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Deutsche Wildtier Stiftung kritisiert: Bauvorhaben und Windkraft stehen künftig über Artenschutz

Hamburg, 23. Juni 2017. Wenn Windkraftanlagen ohne Rücksicht auf geschützte Arten wie Fledermäuse und Rotmilan errichtet werden, kommen sie unter die Räder. Denn Natur- und Artenschutz stören häufig, wenn es um wirtschaftliche Interessen geht. Mit der gestern am späten Abend beschlossenen Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes hat die Bundesregierung kurz vor der parlamentarischen Sommerpause Tatsachen geschaffen: Auf Betreiben des Bundesumweltministeriums wurde eine Neuregelung beschlossen, die bei Baumaßnahmen wie z.B. von Windkraftanlagen geltendes Gesetz zum Schutz von Arten aufweicht. Viele Arten stehen aufgrund der intensiven Landnutzung in Deutschland ohnehin schon enorm unter Druck - nun verschärft sich die Situation weiter. Tote Adler unter Windenergieanlagen, Feldhamster unter Beton eingeschlossen - in Zukunft kaum mehr ein Problem.

„Wie rücksichtlos diese Ziele verfolgt werden, zeigt die Neuregelung im Rahmen des Paragraph 44 des Bundesnaturschutzgesetzes: „Es wurde mit einem Federstrich gegen Natur- und Artenschutz entschieden“, kritisiert Professor Dr. Fritz Vahrenholt, Alleinvorstand der Deutschen Wildtier Stiftung. Fakt ist: Es ist jetzt legal, wenn z.B. durch den Betrieb von Windkraftanlagen Wildtiere getötet werden!

Besonders der neue Ausdruck der „Signifikanz“ ist problematisch. Erst ab dieser undefinierten Schwelle soll das bisherige Tötungsverbot wirken. Doch wer entscheidet, wie viele tote Tiere signifikant sind? Das geltende EU-Recht für geschützte Arten kennt diesen Begriff ebenfalls nicht.

„Im Interesse der Windkraftlobby setzen sich Bundesregierung und Bundestag mit dieser Entscheidung über das Tötungs- und Verletzungsverbot von Wildtieren hinweg“, bedauert Professor Dr. Vahrenholt. Über 25.000 Windenergieanlagen drehen mittlerweile in Deutschland ihre Rotoren. Der Raum wird knapp. Besonders im windarmen Süden Deutschlands werden die Anlagen daher zunehmend auch in Wäldern gebaut, wo der ökologische Schaden oft beträchtlich ist. Der Tod von Schwarzstorch, Wespenbussard und seltenen Fledermäusen wird nun als unvermeidbar dargestellt und damit quasi legalisiert.

„Wir können nur hoffen, dass dieser ungeheuerliche Angriff auf den Naturschutz in der nächsten Legislaturperiode wieder rückgängig gemacht wird und protestieren aufs Schärfste“, sagt Professor Dr. Fritz Vahrenholt, Alleinvorstand der Deutschen Wildtier Stiftung.

Die Änderung des Naturschutzgesetzes im Wortlaut:

„….Zudem kann auch für Vorhaben privater Träger die Ausnahmevorschrift des § 45 Absatz 7 Satz 1 Nummer 5 in Anspruch genommen werden, wenn zugleich hinreichend gewichtige öffentliche Belange ihre Realisierung erfordern. Zu diesen Belangen gehört der Ausbau der Erneuerbaren Energien.“

Eva Goris
Pressesprecherin
Telefon: 040 9707869-13
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www.DeutscheWildtierStiftung.de

Höchste Waldbrandgefahrenstufe in Brandenburg und Bayern / Waldbrand gefährdet Menschenleben und Existenz von Forstbetrieben / Regeln beachten: Kein Feuer machen, Rauchverbot beachten

In Teilen Bayerns und im Südosten Brandenburgs hat der Deutsche Wetterdienst in dieser Woche die höchste Waldbrandgefahrenstufe ausgerufen. In weiten Teilen Deutschlands, vor allem im Süden, im mittleren und östlichen Teil, gilt außerdem bereits Stufe 4. „Angesichts anhaltender Trockenheit und hoher Temperaturen sollten Waldbesucher besonders vorsichtig sein“, sagte Alexander Zeihe, Hauptgeschäftsführer der AGDW – Die Waldeigentümer. „Waldbrände gefährden sowohl Menschenleben wie auch die Existenz von Waldbauern und privaten Forstbetrieben.“ Zeihe wies darauf hin, dass ein Wald, der durch einen Brand beschädigt oder vernichtet wurde, nicht zu ersetzen ist. „Wälder wachsen über Generationen. Daher braucht es viele Jahrzehnte, bis ein zerstörter Wald wieder nachgewachsen ist.“

