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Willkommen im Jagdblog des Deutschen Jagdportals

Verpächter und Pächter treffen aufeinander,  beide Parteien verbindet das gleiche Thema: Sie sind auf der Suche!

Doch warum kommen die beiden Parteien in vielen Fällen nicht zusammen?

Jagdverpachtung Deutsches Jagdportal


Die einfache Antwort lautet:  Weil der Verpächter nicht genau beschreibt, welche Anforderungen er an den angehenden Jagdpächter hat und der potentielle Jagdpächter kein aussagefähiges Gebot abgibt.

Auf die Ausschreibungen der Verpächter  haben Sie keinen Einfluss, aber sehr wohl darauf, wie Sie sich um den Zuschlag der Jagdpacht erfolgreich bewerben können.  

Auf eine Ausschreibung treffen teilweise, je nach Attraktivität eines Reviers,  über 100 Gebote beim Verpächter ein. Was kann der Verpächter (Jagdgenossenschaft, Gemeinde, Eigenjagdbezirk) von Ihnen als Pächter erwarten? Wo liegen die teilweise unterschiedlichen Interessen? Was hört der Verpächter gerne und was sind die K.O. Kriterien, die Ihnen vielleicht gar nicht bewusst sind?

Wie Sie es schaffen, vom Pächter in die engere Auswahl genommen zu werden, erfahren Sie bei unserem 1-tägigen Workshop „Wie bewerbe ich mich erfolgreich um eine Jagdverpachtung?“


Programm


Termine / Ort:  

SA 19.11.2016 – Raum Stuttgart
SA 26.11.2016 – Raum Nürnberg
SA 03.12.2016 – Raum Mainz

Tagungsstätte: Hotel in Autobahnnähe, sep. Seminarraum
Beginn: 10:00 Uhr
Ende ca.: 18:00 Uhr
Moderator: Stefan Fügner
Teilnahmegebühr: 130,00 € Tagespauschale inkl. MwSt. zzgl. 29,00 € Pauschale für Speisen und Getränke inkl. MwSt.
Mindestteilnehmerzahl: 10 Teilnehmer
Max. Teilnehmerzahl: 25 Teilnehmer 


Was Sie von diesem Workshop erwarten können:


Einführung in das Thema, aktive Teilnahme der Gruppenmitglieder in der Erarbeitung eines Bejagungskonzepts. Wir entwickeln gemeinsam in einer offene Planung durch die Reaktionen aus der Gruppe individuelle Bejagungskonzepte. Dadurch haben Sie eine Strategie an der Hand, um konstruktiv mit dem Verpächter die Jagdbewirtschaftung zu erörtern.
 
Sie sollen selbst Erkenntnisse gewinnen um diese bei künftigen Bewerbung um eine Jagdpacht erfolgreich einsetzen zu können. Nachdem Sie die 1. schriftliche  Hürde genommen haben und der Verpächter Sie persönlich kennen lernen möchte, stehen Sie vor der Herausforderung,  sich auch im persönlichen Gespräch als geeigneter Pächter sehr gut zu präsentieren.

Workshop-Unterlagen: Musterbewerbung/Gebot und Bejagungskonzept

In der Pauschale für Speisen und Getränke sind enthalten: Mittagessen, Kaffee und Kuchen, kalte und warme Getränke während des Workshops.

Reservierung ab sofort möglich!


Die Vergabe der Teilnehmerplätze erfolgt in der Reihenfolge der Reservierung! 

Ihre Reservierung wird erst nach Ihrem Zahlungseingang verbindlich.

Zur Anmeldung senden Sie bitte eine Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ihre Anmeldung sollte folgende Informationen enthalten: Termin und Ort, Name des Workshops, Ihre Kontaktdaten (Rechnungsanschrift).

Mit Ihrer Reservierungsbestätigung erhalten Sie weitere Informationen.

Der Moderator – Stefan Fügner:

Country

Stefan Fügner mit seinem DD-Rüden Ajax und BGS-Hündin Dana


Seit seiner frühsten Kindheit ist er mit der Jagd eng verbunden. Durch seinen Vater zur Jagd gekommen, legte er mit 15 Jahren seine Jägerprüfung ab und ist seit seinem 16. Geburtstag, dem 27.5.1976, im Besitz eines Jagdscheins. Der ledige gebürtige Rheinländer lernte Maurer und studierte Bauingenieurwesen in Darmstadt.

Von 2009 bis 2013 war er hauptberuflich als Jagdbewirtschafter eines 1.100 ha großen Hochwildreviers in Brandenburg tätig. 2014 hat er zusammen mit seinem Partner Rainer Kern, das Deutsche Jagdportal gegründet.

Das Deutsche Jagdportal ist die größte Jagd-Informationsplattform im Deutschsprachigen Internet. Über das Deutsche Jagdportal werden jährlich hunderte von Jagdverpachtungen und Begehungsscheinen vermittelt.

Er ist die Schnittstelle zwischen Verpächter und Pächter und kennt die Wünsche und Anforderungen beider Seiten, sowohl durch seine eigenen jagdlichen Erfahrungen, als auch über die täglich stattfindenden Gespräche mit Verpächtern und Jagdpachtsuchenden im Jagdportal.

Darüber hinaus ist er als Administrator einer knapp 1o.ooo Mitglieder starken Gruppe in Facebook zum Thema Jagdverpachtung als Administrator tätig.

