Arbeitslinien. Bei diesem Typ von Labrador steht die Arbeitsfreude im Vordergrund. Er ist etwas weniger kräftig, mit einem schmäleren Kopf und einer etwas dünneren, längeren Rute. Er ist schnell, leichtführig, stylisch, ausdauernd und nervenstark. Was ihn besonders neben den bereits erwähnten Eigenschaften auszeichnet ist das „will-to-please“, d.h. er möchte dem Hundeführer unbedingt gefallen.Die Bezeichnungen „Leistungszucht“ oder „jagdlich spezielle Zucht“ bedeutet aber nicht automatisch, dass es sich hier um einen Wurf aus Arbeitslinien handelt. Es sagt lediglich aus, dass die Elterntiere jagdlich geführt werden. Man muss dann schon genauer nachfragen … am besten beim Zuchtwart.

Deutsches Jagdportal:
Du bist sehr bekannt in der Retriever Szene, wie kommt das denn?

Petra Loidl:
Ich führe seit 1992 Labrador Retriever. Ich bilde sie selbst aus und führe sie erfolgreich auf jagdlichen Prüfungen, Field Trials und Workingtests. Mein internationaler Bekanntheitsgrad stieg enorm mit dem Sieg bei der FT Europameisterschaft (ICC) in Italien 2012 mit meiner selbst gezogenen Hündin Int. FTCH Lesser Burdock Ansdell.

Deutsches Jagdportal:
Es soll auch Zweifler in Bezug auf die jagdliche Brauchbarkeit der Rasse geben. Was würdest Du einem Zweifler sagen?

Petra Loidl:
Ich würde gerne jedem Zweifler meine eigenen Hunde bei der Jagd zeigen, damit sie sehen, wo die Stärken beim Labrador liegen, nämlich bei der Arbeit nach dem Schuss. Sie apportieren jegliches Feder- und Haarwild, nehmen Wasser auch bei niedrigsten Temperaturen an und sind aufgrund ihrer guten Nasenarbeit auch sehr gut auf dem Schweiß. Ich kenne einige Jäger, die auch sehr misstrauisch der jagdlichen Brauchbarkeit des Labrador gegenüber waren und nun selbst mit Begeisterung einen führen.

Deutsches Jagdportal:
Ich merke schon, Labrador ist also nicht gleich Labrador? Was würdest Du denn einem Jäger empfehlen, der darüber nachdenkt sich einen Labrador zu kaufen?

Petra Loidl:
Wichtig ist, dass man sich beim nationalen Retrieverclub, wie dem DRC Deutscher Retriever Club e.V. oder ÖRC Österreichischer Retrieverclub, über die Zuchtstätte informiert, ob es sich hier wirklich um eine bei der FCI Fédération Cynologique Internationale eingetragenen Zuchtstätte handelt. Das ist deswegen so wichtig, da all diese Züchter strenge Zuchtvorschriften erfüllen müssen, was Wesen, Gesundheit und Äußeres der Zuchttiere betrifft.

Lesser Burdock Labrador bei der Arbeit

Deutsches Jagdportal:
Züchten kann man theoretisch ja mit jedem Labrador. Welche Zuchtvoraussetzungen muss bei Dir ein Hund erfüllen, dass Du ihn in die Zucht nehmen würdest.

Petra Loidl:
Oberste Priorität haben für mich Arbeitsfreude, Lenkbarkeit, gute Nase und Standruhe. Das sind Eigenschaften, die bei der Jagd, aber vor allem auf Field Trials, unerlässlich sind. Insbesondere ein sehr gutes Nervenkostüm kann man nur bei einem Field Trial unter Beweis stellen. Neben diesen Eigenschaften ist natürlich auch die Gesundheit sehr wichtig, die aber durch die strengen Zuchtvorschriften ohnehin gegeben sein müssen.

Deutsches Jagdportal:
Das heißt also, neben deinen persönlichen Ansprüchen, gibt es in eurem Verein ganz klare Richtlinien in Bezug auf die Gesundheit und die Arbeit?