Ein großer Teil der Waldbrände ist auf leichtsinniges Verhalten oder sogar Brandstiftung zurückzuführen. Allein in Brandenburg wird bei den 101 Bränden, die im Zeitraum zwischen März und Juni registriert wurden, vermehrt von Brandstiftung als Ursache ausgegangen. Vor diesem Hintergrund weist der Bundesverband der Waldeigentümer die Waldbesucher darauf hin, in Tagen anhaltender Trockenheit besondere Vorsicht und Aufmerksamkeit walten zu lassen. So solle darauf geachtet werden, beim Spaziergang durch den Wald selbst keinen Brand zu verursachen und etwa Zigaretten zuhause zu lassen.

Der Hauptgeschäftsführer der AGDW – Die Waldeigentümer machte bei dieser Gelegenheit deutlich, dass auch im Wald Gesetze und Regeln gelten. Dazu zählt, dass man ein Grillfeuer nur an offiziellen, fest eingerichteten Feuerstellen entzünden darf und danach das Feuer ständig kontrollieren muss. Bei offenem Feuer außerhalb des Waldes muss man einen Mindestabstand von 100 Metern zum Waldrand einhalten. Und ganz wichtig: Zwischen dem 1. März und dem 31. Oktober gilt bundesweit in allen Wäldern absolutes Rauchverbot. Zeihe: „Wer sich an diese Regeln hält, riskiert keinen Waldbrand.“

Außerdem solle man in diesen Tagen besonders aufmerksam sein und sofort reagieren, wenn der Ansatz eines Brandes entdeckt wird. Dann muss sofort die Feuerwehr alarmiert werden. Alexander Zeihe nennt die Punkte, die die Feuerwehr zur Einschätzung der Lage unbedingt wissen muss: „Nach dem 112-Wählen kommt es auf präzise Antworten auf vier Fragen an: Wo brennt es? Brennen Böden oder Bäume? Sind Menschen oder Gebäude in Gefahr? Von welcher Stelle aus wird angerufen?“ Ist die Feuerwehr an der Brandstelle angekommen, wird sie von ortskundigem Forstpersonal unterstützt.

Mehr über die Waldeigentümer:

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Mit freundlichen Grüßen

Larissa Schulz-Trieglaff

Pressesprecherin

AGDW - Die Waldeigentümer

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10117 Berlin

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Mobil 0160 - 140 77 67

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JGHV Prüfungen

 

Nachdenkliches über den Wolf und seine Beute von Eva Nessenius 

Für viele Wolfsfans verwandelt sich ein fühlendes Lebewesen angeblich automatisch in einen Gegenstand, wenn es vom Wolf angefallen wird. Sie nennen den Gegenstand „Beute“. Eine Beute ist eine Sache. Sie nennen das Tier dann nicht mehr bei seinem Artnamen oder seinem individuellen Namen, sondern sie nennen es „Beutetier“ oder ganz einfach „Beute“.

Sie begründen die behauptete Verwandlung in einen Gegenstand mit seiner Funktion. Kann diese Funktion ein fühlendes Lebewesen denn in einen Gegenstand verwandeln?

Wölfe verspeisen eine Beute lebend

Hier wird eine unsachliche Versachlichung eines fühlenden Wesens vorgenommen, welche mit einer nun eintretenden Funktion innerhalb des Nahrungsnetzes begründet werden soll. Dabei wird die Tatsache einfach ausgeblendet, dass das Tier sehr wohl weiterhin ein fühlendes Lebewesen ist, für das die Tierschutzgesetze gelten.

