Willkommen im Jagdblog des Deutschen Jagdportals

Wie die Deutsche Wildtier Stiftung gemeinsam mit Land- und Forstwirtschaft Deutschlands bedrohtesten Greifvogel schützt

Nein: Er kann nicht Fußball spielen! Obwohl er manchmal, wenn er zu Fuß seine Beute jagt, watschelt wie es einst Maradona tat, hat der Schreiadler rein gar nichts mit Fußball zu tun. Ganz im Gegenteil: Auf den wenigsten Fußballfeldern würden Schreiadler von Mäusen satt werden und überhaupt wäre ihnen der Rummel rund um den Platz viel zu lästig. Trotzdem ist kurzrasiges Grün für ihn überlebenswichtig, denn er jagt gerne auf frisch gemähten Wiesen. Und genau solche Lebensräume hat die Deutsche Wildtier Stiftung in einem Artenschutzprojekt für ihn in den vergangenen Jahren geschaffen. „Durch unser Projekt in Mecklenburg-Vorpommern haben wir fast 450 Hektar Lebensraum im Sinne des Schreiadlers gestaltet“, sagt Dr. Andreas Kinser von der Deutschen Wildtier Stiftung und ergänzt: „Das entspricht einer Fläche von etwa 800 Fußballfeldern.“

Um den Schreiadler in Deutschland vor dem Aussterben zu bewahren, hat die Deutsche Wildtier Stiftung seit 2010 gemeinsam mit Land- und Forstwirtschaft erprobt, wie bei der Flächenbewirtschaftung Rücksicht auf den Schreiadler genommen werden kann. Gefördert wurde dieses Projekt durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und das Land Mecklenburg-Vorpommern. „Fast 1 Million Euro wurde in die Verbesserung der Schreiadler-Lebensräume investiert“, sagt Dr. Sandra Balzer vom Bundesamt für Naturschutz, die das Projekt begleitet hat. „Dafür wurden sowohl für das Nahrungshabitat der Schreiadler als auch für den Brutwald mit den Bewirtschaftern Nutzungsänderungen und entsprechende Ausgleichszahlungen vereinbart. Die erprobten Maßnahmen können nun zukünftig auch in anderen Brutgebieten des Schreiadlers in Deutschland angewandt werden“, so Balzer weiter.

Heute werden in den Untersuchungsgebieten im Naturpark Feldberger Seenlandschaft und im Landkreis Rostock insgesamt 149 Hektar Ackerland, 71 Hektar Grünland und 225 Hektar Wald im Sinne des Schreiadlers bewirtschaftet. Ackerkulturen wurden dafür nach der Ernte zum Beispiel für mehrere Jahre in Grünland umgewandelt. Auf diesen Flächen verzichten die Landwirte heute auf chemischen Pflanzenschutz und hohe Düngegaben. Hier leben viele Beutetiere des Schreiadlers und in der niedrigen Vegetation kann er sie erfolgreich jagen und seine Jungen im Sommer satt bekommen. Für den Wald wurde durch das Projekt gemeinsam mit der Landesforst von Mecklenburg-Vorpommern eine Richtlinie entwickelt und umgesetzt, durch die Brutwälder des Schreiadlers forstwirtschaftlich genutzt werden können und gleichzeitig den besonderen Ansprüchen des Schreiadlers genügen.

Hintergrund

Das Projekt mit dem offiziellen Titel „Sicherung und Optimierung von Lebensräumen des Schreiadlers in Mecklenburg-Vorpommern“ wurde als sogenanntes Erprobungs- und Entwicklungsvorhaben (E+E) vom Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums durch das Land Mecklenburg-Vorpommern und die Klara Samariter-Stiftung gefördert und Ende 2016 erfolgreich abgeschlossen. Partner der Deutschen Wildtier Stiftung waren der Naturpark Feldberger Seenlandschaft, das Büro Salix und das Büro natura et cultura. Das Ergebnis des Projektes ist ein Modell, das auf alle noch vorhandenen Brutgebiete in Deutschland übertragen werden kann. Unter anderem haben die Projektpartner auch Vorschläge für eine Schreiadler-gerechte Gestaltung von öffentlichen Förderinstrumenten erarbeitet.