Mittwoch, 12 Oktober 2016 10:40

Sie sind auf der Suche nach einer Jagdgelegenheit?

geschrieben von

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Jagd


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Unser Tipp: Nutzen Sie die Möglichkeit sich persönlich vorzustellen und Ihre Wünsche und Vorstellungen offen zu kommunizieren. Sie ersparen sich und dem Jagdpächter unnötige Enttäuschungen. Wie oft haben Sie Zeit zur Jagd zu gehen und sich an Revierarbeiten zu beteiligen. Haben Sie einen brauchbaren Jagdhund um Nachsuchen selbst durchführen zu können. Welche jagdlichen Erfahrungen konnten Sie bisher sammeln?


Waidmannsheil und viel Erfolg!

Ihr Jagdportal-Team


Hier gelangen Sie direkt mit einem Klick zum Formular zur Erstellung Ihres Suchauftrags!

Zum zweiten Mal in diesem Jahr startete am 24. Juni das mehrtägige Jungjägerseminar „Bockjagd“ des Deutschen Jagdportals.

Am Freitag Abend trafen sich die Teilnehmer und Stammjäger des Ausbildungsreviers im Wirtshaus und lernten sich in lockerer Runde kennen. Es wurden Jagderfahrungen ausgetauscht und nach kurzer Einweisung die Blaser R8 mit Zeiss Optik an die Jungjäger für einen ersten Abendansitz übergeben und in Begleitung eines Stammjäger ging es zum Ansitz. Aufgrund der hohen Temperaturen zeigte sich das Rehwild - wenn überhaupt – leider nur sehr kurz.

Der Samstag begann mit einem großen Revierrundgang unter der Führung des Jagdpächters Rainer Kern. Anschaulich wurde über die örtlichen Begebenheiten, Hege und Revierpflege sowie verschiede Reviereinrichtungen und das Bejagungskonzept des Ausbildungsreviers besprochen.

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Ab Samstag Mittag stand die Ausrüstung, insbesondere Waffen und Munition ganz klar im Fokus. Der Kurs fuhr in Begleitung des RWS Mitarbeiters Nils Waltring auf den Schießstand nach Cadolzburg. Die Jungjäger bekamen viele Informationen über das Einschießen von Waffen, Waffenreinigung und verschiedene Geschosse. Nils half dabei die Waffen auf die mitgebrachte RWS Munition einzuschießen. Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit die Performance Test Pack Munition zu testen, was nicht nur die Jungjäger, sondern auch den Lehrgangsleiter Rainer Kern besonders begeisterte, da sich das Tefferbilder der verschiedenen Munitionstypen sehr nah bei einander lagen.

Ein begeisterter Teilnehmer sagte: „Nils hatte für jeden von uns ein Ohr und beantwortete hierbei alle unsere Fragen absolut verständlich, kompetent und mit viel Geduld. Es war superinteressant zu erfahren wie aufwendig die Geschosse von RWS produziert werden und wie viele verschiedene Möglichkeiten wir Jäger bei der Auswahl der richtigen Geschosse haben!“

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Gegen Abend stärkten sich alle gemeinsam für den Abendansitz. Anschließend wurden die Reviereinrichtungen und Jagdbegleiter für den Abend- und den kommenden Morgenansitz zugeteilt. Hierbei beschrieben die Stammjäger ausführlich wie man am besten entscheidet welche Sitze bei welchen Wetterverhältnissen geeignet sind, und warum.

Gegen 21 Uhr trafen Tobias R. und sein Jagdbegleiter Alexander wieder im Jagdhaus ein. Tobias erlegte an diesem Abend seinen allerersten Bock, der zudem ein Hegeabschuss war. Wir freuten uns selbstverständlich außerordentlich für ihn. Nach dem gemeinsamen Aufbrechen im Jagdhaus wurde der Bock tradionell verblassen. Danach saßen wir noch lange zusammen und genossen die allmähliche Abkühlung des Wetters.

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Bild oben: Der stolze und glückliche Jungjäger Tobias R.

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Bild oben: Jungjäger Sebastian V. bläst das Jagdhorn bereits wie ein Profi

Am Sonntag morgen gegen 04:00 Uhr starteten die Jungjäger, auf Wunsch mit Jagdbegleiter, zu den vereinbarten Hochsitzen zum Morgenansitz. Alle hatten Anblick, doch leider hatte kein weiterer Jungjäger Waidmannsheil.

Nach dem Frühstück ging es wieder in die täglich gelebte Praxis und die Jungjäger wurden im Zerwirken angeleitet. Hierbei ging Rainer Kern besonders auf taugliche Werkzeuge und die nötige Wildbret-Hygiene ein und erklärte genau worauf geachtet werden muss. Gegen Mittag verabschiedeten wir uns von unseren Teilnehmern und freuen uns wiederholt viele neue Freundschaften schließen zu können. Alle Jungjäger waren uns wirklich tolle, sympathische Gäste, die wir gerne wieder bei uns begrüßen.

An dieser Stelle möchten wir uns bei unseren Partner, Zeiss, Blaser und RWS für die Unterstützung unserer Jungjägerseminare bedanken.

Ein ganz besonderen Dank geht dieses mal geht an die Firma RWS und Nils Waltring, der uns allen viele Informationen zu RWS Produkten und zu Bleifreigeschoßen gegeben hat.

Euer Team vom Deutschen Jagdportal

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v.l.n.r.: Sebastian, Tobias, Rainer, Alexander I, Alexander II


Erfahrungsbericht des Jungjägers Tobias

Wochenendseminar vom 24.06-26.06.2016

Mit großer Freude sah ich meinem Jungjägerseminar entgegen. Der Kontakt vorab war schon sehr freundlich und jede Frage wurde immer flott beantwortet.
Im Revier angekommen wurde ich sehr freundlich empfangen und wir lernten uns alle bei einer kleinen Brotzeit kennen mit anschließenden Abendansitz im Revier mit meinem Jagdführer Alexander Meier der mir sehr viel erklärte und mich sehr nett aufnahm.