Ein Landwirt wurde zu € 4000.- Geldstrafe und Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt, weil er mit seiner Erntemaschine zwei Rehkitze überfahren hat. Er hatte vergeblich versucht, von einem Jäger Hilfe zu erhalten, der die Ricke mit den Kitzen finden und vertreiben sollte, was diesem aber in Ermangelung eines Vorstehhundes nicht gelang. Der Landwirt wollte nicht aufs Ernten verzichten, fuhr einfach los und überfuhr wissentlich beide Kitze, was er auf keinen Fall hätte tun dürfen, es war ein Verstoß gegen § 17 Abs. 1 und 2 a und b des Tierschutzgesetzes. Dieses Gesetz gilt somit auch für unsere Wildtiere.

Der Landwirt und das Gerichtsurteil:

„Irgendetwas müssen die Wölfe doch fressen, von Salat können sie sich nicht ernähren,“ sagen die Wolfsfans. Das ist wahr. Aber wie kann die Empathie des Menschen aufhören einzig und allein aufgrund einer theoretischen Um-Definition eines Lebewesens zu einem Gegenstand? Kann diese abstrakte Um-Definition das Tierschutzgesetz außer Kraft setzen? Nein, so einfach kann man es sich nicht machen. Das Leid eines Tieres, das bei lebendigem Leibe gefressen wird, kann nicht weggeredet werden, noch kann das Handeln von Personen entschuldigt werden, die solches Leid durch Befürwortung oder Mithilfe bei der Ausbreitung von Wölfen fördern. Wer Wölfe bei uns haben möchte, muss bereit sein, sich dieses Leid mit eigenen Augen anzuschauen, die Schmerzensschreie so eines Tieres auf sich wirken zu lassen, und sich dann zu überlegen, ob er das so akzeptabel findet und seinen Mitmenschen mit dieser Einstellung noch in die Augen schauen kann.

Das Wort „Beute“ benutzen viele entweder in völliger Ahnungslosigkeit oder aber als Ausrede für ihren erschreckenden Mangel an Empathie. Wenn jemand sich so ein Video mit Ton anschaut, kann er laut vor sich hin sprechen „Das ist eben jetzt Beute“, und kann versuchen, mit diesem Wortgebrauch seine Empfindungen zu unterdrücken. So kann man sich selbst belügen.

Wenn ein Landwirt seine Ernte einholen will und wissentlich zwei Rehe überfährt, sind sie keine Beute. Aber welchen Unterschied macht das denn für die Rehe? KEINEN !

Wodurch wird denn das Reh zu einem Gegenstand? Ganz einfach: Durch den Tod. Ein totes Tier hat keine Empfindungen mehr und darf als Beute verwertet werden. Ein lebendes Tier ist kein Gegenstand, sondern ein fühlendes Wesen. Es darf weder angefahren noch lebend angefressen werden. Ein Großraubtier, das seine Beutetiere nicht tötet bevor es sie frisst, ist in Gebieten, in denen Menschen leben und damit konfrontiert werden, inakzeptabel. Ausreden lasse ich nicht gelten.

Eva Nessenius

Für Sammler barocker Jagdszenen ist er ein Begriff: Elias Ridinger. Er wirkte als Maler in der ersten Hälfte des 18.Jahrhunderts und fertigte viele Kupferstiche von Jagdszenen der damaligen höfischen Jagd.

Aus Privatbesitz stehen 2 Stiche mit jagdlichen Motiven zum Verkauf. Auf dem einen Bild wird die Jagd vom Ansitz auf Wild dargestellt, auf dem zweiten Bild sieht man eine Jagdhundemeute nach der Jagd. Beide Stiche haben eine Größe von 40 cm x 50 cm  und sind in einem sehr guten Zustand.

Wer Interesse an den Stücken oder auch nur einen einzelnen Stich erwerben will, der möge sich beim Deutschen Jagdportal melden. Die Bilder werden gegen Höchstgebot abgegeben. Erwerber, die die Bilder nachweislich auch der Öffentlicheit zugänglich machen, werden bevorzugt behandelt.
Sie können sich auch vorab bei Herrn Fügner unter 0178 6141856 informieren.

Angebote richten Sie bitte an:

Deutsches Jagdportal
Industriestr.21
71706 Markgröningen
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Saugatter

 

Saugatter

 

 

 

 

 

 

 

Betrug beim Kauf über das Internet - Tipps zum sicheren Kaufen über Internetplattformen

Vermehrt werden von Betrügern teure Nachtsichtgeräte und hochwertige Optik über ebay und egun zum Kauf angeboten. Wir wollen Ihnen in diesem Beitrag zeigen, auf was Sie beim Kauf über diese Plattformen achten müssen:

1. Seien Sie kritisch, wenn Angebote offensichtlich zu günstig sind.

2. Keine Überweisungen ins Ausland, besonders wenn bei der Artikelbeschreibung eigentlich Deutschland als Standort angegeben ist.