Jagdhundrassevereine

Informationen zu dem Projekt:www.Schreiadler.org

Kostenloses Bildmaterial:www.Presse.DeutscheWildtierStiftung.de und auf Anfrage

Eva Goris
Pressesprecherin
Telefon: 040 9707869-13
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.DeutscheWildtierStiftung.de

Wenn jetzt im Herbst wieder die Ausschreibungen zu den Jagdverpachtungen beginnen, steigen auch die Zugriffe beim Jagdportal.

Zu Beginn der Herbstjagdsaison ermöglichen wir es Jungjägern und anderen Begehungsscheinsuchenden den Marktplatz Jagd für eine Anzeige 3 Monate kostenlos zu nutzen. Die Anzeigen werden bis zum 31.12.2017 online gestellt.

Voraussetzung:

Einen aussagefähigen Text über Deine jagdlichen Ambitionen (mindestens 3 Sätze)
Ein ansprechendes Foto von Dir bei der Jagd. Auch Erlegerfotos sind erwünscht, aber bitte kein völlig zerschossenes Wild.

Das Angebot gilt bis 31.10.2017.

Bei Interesse sendet einfach den Text mit Eurer Anschrift und dem Foto an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Bei Fragen einfach anrufen.

Hier geht es zum Marktplatz Jagd

Waidmannsheil

Euer

Deutsches Jagdportal

 

Jagdhundeausbildung

Jagdhundeausbildung

Udo Appenzeller, Vorstandsmitglied des Landesjagdverbandes Brandenburg, verkündet seinen Rücktritt als Vorstandsmitglied über das Intenet.

Es hat ein wenig das Geschmäckle einer beleidigten Leberwurst, wenn ein Vorstandsmitglied eines Vereines zur Verkündung seines Rücktritts nicht den Weg über die vereinseigene Pressestelle geht, sondern sich der öffentlichen Medien bedient. So auch beim Vorstandsmitglied Udo Appenzeller, Vorstandsmitglied des LJV Brandenburg.

Das Onlinemagazin Jawina verkündete heute dessen Rücktritt und dort wurde auch der Grund dargelegt, weshalb Herr Appenzeller "keinen Bock mehr hat".

Wir haben uns sehr über diese Form der Pressearbeit eines Verbandes gewundert und erhielten auf Anfage nachfolgende Antwort vom Landesjagdverband Brandenburg:

"Den Rückzug von Udo Appenzeller aus dem Präsidium des Landesjagdverbandes Brandenburg nehme ich mit großem Bedauern zur Kenntnis und danke ihm für die in den vergangenen fünf Jahren geleistete Arbeit.
Es gilt für den Landesjagdverband Brandenburg die Reihen zu schließen und uns gemeinsam den großen Herausforderungen der Zukunft zu stellen.

Dr. Dirk-Henner Wellershoff, Präsident Landesjagdverband Brandenburg e.V.

Da bleibt dem Jagdportal nur noch, Herrn Appenzeller alles Gute für sein weiteres Fortkommen zu wünschen.

Stefan Fügner
Deutsches Jagdportal

Liebe Mitglieder, Freunde und Förderer!

Die Rehrettung Hegau-Bodensee e.V. kann nun schon auf ihre zweite Saison zurückblicken. Von Anfang Mai bis Ende Juli 2017 konnten 35 Rehkitzen gerettet werden. Darüber hinaus fanden wir bei unseren Einsätzen 25 Muttertieren und 1 Katze. Was für ein toller Erfolg!

Sehr erfreulich ist auch die Tatsache, dass neue Landwirte und Jäger auf uns zugekommen sind und wir neue Flächen überfliegen konnten. Nach jedem Einsatz erfolgte möglichst zeitnah die Mahd und die Landwirte konnten auf unsere Nachfrage hin das „kitzlose“ Mähen bestätigen. Leider gab es eine traurige Ausnahme: hier konnten wir wegen der fortgeschrittenen Morgenstunde und den damit verbundenen hohen Temperaturen zwei Kitze nicht mehr erkennen. So fielen diese leider der Mähmaschine zum Opfer. Liebe Freunde und Förderer, Sie können sich sicher vorstellen, dass dies für uns ein sehr trauriger Moment war.