Bei einem kleinen Umtrunk im "Jagdschlösschen" haben wir dann den Abend bei geselliger Runde und Besprechung des darauf folgenden Tages ganz nett ausklingen lassen.

Am nächsten Morgen ging es mit dem Revierinhaber Rainer Kern und meinen Jagdführer  Alexander Meier und dem RWS Fachmann ins Revier für einen Revierrundgang und Erklärungen von dessen Einrichtungen, Hegemaßnahmen, Spurenlesen usw. Alle Beteiligten waren sehr freundlich und haben jede Frage beantwortet und mir sehr viel erklärt.

Danach ging es zum Vortrag von RWS mit anschließendem Einschießen am Schießstand. Hierfür wurde mir eine Schulungswaffe ein Blaser R8 mit einer Zeiss Zieloptik für das Wochenende überreicht, mit der ich Schießübungen durchführte. Auch hier standen mir Rainer und seinen Mitjägern sowie vom RWS Fachmann mit Rat und Tat zur Seite.

Ich fühlte mich wie unter Freunden. Am Abend ging es wieder raus in den Wald – hier hab ich mit Hilfe von Alexander meinen ersten Bock erlegt!!!

Nach erfolgreicher Schussabgabe haben wir zusammen den Bock geborgen, und ihm „Jagdschlössle“ aufgebrochen. Anschließend hockten wir uns alle wieder zu einer geselligen Runde zusammen und ließen den Tag ganz entspannt ausklingen.

Am nächsten Tag ging es in der Früh wieder raus zum Morgenansitz. Anblick war wie bei jedem Ansitz immer gegeben. Mittag ging der Trip dann dem Ende zu und wir trafen uns ein letztes Mal zu einer geselligen Runde im "Jagdschlösschen.

Ich hatte sehr viel Spaß und habe auch vom Waidwerk her noch sehr viel lernen können.

Vielen Dank für dieses tolle Wochenende und dass ich dort auch noch meinen ersten Bock erlegen durfte!

Bedanken möchte ich mich auch bei Blaser, Zeiss und RWS das Sie das  Deutschen Jagdportal mit Unterstützen bei den Jungjägerseminaren.

Ich kann es wirklich nur weiterempfehlen.

Tobias R.

Samstag, 18 Juni 2016 12:53

Ein Wiedersehen in Wendsdorf

geschrieben von

Nachdem mich Rainer im März eingeladen hatte mal wieder im schönen Frankenländle dem Wild nachzustellen, wollte ich mich natürlich nicht zweimal bitten lassen. Diesmal hatte ich auch meine treue Seele Tyson mit an Bord und so kamen wir, am 12.5 im Fränkischen an, um vier sehr schöne und gut organisierte Jagdtage zu verbringen. Natürlich wurde für das leibliche Wohl hinreichend gesorgt und auch die Hunde kamen nicht zu kurz. So konnten auch wieder neue Bekanntschaften gemacht und alte gepflegt werden. In dieser herrlichen Atmosphäre stand - na klar - das waidwerk und die Hunde an erster Stelle bei unseren Gesprächen. Gerade das Thema Hundeernährung wurde von Karolin Weber eingehend beleuchtet,sodass jeder Hundeführer wissenswertes daraus mitnehmen konnte.

Leider verflogen die Tage wieder viel zu schnell, dennoch konnte von allen Beteiligten Strecke gemeldet werden und wir freuten uns sehr das auch die angereisten Jungjäger Jagderfolg hatten.

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Am Samstag den 14.5 gab es noch ein kleines Highlight für Rainer, das ich in unzähligen Stunden vorbereitet hatte. So konnte ich ihm eine richtige "Bördekanzel" überreichen, die er sich von mir so sehnlichst gewünscht hatte. Er hatte sich den Kopf zerbrochen, wie ich diese wohl ins Frankenland transportieren würde.

Leider musste ich diese im Maßstab 1:10 bauen, da die Anreise von 450 km mit Anhänger doch ein wenig anstrengend gewesen wäre.

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Ich freue mich natürlich auf ein Wiedersehen spätestens 2017 und wünsche allen vom deutschen Jagdportal alles Gute und weiterhin viel Erfolg. 

Ich kann jedem Jungjäger der kein, oder nur wenig jagdlichen Anschluss hat, ans Herz legen die Möglichkeiten zu nutzen die hier geboten werden.

 

Waidmannsheil Nico und Tyson

Bockjagd Jungjaeger deutsches Jagdportal04Am Freitag, den 13. Mai sollte es beginnen, das erste Jungjäger-Wochenende des deutschen Jagdportals in diesem Jahr.

Freitag abends gegen 6 Uhr trafen die Teilnehmer in unserem Ausbildungsrevier in Mittelfranken ein. Wir begrüßten sie mit einem gemeinsamen Grillabend im Kreise unserer Stammjäger, bei dem es selbstverständlich selbst erlegtes Reh-Steak und Wild-Bratwürstchen sowie selbstgemachte Salate gab. Alle unterhielten sich ausgelassen und tauschten Erfahrungen aus.

Nach dem Abendessen saßen einige der Stammjäger im Revier an, während die Teilnehmer des Jungjäger-Seminars den Ablauf der nächsten zwei Tage mit dem Pächter Rainer Kern besprachen.