Beispiel 1:
Bei egun oder in diversen Kleinanzeigenportalen findet man die gesuchte Ware zu einem absoluten Schnäppchenpreis. Wenn man dann Kontakt mit dem Verkäufer aufnimmt, so bekommt man oft eine tolle Story zu hören: der Verkäufer ist z.B. gerade im Ausland auf Dienstreise und bittet um Überweisung auf ein ausländisches Bankkonto.
Nach der Überweisung des Geldes wird die Ware nicht zugestellt. Auf Nachfrage reagiert der vermeintliche Verkäufer mit unterschiedlichen Argumenten, um das Ausbleiben zu rechtfertigen (der Artikel konnte nicht zugestellt werden, die Adressangabe war falsch, es gibt Verzögerungen beim Transportunternehmen etc.). Nach einigen Tagen oder Wochen wird nicht mehr auf E-Mails bzw. Rückfragen reagiert. Der überwiesene Geldbetrag ist verloren.

Beispiel 2:
Als Bankverbindung wird eine IBAN angegeben, die nicht mit DE beginnt. Häufig werden von Betrügern z.B. verwendet: GB (Großbritannien), CZ (Tschechien), HU (Ungarn) und NO (Norwegen).

3. Keine Bezahlung über Bargeldtransferdienste (z.B. Western Union, MoneyGram).

4. Vorsicht bei Treuhandservice/Spedition mit Sitz im Ausland
Der vermeintliche Verkäufer gibt einen Wohnsitz im Ausland an. Er schlägt vor, das Geschäft über ein angeblich neutrales Speditions- bzw. Logistikunternehmen abwickeln zu lassen. Dieses soll sowohl den Transport der Ware als auch als Treuhänder für die Zahlung auftreten. In Wirklichkeit gibt es das Unternehmen jedoch nicht.
Der Verkäufer verspricht, die Ware dem Speditionsunternehmen zu übergeben, sobald Sie das Geld an dasselbe Speditionsunternehmen überwiesen haben. Danach soll die Ware versendet werden.
E-Mails und Website des Speditionsunternehmens sind jedoch gefälscht, das Geld fließt direkt an den vermeintlichen Verkäufer. Die gekaufte Ware wird nie ausgeliefert, eine Rückbuchung ist nicht möglich.

5. Mit dem Verkäufer kommunizieren eventuell auch per Telefon.
Welchen Eindruck hinterlässt der Verkäufer ? Überprüfung des Verkäufers per Internetrecherche.

6. Der sicherste Weg bei hochpreisigen Produkten:
Den Artikel persönlich abholen, überprüfen und bar bezahlen.

Wolfgang Rick
www.nachtsichttechnik.info
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Jagdhundrassevereine

Mittwoch, 07 Juni 2017 20:40

Der Regenbogenbock - Wenn der Vater mit dem Sohne

geschrieben von

Eine Jagdgeschichte von Martell Görbi

Gestern war ich das 12x mit meinem Sohn zum Ansitzen, seit über einem Jahr versuchen wir zusammen einen Bock zu erlegen.

Wir hatten auch schon das ein oder andere Mal die Gelegenheit, aber dann saß der Gehörschutz noch nicht richtig oder das Stück stand nicht so, dass man ein sicheren Schuss antragen konnte. Ich erklärte ihm, welche Stücke wir wann schießen dürfen, welches Wild wir in unserem Revier haben, was Hege bedeutet, wie man das erlegte Stück behandelt und wie man es ehrt. Auch Geschichten aus meiner Jugend mussten herhalten um die lange Zeit für einen Siebenjährigen etwas zu verkürzen. Er war schon ziemlich gefrustet, da es nie klappte. Doch gestern konnte ich ihn nochmal dazu bewegen, mit mir mitzukommen.