Petra Loidl:
Ja das stimmt. Ich muss aber hier anmerken, dass immer mehr Labrador aus Arbeitslinien, abgesehen von den gesundheitlichen Voraussetzungen, nur das Mindestmaß an Arbeit (z.B.: einen Wesenstest) zeigen, und dann schon in die Zucht gehen. Ich würde mir persönlich NIE einen Labrador aus einer Zucht nehmen, wo nicht beide Elterntiere erfolgreich jagdlich geführt werden, idealerweise auf Field Trials (siehe Nervenkostüm), da die natürlichen Anlagen, wenn sie nicht gefördert werden, im Laufe der Zeit verloren gehen (siehe Labrador aus Showlinien).

Deutsches Jagdportal:
Was musstest Du denn alles dafür tun, um eine von der FCI anerkannte Labrador Züchterin zu werden?

Petra Loidl:
Wie schon gesagt, musste meine Hündin erstens die gesundheitlichen Voraussetzungen haben. Zweitens führte ich sie dann zuerst erfolgreich auf einer BLP und FTs bevor ich sie in England zum ersten Mal decken ließ.

Deutsches Jagdportal:
Wenn Deine Hündin die Zuchtzulassung hat wie geht es dann weiter, was ist bei der Wahl des Deckrüden zu beachten?

Petra Loidl:
Das ist eine gute Frage! (hahaha) Der Rüde meiner Wahl muss mehrere Kriterien erfüllen: Er muss Ergebnisse auf FTs vorweisen können, gesund sein und aus Linien stammen, die ich gerne in meiner eigenen Linie haben möchte.

Deutsches Jagdportal:
Es gibt die vom Verein/Verband vorgeschriebenen Untersuchungen für die Zuchtzulassung. Gibt es weitere Untersuchungen die sinnvoll sind, auch wenn sie nicht zwingend vorgeschrieben sind?

Petra Loidl:
Ich finde, dass die Auflagen schon viel zu streng sind. In Großbritannien haben die Züchter weitaus weniger Vorschriften als wir österreichische oder deutsche Züchter, wobei die Gesundheitsergebnisse dort nicht schlechter sind als hier. Mit den immer strengeren Vorschriften wie Gentests engen wir den Genpool des Labrador dermaßen ein, dass wir in geraumer Zeit viele Probleme haben werden. Ich finde, dass man den Züchtern ein gewisses Maß an Selbstverantwortung übertragen sollte.

Deutsches Jagdportal:
So, nachdem also alle Voraussetzungen erfüllt sind und ein passender Deckrüde gefunden wurde kann es ja losgehen. Du hast erwähnt, dass Dir quasi kein Weg zu weit ist, für die „perfekte“ Verpaarung. Woher weißt Du, wann Du losfahren musst um den richtigen Deckzeitpunkt zu erwischen?

Petra Loidl:
Bereits am 1. Tag der Läufigkeit kontaktiere ich meinen Tierarzt, um eine Bakterienkultur anlegen zu lassen. Hündinnen sind immer verkeimt, aber es gibt Bakterien, die sich negativ auf den Trächtigkeitsverlauf auswirken können. Ich gebe NIE meinen Hündinnen prophylaktisch Antibiotika, da gewisse Bakterien dagegen resistent werden können. Ich lasse dann am 8. Tag das erste Mal den Progesteronwert bestimmen. (Hier muss ich anmerken, dass der Zyklusverlauf von Hündin zu Hündin unterschiedlich ist. Es gibt Hündinnen, die schon am 8. Tag gedeckt werden müssen und andere, bei denen es erst am 21. Tag so weit ist) Ich lasse dann jeden 2. Tag den Progesteronwert bestimmen, bis die Ovulation (= Eisprung) war, dann habe ich noch ungefähr 2 Tage bis zum Decken Zeit.

Deutsches Jagdportal:
Ok, die Hündin wurde gedeckt und der Ultraschall hat gezeigt, sie hat aufgenommen. Wie geht es dann weiter? Welche Vorbereitungen triffst Du, bevor die Welpen zur Welt kommen?