Am Samstag vormittags trafen wir uns nach einem ausgiebigen gemeinsamen Frühstück zu einem großen Revier-Rundgang, bei dem wir die Eigenheiten des Reviers erläuterten sowie auf die regionale Flora und Fauna eingingen und beobachteten. Dank der freundlichen Unterstützung der Firma Zeiss konnten wir den Teilnehmern leihweise Ferngläser zur Verfügung stellen, mit denen sie die Natur besonders gut beobachten konnten.

Im Revier besichtigten wir zudem Reviereinrichtungen, besprachen wie man diese am Besten anlaufen sollte und legten gemeinsam die Jagdbegleiter für den Abendansitz fest. Bockjagd Jungjaeger deutsches Jagdportal06 Anschließend wurde das Bejagungskonzept erläutert und die Schussfreigabe für den Abend erteilt. An dieser Stelle auch noch einmal herzlichen Dank an die Firmen Blaser und RWS für die Unterstützung dieses Jungjäger-Seminares.
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Am späten Nachmittag aßen wir gemeinsam in Wirtshaus zu Abend und verteilten uns anschließend auf die vorher festgelegten Kanzeln.

Nach dem Abendansitz sammelten wir uns wieder. Alle Teilnehmer hatten Anblick und zweien durften wir zum Waidmansheil gratulieren. 

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Deshalb brachen wir anschließend gemeinsam in unserem Jagdhaus auf und besprachen die verschiedenen Verfahren sowie die praktischen Erfahrungen der Stammjäger.
Die Teilnehmer berichteten von ihrem Anblick und begutachteten gegenseitig ihr erlegtes Wild. Im Anschluss wurden die Jagdbegleiter für den Morgenansitz sowie die geeigneten Reviereinrichtungen besprochen und verteilt.

Nico G., der schon im letzten Jahr am Jungjägerseminar teilgenommen hat, überraschte den Revierpächter Rainer Kern mir einem selbstgebauten Miniatur-Hochsitz. Er hatte im letzten Jahr einen Bockabschuss gewonnen und als Dank versprochen, zum Hochsitz bauen wieder zu kommen. Dieses Versprechen löste er nun mit diesem wunderschönen Model ein. Nico wird uns in Zukunft hoffentlich wieder besuchen, denn durch die Seminare entstehen häufig auch Jagdfreundschaften, die wir gerne pflegen und über die wir uns sehr freuen. Bockjagd Jungjaeger deutsches Jagdportal05

Am Sonntag Morgen, um 4 Uhr, ging es für die Teilnehmer zum Morgenansitz, bei dem einer der Jungjäger gegen 6 Uhr Waidmannsheil hatte. Nach kurzer Nachsuche wurde das Stück geborgen und ins Jagdhaus gebracht. Dort folgte nach dem Aufbruch und dem anschließenden Frühstück das gemeinsame Zerwirken der erlegten Stücke sowie viele praktische Tipps zur Wildbrethygiene und -vermarktung. Am Nachmittag verabschiedeten wir uns von unseren Teilnehmern.

Wir bedanken uns bei den Teilnehmern für die kameradschaftliche Zeit und das große Interesse sowie die tollen Gespräche und entstandenen Freundschaften.Bockjagd Jungjaeger deutsches Jagdportal01

Bockjagd Jungjaeger deutsches Jagdportal10

Seite heute sind unsere neuen Termine für die Jungjäger- und Jagsscheinanwärter Seminare 2016 online. Die Teilnehmerplätze sind limitiert und es gibt bereits Voranmeldungen.  

Die Abschüsse sind unlimitiert! 

Bockjagd 2016 Deutsches Jagdportal

 

Aufgrund der großen Nachfrage und der positiven Resonanz bei unseren Jungjägerkursen im letzten Jahr, bieten wir auch für das kommende Jagdjahr wieder drei Seminartermine zum Thema „Jagdpraxis erlernen" an.  

Es erwarten euch lehrreiche Seminare in kameradschaftlicher und ungezwungener Atmosphäre.

Wochenend-Seminare: 13.-15. Mai und 24.-26. Juni 2016

Wochen-Seminar: 06.-12. August 2016


Unsere Partner Blaser, Zeiss und RWS fördern die praktische Ausbildung von Jungjägern und stellen Ihre Produkte für euch bereit!


             



Das sagen ehemalige Teilnehmer:

Für mich steht auf jeden Fall fest, dass ich die Seminare regelmäßig frequentieren werde, bis ich mich fit fühle – denn es gibt noch viel zu Lernen. Prädikat: ausgesprochen empfehlenswert.  

U. Paschedag

Drei lange Jagdtage mit kurzen Nächten gehen zu Ende. Mit einem erfahrenen Jäger an der Seite konnte ich meine ersten jagdlichen Schritte unternehmen, weitere werden folgen, da bin ich sicher. Danke Stefan, bis zum nächsten Mal!

J. Lehmann 


Verlosung Bockabschuss Deutsches Jagdportal 02

Bild oben v.l.n.r.: Jungjäger Nico Gericke mit seinen 2 Böcken und Jagdpächter Rainer Kern, sowie BGS Hündin Dana bei der Bruchüberreichung nach einem wunderschönen, kameradschaftlichen, lustigen und erfolgreichen Jagdwochenende in Mittelfranken.  

O-Ton Nico in einem Dankschreiben:

„Leider verflogen die 3 Tage wie im Flug. Aber heut’ ist nicht alle Tage – ich komm’ wieder keine Frage!“   



Auf geht`s zur Anmeldung!