Bei 40 unterschiedlichen Einsätzen überflogen wir über 400 Hektar Wiesenflächen. Trotz anhaltender Schlechtwetterphasen zu Beginn der Saison konnten wir die Vorjahreszahlen übertreffen. Dies lag nicht zuletzt an der erfreulichen Tatsache, dass wir mit Thomas Bruttel einen zweiten Piloten im Einsatz hatten. Zusammen mit ihm testeten wir eine neue Technik des Herstellers Yuneec, der uns diese zu Testzwecken zur Verfügung stellte. Wir nutzten hierzu jede Gelegenheit und dabei gelang auch der erste Kitzfund der Saison - passend zum Vatertag am 25.Mai.

Unser Projekt bekommt noch immer große Aufmerksamkeit. Besonders hervorzuheben ist ein Fernsehbeitrag im beliebten Haustiermagazin Hund-Katze-Maus bei VOX. Ausführlich wurde über unsere Arbeit berichtet. Daneben wurden einige Zeitungsberichte und zwei Radiointerviews veröffentlicht. So konnten wir wieder viele tausend Menschen über das Leid der Kitze informieren. Alle Beiträge finden Sie auf unserer Homepage im Bereich Medien/News unter: www.rehrettung-hegau-bodensee.de.

Bei der Gründung unseres Vereins war für uns nicht nur die aktive Rehrettung wichtig, sondern auch die Weitergabe unserer Erfahrungen. So hat sich unsere Idee auch in den vergangenen Monaten weiter herumgesprochen. Unsere Funktion als Wissens- und Beratungsplattform macht uns besonders stolz, da wir dadurch viele Personen und Organisationen bei der Anschaffung eigener fliegender Wildretter maßgeblich unterstützen konnten. Ein Beispiel ist die Eselhilfe Merlin in Engen (www.eselinnot.ch). Diese hat sich wegen ihrer großen Wiesen einen eigenen, mit unserem System baugleichen Kopter inkl. Kamera angeschafft. Auch das Engagement des Vereins für Deutsche Wachtelhunde Baden-Württemberg Nord, der gleich zwei Drohnen mit Wärmebildkamera angeschafft hat, ist besonders beeindruckend. Sie konnten mit den beiden Systemen nach eigenen Angaben in dieser Saison über 100 Kitze retten. Unsere besten Glückwünsche und ein herzliches Dankeschön dafür!

Jagdhornbläser

Die Datenbank "Wildbretverkauf" des Deutschen Jagdportals bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihr Wildfleisch online zu vermarkten

In einigen Wochen beginnt wieder die Hauptsaison beim Wildfleischverkauf. Das Deutsche Jagdportal unterstützt Jägdpächter bei der Onlinevermarktung.

Mittlerweile hat es sich herumgesprochen: Auf der letzten Meile wird das Geld verdient!
Das gilt auch für die Vermarktung des Wildfleisches. Wer sein erlegtes Wild nicht an den Wildhändler verramschen will, der sucht eigene Wege der Vermarktung. Natürlich ist eine saubere Verarbeitung nach hygienerechtlichen Vorschriften unbedingt notwendig, um das Fleisch an den Mann/Frau zu bringen. Aber alleine damit ist es nicht getan. Erst die direkte Vermarktung an den Endkunden sichert dem Jäger die notwendigen Einnahmen, damit sich die Mühen der Verarbeitung lohnen. Das Internet ist für diese Direktvermarkung geradezu ideal!

Das Deutsche Jagdportal bietet in der Hauptwildfleischsaison des diesjährigen Jagdjahres 2017/18 den "mehr-lesen-Eintrag" für nur 19,90 Euro bis zum 31.12.2017 an. Der kostenlose Standardeintrag ist natürlich unabhängig davon weiterhin möglich.

Hier kann man sich einen "mehr-lesen-Eintrag" in der Datenbank "Wildbretverkauf" ansehen.

Das Deutsche Jagdportal wird in den nächsten Wochen mehrere große Werbekampagne für den Verzehr des Wildfleisches und dessen Bezug direkt beim Jäger starten.