Petra Loidl:
Ich richte die Wurfbox 1 Woche vor dem errechneten Wurfdatum im Wohnzimmer her, damit sich die Hündin daran gewöhnen kann. Auch alles andere steht für die Geburt bereit. Mein Tierarzt weiß auch Bescheid, damit er, bei Komplikationen, zu jeder Tages- und Nachtzeit erreichbar ist.

Deutsches Jagdportal:
Und wie ist das mit den Welpenkäufern, müssen die auch bestimmte Voraussetzungen erfüllen um einen Hund von Dir zu bekommen?

Petra Loidl:
Natürlich. Ich gebe meine Welpen nur an Menschen ab, die mit dem Hund später auch arbeiten wollen. Ich habe schon Welpen als zukünftige Lawinensuchhunde, Trümmerhunde und Therapiehunde abgegeben. Da ich selbst Jägerin bin, freue ich mich immer sehr, wenn ich Welpen an Jäger abgeben kann; aber auch Leute, die den Hund später auf jagdlichen Prüfungen oder Workingtests führen möchten, kommen bei mir zum Zug. Ich muss allerdings auch anmerken, dass die Chemie zwischen Welpenkäufer und mir passen muss.

Deutsches Jagdportal:
Würdest Du unseren Lesern sagen, was ein Welpe bei Dir kostet?

Petra Loidl:
1600€.

Deutsches Jagdportal:
Im Vergleich zu manch anderen Jagdhunderassen, die man bereits ab 500,00 € mit Papieren bekommen kann ist das aber ein stolzer Preis. Was sagst Du dazu?

Petra Loidl:
Ja, da stimme ich zu. Da der Labrador nach wie vor zu den Moderassen gehört, stieg mit der Nachfrage auch der Preis. Man kann nur hoffen, dass sich der Markt durch Übersättigung bald selbst reguliert und nur dann nur mehr jene züchten, denen es wirklich um die Rasse geht, nicht ums Geld ;-)

Deutsches Jagdportal:
Es fällt ja bald der nächste Wurf im Lesser Burdock Kennel in Wels in Österreich. Sind denn bereits alle Welpen reserviert oder haben Interessenten noch eine kleine Chance, einen Welpen aus der sehr vielversprechenden Verpaarung zu bekommen?

Petra Loidl:
Solange der Wurf nicht auf der Welt ist, wird niemandem ein Welpe versprochen. Es gibt eine Interessentenliste, auf die man sich eintragen lassen kann. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass, wenn jemand wirklich aus dieser Verpaarung einen Welpen haben möchte, er auch einen bekommt ;-) Man muss nur sein Interesse bekunden, dass es dieser Wurf sein muss und mich mit Mails bombardieren (hahaha)

Deutsches Jagdportal:
Apropo Verpaarung, aus welchem Grund hast Du dich für den Deckrüden des kommenden Wurfs entschieden?

Petra Loidl:
Er ist noch ein junger Rüde, der aber ungemein erfolgreich bei österreichischen Workingtests von seiner Ersthundebesitzerin geführt wird. Außerdem ist sie mit ihm letzte Saison 2 Mal erfolgreich bei FTs in Italien gestartet. Neben den Prüfungsergebnissen haben mich sein Wesen und sein Stammbaum überzeugt.

Deutsches Jagdportal:
Dürfen wir über den kommenden Wurf berichten und unseren Lesern zeigen, wie die Welpen bei Dir aufwachsen und was Du mit den Kleinen alles so treibst, um sie auf Ihre Ausbildung vorzubereiten? Machst Du überhaupt etwas oder ist das noch zu früh?

Petra Loidl:
Es würde mich freuen, den Lesern an den ersten 8 Lebenswochen der Welpen teilhaben zu lassen. Ich mache mit den Welpen sehr wenig, außer dass ich sie etwas sozialisiere und viel apportieren lasse. Vor der Abgabe haben sie auch das Autofahren kennengelernt und schon kleine Ausflüge ins Grüne unternommen.