Ihr seid nur ein Klick für weitere Infomationen und der Anmeldung entfernt! 

Eure Lehrprinzen, bestehend aus langjährig erfahrenen Jägern, wie Berufsjäger, Jagdaufseher, Jagdhundeausbilder, Schweißhundeführer freuen sich auf euch! 

Waidmannsheil euch allen da draußen!
 

Montag, 29 Februar 2016 16:46

Jagdethos: „Eine Frage des Alters?“

geschrieben von

Fast ein Jahr ist es inzwischen her, dass wir im Jagdblog des Deutschen Jagdportals eine interessante Umfrage gemacht haben. 

Frage: Ist Jagdethik eine Frage des Alters? 

Die Umfrage führten wir für Herrn Albrecht Linder durch, der sich im Rahmen seiner Abschlussarbeit zum "Akademischen Jagdwirt" intensiv mit diesem Thema beschäftigte. Wir freuen uns sehr darüber, dass Herr Linder uns nun seine Abschlussarbeit zur Verfügung gestellt hat. 



Bildquelle: Universität für Bodenkultur in Wien - http://www.jagdwirt.at


Es ist schon etwas ungewöhnlich, wenn jemand am Ende seines beruflichen Werdegangs, anstatt seinen wohlverdienten Ruhestand zu genießen, sich noch einmal als Student an einer Universität einschreibt. Wenn er sich dann noch dort mit einem Thema beschäftigt, das mit seinen fast 50 vorangegangenen Berufsjahren wenig Berührungspunkte hat, ist seine Abschlussarbeit einer besonderen Aufmerksamkeit wert.

Wer in jungen Jahren bereits den Zugang zur Jagd fand und dann nach mehreren Jahrzehnten auf ein erlebnisreiches Jägerleben zurückblicken kann, der wird in seiner Einstellung zur Jagd einen Wandel feststellen. Der oft hitzige Jagdeifer junger Jahre ist gewichen und er hat einer Besonnenheit Platz gemacht, die einen passionierten Jäger oft befremdet. Viele Dinge bei der Jagd sieht man im Laufe der Zeit etwas anders.

Dieser Sinneswandel berührt einen erfahrenen Jäger und man sucht Anfangs den Grund in seiner Person. Erst später kommt man zu der Erkenntnis, dass es wohl etwas mit dem Alter zu tun haben muss. 

Dieser Frage wollte der pensionierte Jurist Albrecht Linder im Rahmen seines Zweitstudiums zum akademischen Jagdwirts am Institut für Wildbiologie und Jagdwirtschaft im Rahmen des Universtitslehrgangs Jagdwirt nachgehen.

Eine aufwendige Befragung von zahlreichen Jägern unterschiedlichen Alters zeigt, wie sehr sich unsere Einstellung zur Jagd im Laufe unseres Lebens verändert.
Wer sich für dieses Thema interessiert, der hat die Möglichkeit, diese aufwendige Studie und deren Ergebnisse hier Im Jagdblog des Deutschen Jagdportals nachzulesen.

Für die Veröffentlichung der Studie hier auf dem Deutschen Jagdportal bedanken wir uns bei Herrn Linder ganz herzlich und wünschen ihm, nun als Jagdwirt, weiterhin viel Waidmannsheil

Stefan Fügner

Zum Download der Abschlussarbeit bitte hier klicken 

Jagdfarm Kachauchab - mein Besuch im Oktober 2015.

Nach fast 20 Jahren war es wieder mal soweit, dass ich mich ins ferne Afrika-sprich Namibia-hin aufmachte um wieder einmal zu jagen. Wie schon vor 20 Jahren, habe ich bei dem mir schon bekannten Jagdanbieter, Christian Otto, gebucht, dessen Farm- Jagdfarm Kachauchab-mit seinen unendlichen Weiten und gutem Service, sowie reichem Wildangebot, mir noch in guter Erinnerung war. 

Nach einem anstrengenden Flug über Johannesburg landete ich am späten Nachmittag in Windhoek. Ich habe diese Alternative zum Direktflug nach Windhoek genommen, weil er wesentlich billiger war und habe daher gerne die Strapazen des erheblich längeren Flugs, mit einem Zwischenstop in Johannesburg, auf mich genommen.

Jagen wollte ich auf das Standardwild in Namibia, Kudu, Oryx und Springbock, sowie Hartebeest, Weißwedel Gnu und Blessbock, vor allen die letzten Beiden, da ich diese noch nicht in meinem Jagdzimmer hängen habe.

Nach zwei anfänglichen Jagdtagen auf Lichtenstein-Süd, wo ich erfolgreich auf Kudu und Oryx war, fuhren wir zum Jagdgebiet von Kachauchab, wo ich die nächsten 7 Tage jagen wollte.

Jagdfarm Kachauchab Namibia Kudu

Kudu (Bild oben) und Oryx (Bild unten)

Jagdfarm Kachauchab Namibia Oryx

Das Jagdgebiet von Kachauchab erstreckt sich über 23.000ha, mit weiten, offenen Flächen bis hin zur dichten Buschsavanne. Wegen der Größe des Gebietes waren wir viel mit dem Pirschwagen unterwegs bis wir an strategischen Punkten anhielten und das Gebiet abglasten auf der Suche nach geeignetem Wild. Da es schon Hochsommer war und die Temperaturen tagsüber bis zu 40 Grad C anstiegen, beschlossen wir ganz früh am Morgen auf zu brechen. Nach kurzem Kaffee mit leichtem Gebäck, ging es dann meist gegen 6h00 früh los. 