Also wir alles fertig gemacht, das Auto beladen und raus ins Revier. Da gerade Ferien sind durfte es auch später werden. Um 18 Uhr saßen wir dann bei schönem Sonnenschein. Doch bald darauf fing es an zu stürmen, danach kam ein ordentlicher Regenguss runter und mein Sohn meinte, ob wir nicht lieber gehen sollten, aber ich entschied zu bleiben. Der Schauer war auch zügig vorbei und die Sonne kam wieder hervor und ein schöner Regenbogen kam zum Vorschein, worauf hin mein Sohn meinte, man dürfe sich was wünschen, was er dann auch tat.

Es war ein tolles Gefühl mit meinem Sohn ein Teil der Natur zu sein und ihre ganze Schönheit zu genießen. Dann kehrte innerliche Ruhe ein, es kam die Zeit in der das Wild langsam aktiv wurde. Ein Fuchs machte den Anfang. Er schnürte am Waldrand entlang und dann direkt auf uns zu. Ein herrlicher Anblick den ich gerne mit meinem kleinen Begleiter teilte. Weitere 30 lange Minuten vergingen bis ich am Waldrand eine Bewegung vernahm, ich blickte durch meine Optik und konnte ein Reh ansprechen. Mein Sohn war schon voller Aufregung, sollte es heute klappen, doch ich musste ihn wieder enttäuschen, es war eine Geis. Wir genossen dennoch den Anblick und etwas Zeit verblieb uns noch es war mittlerweile kurz nach neun.

Als wir so die Geiß beobachteten, bemerkte ich noch eine Bewegung am Waldrand, leider versperrten mir viel Äste den vollständigen Blick auf das Stück. Ich schaute durch meine Optik und da war er- unser Bock. Ich gab diese Information sogleich an meinen Cojäger weiter. Sofort kam flüsternd die Frage: "Kannst du schießen?" Diese musste ich leider verneinen da zu viel Äste und hohes Gras einen sauberes Anbringen des Geschosses unmöglich machten. Ich spürte die Anspannung und gleichzeitige Enttäuschung in meinem Nacken. Wir mussten Geduld haben. Ich suchte nach einer Lösung und so setzte ich mich auf den Boden der Kanzel, somit war das Problem der Äste gelöst, jetzt musste der Bock nur noch aus dem hohen Gras wechseln. Ich sagte meinem Sohn wenn ich entsichere musst du dir die Ohren zu halten. Ein leises "ok" kam zurück. Ich war aufgeregter wie bei meinem ersten Stück. Kommt der Bock ? Kann ich schießen ? Müssen wir wieder mit leeren Händen Heim?

Das wichtigste war der sichere Schuss, das der Junge kein unnötiges leid sieht!! Dann trat der Bock auf ca. 80m hervor, stand breit ich entsicherte meinen Stutzen und vernahm eine Bewegung von meinem Sohn. Er hielte sich also die Ohren zu. Der Schuss bricht und die 7x64 verließ den Lauf, ich schaue durchs Feuer und der Bock lag im Knall. Der erste Blick ging dann zu meinem Sohn, der sich immer noch die Ohren hielt. "Hast du getroffen?" war seine erste Frage. "Ja" kam von mir zurück. "Ich will auch mal Jäger werden Papa" sagte er. Was war das für ein Moment einfach unbeschreiblich. Nach einigen Minuten der Stille baumten wir ab und gingen langsam zum Stück. Auf dem Weg nahmen wir die Brüche mit und kamen dann auch gleich am erlegten Bock an. Mein Sohn nahm mich an die Hand und meinte "Mein Regenbogenwunsch hat sich erfüllt" da musste ich schlucken.

Da hat sich der kleine Junge das so sehr gewünscht, dass er sogar seinen Regenbogenwunsch dafür opferte. Er gab dann auch dem Bock den letzten Bissen und bedankte sich bei dem Stück, dass es sein Leben für unser Essen gegeben hat. Wir hielten kurz inne und brachten dann das Stück zum Aufbrechen. Beim Aufbrechen wollte er alles wissen wie was wo heißt wo das Geschoss durchging einfach alles. Wir nahmen uns sehr viel Zeit für alles und er half auch fleißig mit, bis es dann im Kühlschrank war war es 23.30. Es war ein perfekter Tag, den wir beide nie vergessen werden. Und ich bin mega stolz auf meinen Sohn.