Wir halten Euch auf dem Laufenden

 

Das Team vom Deutschen Jagdportal

Jagddatenbank

Bundesforstminister Christian Schmidt und AGDW-Präsident zu Guttenberg trafen sich zu Waldspaziergang in Berlin / Strukturprobleme im Kleinprivatwald müssen in den Fokus rücken

„Deutschland braucht einen Marshallplan für den Wald, um den vielfältigen Herausforderungen gerecht zu werden“, sagte Philipp zu Guttenberg, Präsident der AGDW – Die Waldeigentümer, anlässlich eines Waldspaziergangs mit Bundesforstminister Christian Schmidt gestern in Berlin. Der Wald müsse heute einer Vielzahl von Ansprüchen gerecht werden: als Rohstofflieferant, Klimaschützer, Erholungsort und vieles mehr. „Die Ansprüche nehmen ständig zu, daher brauchen wir ein umfassendes Programm, das die strukturellen Probleme benennt und schnell Lösungen umsetzt.“

Zu Guttenberg und Bundesminister Schmidt hatten sich gestern zu einem Waldspaziergang im Grunewald getroffen, um die aktuellen Themen rund um den Wald und die Forstwirtschaft zu diskutieren. „Mein Ziel ist es, unseren Wald zu bewahren und nachhaltig zu nutzen – in einer ausgewogenen Balance zwischen den vielfältigen Ansprüchen unserer Gesellschaft und den Interessen der Waldbesitzer“, sagte der Bundesforstminister. Holz sei der bedeutendste nachwachsende Rohstoff. „Ich setze mich dafür ein, dass mehr Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft verwendet wird – zugunsten von Klimaschutz, Arbeitsplätzen und Wertschöpfung im ländlichen Raum.“

Zu Guttenberg übergab dem Minister am Ende des Spazierganges eine Douglasie. „Die Douglasie hält dem Klimawandel stand. Da sie extreme Wetterlagen wie Hitzeperioden, Trockenheit und Unwetter aushält, sorgt diese Baumart in den Wäldern für Stabilität“, sagte der AGDW-Präsident.

Die große Mehrheit der rund zwei Millionen Waldeigentümer in Deutschland sind Besitzer kleiner Flächengrößen, die ihre Wälder unter anderem in Forstwirtschaftlichen Zusammenschlüssen nachhaltig bewirtschaften. Rund die Hälfte der Privatwaldfläche teilen sich Betriebe mit weniger als 20 Hektar. Für den AGDW-Präsident muss die Stärkung des Kleinprivatwaldes daher ein zentrales forstpolitisches Element sein. „Ein Marshallplan für den Wald muss vor allem die Strukturprobleme im Kleinprivatwald in den Fokus nehmen“, sagte zu Guttenberg. Die vielfältigen Leistungen des Waldes für die Gesellschaft könnten nur durch die Bewirtschaftung aktiviert werden. „Hier haben wir aber zunehmend ein Problem.“ Der Schlüssel liege bei den Forstwirtschaftlichen Zusammenschlüssen: Derzeitige Hemmnisse müssen identifiziert, auf Bundesebene koordiniert und geeignete, neue Förderinstrumente gefunden werden. „Das ist eine Mammutaufgabe für alle Beteiligten. Wir brauchen daher vor allem auch ein klares Komitment im Bund, hier koordinierend tätig zu werden“, so zu Guttenberg

Den Waldspaziergang nahm der AGDW-Präsident außerdem zum Anlass, sich am Ende der Legislaturperiode bei Bundesminister Christian Schmidt für sein Engagement für Wald und Forst zu bedanken. Hier sei viel Unterstützung gekommen, so zu Guttenberg, neue Initiativen wie der 1. Deutsche Waldtag seien aus der Taufe gehoben, bereits vorhandene wie die Charta für Holz wiederbelebt worden.

Der AGDW-Präsident hofft, dass die nachhaltige Forstwirtschaft auch in der kommenden Wahlperiode starken Rückenwind bekommt. So müssten etwa die Maßnahmen, die im Klimaschutzplan 2050 und in der Waldstrategie benannt sind, konsequent umgesetzt werden. Die Waldeigentümer würden nicht nur für stabile Wälder sorgen, sondern auch einen erheblichen Beitrag zum Klimaschutz, zur Artenvielfalt, zur Rohstoffsicherung und zur Erholungsfunktion leisten. „Unsere nachhaltige Forstwirtschaft ist nicht nur ein Zukunftsthema, sie nimmt auch international eine Vorbildfunktion ein: wir sind innovativ, zukunftsorientiert und verantwortungsvoll“, sagte zu Guttenberg.

 

Mit freundlichen Grüßen

Larissa Schulz-Trieglaff
Pressesprecherin

AGDW - Die Waldeigentümer
Claire-Waldoff-Str. 7
10117 Berlin
Fon 030 - 311 66 76 - 25
Mobil 0160 - 140 77 67
Fax 030 - 311 6676 - 29
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.waldeigentuemer.de

 

Jäger schaffen Wohnraum zum Schutz vor invasiven Arten

Überall sind die Waschbären auf dem Vormarsch und bedrohen die Populationen unserer Singvögel, weil waschbärensichere Bruthöhlen fehlen.