Der erste Morgen auf Kachauchab war aufregend und schnell packte mich das Jagdfieber. Gleich hinterm Haus sahen wir das erste Wild: Springböcke die leichtfüßig in der Morgendämmerung durch die Flächen stoben. Nach einer halben Stunde hielten wir an einer leichten Anhöhe an um das Gelände vor uns ab zu Glasen. Christians geübtes Auge fand schnell weiteres Wild: Springböcke die von einer Wasserstelle wegzogen, ein Straußenpärchen, das mit seinem langen Hals uns schon gesichtet hat und zügig am Horizont verschwand.

Ein einzelner Hartebeest Bulle zog über die Fläche zum Wasser hin. Wie sollte ich da je nah genug heran kommen, um einen sicheren Schuss an zu bringen? -Dachte ich bei mir. Der Bulle war sehr nervös durch die Strauße und verschwand wieder im Gebüsch. Trotzdem versuchten Christian und ich unser Glück auf der Pirsch und wir nutzten das spärliche Gebüsch als Deckung. Immer wieder glasten wir die Umgebung mit dem Fernglas ab. Überall auf der Fläche vor uns weideten Springböcke, meist Ricken mit ihren Jungtieren. Dann entdeckten wir eine kleine Gruppe Blessböcke die zügig einen Hang herunterzogen, genau auf uns zu. Mein Herz schlug höher, denn diese eigenartige Antilope fehlte noch in meiner Sammlung. Bis auf knappe 150 m zogen sie heran, doch leider war kein Bock dabei, und wir konnten diese nur beobachten und Fotos machen. Langsam pirschten wir in der Senke weiter, die Sonne immer im Rücken. Plötzlich verharrte Christian regungslos hinter einem Busch und wies nach vorne. Ein einzelner starker Springbockramm zog seitlich gemächlich auf uns zu. Schnell war das Dreibein aufgestellt und sobald der Bock einmal verhoffte, konnte ich mein erstes Stück Wild auf Kachauchab erlegen. Später stellte sich heraus, dass dies ein sehr alter Bock war, der schon so manch einen Kampf überstanden hatte. Überglücklich konnte ich den Augenblick genießen, während wir auf den Jagdwagen warteten, der unsere Beute nach Hause bringen sollte. Später schoss ich während einer anderen Pirsch im selben Gebiet noch einen 2.Springbock.

Jagdfarm Kachauchab Namibia Springbock

Jagdgehilfe Stefanus mit meinem 2. Springbock.

Es folgten zwei Tage mit ausgedehnten Pirschgängen. Vor Allen das Hartebeest hat es uns angetan. Mehrere Male mussten wir aufgeben, da wir immer vorher entdeckt wurden. Auch mit den Blessbock wollte es nicht so richtig klappen. Die Pirsch auf diese Antilope, die ursprünglich nur im zentralen Süd Afrika zu Hause war, heute aber überall im südlichen Afrika zu finden ist, war anspruchsvoll und herausfordernd.

Spät am Vormittag des dritten Tages auf Kachauchab entdeckte Christian eine große Herde Blessböcke, die in einer Senke Schutz vor der sengende Hitze suchten. Langsam pirschten wir uns heran. Die letzten 200 m wie Buschmänner kriechend am Boden um in eine günstige Schussposition zu kommen. Meine Hände waren rot gebrannt von den heißen Steinen auf unserem Weg. Ein kleiner Kameldornbaum vor uns war unser Ziel, erhofften wir von da einen Schuss anbringen zu können. Nach langer Zeit, mir wie Stunden vorkommend, erreichten wir den kleinen Baum und verharrten dort erst einmal, im spärlichen Schatten der Baumkrone, um wieder zu Atmen zu kommen Es war inzwischen 12 Uhr mittags und die Sonne brannte ohne Erbarmen auf uns herab. Unten kam Bewegung in die Blessbock Gruppe und schnell war ein Bock angesprochen und ich drückte ab-daneben. Die ganze Mühe war umsonst gewesen. Bedrückt warteten wir auf das Jagdauto und fuhren nach Hause wo ein kühles Bier auf uns wartete. Es sollte auf dieser Jagdreise die einzige Möglichkeit auf Blessbock bleiben, und ich muss die Jagd auf diese eigenartige Antilope wohl auf ein nächstes Mal verschieben.



Ein Blessbock zieht über die weite offene Fläche.

Am selben Nachmittag sollten wir nochmals erfolgreich sein. Nach kurzer Fahrt erspähte unser Tracker Stefanus eine Gruppe Hartebeester die gemächlich über eine Fläche trotteten. Es ist erstaunlich was für gute Späher diese Menschen sind. Ich konnte die Gruppe gerade mal mit dem Fernglas entdecken, doch Stefanus gebrauchte dafür nur seine Augen. „Guter Bulle“ wagte er auch noch zu behaupten. In einer Senke, mit etwas Deckung, pirschten Christian und ich los. Alles klappte vorzüglich und nach kurzer Pirsch sahen wir eine Bewegung vor uns im Gebüsch. Dort zogen die Hartebeester an uns heran, drehten aber bald ab und verschwanden hinter einem Hügel. Es war wirklich ein guter Bulle dabei, der immer etwas abseits hinter der Herde herzog. Dies sollte sein Verhängnis sein, denn nach einer weiteren kurzen Pirsch in der Senke entlang, wurde plötzlich das Dreibein aufgestellt. „Dort vorne steht er“, raunte Christian mir zu. „Vorne“ waren immerhin noch etwa 200m, doch jetzt oder nie. Schnell war meine Waffe im Anschlag und im Schuss mit der 8x68, verschwand der Bulle aus meiner Sicht. Gut getroffen, meinte Christian, der liegt- wie die Namibier sich hier aus zu drücken pflegten. Beim Bullen angekommen war ich überglücklich. Eine stattliche Trophäe. Für heute war die Jagd zu Ende. Wir fuhren nach Hause, wo es abends am Lagerfeuer noch viel zu erzählen gab.