Deutsches Jagdportal:
Wann fängst Du mit der richtigen Ausbildung an?

Petra Loidl:
Mit der eigentlichen Ausbildung beginne ich, wenn der Welpe zwischen 6 und 8 Monaten alt ist. Zuvor konzentriere ich mich auf die Bindungsarbeit und die Sozialisierung.

Deutsches Jagdportal:
Du bist ja auch Richterin und Trainerin, so wie Dein Mann Ton Buijs. Kann man Dich oder euch für ein Training buchen?

Petra Loidl:
Ja, gerne. Näheres findet man auf meiner Homepage www.lesserburdock.at

Deutsches Jagdportal:
Liebe Petra, ganz herzlichen Dank für das tolle, offene und ausführliche Gespräch. Wir freuen uns schon darauf, über den kommenden Wurf berichten zu dürfen und wünschen Beaver eine unkomplizierte Geburt und eine ganze Schar gesunder, munterer Welpen. Dir wünschen wir eine schöne Aufzuchtzeit und ein glückliches Händchen für lauter tolle Welpenkäufer.

Petra Loidl:
Vielen Dank für das Interview.

Lesser Burdock Labrador Retriever Zucht von Petra Loidl in Österreich

Weitere Informationen über die Labrador Retriever Zuchtstätte „Lesser Burdock“ für reine Arbeitslinien, der sogenannten speziellen jagdlichen Leistungszucht, gibt es auf der Webseite von Petra Loidl zu finden unter www.lesserburdock.at 


Die Welpen des Lesser Burdock G-Wurfs werden Anfang Mai 2017 geboren. Wir werden über die Aufzucht der Welpen bis zur Abgabe an dieser Stelle berichten.

Informationen zum Deckrüden Diego von den Hochangern

Sonntag, 12 Februar 2017 14:04

Regional Wildfleisch kaufen und verkaufen

geschrieben von

Sie möchten gerne Wildfleisch direkt vom Jäger oder Wildbrethändler in Ihrer Nähe kaufen?
In der Jagddatenbank des Deutschen Jagdportals finden Sie ganz einfach und übersichtlich dargestellt, einen Wildbretanbieter in Ihrer Region!

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Sie werden überrascht sein, wie einfach, schnell und komfortabel die Suche für Sie ist!

Auf der Deutschlandkarte wählen Sie ihr Bundesland aus und schon öffnet sich für Sie eine neue Karte mit allen Landkreisen. Klicken Sie auf Ihren Landkreis.

In fast jedem Landkreis befindet sich ein Jäger, Jagdpächter oder Wildbrethändler, der Wildprodukte in seiner Tiefkühltruhe vorrätig hat.

Sollte er einmal ausverkauft sein, rufen Sie einfach einen anderen Jäger in der Nachbarschaft an. Sie möchten frisches Wild?

Bestellungen nehmen die Jäger immer gerne im Voraus entgegen. Sie sollten dabei nur berücksichtigen, dass der Jäger Ihnen nur während der gesetzlich festgelegten Jagdzeiten frisches Wild liefern kann.

Das Deutsche Jagdportal unterstützt die regionalen Jägerschaften bei der Vermarktung von Wildbret, um eine flächendeckende Versorgung mit Wildfleisch sicherzustellen.

Niemand sollte auf das delikate Wildfleisch verzichten müssen, nur weil er/sie nicht weiß, wo es zu bekommen ist.

>> Über diesen Link gelangen Sie direkt auf die Deutschlandkarte mit den Anbietern von Wildfleisch in Ihrer Region

Deutsches Jagdportal Wildfleisch kaufen verkaufen aWarum Wildfleisch?

Die Massentierhaltung der industrielle Landwirtschaft und die damit einhergehenden Fleischskandale, haben das Vertrauen der Verbraucher von  Fleisch in den letzten Jahren schwer erschüttert.

Der völlig verzicht auf Fleisch, wie es die Vegetarierer praktizieren, ist für bekenndende Fleischesser keine Lösung.