Die Ausbreitung der Waschbären ist kaum noch aufzuhalten oder einzudämmen. Ihre scharfe Bejagung alleine recht nicht aus, unsere Singvögel zu schützen. Für Waschbären gibt es kaum ein Gebiet, das sie nicht besiedeln. Dort gehen sie auf die Suche nach Nahrung und zerstören Nester und Gelege. Viele Vögel finden kaum noch Nistplätze, an denen sie ungestört ihre Jungvögel groß ziehen können. Für viele Tiere wird die Ausbreitung des Waschbären zur Existenzfrage.

Wer sich mit unseren Höhlenbrütern und ihren Nistgewohnheiten beschäftigt hat, der weiß, wie wichtig für sie das knappe Gut Nisthöhle ist. Immer wieder kann man im Frühjahr den Kampf der Höhlenbrüter um die kaum vorhandenen Nisthöhlen beobachten. Marder- und waschbärensichere Nisthöhlen sind auch im gesunden Mischwald eine Rarität.

Der Jagdverein Lehrprinz e.V. und das Deutsche Jagdportal starten deshalb die Aktion „Keine Kanzel ohne Nistkasten“.

§ 11 Tierschutz-Gesetz

Ziel der Aktion ist es, dass wir Jäger es schaffen, dass jede neu gebaute Kanzel ein Nistkasten für Höhlenbrüter bekommt. Er wird am Eckpfosten der Kanzel angebracht und kann schnell im Frühjahr bei der Hochsitzkontrolle gereinigt werden.

Der Nistkasten wird aus Resten von Schalbrettern gefertigt, das Dach ist zusätzlich mit Dachpappe abgedichtet. Mit einem beweglichen Frontteil kann der Nistkasten mühelos mit wenigen Handgriffen gereinigt werden. Mit einer Montageleiste wird der Nistkasten am Hochsitz mit 2 Schrauben befestigt, damit er nicht entwendet werden kann.

Auch ist es wichtig, dass Spaziergänger beim Anblick eines Hochsitzes sehen, dass wir Jäger aktiv den Artenschutz unserer Singvögel unterstützen. „Jagd ist aktiver Naturschutz“ darf nicht länger eine leere Floskel sein, sondern muss schon am Hochsitz erkennnbar werden.

Wer den am Hochsitz angebrachte Nistkasten auch noch fotografiert und uns das Foto zusendet, der wird auf einer extra eingerichteten Facebookseite geehrt.

Die hier gezeigten Nistkästen wurden an 8 in diesem Jahr neu errichtete Hochsitzen im Eigenjagdbezirk Trampe in Brandenburg Kreis Barnim montiert.

Unterstützen Sie die Aktion mit dem Kauf der Nistkästen. Es gibt sie im Paket zu

3 Nistkästen inklusiv Versand innerhalb Deutschlands für 46,90 Euro
6 Nistkästen inklusiv Versand innerhalb Deutschlands für 89,90 Euro

Größere Lieferungen auf Anfrage.

Jagdverein Lehrprinz e.V.
Cöthener Str.26
16259 Falkenberg/Mark
Telefon: 033458 64247
Mobil 0178 6141856
email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

§ 11 Tierschutz-Gesetz

Deutscher Feuerwehrverband und Waldeigentümer warnen vor Waldbrandgefahr durch Brandstiftung

Brandstiftung und leichtsinniges Verhalten als häufigste Brandursache / Philipp zu Guttenberg und Hartmut Ziebs bitten Waldbesucher um besondere Aufmerksamkeit.

Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) hat die Waldbrandstatistik für das Jahr 2016 veröffentlicht. Die gute Nachricht ist, dass sich die Zahl der Waldbrände im Jahr 2016 gegenüber dem Vorjahr fast halbiert hat und um 43 Prozent (2016: 608 Waldbrände; 2015: 1.071) zurückgegangen ist. Dabei wurde mit 232 Waldbränden die größte Anzahl in Brandenburg verzeichnet. Die schlechte Nachricht: Ein großer Teil der Waldbrände ist auf Brandstiftung zurückzuführen.
Daher warnen der Deutsche Feuerwehrverband und die AGDW - Die Waldeigentümer vor dieser Gefahr und rufen die Waldbesucher dazu auf, besonders aufmerksam zu sein. „Waldbrände gefährden Menschenleben - auch das von Einsatzkräften -, und zerstören die Existenz ganzer Familienforstbetriebe“, sagte Philipp zu Guttenberg, Präsident der AGDW – Die Waldeigentümer. „Da Wälder viele Generationen für ihr Wachstum benötigen, braucht es Jahrzehnte, bis ein zerstörter Wald wieder nachgewachsen ist.“
Fast die Hälfte der Waldbrände im vergangenen Jahr ist auf Brandstiftung und leichtsinniges Verhalten zurückzuführen. 158 Waldbrände auf 40 Hektar wurden vorsätzlich herbeigeführt - damit ist die Brandstiftung die häufigste Brandursache. 140 Waldbrände auf 64 Hektar entstanden durch Fahrlässigkeit. „Prävention ist hier wichtig, um den Wald auch für kommende Generationen zu erhalten. Die Feuerwehren arbeiten nicht nur im Einsatzfall eng mit den Forstbehörden und den Waldbesitzern zusammen“, sagte Hartmut Ziebs, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes.
Dass Brandstiftungen auch in diesem Jahr eine Hauptursache für Waldbrände sind, zeigt sich in Brandenburg: Bei den 101 Bränden, die zwischen März und Juni registriert wurden, wird vermehrt von Brandstiftung als Ursache ausgegangen.
Vor diesem Hintergrund warnen die beiden Präsidenten zu Guttenberg und Ziebs vor dieser Gefahr. An Tagen anhaltender Trockenheit sollten Waldbesucher besonders aufmerksam sein und sofort reagieren, wenn der Ansatz eines Brandes entdeckt wird. Gleichzeitig warnen sie aber auch davor, beim Spaziergang durch den Wald selbst einen Brand zu verursachen.
Zu Guttenberg wies auf die Gesetze und Regeln hin, die im Wald gelten: Dazu zählt, dass man ein Grillfeuer nur an offiziellen Feuerstellen entzünden darf. Bei offenem Feuer außerhalb des Waldes muss man einen Mindestabstand von 100 Metern zum Waldrand einhalten. Und ganz wichtig: Zwischen dem 1. März und dem 31. Oktober gilt in vielen Bundesländern ein absolutes Rauchverbot im Wald, in einigen Bundesländern gilt das Rauchverbot für das ganze Jahr.
Der Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes wies darauf hin, dass bei Entdeckung eines Brandes sofort die Feuerwehr alarmiert werden müsse. Hartmut Ziebs: „Wählen Sie den kostenfreien Notruf 112. Die Leitstelle fragt dann nach präzisen Angaben zu Ort und Umfang des Brandes und sendet entsprechend Einsatzkräfte.“ Welche Ausmaße ein Waldbrand einnehmen könne, sei in Portugal wieder deutlich geworden. „Daher ist es wichtig, sich als Waldbesucher verantwortungsbewusst zu verhalten und aufmerksam gegenüber dieser Gefahr zu sein“, sagte Ziebs.

Die Waldbrandstatistik 2016 finden Sie unter:

Wichtig für Waldbesucher: Waldbrandwarnstufen

Vielerorts geben Hinweistafeln Auskunft über die aktuelle Brandgefahr in den Wäldern. Die Gefahrenlage wird in Waldbrandwarnstufen angegeben, die von Stufe 1 (sehr geringe Gefahr) bis zur höchsten Waldbrandwarnstufe 5 (sehr hohe Gefahr) abgestuft sind. Ab Stufe 3 kann das Verlassen der Wege untersagt werden, ab Stufe 4 können von den Behörden bestimmte Areale sogar ganz gesperrt werden. Damit soll verhindert werden, dass durch fahrlässiges Verhalten ein Waldbrand ausgelöst wird.