Jagdfarm Kachauchab Namibia Hartebeest

Autor Jürgen Haas und Jagdführer Christian Otto bei der stattlichen Hartebeest Trophäe.

So langsam neigte sich meine Jagd dem Ende zu. Es folgten noch weitere interessante Jagderlebnisse, meist ohne Erfolg-wie eben auf den Blessbock. Doch einmal war mir das Jagdglück nochmals hold. Stefanus und ich pirschten am frühen Morgen durch den Busch auf der Suche nach einem Weißwedel Gnu. Auch diese Wildart, obwohl sehr häufig vorkommend, war nicht einfach zu bejagen. Immer wieder versuchten wir uns an eine Gruppe heran zu pirschen, doch ohne Erfolg. Die Tiere waren sehr aufmerksam und wenn diese einen erst mal gesichtet haben, war ein Herankommen sehr schwierig.

Wir hatten es schon beinahe aufgegeben, als Stefanus nochmals eine kleine Gruppe entdeckte, die faul in der Sonne lagen. Nur sehr wenig Deckung war vorhanden, so versuchten wir einfach unser Glück und pirschten vorsichtig heran. Und wirklich, nach all den Strapazen vorher war es dann einfacher als erwartet. Obwohl die Tiere uns bald gesichtet haben, verharrten diese, zwar unruhig und mit ihren typischen Gnnnooouu-brummlaut und nervösen Schwanzwedeln, bis wir auf etwa 150m heran waren. Schnell war ein guter Bulle angesprochen, und ich konnte meine letzte Trophäe erlegen. Beim Bullen angekommen, fanden wir einen alten Kämpfer vor uns mit abgebrochener Hornspitze, und Narben am Körper. Mit Respekt kniete ich mich nieder und gab ihm die letzte Ehre.

Jagdfarm Kachauchab Namibia Weiwedel Gnu

Mein Weißwedel Gnu mit Stefanus.

Am Ende meiner Safari hatte ich noch 2 Tage Urlaub in der Küstenstadt Swakopmund eingeplant. Hier wollte ich nochmals ein Erlebnis besonderer Art erleben: Haifischen. Der Atlantik ist bekannt für seine ausgezeichneten Fischgründe. Das kalte Wasser des Benguela Meeresstrom, hat viel Plankton was wiederum Futter für unzählige kleine und große Fische bedeutet. In den etwas wärmeren Jahreszeiten, Oktober bis März, schwimmen die großen Haie ganz nah ans Land heran auf Suche nach Futter- dies ist ideal zum Haifischangeln!

Von der Firma Aquanaut Tours, spezialisiert auf Haifischen, werde ich früh morgens abgeholt. Ideales Wetter wartet auf uns und schon bald waren die Angeln im Wasser. Jeder von uns dreien, die mit auf der Tour waren, konnte einen stattlichen Hai erbeuten. Mir war das Glück hold einen etwa 60kg großen Kupferhai ans Land zu ziehen. Fast eine halbe Stunde musste ich Kämpfen, bevor der Hai vor mir lag. Nach ein paar Fotos brachten wir den Hai wieder zurück in die Wellen. Mit ein paar kräftigen Schwanzschlägen verschwand dieser wieder in die Tiefe des Atlantiks.

Jagdfarm Kachauchab Namibia Kupferhai

Autor Jürgen Haas mit seinem Kupferhai am Strand von Swakopmund.


Ein unvergesslicher Urlaub ging zu Ende. Rückblickend kann ich nur sagen: Bei Christian und seinem Team war ich in guten Händen. Mir bleiben jetzt nur die schönen Erinnerungen, und das Warten auf die Trophäen, die mir Christian noch zuschicken wird. Namibia, mit seinen unermesslichen Weiten, ist ganz bestimmt eine Reise wert.


Das Deutsche Jagdportal fragt nach: Christian Otto, auf der Farm seines Vaters in Namibia aufgewachsen und Inhaber der Jagdfarm Kachauchab berichtet über seine Einstellung zur Jagd und sein Leben in Namibia.

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Möchten auch Sie ein unvergessliches Jagderlebnis zwischen Namib und Kalahari, in Namibia erleben? Christian Otto freut sich auf Ihre Kontaktaufnahme!

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 Logo Jagdfarm Kachauchab Namibia Jagdreisen
Jagdfarm Kachauchab
Christian Otto 
P.O. Box 95 
Maltahöhe 
Namibia

Telefon: 

00264 63 293 512
und
00264 81 2269 518

 
Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Jagdfarm 

www.namibia-hunter.com 


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Montag, 09 November 2015 14:22

Gregor, der Jäger bei Wild Island auf Pro7

geschrieben von

Das Abenteuer hat begonnen...

Jägersprache 

Bildquelle: Pro7
Infos zu Wild Island - Das pure Überleben


Mitte Mai 2015 bat uns die Medienagentur FAMEONME um Unterstützung bei der Suche nach einem Jäger/in für ein neues, spannendes TV-Projekt. Daraufhin haben wir die Suche im Deutschen Jagdportal veröffentlicht und inständig gehofft, es möge sich hoffentlich ein waidgerechter Jäger oder eine Jägerin bewerben, die der Jägerschaft keinen Bärendienst erweist in Punkto Öffentlichkeitsarbeit. Es bewarben sich 26 Jäger bei der Agentur, darunter auch eine Jägerin.