Martell Görbi

Freitag, 02 Juni 2017 12:48

Max Götzfried: Ich hätte da mal ´n paar Fragen

geschrieben von

Weil ich gerade das gefühlt mindestens 786. "Wildwolfvideo" gesehen habe: Ich hätte da n paar Fragen:

Ich bin davon überzeugt, dass die rasante Wolfsverbreitung der letzten Jahre künstlich gesteuert war und ist.
Immer wieder gibt es Berichte und Gerüchte um "zugewanderte Wildwölfe", die zB nach einem Autounfall untersucht wurden und mit kanadischen Genen (Respekt vor dieser Laufleistung), vollem Impfschutz (müssen gute Ärzte darunter sein) oder einem hohen Antibiotika-Pegel (wahrscheinlich Kunde einer Hähnchen-Mästerei) aufwarten - anscheindend erstaunt das aber niemanden. Wo werden diese Untersuchungsergebnisse aufbewahrt, werden sie überwacht und veröffentlicht?

Wenn man dann noch die täglich grob geschätzt 10 Facebook-Videos "wilder" Wölfe anschaut, die handzahm hinter Fahrrädern herlaufen oder Straßen durchkämmen, dann frage ich mich immer wieder, warum sich noch nie ein Journalist wirklich, wirklich hinter dieses Thema geklemmt hat. Wo kommen denn zB die vielen Welpen europäischer Park- und Zoowölfe eigentlich in jedem Jahr hin? Existieren hierüber Zahlen und Berichte?

Im Sauerland gibt es einen Riesenaufriss, weil Wisente ein paar Bäume anknabbern, das Projekt ihrer Wiederansiedlung ist gefährdet. Wisente sind genau so wenig ein Neozon wie der Wolf - wenn Letzterer aber Schafe, Rinder und Pferde anknabbert, dann ist das kein allzu großes Thema. Wer verursacht der Allgemeinheit denn mehr Schaden, wer ist denn vom Potential her gefährlicher? Wie kann es sein, dass es spezielle, kostenintensive tiermedizinische Notfallfahrzeuge für Wölfe gibt, die offensichtlich wichtiger sind als die humanmedizinische Versorgung im ländlichen Raum? Wie kann es sein, dass sich ein Jäger strafbar macht, wenn er einen schwer angefahrenen Fuchs NICHT umgehend schmerzersparend tötet, er bei einem Wolf in der gleichen Situation Haus und Hof riskiert, wenn er dem Tier Leid erspart. Statt dessen muss, am besten noch Samstag nachts, ein völlig absurder, elendig langer Behördenapparat in Gang gesetzt werden, an dessen Ende vermutlich ein Wolfsbauftragter und ein Tierarzt entscheiden, ob das seit Stunden im Straßengraben leidende Tier noch lebensfähig ist und zur Erhaltung der Art beitragen kann - um dann eingeschläfert zu werden. Was rechtfertigt diese unterschiedliche Gewichtung?

Und wie kann es sein, dass Rothirsche streng abgegrenzte Gebiete zugewiesen bekommen, bei deren Grenzübertretung sie recht radikal verfolgt werden dürfen - der Wolf aber tun und lassen darf, wo immer und was immer er will? Man hat schon fast das Gefühl, dass die Wolfpaten bei jeder Sichtung applaudierend Schlange stehen wie anno vor nicht allzu langer Zeit an jedem Bahnhof. Aber möchte man mit seiner heißen Hündin an der Leine lieber einem Wolfsrüden oder einem Wisentbullen begegnen? Und sollen Kinder im Wald lieber einen Rothirsch oder einen Wolf von Nahem betrachten können?

Irgendwie werden solche Fragen nie eindringlich genug gestellt -beantwortet würden sie aber ohnehin nicht.

Jagdhundeausbildung

Max Götzfried ist im Hauptberuf Rechtsanwalt mit eigener Kanzlei in Frankfurt/Main und begeisterter Saujäger. Sein Artikel erschien erstmalig auf seiner Facebookseite.