Bei Wildfleisch gilt der Grundsatz: Mehr Bio geht nicht! 
Dennoch gilt auch: Augen auf beim Wildbretkauf! 

Deutschland ist mit 6.000 Tonnen der weltweit größte Abnehmer neuseeländischer Hirsche. Wenn ein Restaurant mit „Wild aus heimischen Revieren“ wirbt, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass das Hirschfleisch auf Ihren Teller auch von einem Hirsch aus Deutschen Wäldern stammt.

So viel Hirschfleisch kann der regionale Jäger gar nicht liefern, damit Hirschfleisch ganzjährig in Restaurants angeboten werden kann.

Die Hirsche werden in Neuseeland auf Farmen gehalten und kommen als Tiefkühlware bei uns an. Was Farmhaltung bedeutet und was die Jagd mit dem Helikopter auf die Tiere bedeutet, lässt sich im Internet leicht recherchieren, deshalb möchten wir an dieser Stelle nicht näher darauf eingehen. 

Sie sind Jäger, Jagdpächter oder Wildfleischhändler und möchten Ihr Wildbret gerne regional vermarkten?

Über unser Online-Formular haben Sie die Möglichkeit, sich mit einem kostenlosen Standardeintrag in der Jagd-Datenbank unter BIETE in der Kategorie SONSTIGE JAGDDIENSTLEISTER und der Rubrik WILDBRETVERKAUF zu registieren.

Darüber hinaus bieten wir Ihnen auch die Möglichkeit, ab 7,49 €/Monat inkl. MwSt. bei einer Laufzeit von 12 Monaten einen persönlichen Internetauftritt zu bekommen. Unser "Mehr-Lesen-Eintrag" bietet Ihnen die Möglichkeit, sich und Ihre Angebot den Interessenten ausführlich vorzustellen, eine Preisliste zu veröffentlichen, Bilder und Videos einzustellen etc.

Bei Interesse beraten wir Sie gerne! Bitte kommen Sie bei Fragen jederzeit auf uns zu!

Tel.:    033459 / 64247
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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WO finden Singles unter den Jägerinnen und Jägern die Liebe ihres Lebens?

Wie gut, dass es die "LiebeJagd" gibt, das einzige Datingportal für Jäger in Deutschland!

Bei LiebeJagd finden sich Gleichgesinnte, die nicht nur Verständnis für die doch zeitintensiven Passion Jagd haben, sondern die auch noch die gleiche Leidenschaft miteinander teilen!

LiebeJagd Partnersuche Jagd und Naturfreunde Imagebild

LiebeJagd ist eine kleine Gemeinschaft und dennoch finden sich immer wieder glückliche Paare bei LiebeJagd, wie man unter den „Lovestories“ auf der Seite des Portals sehen kannt.

Die Partnerbörse für Jagd- und Naturfreunde ist ein kleines, feines und familiäres Portal, bei dem man sich als kostenloses Mitglied anmelden kann.

Für kleines Geld gibt es eine Premium-Mitgliedschaft, die dem Nutzer den Zugang zu allen Möglichkeiten und Bereichen auf dem Portal öffnet.

Das Portal finanziert sich nicht über die Mitgliedsbeiträge, es ist mehr oder weniger eine "Liebhaberei" der Gründerin.

Seit dem 01.02.2017 steht den Mitgliedern der www.liebejagd.de eine technisch überarbeitete Singlebörse für Jäger zur Verfügung.

Über einen Blog "Aktuelles", kommuniziert das kleine LiebeJagd Team mit den Mitgliedern.

Ebenfalls neu ist ein Forum, welches gestern ganz jungfreulich an den Start ging. Das Forum bietet den Mitgliedern die Möglichkeit, sich über Beiträge und Diskussionen ein besseres Bild anderer Mitglieder machen zu können. 