Mit freundlichen Grüßen

Larissa Schulz-Trieglaff
Pressesprecherin

AGDW - Die Waldeigentümer

Claire-Waldoff-Str. 7
10117 Berlin
Fon 030 - 311 66 76 - 25
Mobil 0160 - 140 77 67
Fax 030 - 311 6676 - 29
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.waldeigentuemer.de

Die Deutsche Wildtier Stiftung sagt, warum Rebhuhn-Küken in Deutschland kaum noch Überlebenschancen haben

Hamburg/ Göttingen, 4. Juli 2017. Feld und Wiesen sind zurzeit eine einzige Kinderstube. Als Nesthäkchen aller Tiere kommen jetzt im Juli die Rebhuhn-Küken auf die Welt. Aber während Entenküken oder Jungtauben genug Futter finden, müssen Rebhuhn-Küken schon vom ersten Tag an ums Überleben kämpfen. „Die Küken-Sterblichkeit ist in den vergangenen Jahrzehnten enorm gestiegen“, sagt Dr. Andreas Kinser von der Deutschen Wildtier Stiftung. Wildbiologen sind sich da einig: Der Mangel an geeignetem Lebensraum für Brut und Kükenaufzucht ist die Hauptursache für den Rückgang des Rebhuhnbestands in Deutschland. „Europaweit ist die Rebhuhnpopulation seit 1980 um 94 Prozent eingebrochen. Die Küken verhungern schlichtweg“, berichtet Kinser.
Als Nestflüchter folgen Rebhuhn-Küken ihren Eltern auf Schritt und Tritt und lernen so ganz schnell, wo sie ihr Futter finden. Der gerade erst geschlüpfte Nachwuchs lebt fast ausschließlich von tierischem Eiweiß. Vor allem Ameisenlarven stehen auf ihrem Speiseplan, die meist auf lichten Bodenstellen und an Feldrändern zu finden sind. Und genau hier liegt das Problem: Durch die intensive Landwirtschaft gibt es quasi keine offenen Bodenstellen mehr, auf denen Ameisen und andere Insekten existieren. Der häufige Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft gibt den letzten Insekten den Rest.

Damit das Rebhuhn wieder auf die Beine kommt, unterstützt die Deutsche Wildtier Stiftung ein Projekt der Universität Göttingen (siehe Infobox). „In unseren Untersuchungsgebieten legen Landwirte strukturreiche Blühflächen für die Rebhühner an.“, erklärt Projektleiter Dr. Eckhard Gottschalk von der Abteilung Naturschutzbiologie der Universität Göttingen. „Das Besondere daran ist, dass es einen Teil mit älterer Vegetation gibt, in dem die Altvögel genügend Deckung zum Brüten finden, und einen frisch eingesäten, lichten Vegetationsbereich, in dem sich die Küken an Spinnen und Larven satt futtern können“, so Gottschalk weiter. In den frisch eingesäten Bereichen der Blühflächen ist die Insektendichte vier Mal höher als in einem Getreideacker.

Als sogenannte Agrarumweltmaßnahmen werden diese freiwilligen Artenschutzleistungen der Landwirte mit einem finanziellen Ausgleich des Landes Niedersachsen oder durch Projektmittel honoriert. Allerdings: Die öffentlichen Mittel für solche wertvollen Leistungen sind knapp bemessen und nur wenige Landwirte nehmen an Agrarumweltmaßnahmen teil. „Der Löwenanteil der landwirtschaftlichen Förderung wird im Moment per Gießkanne verteilt. Damit wird es keine Trendwende beim Rebhuhn geben“, so Andreas Kinser. „Wir fordern eine gezielte Unterstützung von Landwirten, die bei der Produktion Rücksicht auf Wildtiere nehmen!“

 

Schießstand

Foto: Wikipedia

Meine Damen und Herren, liebe Freunde,

es ist an der Zeit wieder einmal festzuhalten, was uns die Populationsdynamik der Wölfe bisher beschert hat, wieviel dieser Raubtiere nun unser Land unsicher machen.
Dass wir uns dabei nicht auf die offiziellen Zahlen, wenn es die überhaupt gibt, verlassen können, ist von vornherein klar, denn das Verschweigen und Abwiegeln ist System.
Niemand ist in der Lage genaue Zahlen zu nennen. Aber eine annähernde Mindestanzahl zu bestimmen ist notwendig, um die Gefahr zu erkennen, in der sich Deutschland befindet.
Es ist schon ein Unterschied ob sich die Zahl seinerzeit von 50 Tieren auf hundert Tiere verdoppelt hat, gegenüber 2014 wo in einem gleichen Zeitraum 1.000 erreicht wurden, es aber immer noch keine Reaktion darauf gab. Nun wird gar die Marke von 2.000 Wölfen gerissen werden. (warscheinlicher Herbstbestand 2017)