Wald 4.0 als zentraler Schwerpunkt auf größter Messe für Holzbe- und -verarbeitung in Hannover / AGDW und Waldbesitzerverband Niedersachsen präsentierten sich mit weiteren Partnern auf Gemeinschaftsstand

Die LIGNA 2017, die vergangene Woche in Hannover stattfand, war für die Waldeigentümer eine wichtige und informative Plattform. „Diese Messe ist jedes Mal ein wichtiger Impulsgeber“, sagte Alexander Zeihe, Hauptgeschäftsführer der AGDW – Die Waldeigentümer. „Es gab zahlreiche Gelegenheiten, sich über neue und innovative Technologien zu informieren und den Austausch mit Akteuren aus der Branche zu suchen.“

Die LIGNA ist die weltweit größte Messe für Maschinen, Anlagen und Werkzeuge für die Holzbe- und -verarbeitung. Die AGDW hatte sich dort gemeinsam mit dem Waldbesitzerverband Niedersachsen, dem Deutschen Forstwirtschaftsrat, dem Deutschen Forstverein, mit PEFC und der Versicherungsstelle Deutscher Wald präsentiert. „Gerade für die niedersächsischen Waldbesitzer ist die LIGNA eine hervorragende Gelegenheit, sich mit Branchenkollegen auszutauschen und über neue Entwicklungen zu informieren“, sagte Miriam Kleinschmit, Geschäftsführerin des Waldbesitzerverbandes Niedersachsen.

Für die forstliche Unternehmerschaft waren der Unternehmer-Pavillon sowie das Freigelände davor besonders interessant. Hier wurden Themen rund um den Wald 4.0 präsentiert. Hierzu zählten die Projekte des Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e.V. (KWF) rund um die Themen Rettungspunkte und Holzlogistik, aber auch die Präsentation neuer Technologien rund um den Drohneneinsatz oder den Harvestercomputer.

Von Interesse für Waldeigentümer und Forstbranche waren aber auch die Sicherheit bei der Holzfällung sowie die Waldbrandbekämpfung. Aus Sicht des AGDW-Hauptgeschäftsführers liegt in der Themenvielfalt die große Stärke der LIGNA. Zeihe: „Die Messe präsentiert die gesamte Bandbreite an aktuellen Themen und Technologien, die für den forstlichen Bewirtschaftungs- und Arbeitsalltag von Interesse sind.“ www.ligna.de

Mit freundlichen Grüßen

Larissa Schulz-Trieglaff

Pressesprecherin

AGDW - Die Waldeigentümer
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Jagdhundeausbildung

 

Foto: Norbert Leben, Präsident des Waldbesitzerverbandes Niedersachsen, führt Dr. Maria Flachsbarth, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung, über den Gemeinschaftsstand.

Jagdhorn

Voller Erfolg für die Waldmärker: Waldfest in der Lüneburger Innenstadt verzeichnete viele Besucher / Buntes Rahmenprogramm weckte starkes Interesse an Waldwirtschaft / Beitrag zu Klimaschutz stand im Mittelpunkt der Veranstaltung