Außergewöhnlich ist, dass die LiebeJagd Anfang 2014, vermutlich als einziges Datingportal im WorldWideWeb, mit nur einer Hand voll Mitgliedern online ging. Wie andere Datingportale, die gerade neu gegründet wurden, direkt mit Tausenden von Mitglieder an den Start gehen, wurde von STERN TV recherchiert und kann unter Aktuelles auf der Seite nachglesen werden.

Vom DEUTSCHEN JAGDPORTAL gibt es auf jeden Fall ein "DAUMEN HOCH" dafür, dass es Menschen gibt, die nicht nur reden sondern aktiv werden und für die Jägerschaft auch in Sachen Liebe etwas tun! Man lebt ja nicht nur von der Jagd allein... 

Angebot

Freitag, 27 Januar 2017 20:31

Jägerin gesucht für ZDF Reportage

geschrieben von

Es handelt sich um eine ZDF Reportage über den Deutschen Wald, die im Herbst 2017 an einem Sonntag um 18:30 Uhr ausgestrahlt- und von bis zu 4 Millionen Zuschauern gesehen wird.


Jagdhundezüchter


Das DEUTSCHE JAGDPORTAL unterstützt die Filmemacherin Carmen Schuhmacher, bei Ihrer Suche nach einer Jägerin für eine ZDF Reportage über den Deutschen Wald.


Worum geht es in dieser Reportage?

Beim Porträt der Jägerin geht es in erster Linie um den Aspekt der Landschaftspflege durch Bestandskontrolle.

Es handelt sich um eine Reportage über den deutschen Wald. In dem 30-minütigen Film möchte Frau Schuhmacher die verschiedene Aspekte des deutschen Waldes vorstellen. Vom Ranger, über Besonderheiten im Wald wie Heiraten auf einem Baumwipfelpfad oder eine Übernachtung im Baumhaushotel, bis zur Nutzung des Walds als Rohstoffquelle (Porträt von Europas größtem Sägewerk).

Beispiele von ZDF Reportagen finden Sie hier  https://www.zdf.de/dokumentation/zdf-reportage


IHR PROFIL:

Sie sind im Idealfall maximal 40 Jahre alt.Sollten Sie aus einer Jägerfamilie stammen, von klein auf mit der Jagd verbunden, ist dies von Vorteil aber kein muss.

Wichtig ist nur, dass Sie in einem WALDGEBIET jagen, idealerweise in einem der Folgenden: Hanich, Spessart, Bayerischer Wald, Schwarzwald, Eifel.

Sie benötigen kein spezielles Fachwissen! Die individuelle Geschichte, die erzählt wird, wird gemeinsam mit Ihnen in einem vorherigen Gespräch festgelegt. Da jeder Mensch individuell ist und eine andere „Geschichte“ hervorbringt, hängt also das WAS erzählt wird ganz stark davon ab, mit WEM gedreht wird". Der Anteil im Film dauert ca. 4-5 Minuten.

Und natürlich sollten Sie Lust auf den Dreh haben!

Frau Schuhmacher hat einen ähnlichen Film mit dem gleichen Kollegen schon über die Zugspitze umgesetzt. Über diesen Film bekommt man einen guten Eindruck davon, wie auch der Wald-Film aufgebaut sein könnte. Dies betrifft auch die Haltung und Mischung der Themen. 

https://vimeo.com/188134781

Die Ausstrahlung der Sendung ist im Herbst 2017 geplant. Der Dreh könnte theoretisch schon ab April / Mai, aber auch erst im Hochsommer stattfinden.


Sie sind an der Teilnahme interessiert?

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung bis spätestens Donnerstag, den 02.02.2017 an folgende Emailadresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Stellen Sie sich in der Bewerbung vor, fügen ein Foto bei auf dem Sie als Jägerin zu sehen sind und erzählen in Kurzform, was Sie mit der Jagd verbindet. 


DEUTSCHES JAGDPORTAL zum Thema Jagd in der Öffentlichkeit

Bitte sind Sie sich bei Ihren Berichten und Äußerungen über die Jagd Ihrer großen Verantwortung der gesamten Jägerschaft gegenüber bewusst!

 

 

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