Das sind ca. 200 Rudel/Paare, also 400 Fähen und Rüden.
Welpen ca. 750
Jährlinge im Rudel ca. 550
Wanderwölfe, vor allem 2-jährige, ca. 450
Mortalität, abzuziehen ca. 150

Die Bundesländer tragen wie folgt dazu bei: (jeweils Tiere aller Kategorien)
Sachsen 450
Brandenburg 500
Niedersachsen 400
Sachsen-Anhalt 300
Mecklenburg-Vorpommern 100
Übrige Bundesländer 250, dies sind vor allem Wanderwölfe, vereinzelt auch sesshafte Einzelwölfe. Rudel sind dort noch nicht bekannt.Die nächsten Bundesländer, in denen eine Rudelbildung erwartet wird, sind Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein.
Die Raubtiere streifen in allen Bundesländern, was Wolfs-Sichtungen, Wildtierrisse, aber auch schon Nutztierrisse bezeugen.
Die Wölfe in Baden-Württemberg stammen mit Sicherheit aus der Population Italien-Frankreich-Schweiz, was wohl auch für Rheinland-Pfalz zutrifft.

Wem diese Zahlen nicht gefallen - wir freuen uns über jede konstruktive Kritik.

Unsere Zahlen haben wir unter Anderem aus der Jägerschaft. Dazu zählen wir auch die Informationen aus
www.wolfszone.de
Rubrik "Fakten und Mythen"
Untergliederungspunkt" Populationsdynamik"

Leider brechen die gut recherchierten Daten 2013 ab. Für die Folgejahre liegt eine Tabelle vor, die auf angenommene jährliche Zuwachsraten von 33% basiert. Dass Wissenschaftler auch höhere Zuwachsraten kennen zeigt die Grafik auf Seite 3.
Unsere Daten zeigen eine Übereinstimmung mit denen von Prof. Hell, Slowakei, einem Land, das sich schon immer mit diesen Raubtieren auseinandersetzen musste. Die Arbeit von Prof. Hell lässt an Kontinuität und Seriosität keine Zweifel gelten. (Prof. Dr. Pavel Hell, *verstorben*, Forstliche Forschungsanstalt Zvolen, schärfster Kritiker der deutschen Wolfspolitik)

Meine Damen und Herren, liebe Freunde, verfolgen Sie die rote Kurve, die der Populationsdynamik lt. Prof. Hell entspricht, und Sie wissen was in wenigen Jahren auf uns zukommen könnte - nein, zukommen soll, wenn es nach den Verlautbarungen der Ständigen Kommission der Berner Vereinbarung, der EU-Kommission und der Frau Bundesminister für Umweltschutz geht. Sie lehnen jeden Eingriff ab ("Problemwölfe" ausgenommen).
Ihr Ziel, was sie weitgehend verschweigen, ist, dass die Wölfe das Wild so dezimieren sollen, dass auf Dauer die Jagd auf Schalenwild und die Jagd überhaupt, keine Basis mehr hat. Öffentlich verbreiten sie die Lüge, dass die Population bald stagnieren wird, u.a. weil die Großraubtiere keine geeigneten Landschaften und keine Nahrung mehr finden würden.

Man muss sich nur die Landkarte ansehen um festzustellen, dass die Mittelgebirge vom Erzgebirge bis zur Eifel, sowie die Länder Bayern, Hessen, Baden-Württemberg, Thüringen, Rheinland-Pfalz - Gebiete bzw. Länder ohne Wolfsrudel sind. Darüberhinaus bieten die Bundesländer mit Rudeln ebenfalls noch reichlich Platz und Wild.

Man muss wissen, wenn nur das Nahrungsangebot stimmt, ist für die Wölfe alles Andere zweitrangig. Die Gebiete ohne Wolfsrudel bieten für viele Jahre Wild im Überfluss, das bestimmt noch mehr als fünf Jahre reicht. In fünf Jahren kann sich die Zahl der Wölfe verzehnfachen, so wie wir es von 2012 bis 2017 gesehen haben. Nach Adam Riese könnte dann das Jahr 2022 uns einen überreichlichen Segen von 20.000 Wölfen bieten.
In der Hoffnung, dass dies niemals Wirklichkeit wird, verbleibt Ihre

IG Sichere Weidewirtschaft
Sprecher Peter Brandt
Josephinenstr. 3
01069 Dresden
email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Seite 5 von 17