Das Waldfest vergangenen Sonntag in Lüneburg, zu dem die Waldmärker anlässlich ihres 25-jährigen Jubiläums in die dortige Innenstadt eingeladen hatten, war ein voller Erfolg. „Die vielen Besucher an unseren Ständen haben wieder einmal deutlich gemacht: Der Wald und die nachhaltige Waldbewirtschaftung stoßen auf starkes Interesse“, sagte Dr. Markus Hecker, Geschäftsführer der Waldmärker. Gemeinsam mit Partnern wie der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V., PEFC Deutschland sowie regional ansässigen Unternehmern hatten die Waldmärker zu diesem Waldfest eingeladen.
Ziel des Waldfestes war es, über den Wald und die nachhaltige Waldbewirtschaftung zu informieren. Im Mittelpunkt stand außerdem die wichtige Rolle, die der bewirtschaftete Wald für den Klimaschutz spielt. „Den Beitrag der nachhaltigen Waldbewirtschaftung für den Klimaschutz und für die Stabilität der Wälder müssen wir immer wieder herausstellen“, sagte Alexander Zeihe, Hauptgeschäftsführer der AGDW – Die Waldeigentümer. „Die Waldmärker haben deutlich gemacht, wie es am besten geht.“
Die Waldmärker, eine Forstwirtschaftliche Vereinigung bestehend aus rund 2.600 Waldeigentümern, sind Mitglied im Waldbesitzerverband Niedersachsen. Dieser wiederum ist Mitglied im bundesweiten Dachverband AGDW – Die Waldeigentümer.
Das Waldfest hatte ein breites Unterhaltungs- und Mitmachprogramm geboten und gleichzeitig Informationen vermittelt. Dazu zählte eine Rudermaschine, mit der rund 530 Bäume errudert wurden. Diese werden von den Waldmärkern im kommenden Frühjahr im Rahmen einer Pflanzaktion als Klimaschutzwald Lüneburgs vor den Toren der Stadt gepflanzt. Ein Renner war der Bau von Vogelhäusern, den eine regionale Holzbaufirma, die Schenk GmbH, an einem eigenen Stand betreut hatte. Fast 170 Häuschen wurden von den Besuchern gebaut.
Auch die Stände der Landwirtschaftskammer und der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) waren gut besucht: Bei der SDW konnten Kinder als „Walddetektive“ Tiere und Pflanzen kennenlernen, bei der Landwirtschaftskammer durch einen Wald zum Anfassen spazieren.
In einem Bühnenprogramm sorgten unter anderen die Jagdhornbläser der Jägerschaft Lüneburg und der Verein Lüneplatt für Abwechslung, der sich um die Pflege der plattdeutschen Sprache sorgt. Außerdem luden Landwirtschaftskammer und Waldmärker zu einem Quiz „Dem CO₂ auf der Spur“ mit Gewinnspiel ein, bei dem Maurice Recht aus Hitzacker das große Gewinnerlos gezogen hatte. Zu gewinnen gab es zwei Übernachtungen im Fünf-Sterne-Hotel „Waldhaus Reinbek“. Und das Museum Lüneburg informierte über das Thema Holzbau und Bauholz, das in der Fachwerkstadt hervorragend zu besichtigen ist.
Fotos vom Waldfest finden Sie im Anhang. Einen kurzen Film finden Sie unter www.waldmaerker.de.
Bildunterschrift Foto Waldfest 3: Dr. Markus Hecker, Geschäftsführer der Waldmärker, mit dem Gewinnspiel-Gewinner Maurice Recht und dem Bürgermeister von Lüneburg, Eduard Kolle.

Mit freundlichen Grüßen

Larissa Schulz-Trieglaff

Pressesprecherin

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Jagdhorn

Nur noch 7 Tage, wir können es noch schaffen!

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Waldfreunde,

wir planen eine Hörführung für Kinder mit unserem Audioguide.
Der elektronische Wanderführer soll den Kindern auf kindgerechte Art und Weise die Geheimnisse des Sauener Waldes zeigen.

Wie können Sie uns dabei unterstützen und helfen?

Zunächst brauchen wir öffentliche Aufmerksamkeit. Sie unterstützen uns, indem Sie unsere Facebookseite und unsere Beiträge unter folgendem Link teilen:
https://de-de.facebook.com/Stiftung.August.Bier/

Eine Spende für das Projekt „Kinder-Audio-Führung“ ist die weitere Unterstützungsmöglichkeit.

Der Link zur Crowdfunding-Plattform
https://www.kisskissbankbank.com/de/projects/horfuhrung-fur-kinder-durch-den-sauener-wald

bietet Ihnen eine detaillierte Projektbeschreibung.

Unsere Spendensammelaktion per Crowdfunding („kleines Geld von vielen Menschen“) startete am 8. Mai und soll nach 30 Tagen 4.800 € einbringen, um unser Projekt erfolgreich zu verwirklichen.

Wir hoffen, dass Sie unser Anliegen verbreiten und einer von vielen Spendern sein werden. Als Dankeschön für Ihre Unterstützung bieten wir die Teilnahme an Wanderungen unserer Stiftung im Sauener Wald und Exkursionen an, sowie zahlreiche kleine Geschenke.

Es wäre schön, wenn auch mit Ihrer Hilfe die Hörführung für Kinder für den Sauener Wald möglich würde.

Wir freuen uns über Ihre Anregungen und Fragen.

--
Mit freundlichen Grüßen

Monique Müller
Revierförsterin

vom Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung
des Landes Brandenburg öffentlich bestellter und vereidigter
Sachverständiger für Bestandes- und Bodenbewertung

Mitglied der Gutachterausschüsse der Landkreise Oder-Spree, Frankfurt/Oder,
Spree-Neiße und Oberspreewald-Lausitz
*****************************************
STIFTUNG AUGUST BIER
Forst Sauen
Ziegeleiweg 1
15848 Sauen

Telefon: 03 36 72 - 72 759
Telefax: 03 36 72 - 72 760
Mobil: 01 76 - 23 62 18 80
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.stiftung-august-bier.de

 

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