Pro7 wählte aus den ganzen Bewerbern einen Jäger aus aus und entschied sich für Gregor Ows, 29 Jahre alt, Jurist, seit 11 Jahren Jäger, Führer eines Kleinen Münsterländers, Erfahrung beim Fischen, der Tierhaltung und deren (Auf)-Zucht.

Hier könnt ihr euch das Videos von Gregor anschauen: 

Gregor stellt sich vor

Wer gestern die 1. Folge versäumt hat, kann sich hier die komplette 1. Folge anschauen.

Wild Iland - die komplette 1. Folge  

Wir werden das Projekt gespannt verfolgen, denn im Vergleich zu einem anderen TV Projekt, bei dem diverse B-Promis dazu gezwungen werden, irgendwelche ekligen Dinge zu essen, scheint es bei diesem TV-Format tatsächlich um ein großes Abenteuer zu gehen.

Das Deutsche Jagdportal drückt dem Jäger Gregor jedenfalls feste die Daumen, dass er sich in den nächsten 4 Wochen gut auf der Insel durchschlägt und natürlich wünschen wir ihm vor allem ein kräftig Waidmannsheil und/oder Petriheil.  


Nachtrag: 

Hier gibt es noch den Link zum SAT1 Interview mit Gregor Ows, der das Abenteuer seines Lebens inzwischen hinter sich gebracht hat... 

http://www.sat1.de/tv/fruehstuecksfernsehen/video/2-talk-wild-island-oh-wie-hart-ist-panama-clip 

Gregor Ows Facebook-Seite

https://www.facebook.com/Gregor-Wild-Island-448528565335243/?fref=ts


Wie aus dem Gewinner unserer Bockjagdverlosung zur Blattzeit 2015 ein doppelter Gewinner wurde... 




Waidmannsheil Nico! 


Der 13.07.2015, es war ein Sonntag, wird mir in Erinnerung bleiben. Um 10 Uhr erhielt ich einen Anruf und mir wurde gesagt, dass ich der Gewinner der Verlosung „Ein Jäger, zwei Böcke“ im deutschen Jagdportal bin. Ich war total überrascht und habe mich riesig gefreut. Jetzt hieß es einen Termin ausmachen.

Zwei Wochen später nahmen wir dann die Anreise von 400 km nach Mittelfranken in Angriff.

Manuela und Stefan haben schon sehnsüchtig auf unsere Ankunft gewartet. Ein erstes Beschnuppern, ebenfalls mit Dana und Ajax, gab es bei Kaffee und bestem Bockwetter. Im Anschluss erhielten wir eine kleine Revierführung durch Stefan Fügner.



Begrüßung im Jagdhaus in Wendsdorf


Bei meinem ersten Ansitz im Revier hatte ich auch schon guten Anblick, leider jedoch viel zu weit weg um sicher anzusprechen.

Nach vier viel zu langen Stunden Schlaf war ich wieder im Revier. Dann endlich – der erste Bock. Nach quälenden Minuten der Anspannung konnte ich dem Bock eine Kugel antragen und er erlag im Knall. Jetzt hieß es: Bock versorgen und erstmal frühstücken.

Stefan und ich verabredeten uns zum Mittagsansitz, den ich allerdings verschnubbelt habe. Also setzte mich Stefan kurzfristig an einer vielversprechenden Stelle an. Ich hatte auch sogleich Anblick, doch leider verschwand das Wild immer wieder. Da der ausgemachte Zeitpunkt für ein weiteres Date mit Stefan und den anderen Waidmännern immer näher rückte, entschloss ich mich, das Wild anzugehen.

Samtpfötchengleich pirschte ich zur gegenüberliegenden Leiter. Plötzlich ein “Baah“…- verflixt, der Bock bekam mich spitz, allerdings konnte ich ihn nicht erblicken, also bestieg ich die Leiter. Nach fünf Minuten abwarten pfiepte ich kurz und schon kam der Bock aus der Dickung geschossen. Als er breit zu mir stand konnte ich ihm die Kugel antragen und nach ca. 20 Metern Flucht lag er dann im Feuer.

Ich hatte also innerhalb von 10 Stunden zwei Böcke erlegt, was sogar die alteingesessenen Waidgenossen staunen ließ und zum Philosophieren brachte. Da ich mein Jagdglück kaum fassen konnte, ließ ich einen weiteren Ansitz aus und wir ließen die Jagdereignisse in Willis Wirtschaft bei gutem Essen, einem zünftigen Weizen und waidmännischen Erfahrungsaustausch Revue passieren und ausklingen.

Leider hieß es dann auch schon am nächsten Tag Abschied nehmen. Aber heut’ ist nicht alle Tage – ich komm’ wieder keine Frage!

So freuen wir uns auf ein baldiges Wiedersehen mit Stefan, Rainer, Manu und den anderen Waidmännern im schönen Fernabrünst und Wendsdorf.

Waidmannsheil

Nico

 

Rainer Kern (Jagdpächter und Geschäftsführer des Deutschen Jagdportals) bei der Bruchüberreichung an Nico im Jagdhausgarten. 




Nico sendete uns voller Stolz ein Foto seiner Trophäen!

Es war auch für uns ein wunderschönes, lustiges und nettes gemeinsames Wochenende und wir freuen uns auf ein Wiedersehen im schönen Frankenland. 

Manuela Kern
Rainer Kern
Stefan Fügner

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